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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2018

witzig und gefühlsgeladen

STAY
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Rubys Leben ist derzeit mehr als kompliziert – nach einem aufgelösten Theatervertrag braucht sie dringend eine neue Rolle, um ihre Miete zahlen zu können. Doch ein wichtiges Vorsprechen geht schief, ...



Rubys Leben ist derzeit mehr als kompliziert – nach einem aufgelösten Theatervertrag braucht sie dringend eine neue Rolle, um ihre Miete zahlen zu können. Doch ein wichtiges Vorsprechen geht schief, weil Ruby am Morgen krank erwacht – nachdem sie von einem Fremden auf einer Party überrumpelt, geküsst und dann angesteckt wurde.
Um nicht auf der Straße zu landen, will ihre Freundin ihr einen Haustiersitterjob samt Übergangsbleibe besorgen. Das beschert Ruby ein überraschendes Wiedersehen…

Zugegeben, der Beginn des Buches ist schon etwas schräg. Auf einer Party wird Ruby von einem ihr völlig fremden Mann geküsst. Statt sich zu wehren, erwidert sie den Kuss – ein Umstand den auch der „Fremde“ im weiteren Verlauf immer wieder – mal kritisch, mal spöttisch – hinterfragt.
Zumindest ist diese ungewöhnliche Begegnung der Auftakt zu einer wirklich süßen Geschichte.

Ruby ist eine sympathische junge Frau. Sie stammt aus wohlhabenden Familienverhältnissen, weigert sich aber, ihren Vater um Hilfe zu bitten, da dieser sie im Familienbetrieb anstelle des Theaters sieht. Sie möchte ihre Ziele von sich aus erreichen und scheut auch keine Aushilfstätigkeiten. So ist auch die Abhängigkeit von einem Mann für Ruby ein Problem.
Was wiederum ein Problem für Bane ist, der ausreichend Geld hat und Ruby auch gern großzügig für das Tiersittung entlohnen möchte. Bane hat recht klare Vorstellungen von einem Leben, fühlt sich einer Familie aber auch verpflichtet. Ruby gegenüber verhält er sich bereits früh in der Handlung übertrieben besitzergreifend, sein liebevoller Umgang mit seinen zwei ungewöhnlichen Haustieren machen aber auch ihn total sympathisch.

Abwechselnd schildern Ruby und Mr Unbekannt, Bane, die Erlebnisse aus der Ich-Perspektive und geben dabei Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Beide haben eine recht derbe Ausdrucksweise. Ihre Gedanken drehen sich – vor allem wenn sie an den jeweils anderen denken – überwiegend um Sex, was sie auch wieder und wieder äußern. Trotzdem liest sich der Text insgesamt recht flüssig.

Die Handlung weist nicht besonders viele Überraschungen auf, dennoch habe ich die Geschichte gern gelesen. Zwischen Ruby und Bane knistert es gewaltig, aber sie finden dennoch nicht so leicht zueinander. Verletzter Stolz, Missverständnisse und familiäre Einmischung sorgen für einige Konflikte und emotionale Achterbahnfahrten. Darüber hinaus gibt es neben prickelnder Erotik auch noch etliche witzige Wortgefechte.

Nicht ganz klar ist mir die Nebenhandlung um Rubys beste Freundin, die kurz vor ihrer Hochzeit steht. Hier werden immer wieder kleine Ereignisse geschildert, die kein ganz rundes Bild ergeben und am Ende auch Punkte offen lassen… Eine kurze Recherche zeigt allerdings, dass es einen zweiten Band mit neuen Hauptfiguren geben wird, sodass auch diese Fragen wohl noch beantwortet werden.
Die Geschichte von Ruby und Bane ist aber im Grunde abgeschlossen.

Fazit

Auch wenn die Handlung keine großen Überraschungen bereithält, hat mir die Mischung aus Witz und Romantik, samt heißer Erotik, dennoch sehr gut gefallen. Ruby und Bane sind sympathische Figuren, die es sich gegenseitig nicht allzu leicht machen.
Ich hoffe auf ein Wiedersehen mit den beiden im nächsten Band.

Veröffentlicht am 04.09.2018

konnte mich nicht berühren

My Image of You - Weil ich dich liebe
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Für ein gutes Foto tut Fotograf Adam nahezu alles. Nach einem kleinen Unfall landet er im Krankenhaus und wird dort von Krankenschwester Alexandra umsorgt. Er ist sofort von ihr fasziniert und will sie ...

Für ein gutes Foto tut Fotograf Adam nahezu alles. Nach einem kleinen Unfall landet er im Krankenhaus und wird dort von Krankenschwester Alexandra umsorgt. Er ist sofort von ihr fasziniert und will sie unbedingt wiedersehen. Doch Alex schleppt einige Probleme mit sich herum, die es ihr schwer machen, sich anderen Menschen zu öffnen…

Nach vielen begeisterten Rezensionen war ich neugierig auf das Buch. Vor allem nachdem ich zuletzt einige wirklich spannende LYX-Titel gelesen hatte. My Image of You konnte mich allerdings nicht wirklich packen…

Der Beginn der Geschichte war für mich nicht ganz nachvollziehbar. Beide Figuren haben sich kaum gesehen, geschweige denn gesprochen, da sind sie auch schon völlig von einander angetan. So weit, so gut, aber dieser Sog, von dem sie immer wieder – viel zu oft – sprechen, kam bei mir nicht an, sodass ich auch das weitere Geschehen sehr überstürzt fand.

Erzählt wird die Geschichte überwiegend aus der Ich-Perspektive von Adam, der insgesamt einen angenehmen, flüssigen Stil hat und dabei ausreichend Einblicke in seine Gedanken gewährt.
Allerdings gibt es immer wieder zeitliche Sprünge. Mehrere Wochen werden ausgelassen und dann möglicherweise im Rückblick kurz zusammengefasst, aber insgesamt gab es mir zu viele Zeitabschnitte, aus denen man viel zu wenig erfährt.

Der zweite Teil des Buches wurde dann allerdings recht spannend. Eine Wendung, die ich nicht erwartet habe, wirft viele Fragen auf und man kann ein wenig mit den Figuren mitfiebern. Doch insgesamt fehlte es mir beim Lesen einfach an dem oft beschriebenen Sog. Das Geschehen plätschert häufig nur vor sich hin, die Dialoge gleichen einander. Wirklich spannende Ereignisse – wie die beruflichen Erlebnisse Adams – kommen an vielen Stellen sehr kurz.
Das Ende empfand ich dann schon fast wieder zu lang gezogen.

Fazit

Ich hatte Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, da ich den Beziehungsbeginn zu abrupt und wenig nachfühlbar fand. Zwar haben beide Figuren eine emotionale Vergangenheit, die immer wieder Thema wird und ihr Handeln bestimmt, doch ansonsten kamen die Gefühle für mich an vielen Stellen zu kurz. Die Handlung ist streckenweise zu langgezogen, an anderen Passagen störten mich die durch Zeitsprünge bedingten Auslassungen. Die Wendung innerhalb der Handlung konnte mich überraschen und führte dann dazu, dass ich doch weiterlesen wollte, um zu schauen, wie sich die Geschichte für die Figuren entwickelt.
Letztlich hatte ich aber ein irgendwie ein Déjà-vu… denn hinterher habe ich festgestellt, dass ich bereits ein Buch der Autorin gelesen hatte, bei dem ich ähnliche Schwierigkeiten hatte.

Veröffentlicht am 04.09.2018

mal spannend, mal verwirrend

Hazel Wood
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Ihr Leben hat Alice schon an vielen Orten verbracht, doch immer wieder müssen sie und ihre Mutter vor dem Unglück flüchten, das sie zu verfolgen scheint. Als Alice’ Großmutter, eine bekannte Märchenautorin, ...

Ihr Leben hat Alice schon an vielen Orten verbracht, doch immer wieder müssen sie und ihre Mutter vor dem Unglück flüchten, das sie zu verfolgen scheint. Als Alice’ Großmutter, eine bekannte Märchenautorin, stirbt, scheint Ruhe in ihr Leben einzukehren. Allerdings möchte Alice mehr über die ihr unbekannte Verwandte herausfinden und als sich dann doch wieder die ungewöhnlichen Vorfälle häufen und letztlich sogar ihre Mutter verschwindet, scheint die Großmutter mit ihren Geschichten der Schlüssel zu sein…

Hazel Wood hat mir spannende Lesestunden beschert, dennoch konnte mich die Geschichte nicht komplett überzeugen.

Der Beginn der Geschichte wirft viele Fragen auf. Mysteriöse Ereignisse und rätselhafte Figuren kreuzen Alice’ Weg. In ihrem Leben passieren immer wieder Unglücke. Und als sie denkt, endlich zur Ruhe kommen zu können, häufen sich die komischen Geschehnisse erneut. Wie hängt alles zusammen? Bis zur Beantwortung dieser Frage dauert es etliche Kapitel.

Alice ist eine interessante Protagonistin. Als Ich-Erzählerin gibt sie intensive Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle zu ihrem bisherigen Leben und den neusten Entwicklungen. Dabei bekommt man immer wieder das Gefühl vermittelt, dass irgendwas mit Alice nicht stimmt. Sie verbirgt oder unterdrückt etwas, sodass man auch dieses Rätsel lösen möchte.
Auch die entworfene Märchenwelt ist sehr faszinierend, aber auch unglaublich düster.

Zwar ist der Anfang durch die vielen aufgeworfenen Fragen interessant, allerdings habe ich gerade das erste Drittel teilweise auch als etwas langatmig empfunden. Alice schwelgt in Erinnerungen und schildert Teile ihres bisherigen Lebens, während aktuell gerade nicht so viel passiert. Es dauert, bis sich das Tempo steigert. Je weiter Alice sich den Antworten nähert, desto spannender wird die Geschichte dann aber.
Allerdings fand ich die Handlung an einigen Stellen auch sehr verworren. Hinzu kommt – und das ist bei einem Fantasybuch natürlich ungünstig – dass mir manche Ereignisse zu fantastisch waren. Alice erlebt unglaubliche Dinge. Manche davon fand ich sehr stimmig, vor allem weil sich die ganze Märchenwelt erst mit der Zeit entfaltet und die Hintergründe deutlicher werden, aber andere Ereignisse waren mir einfach zu viel und wirkten auf mich zu konstruiert.
Während der Mittelteil sich mit spannenden, teils verwirrenden Ereignissen geradezu überschlägt, kommt das Ende dann leider etwas enttäuschend daher. Zwar sind viele der Aufdeckungen und gefundenen Antworten überraschend – was ohnehin auf das ganze Buch zutrifft, es gibt immer wieder unerwartete Wendungen und ich wusste nie, wo die Geschichte als nächstes mit mir hin will –, insgesamt ist mir die Lösung am Schluss, besonders für all die Irrwege, die Alice zuvor bestreiten mussten, aber zu einfach. Es wirkt, als müsste das Buch schnell zuende gebracht werden, wodurch die Geschichte leider wieder an Reiz einbüßt.

Letztlich laufen am Ende alle Fäden zusammen. Es gibt viele Wendungen und unerwartete Zusammenhänge. Dabei werden alle offenen Fragen geklärt. Obwohl es sich bei Hazel Wood um einen Auftaktband handelt, ist die Geschichte am Ende ziemlich abgeschlossen.

Fazit

In Hazel Wood erschafft Autorin Melissa Albert ein spannendes Szenario mit einer überraschenden, sehr düsteren Märchenwelt. Leider fand ich die Handlung zu Beginn etwas zäh und im Verlauf auch teilweise verwirrend. Dennoch gibt es viele sehr spannende Passagen, vor allem da die Handlung nicht vorhersehbar ist und sich zu einem komplexen, unerwarteten Gesamtbild verbindet, dass am Ende alle Fragen beantwortet. Der Schluss kommt allerdings – betrachtet man auch all die Hindernisse, die Alice insgesamt überwinden muss – viel zu einfach daher.

Veröffentlicht am 04.09.2018

fesselnd!

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
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Als June beschließt, ihr letztes Schuljahr in Cornwall bei ihrem Onkel zu verbringen, ahnt sie nicht, was sie in England alles erwartet: uralte Legenden, mysteriöse Ereignisse und zwei Cousins, die sehr ...

Als June beschließt, ihr letztes Schuljahr in Cornwall bei ihrem Onkel zu verbringen, ahnt sie nicht, was sie in England alles erwartet: uralte Legenden, mysteriöse Ereignisse und zwei Cousins, die sehr unterschiedliche Gefühle in ihr wecken. Aber irgendwas ist komisch an ihnen und bald stellt auch June an sich eine Veränderung fest…

Obwohl die Geschichte recht lange braucht, bis die ersten mysteriösen Ereignisse die Spannung steigern, hat mir das Buch durchweg gut gefallen. Auch der eher ruhige Beginn, in dem June in England ankommt, die ersten Schultage verbringt und ihre Familie, die sie lange nicht gesehen hat, wieder kennenlernt, hat mir total gut gefallen. Dies lag zum einen an dem flüssigen und bildhaften Schreibstil, der dafür sorgt, dass sich das Buch super schnell lesen lässt, und zum anderen an den sympathischen Figuren.
Die 18-jährige Ich-Erzählerin June ist ein bodenständiges Mädchen, das neugierig auf ihre neue Umgebung und die Verwandtschaft ist. Sie hat klare Vorstellungen davon, was sie in ihrem Leben erreichen will und vor allem ist sie sehr schlagfertig. Eine Eigenschaft, die ihr besonders im Umgang mit Blake zugute kommt. Der düstere der beiden Cousins verhält sich oft ungehobelt und abweisend, ganz anders als sein Zwillingsbruder Preston.
Doch wie so oft ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint.
Je näher Juni die Familie kennenlernt, desto mehr findet sie über die Brüder heraus und desto mehr Seiten zeigen beide von sich.
Besonders das Zusammenspiel mit Blake, dass durch die kleinen Kabbeleien der beiden interessant zu verfolgen ist, hat mir gut gefallen.

Und auch die Geschichte nimmt mit der Zeit immer mehr Fahrt auf. Mysteriöse Ereignisse häufen sich und June findet Dinge heraus, an deren Existenz sie bisher nicht geglaubt hat. Hat sie die Legenden bisher noch für Märchengeschichten gehalten, steckt sie plötzlich selbst mittendrin.
Die Handlung macht einige unerwartete Wendungen. Besonders die Zwillinge sind nicht immer ganz leicht einzuschätzen, sodass es auch hier zu Überraschungen kommt.
Spannende, rätselhafte und gefühlvolle Szenen wechseln sich ab und sorgen für unterhaltsame Lesestunden.
Leider bleibt am Ende noch vieles offen, sodass ich nun gespannt auf den zweiten Band warte.

Fazit

Dank angenehmem Schreibstil, bei dem Ich-Erzählerin June Einblicke in ihre Gefühle gewährt, liest sich das Buch sehr schnell. Obwohl die Handlung einige Zeit braucht, bis die erste Spannung aufkommt, konnte mich auch der ruhige Beginn um Junes Eingewöhnung und das Zusammentreffen mit den so unterschiedlichen Zwillingen gut unterhalten. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mysteriöser und dramatischer werden die Ereignisse. Zwar gibt es am Ende ein paar Antworten, doch vieles bleibt noch offen.

Veröffentlicht am 15.08.2018

süße Geschichte, die hungrig macht

Scarlett (Scarlett 1)
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Die 12-jährige Scarlett leidet unter der Tätigkeit ihrer Mutter. Diese bloggt nämlich und immer öfter ist Scarlett und deren Verhalten Inhalt ihrer Beiträge. Dabei gelangen teilweise peinliche Themen ins ...

Die 12-jährige Scarlett leidet unter der Tätigkeit ihrer Mutter. Diese bloggt nämlich und immer öfter ist Scarlett und deren Verhalten Inhalt ihrer Beiträge. Dabei gelangen teilweise peinliche Themen ins Internet – zumindest empfindet Scarlett dies so und zieht sich daher von allem zurück, sowohl von ihren Freunden als auch aus schulischen Aktivitäten.
Da ihre Mutter ständig arbeitet, übernimmt Scarlett viele Aufgaben im Haushalt und kümmert sich fürsorglich um ihre kleine Schwester.
So wie Scarlett die Lage darstellt, ist nachvollziehbar, dass sie die Aufmerksamkeit ihrer Mitschüler als unangenehm empfindet. Ein großes Problem ist allerdings, dass Mutter und Tochter eigentlich gar nicht mehr vernünftig miteinander reden und ihnen daher nicht bewusst ist, was die andere denkt. Dass Scarlett in Streitsituationen eher dickköpfig und undiplomatisch reagiert, hilft dabei natürlich auch gar nicht weiter.
Kein Wunder also, dass Scarlett sich ein Hobby wünscht, was sie vor allen Leuten – damit niemand ihrer Mutter darüber berichten und diese es verwenden kann – geheim halten will.
Und ausgerechnet im Haus ihrer Nachbarin findet sie genau diese Sache, die ihr unglaublichen Spaß macht und ihr sogar neue Freundschaften bringt.

Wie Scarlett ins Haus der Nachbarin gelangt und dort letztlich mehrfach ohne Erlaubnis die Küche benutzt, ist natürlich fragwürdig. Dennoch entwickelt sich eine sehr niedliche Geschichte über Freundschaft und Nachbarschaftshilfe, über Liebe, Mitgefühl und Zusammenhalt. Es gibt sogar ein paar kleine übernatürlich scheinende Ereignisse, die sich aber mit der Zeit erklären.
Durch das Koch-Abenteuer lernt Scarlett viel dazu – nicht nur in der Küche. Sie erhält neues Selbstvertrauen, öffnet sich einigen Menschen, die sie bisher von sich gestoßen hatte, und setzt sich für andere ein.

Die 12-Jährige ist die Ich-Erzählerin der Geschichte. In einem jugendlich, leichten Stil führt sie durch die Handlung und gibt dabei immer wieder Einblicke in ihre Gefühlswelt.
Witzige Szenen gemischt mit ernsten Momenten sorgen für eine gelungene Abwechslung, die mir für die Zielgruppe passend erscheint. Für die Charaktere hätte ich mir allerdings dennoch ein wenig mehr Tiefe gewünscht.

Zwar wird im Buch deutlich, wie schnell Informationen sich im Internet verbreiten und welche Probleme den Betroffenen daraus auch entstehen können, die ermahnende Wirkung dahinter bleibt aber aus. Denn auch die 12-Jährige eröffnet munter einen Blog in dem sie freizügig Informationen teilt – wenn auch nicht über sich persönlich – und ist im jeden neuen Leser bemüht.

Und ganz am Ende findet Scarlett auch noch die geheime Zutat…

Fazit

Eine niedliche Geschichte über Freundschaft und Hilfsbereitschaft – und natürlich übers Backen. Dank des jugendlich-leichten Schreibstils liest sich die Geschichte sehr zügig. Die Handlung hat spaßige, aber auch berührende Momente.
Allerdings finde ich den Internetgebrauch sowohl von Mutter und Tochter recht unglücklich geschildert, da den Lesern nahegelegt wird, wie kinderlicht das Eröffnen eines Blogs ist…