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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2018

Sehr düster und am Abgrund

Dreckiger Schnee
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Detective Aidain Waits soll die von zu Hause abgehauende Politikertochter Isabelle Rossiter weiderfinden. Der nicht ganz offizielle Auftrag führt Aidan in den Abgrund Manchesters: Gewalt, Sex und Drogen ...

Detective Aidain Waits soll die von zu Hause abgehauende Politikertochter Isabelle Rossiter weiderfinden. Der nicht ganz offizielle Auftrag führt Aidan in den Abgrund Manchesters: Gewalt, Sex und Drogen beherrschen das Milieu in dem Isabelle sich aufhält. Und nicht nur sie ist in Gefahr , sondern auch Aidan selbst....


"Dreckiger Schnee" ist ein düsterer Thriller von Joseph Knox. Der Schreibstil ist gut zu lesen und die Kapitel an sich recht kurz.
Das Cover ist wie die Geschichte selbst sehr dunkel. Schwarz mit einem pulverartigen, weißen Kreuz . Es deutet mit dem Titel zusammen schon auf Drogen und Tod hin und um genau das geht es auch in dem Buch.
Drogenreviere, Prostituierte, Geldeintreibungen, Schlägereien, Morde, Missbrauch, Gangs, Erpressung, Korruption.....allem begegnet man in diesem Thriller. Ich fand ihn ganz spannend und wollte auch immer wissen wie es weitergeht...
Der Hauptcharakter Waits ist auch sehr "individuell". Ein gestrandeter Cop, der mit dem Gesetz selbst in Konflikt steht ist ein interessanter Mensch. Als Leser ist man da schon sehr neugierig, ob er es schafft aus diesem ganzen Sumpf herauszukommen.

Ich mochte das Buch, aber man muss sich schon im Klaren sein, das man sich die ganze Geschichte über im Abgrund bewegt !

Veröffentlicht am 25.07.2018

Ein würdiger Abschluß des Zeitreiseromans !

Außerhalb der Zeit
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Lena hat es aus dem Jahr 1842 zurück in die Gegenwart geschafft. Dort bleibt sie allerdings nicht lange, denn als sie durch einen Artikel vom großen Brand in Hamburg von 1842 liest, stürzt sie sich durch ...

Lena hat es aus dem Jahr 1842 zurück in die Gegenwart geschafft. Dort bleibt sie allerdings nicht lange, denn als sie durch einen Artikel vom großen Brand in Hamburg von 1842 liest, stürzt sie sich durch den Spiegel zurück in ein brennendes Hamburg. Wird Lena Henry finden ? Ausserdem gibt es immer noch das Problem des Zwerges Tracassin, der das Leben des ungeborenen Kindes bedroht ...

"Zu den Sternen" ist der zweite und damit auch letzte Band des"Außerhalb der Zeit" Zweiteilers von Marit Schalk. Achtung: Man sollte dieses Buch nur lesen, wenn man den ersten Band kennt !! Alles andere macht keinen Sinn!!!
Dieses Buch schließt zeitlos an das Ende des ersten Bandes an- man ist also sofort wieder mittendrin. Auch dieser zweite Teil hat mich einfach nur begeistert und hat vom Niveau in keinster Weise nachgelassen.
Auf zwei Zeitebenen wird hier die Geschichte von Henry und Lena fortgeführt- in der Gegenwart im Jahre 2017 und in der Vergangenheit des Jahres 1842. Beides spielt zum Hauptteil in Hamburg, was mich immer noch total fasziniert. Gerade das alte Hamburg mit seinen Kaufmannsfamilien, den Kontoren und das Leben am Hamburger Hafen bringt einem den richtigen Flair rüber. Auch die geschichtlichen wahren Einschübe, wie den großen Brand von 1842 und wahre geschichtliche Personen wie z.B. Salomon Heine macht das Buch sehr interessant.

Die Bücher sind recht ausführlich und haben viele Seiten, was aber beim Leser nie Langeweile aufkommen lässt. Trotzdem sollte der Leser keine Angst vor dicken Wälzern haben

Die Hauptcharaktere sind sehr sympathisch und die gesellschaftliche Diskrepanz zwischen den Jahrhunderten sind realistisch dargestellt, so auch das Frauenbild und der Erziehungsstil der damaligen Zeit. Und trotzdem mag ich Henry sehr und es macht Spaß dabei mitzulesen, wie sowohl Lena, als auch Henrys Tochter Sophie versuchen, das ganze aufzubrechen.


Wer Zeitreisegeschichten mag und sich für das "alte" Hamburg interessiert ist mit diesem Zweiteiler bestens bedient !!!! Ich bin begeistert und kann sie nur weiterempfehlen !!

Veröffentlicht am 16.07.2018

Ein geheimnisvolles Hotel !

Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis (Das Hotel der verzauberten Träume 1)
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Was hat Joelles und Lancelots Mama denn da angestellt ? Statt in das super tolle Beach Holiday Resort führt das Navi die Familie Fröhlich in Rose-Linde-Apfels Traum Hotel. Und dort ist es sehr geheimnisvoll ...

Was hat Joelles und Lancelots Mama denn da angestellt ? Statt in das super tolle Beach Holiday Resort führt das Navi die Familie Fröhlich in Rose-Linde-Apfels Traum Hotel. Und dort ist es sehr geheimnisvoll und merkwürdige Dinge geschehen. Ein uraltes Telefon klingelt, obwohl es gar nicht angeschlossen ist, Ein Adler fliegt vorbei, wobei der doch ausgestopft an der Rezeption steht und auf dem Dachboden gibt es einen Raum mit hunderten von Traumfängern. Was hat das alles zu bedeuten ?


"Fräulein Apfels Geheimnis" ist der erste Band und damit der Auftakt der Reihe "Das Hotel der verzauberten Träume" von Gina Mayer. Es wird für Kinder ab 9 Jahren empfohlen. Die Aufmachung ist dem Alter gerecht und meine 10jährige Tochter hat es auch sehr angesprochen. Die Kapitel haben eine kurze Überschrift und darunter eine kleine bunte Illustration. Die Schriftgröße ist für neunjährige absolut gut lesbar und die Kapitel auch nicht allzu lang. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und auch sprachlich für die Kinder gut zu verstehen.

Die Geschichte selbst ist sehr interessant. Es geschehen sehr merkwürdige Dinge und der Leser ist die ganze Zeit am miträtseln, was das alles auf sich hat. Das macht das Buch sehr spannend. Am Schluß habe ich bei einer Sache gedacht, das ist was ganz Trauriges passiert, aber gottseidank hat die Autorin das nicht bestätigt, sondern kindgerecht gelöst. Am Ende waren wir beide neugierig, was noch so alles auf Joelle wartet.

Sowohl meiner Tochter als auch mir hat das Buch sehr gut gefallen und mein Kind wünscht sich schon den zweiten Teil !!!!

Veröffentlicht am 12.07.2018

Unterhaltsames Lesevergnügen !

Wie heiß ist das denn?
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Bea Lindemann, alleinstehend, Helikoptermutter der 19jährigen Tochter Mona, ist zwar super in ihren Ideen für den eigenen Laden, muss dort aber auch schwer ums Überleben kämpfen. Der neue Auftraggeber ...

Bea Lindemann, alleinstehend, Helikoptermutter der 19jährigen Tochter Mona, ist zwar super in ihren Ideen für den eigenen Laden, muss dort aber auch schwer ums Überleben kämpfen. Der neue Auftraggeber Theo Andrack verspricht einen Großauftrag...

Privat muss Bea auch so einiges einstecken. Während sie nur Pech mit Männern hatte und diesen jetzt abschwört, kommt Mona mit einem 20 Jahre älteren Mann um die Ecke und als wäre das nicht schon genug , hat ihre Mutter einen viel Jüngeren am Start.

"Wie heiß ist das denn" ist ein in sich abgeschlossener Roman der Autorin Ellen Berg. Es handelt sich wieder um einen sehr unterhaltsamen Roman, der für vergnügliche Lesestunden sorgt. Das cover reiht sich mit seiner sehr individuellen Art in die Reihe Ellen-Berg-Bücher ein und hat einen Wiedererkennungswert.
Nachdem ich am Anfang etwas Schwierigkeiten mit Bea hatte, so hat sich das doch im Laufe der Geschichte geändert. Bea macht eine gehörige Entwicklung durch und der Leser ist hautnah dabei.
Die Geschichte ist , wie alle anderen der Autorin auch , mit sehr viel Humor geschrieben und mit kleinen Verwirrspielen, an die man erst gar nicht so denkt Das macht diesen Roman auch aus und ich habe ihn innerhalb kürzester Zeit gelesen !

Veröffentlicht am 12.07.2018

Ein schöner Sommerinselroman !

Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg
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Frieke soll nur kurz vor ihrem großen Umzug mit ihrem Freund in die Staaten noch ein Interview mit einem Vogelforscher auf Spiekeroog führen. Doch erstens ist dieser Vogelforscher sehr sympathisch und ...

Frieke soll nur kurz vor ihrem großen Umzug mit ihrem Freund in die Staaten noch ein Interview mit einem Vogelforscher auf Spiekeroog führen. Doch erstens ist dieser Vogelforscher sehr sympathisch und zweitens gibt es da noch Friekes leiblichen Vater, der zufälligerweise auch auf Spiekeroog lebt. Soll sie sich mit ihm treffen ?

"Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg" ist ein sehr seichter und unterhaltsamer Sommerroman der Autorin Julie Peters. Die Geschichte spielt den Hauptteil auf der Insel Spiekeroog und ich finde man spürt das Inselfeeling beim Lesen.
Der Schreibstil ist flüssig und locker und die Geschichte lässt sich in einem Rutsch "weglesen".
Natürlich gibt es nicht wahnsinnig viele Überraschungen und man kann sich den Verlauf schon denken, aber das erwarte ich auch nicht anders bei dieser Art Roman. Die Hauptakteurin Frieke ist sehr sympathisch und man kann miterleben, wie sie ihre innere Einstellung nach und nach ändert- was mir sehr gut gefallen hat.
Mich hat das Buch gut unterhalten und ich kann es für zum Lesen an zwei bis drei Sommertagen gut weiterempfehlen !