Profilbild von katze-kitty

katze-kitty

Lesejury Star
offline

katze-kitty ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit katze-kitty über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2017

Langweilig

Nothing more
0

Landon ist nach New York gezogen. Eigentlich wollte er zusammen mit Dakota dorthinziehen, aber die Beziehung hat Dakota bevor sie umgezogen sind beendet. Trotzdem versucht Landon in New York Fuß zu fassen ...

Landon ist nach New York gezogen. Eigentlich wollte er zusammen mit Dakota dorthinziehen, aber die Beziehung hat Dakota bevor sie umgezogen sind beendet. Trotzdem versucht Landon in New York Fuß zu fassen und bewohnt mit Tessa zusammen eine kleine Wohnung. Tessas Freundin Nora ist häufiger zu Besuch und zwischen ihr und Landon fängt es bisschen an zu kribbeln. Aber dann stellt sich heraus, das Nora mit Dakota eine Wohngemeinschaft bildet und Dakota steht wieder vor der Tür.....Landon zwischen zwei Frauen- wie wird sein Herz entscheiden ?



"Nothing more" von Anna Todd ist der erste Teil der "Nothing"-reihe bei der es um Landons Leben geht. Während in der Afterreihe um Tessa und Hardin alles sehr chaotisch und drunter und drüber geht, ist dieser Teil hier im Vergleich zum Einschlafen. Klar man kennt Landon aus der anderen Reihe und weiß das er eher der ruhige Typ ist- aber diese Geschichte hier ist doch sehr langatmig, weil nicht wirklich viel passiert.

Landon hat so gut wie keine Freunde, er unternimmt nicht viel, geht bisschen jobben und zur Uni. Das wars. Das Buch ist aus Landons Sicht in der Ich-Form geschrieben und es hat mich bisschen genervt, das er sich selbst ständig so klein macht und sich selbst bemitleidet, das er nicht so ein Draufgängertyp ist, wie z.B. Hardin. Er hat ein gutes Herz, er ist hilfsbereit und eben nett ! Solche Männer gibt es auch, aber er tut so , als wäre das schlimm.

Dakota ist total unsympathisch. Sie serviert ihn ab, reagiert dann total eifersüchtig, weil er ein Date mit einer Frau hat, tut total geheimniskrämerisch und ich wurde einfach nicht schlau aus ihr.

Nora dagegen ist mit von Anfang an die Sympathischste (neben Tessa natürlich). Auch wenn sie ihre Geheimnisse hat, hat sie eine liebenswerte und humorvolle Art an sich , die ich gut fand.

Das Ende der Geschichte ist recht offen und lässt Platz für den nächsten Teil. Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiterverfolge...Nachdem ich After geliebt habe, war das hier leider einen Schritt zurück !

Der Sprecher Julian Horeyseck: Am Anfang hab ich gedacht-oh jeee. Eine sehr weiche Stimme in mittlerer Tonlage. Eigentlich nicht das was ich erwartet habe. Aber nach dem Reinhören wiederum passt die Stimme einfach zum weichen Charakter von Landon. Sie ist stimmig und der Sprecher liest emotional und erweckt gerade wegen der Ich-Erzählung die Hauptfigur zum leben.

Fazit: Kommt nicht an die Afterreihe ran. Es war mir zu langweilig und langatmig. Trotzdem ein stimmiger Sprecher, der emotional liest und das Beste aus der Geschichte rausholt.
Weniger

Veröffentlicht am 09.04.2017

wie man lernt an sich selbst zu glauben und seinen eigenen Weg geht...

Wunderworte
0

Die 12-jährige Elyse hat es nicht leicht. Die seltene Krankheit CAV, bei der ihr Worte auf der Haut erscheinen macht ihr schwer zu schaffen.Da findet sie einen geheimnisvollen blauen Zettel, der sie auffordert ...

Die 12-jährige Elyse hat es nicht leicht. Die seltene Krankheit CAV, bei der ihr Worte auf der Haut erscheinen macht ihr schwer zu schaffen.Da findet sie einen geheimnisvollen blauen Zettel, der sie auffordert mutig zu sein. Ab da verändert sich Elyses Leben...
"Wunderworte" von Abby Cooper ist ein Jugendbuch ab 10 Jahren. Ich finde aber, das es viel besser zu 11 und 12jährigen passt und Lesern darüber hinaus.10jährige sind vielleicht noch etwas mit der Geschichte überfordert. Das Cover ist wunderschön und gefällt mir gut !

Der Schreibstil ist gut zu lesen und das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Elyse geschrieben. Die Worte die auf ihrer Haut erscheinen sind fett gedruckt und heben sich deutlich hervor.
Ein Element das mir auch gut gefallen hat, sind die Briefe von Elyse an sich selbst. So kann man sich noch besser in sie hineinversetzen.


Man merkt Elyse wirklich an das ihr die Krankheit zu schaffen macht. Während nette Worte wie toll , wunderbar, schlau nicht weiter Probleme machen jucken die bösen Wörter wie fies, Freak dämlich...wie verrückt.
Auch erscheinen die Worte nicht nur wenn jemand was zu Elyse sagt, sondern auch wenn sie etwas über sich selbst denkt und so wird es für sie manches Mal kaum zum Aushalten.


Schlimm wird es dann auch noch, als ihre beste Freundin Jeg sich von ihr abwendet, aber dann gibt es Hoffnung. Ein kleiner blauer Zettel fordert Elyse heraus.Sie stellt sich Aufgaben, wird mutiger und selbstbewusster und findet neue Freunde.
Das ganze Buch über rätselt man als Leser natürlich auch mit Elyse mit, wer der ominöse Zettelschreiber ist.


"Wunderworte" ist ein tolles Buch über ein Mädchen das ihr Schicksal annimmt, das Beste daraus macht und die Krankheit am Ende nicht ihr Leben bestimmen lässt. Elyse lässt sich nicht unterkriegen und hat Spaß an ihrem Leben.

Veröffentlicht am 09.04.2017

Nicht "meine" Art Krimi

Backfischalarm
0

Die Klasse von Tidje und Tadje, den Zwillingen von Kommissar Thies Detelefsen macht Klassenfahrt nach Amrum. Aber schon auf der Überfahrt wird eine Leiche entdeckt. Wer hat den Reedereisohn Bent Blankenhagen ...

Die Klasse von Tidje und Tadje, den Zwillingen von Kommissar Thies Detelefsen macht Klassenfahrt nach Amrum. Aber schon auf der Überfahrt wird eine Leiche entdeckt. Wer hat den Reedereisohn Bent Blankenhagen ermordet ? Thies und seine Kollegin Nicole müssen nun auch nach Amrum und ermitteln....


"Backfischalarm" von Krischan Koch ist ein abgeschlossener Insel-Krimi, aber schon ein weiterer Teil rund um den Kommissar Thies Detlefsen. Für mich waren die Charaktere alle neu und ich hatte ziemlich Probleme ins Buch reinzukommen. Es waren sehr viele Personen und es dauerte etwas bis ich die wichtigsten herausgefiltert habe.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Allerdings hat es eine Art Humor, der für mich nicht mit Krimi zusammenpasste und deswegen nicht in die Geschichte abtauchen konnte.


Die Geschichte und die Charaktere sind sehr skurril . Die Jugendlichen sind ziemlich krass drauf, der Referendar und die Lehrerin nicht geeignet, der Klassenlehrer überfordert. Die Esoterikgruppe hat bisschen genervt . Die einzigen die mir richtig sympathisch waren, war die Gruppe aus der Hidden Kist, wobei da mein persönlicher Liebling Piet Paulsen war, der sich in diesem Buch als Babysitter versucht.
Ich persönlich fand den Witz und die Art Schreibstil nicht so fesselnd und es war einfach für einen Krimi nicht "meins". Es war auch der erste "lustige" Krimi in der Art , den ich gelesen habe und kann diese Richtung nun für mich ausschließen.
Man muss diese Art eben einfach mögen- dann ist das Buch bestimmt der Renner.

Veröffentlicht am 09.04.2017

Ein weiteres tolles Abenteuer für Lilli !

Liliane Susewind – So springt man nicht mit Pferden um
0

Liliane Susewind – So springt man nicht mit Pferden um
Liliane Susewind – So springt man nicht mit Pferden um
Tanya Stewner
Rezension vom 06.04.2017 (14)

Als in Lillis Klasse ein neues Mädchen kommt, ...

Liliane Susewind – So springt man nicht mit Pferden um
Liliane Susewind – So springt man nicht mit Pferden um
Tanya Stewner
Rezension vom 06.04.2017 (14)

Als in Lillis Klasse ein neues Mädchen kommt, merkt sie schnell das Wolke etwas bedrückt. Ihre Familie , die einen Reiterhof betreiben haben Geldsorgen und die einzige Hoffnung ist Storm. Doch der Hengst verhält sich feindselig gegenüber Menschen. Gut das gerade nichts im Zoo anliegt und so ergreift Lilli die Chance reiten zu lernen und versucht herauszufinden warum Storm so abweisend ist.


"So springt man nicht mit Pferden um" ist ein weiterer Teil von Tanya Stewner rund um das Mädchen Liliane Susewind, die mit Tieren sprechen kann. Jeder Band ist eine abgeschlossene Geschichte und Quereinsteiger können auch mühelos mitten in die Reihe starten.


Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet und in jedem Band steht ein anderes Tier im Hauptaugenmerk, das Lillis Hilfe braucht.
Die Charaktere sind wieder so liebevoll und voller Leben, das es einfach nur Spaß macht das Buch zu lesen.
Die bekannten "Gesichter" Lilli, Jessajah, Lillis Familie und vor allem die beiden Tiere Frau von Schmidt und Bonsai machen alleine schon Spaß- aber auch neue Charaktere und in diesem Buch ist mir besonders das Pferd Merlin ans Herz gewachsen, machen richtig Vergnügen.


Der Schreibstil ist kindgerecht , flüssig und humorvoll. Themen sind wie immer bei Liliane Susewind Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Tierliebe , aber auch die kleineren alltäglichen Dinge bei denen sich die Leser auch mit identifizieren können (z.B. Schulalltag, Mobbing in der Schule usw. )


Meine 9jährige Tochter liebt die Liliane Susewind Bücher sehr und wir haben auch schon den nächsten im Visier !!!
Wir können die Reihe einfach nur weiterempfehlen- sie ist toll !!!!

Veröffentlicht am 09.04.2017

Jugendliche alleine auf einem Schiff

Deadwater
0

Einige Jugendliche werden zur Strafe von ihren reichen Eltern auf ein Schulschiff geschickt. Mitten im Indischen Ozean veschwinden auf einmal nach und nach alle Erwachsenen an Bord. Als eine Leiche auftaucht ...

Einige Jugendliche werden zur Strafe von ihren reichen Eltern auf ein Schulschiff geschickt. Mitten im Indischen Ozean veschwinden auf einmal nach und nach alle Erwachsenen an Bord. Als eine Leiche auftaucht wird den Jugendlichen klar, das es um Leben und Tod geht...


"Deadwater-Das Logbuch" ist ein Jugendbuch von Tobias Rafael Junge.Die ganze Aufmachung hab ich so noch nie gesehen und mir hat es sehr gut gefallen ! Das Buch ist das Logbuch der Jugendlichen- in erster Linie führt es der 15jährige Chris, aber auch die anderen Kinder schreiben mehr oder weniger aus ihrer jeweiligen Sicht in das Logbuch. Damit man nicht durcheinander kommt steht über dem jeweiligen Absatz immer der Name desjenigen der gerade geschrieben hat. Die Kapitel an sich fangen immer mit den Schiffsdaten an: Datum, Breiten# und Längengrad, Wetterdaten und Windangabe. Das ganze Buch über befinden sich an den Rändern Notizen der ganzen Jugendlichen mit Bemerkungen zu den Logbucheinträgen. Am Anfang hat mich das etwas aus dem Lesefluss gebracht, aber mit der Zeit sind die Notizen doch sehr interessant und mir haben sie gut gefallen- vor allem die von Max.


Am Anfang sind es sehr viele Namen auf einmal und man kann leicht den Überblick verlieren. Die Jugendlichen sind alle zwischen 13 und 15 Jahre alt und von ihren Eltern auf das Schiff geschickt worden. Manche der Charaktere haben mehr Tiefe und mehr Schreibanteil als andere. Manche findet man sympathischer als andere wie überall im Leben. Die Geschichte wird sehr schnell recht düster und gefährlich. Die Kinder geraten von einer Extremsituation in eine andere, sind kurz vor dem Verdursten, Verhungern, Sterben...alleine auf hoher See müssen sie das Schiff navigieren.
In vielen Situationen habe ich gedacht, das das Alter der Protagonisten nicht mit ihrem Handeln übereinstimmt und man schätzt die Jugendlichen von ihren Handlungen doch etwas älter ein.
Auch glaube ich nicht das die Zielgruppe des Buches, welches ab 12 Jahren empfohlen wird, richtig eingeschätzt wird. Für den Inhalt sind meiner Meinung nach 12jährige noch viel zu jung und ich würde das Buch frühestens ab 14 Jahren empfehlen wollen.
Was mir leider auch ein wenig gefehlt hat sind in einigen Momenten die Hintergrundinformationen und vieles wird nur kurz erwähnt ohne es näher zu erläutern.


Fazit: Im Grunde eine sehr interessante Geschichte, mit ernstem und düsterem Hintergrund für ältere Jugendliche. Sehr interessanter Aufbau in Form eines Logbuchs. Leider ist die Geschichte teilweise sehr unglaubwürdig und es fehlt stellenweise mehr Tiefe.