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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2016

"Sie ist tot. Aber ich hab sie gesehen ...."

Alles schläft, einer wacht!
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Eines Tages steht bei bei Privatdetektivin Jule ein verzweifelter Mann, der seine Frau gesehen haben will. Allerdings ist diese Frau bei einem Tauchunfall umgekommen. Doch Tobias Kohler ist felsenfest ...

Eines Tages steht bei bei Privatdetektivin Jule ein verzweifelter Mann, der seine Frau gesehen haben will. Allerdings ist diese Frau bei einem Tauchunfall umgekommen. Doch Tobias Kohler ist felsenfest davon überzeugt sie gesehen zu haben.
Jule will dem Mann helfen, doch die Suche nach dieser Frau gestaltet sich schwieriger als gedacht.



"Alles schläft, einer wacht" ist ein Krimi von Katrin Rodeit. Es handelt sich um den vierten Teil mit Privatdetektivin Jule Flemming, aber ich kannte die Vorgänger nicht und dieser Band ist absolut unabhängig lesbar !
Der Schreibstil ist gut und flüssig. Die Geschichte ist spannend und ich finde es gut, das es nicht nur ständig um den Fall geht, sondern man auch Einblick in Jules Privatleben hat.
Die Beziehung zu Mark, denen andere Leser wohl schon in Vorgängerbänden begegnet sind, wie auch die Beziehung zu ihren Freunden im Jazzkeller und auch das Verhältnis zu ihrer Mutter---alles sehr interessant zu lesen und gefällt mir gut. Damit hat man von Jule ein viel besseres Bild . Jule ist für mich nicht der Sofort-Sympathisch- Typ. Ich mag sie aber und aufgrund ihrer Vergangenheit ist sie sehr individuell.
Das Buch wird in Ich -form aus Jules Sicht geschrieben, aber es kommen zwischengeschobene Abschnitte einer unbekannten "Sie" vor, die sehr neugierig machen und von einem unbekannten Mann. Wie das alles zusammenhängt erschließt sich dann später im Laufe der Geschichte.

Mir hat das Buch gut gefallen und ich könnte mir gut vorstellen noch mehr Krimis mit Jule Flemming zu lesen !!!

Veröffentlicht am 29.11.2016

Wo sind die Weihnachtsbäume ?

Penny Pepper - Tatort Winterwald
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Eine Baumfarm brennt ab, eine andere kann wegen plötzlichem Befall keine verkaufen und eine ganze Lieferung verschwindet beim Transport spurlos. Was ist denn da los ? Penny und ihre Freundinnen meinen ...

Eine Baumfarm brennt ab, eine andere kann wegen plötzlichem Befall keine verkaufen und eine ganze Lieferung verschwindet beim Transport spurlos. Was ist denn da los ? Penny und ihre Freundinnen meinen das Weihnachten ohne Baum gar nicht geht und nehmen die Ermittlungen auf....

"Tatort: Winterwald" ist nun schon mittlerweile der vierte Penny Pepper- Teil und es hat nichts von seinem Charm, Witz und kinderfreundlicher Spannung verloren. Ulrike Rylance schafft es auch wieder in diesem Buch alle zu verzaubern.
Die Illustrationen von Lisa Hänsch sind im Comicstil sind sehr schön anzuschauen. Das Cover reiht sich schön in die ganze Reihe ein und gefällt uns wieder sehr gut.
Die Schriftarten wechseln , die Schriftgröße, mal ist es fett gedruckt und mal dünn, mal unterstrichen und mal nicht.
Es gibt Listen, die die Detektivinnen erstellen und es gibt natürlich auch Pennys Detektivtipps z.B. wie man jemanden unauffällig verfolgt. Schwierige Wörter werden extra erklärt (z.B. das Wort Lockvogel) .
Es geht wie immer nicht nur um den Fall, sondern auch um Freundschaft. Hintergrund dieser Geschichte ist die Adventszeit und wir erfahren natürlich was alles in Pennys Adventskalender ist.

Das Buch hat wieder richtig viel Spaß gemacht zu lesen- meine 8jährige Tochter liebt Penny und dieses Buch reiht sich neben den anderen Bänden im Regal ein.
Penny Pepper ist einfach nur eine ganz tolle Serie, die wir auf jeden Fall weiterempfehlen können !!!

Veröffentlicht am 16.11.2016

Thema Selbstjustiz

Wer Furcht sät
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Der Club der Henker macht die Stadt unsicher. Die Gruppe- eine Art Bürgerwehr- entführt Menschen, die anderen Menschen etwas Schlimmes angetan haben und hängen sie. Nicht genug- live wird das Geschehen ...

Der Club der Henker macht die Stadt unsicher. Die Gruppe- eine Art Bürgerwehr- entführt Menschen, die anderen Menschen etwas Schlimmes angetan haben und hängen sie. Nicht genug- live wird das Geschehen auch noch im Internet übertragen. Detective Max Wolfe nimmt sich des Falles an und gerät auch selbst noch ins Visier des Clubs.

"Wer Furcht sät" ist ein Krimi von Tony Parsons und bereits der dritte Fall von Detective Max Wolfe. Der Fall ist in sich abgeschlossen und behandelt ein recht schwieriges Thema- die Selbstjustiz.. Die Geschichte bietet Gelegenheit für den Leser selbst mal darüber nachzudenken, was er von Recht und Unrecht und unserem Strafsystem hält.

Der Schreibstil ist gut zu lesen , flüssig und spannend.
Neben dem eigentlichen fall bekommt der Leser ausserdem einen leichten Einblick in das Privatleben von Max, der mir persönlich allerdings viel zu kurz ist. Ich hätte sehr gerne noch ein wenig mehr von ihm und seinem Leben erfahren, gerade weil es auch mein erstes Buch mit ihm ist.

Die Auflösung des Falles war sehr überraschend und ich habe nicht damit gerechnet! Unvorhersehbare Geschichten finde ich toll und genau das hat mir an diesem Krimi sehr gut gefallen.
Auch das Max sehr eingebunden wird und seine Person ins Visier der Täter rückt fand ich sehr spannend.
Alles in allem ein guter Krimi, bei dem mir nur ein kleines bisschen mehr Privatleben von Max gefallen hätte

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Figuren
  • Erzählstil
  • Spannung
  • Tempo
Veröffentlicht am 14.11.2016

Lillis neustes Abenteuer !!

Liliane Susewind – Ein Eisbär kriegt keine kalten Füße
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Der Zoo bittet Liliane Susewind um Hilfe: Der kleine Eisbär Milky hat keine Mama mehr und braucht nun dringend eine Ersatzeisbärmutter, aber im Zoo gibt es nur den alten Eisbären Thadeus. Ob Lilli zwischen ...

Der Zoo bittet Liliane Susewind um Hilfe: Der kleine Eisbär Milky hat keine Mama mehr und braucht nun dringend eine Ersatzeisbärmutter, aber im Zoo gibt es nur den alten Eisbären Thadeus. Ob Lilli zwischen den beiden Eisbären vermitteln kann ? Ausserdem scheint etwas mit dem neuen Tierarzt nicht zu stimmen und ausgerechnet als es richtig gefährlich wird, verliert Lilli ihre Gabe mit den Tieren sprechen zu können...

"Ein Eisbär kriegt keine kalten Füße" von Tanya Stewner ist der mittlerweile elften Band rund um das Mädchen Liliane Susewind, das mit den Tieren sprechen und sie verstehen kann. Zusammen mit ihrem Freund Jessajah, Hund Bonsai und der Katze Frau von Schmidt erlebt sie immer spannende Abenteuer. In jedem Buch steht ein bestimmtes Tier im Vordergrund- in diesem Abenteuer ist es der kleine Eisbär Milky.
Die Bücher sind in sich abgeschlossen und auch für Quereinsteiger gibt es keine Probleme. Der Schreibstil ist gut zu lesen und im Buch findet man einige Schwarz/Weißillustrationen, die den Gesamttext auflockern.
Die Autorin erzählt sehr humorvoll und spannend gleichzeitig. Die Gespräche mit den Tieren machen richtig Spaß zu lesen und als Leser wird man genauso traurig wie Lilli, als diese ihre Gabe verliert. Man kann wunderbar in die Geschichte eintauchen und die Geschehnisse miterleben !
Die Charaktere sind liebevoll und charakterstark gezeichnet und man muss sie einfach gern haben. Allen voran unsere Lieblingskatze Schmidti, die auch in diesem Buch wieder für eine Menge Schmunzler sorgt.

Das Buch ist eine Geschichte über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Toleranz und wir haben es sehr gerne gelesen ! Es war nicht das erste und mit Sicherheit auch nicht das letzte Buch der Reihe und wir können Liliane Susewind auf jeden Fall weiterempfehlen !!!

Veröffentlicht am 12.11.2016

Kann man tatsächlich vergessen, das es da noch ein Kind gab?

Caspar und der Meister des Vergessens
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Caspar kann es kaum glauben: In der Neujahrsnacht verschwindet sein jüngerer Bruder Till spurlos und seine Eltern können sich nicht mal erinnern, das es da noch ein drittes Kind gab !! Alles was an ihn ...

Caspar kann es kaum glauben: In der Neujahrsnacht verschwindet sein jüngerer Bruder Till spurlos und seine Eltern können sich nicht mal erinnern, das es da noch ein drittes Kind gab !! Alles was an ihn erinnern könnte ist auch verschwunden. Caspar findet heraus, das es einen ganz alten Vertrag gibt, der aussagt, das alle 50 Jahre das jüngste Kind der Familie Winter dem Meister gehören soll.
Caspar wehrt sich dagegen und sucht Till und den Meister. Schließlich landet er in Memoria...

"Caspar und der Meister des Vergessens" ist ein Kinderbuch der Autorin Sefanie Taschinski und ist für Kinder ab 10 Jahre.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, interessant sind ein paar lateinische Sätze, deren Übersetzung aber sofort folgt.
Das ganze Buch über herrscht eine bisschen unheimliche Grundatmosphäre. Auch ist es sehr spannend geschrieben und das Ende ist nur ein Teilhappyend, da noch ein zweiter Band folgen wird, in dem hoffentlich dann noch mehr Fragen beantwortet werden.

Caspar ist ein sympathischer und starker Charakter. Als Einziger gibt er nicht auf und weigert sich einfach zu vergessen. Mit Unterstützung seiner Schwester gelingt ihm das auch, obwohl es schwerfällt.
In Memoria selbst ist es auch sehr interessant. Das Leben der Kinder dort, das sich einfach niemand mehr an irgendwas aus ihrem Vorleben erinnern kann und ein einzelner Mann die Macht darüber hat ist schon etwas beängstigend.
Aber die Geschichte ist eine voller Mut, Herausforderung und Freundschaft und ein starkes Geschwisterband !!

Ich habe das Buch gerne gelesen und fand auch die Idee der Geschichte neu und sehr interessant !!