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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2016

Ein Buch für die Adventszeit

Unter dem Sternenhimmel
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Noa hat ein wunderbares Ladenkonzept. Sie möchte ein Cafe aufmachen und dort auch Blumen und Dekoartikel verkaufen. Leider verweigert die Bank den Kredit. Als Chiara davon erfährt, bietet sie Noa eine ...

Noa hat ein wunderbares Ladenkonzept. Sie möchte ein Cafe aufmachen und dort auch Blumen und Dekoartikel verkaufen. Leider verweigert die Bank den Kredit. Als Chiara davon erfährt, bietet sie Noa eine Chance an- denn sie hat leerstehende Räume. Der Schreiner Jonas hilft ihr bei der Ausstattung des Ladens und die beiden werden Freunde. Aber Jonas ist misstrauisch. Was hat Noa für ein Geheimnis und dann holt Noa die Vergangenheit ein.

"Unter dem Sternenhimmel" ist ein Roman von Elisabeth Büchle. Es ist ein Buch mit eher besinnlicher, leiser Grundstimmung. Der Schreibstil ist flüssig und man kann gut in die Geschichte eintauchen. Christliche Werte wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Glaube und Vertrauen spielen hier eine große Rolle, wobei die Erwähnung von Jesus und Gott im letzten Drittel zunimmt.


Die Charaktere sind glaubwürdig beschrieben, Sie sind nicht perfekt, machen Fehler, streiten sich, aber genauso sind sie hilfsbereit und liebevoll und voller Sorge um die , die ihnen nahe stehen.
Meine Lieblingsnebencharaktere sind die Senioren der Rentnergang rund um Walter und Elsa, die Noa voll unterstützen als sie Hilfe braucht !

"Unter dem Sternenhimmel" ist ein etwas leiserer Roman , der perfekt in die Adventszeit passt und ich hab ihn sehr gerne gelesen !!!

Veröffentlicht am 30.09.2016

mehr lauwarm als heißgeküsst

Lieber heiß geküsst als kaltgestellt
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Jess führt seit Jahren eine On/Off Beziehung mit Connor, der sich viel mehr wünscht, als Jess ihm geben kann. Nur heimliche Treffen und das ständige Schlussmachen von Jessica zehrt an seinen Nerven. Als ...

Jess führt seit Jahren eine On/Off Beziehung mit Connor, der sich viel mehr wünscht, als Jess ihm geben kann. Nur heimliche Treffen und das ständige Schlussmachen von Jessica zehrt an seinen Nerven. Als sie seinen Heiratsantrag ablehnt, bittet er seine Schwester Dates für ihn klarzumachen.

"Lieber heiß geküsst als kaltgestellt" ist ein Frauenroman von Kristan Higgins. Es hat ein wunderschönes Cover und bedient ganz klassisch die Art, unter der man sich einen unterhaltsamen Chicklitroman vorstellt.
"Atemberaubend, herzzereißend, unwiderstehlich" damit wird auf der Buchrückseite geworben und auch ich ging davon aus einen unterhaltsamen Roman vor mir zu haben.
Leider bedient das Buch mehr ernsthaftere Themen und von Humor sind wir hier weit entfernt. Eigentlich gab es nur eine einzige Szene, die ich so lustig fand, das ich mal lachen musste. Das ist mir für so ein Genre einfach viel zu wenig.
Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, allerdings ist der Aufbau etwas ungewöhnlich. Das erste Drittel besteht aus Rückblenden, die die Jahre beschreiben, in denen Jess mal wieder mit Connor Schluß gemacht hat. Diese Rückblicke sind für das Verständnis schon gut, aber ich finde Rückblenden an sich immer etwas schleppend. Man will ja doch immer eher wissen, was in der Gegenwart passiert.

Auch konnte ich mich mit den Hauptpersonen nicht wirklich anfreunden. Jess hatte eine schwere Kindheit, dann die Belastungen durch Geldmangel und ihren behinderten Bruder, um den sie sich kümmert, diverse Jobs....ja okay. Aber trotzdem: das ständige Hin und Her, das Schlußmachen und immer dieselbe Leier, warum es nicht geht- es nervt tierisch. Während sie sich jobmässig hochkämpft und weiterentwickelt steht sie emotional irgendwie auf einer Stelle.
Und Connor lässt alles mit sich machen. Auch wenn er nicht mit ihr zusammen ist, ist Jess das Nonplusultra. Sie behandelt ihn echt fies und trotzdem ist er mit allem einverstanden- bis zu diesem Heiratsantrag. Ich hätte mir einen Protagonisten gewünscht, der ihr mal früher gesagt hätte, das das so alles nicht geht.
Beide sind nicht wirklich sympathisch, wobei ich Connor lieber mochte als Jess.
Das war mein erstes Buch der Autorin und leider hat es mich nicht überzeugt. Man kann es gut mal lesen, aber bleibt nicht im Gedächtnis.Wer Witz und spritzige Dialoge sucht, ist hier leider falsch.

Veröffentlicht am 27.09.2016

Toller zweiter Band

Eden
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Nach den Vorfällen aus dem ersten Band (Hades) fällt Frank Bennett in ein tiefes Loch. Auch die Psychologin kann ihm nicht helfen.Da bittet ihn Hades um Hilfe. Er soll ihm helfen jemanden aufzuspüren. ...

Nach den Vorfällen aus dem ersten Band (Hades) fällt Frank Bennett in ein tiefes Loch. Auch die Psychologin kann ihm nicht helfen.Da bittet ihn Hades um Hilfe. Er soll ihm helfen jemanden aufzuspüren. Und auch offiziell sind Frank und Eden an einem neuen Fall dran: Drei Mädchen werden vermisst und die einzige Verbindung ist die Farm von Jackie Rye. Eden begibt sich undercover auf die Farm.

"Eden" ist der mittlere Teil der Trilogie von Candice Fox. Er ist zwar mit seinem Fall unabhängig lesbar, aber das ganze Verständnis ist schon besser wenn man den ersten Teil gelesen hat und die Hintergründe kennt. Es gibt drei Erzählweisen. Einmal die Sicht von Eden, die sich mit der Franks Sicht abwechselt. Dazwischengeschoben in anderer Schriftart wird die Geschichte des jungen Heinrich Archer erzählt.
Ich finde die Geschichte sehr faszinierend, gerade weil es bei den Hauptpersonen Frank, Eden und Hades sich um echt "schwierige" Charaktere handelt.
In Hades erfuhr man viel über das Aufwachsen von Eden, nun in diesem Buch um die Jugend von Hades. Alle drei hatten einen schweren Start ins Leben und sind mit mehr oder weniger schlechtem Umgang in Berührung gekommen. Auch Mord und Gewalt ist ihnen nicht fremd. Der Grat zwischen diesen Vergangenheiten und der Arbeit bei bzw. mit der Polizei ist sehr dünn und verspricht Konfliktpotential.
Ich fand diese Geschichte sehr außergewöhnlich, spannend und hat mir sogar besser gefallen als der erste Teil und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Ich bin schon sehr neugierig auf den Abschluß der Trilogie und vermute mal das die Leser dann vielleicht noch mehr über Franks Jugend erfahren.
"Eden "war auf jeden Fall ein super zweiter Mittelteil !!!

Veröffentlicht am 27.09.2016

Auftakt der Zons-Krimi Reihe

Der Puzzlemörder von Zons
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Im Jahr 1495 verfolgt Bastian Mühlenberg von der Zonser Stadtwache einen Mörder. Auf den Leichen findet er einen eigenartigen Code, den es zu entschlüsseln gilt.
Über 500 Jahre später schreibt Emily eine ...

Im Jahr 1495 verfolgt Bastian Mühlenberg von der Zonser Stadtwache einen Mörder. Auf den Leichen findet er einen eigenartigen Code, den es zu entschlüsseln gilt.
Über 500 Jahre später schreibt Emily eine Reportage über den sogenannten Puzzlemörder und erhält so die Aufmerksamkeit des Kommissars Oliver Bergmann. Denn irgendwie scheint die aktuelle Mordserie eine Ähnlichkeit aufzuweisen...

"Der Puzzlemörder von Zons" ist der erste, in sich abgeschlossene Band der Zons-Krimi Reihe von Catherine Shepherd.
Der Aufbau des Krimis ist sehr interessant und ungewöhnlich. Die Autorin wechselt von Gegenwart zur Vergangenheit immer hin und her. Je nach Ermittlungsstand zieht sie die Parallele in der anderen Zeit. Ausserdem kommt dann auch noch zwischendurch die Darstellung aus Sicht des Mörders hinzu.
Diese Abwechslung machte das Ganze einfach megaspannend und ich wollte ständig weiterlesen.

Ein bisschen mystisch wird es , als Anna Visionen von Bastian hat und umgekehrt. Dieser "Fantasyanteil" passt eigentlich gar nicht in einen Krimi, aber ich fand es sehr aussergewöhnlich und gar nicht so schlecht um einen Bezug der Hauptpersonen zueinander zu ziehen.

Bis zum Ende konnte ich nicht enträtseln, wer denn nun der Mörder ist . Schön ist auch, das auch das Private der Personen nicht zu kurz kommt. Der Autorin ist, wie ich finde ,eine sehr gute Mischung zwischen Privatem und Fall gelungen !

Ich für meinen Teil möchte noch mehr Fälle aus Zons lesen und freue mich auf weitere Bände !!

Veröffentlicht am 16.09.2016

ICH denke DU bist meine Freundin !!

Meine schrecklich beste Freundin und andere Katastrophen (... und andere Katastrophen 1)
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Die 11-jährige Jessica weiß nicht mehr was los ist. Ihre allerbeste Freundin Natalie hängt ständig nur noch mit der Neuen herum. Dabei ist Amelia doch auch noch voll zickig ! Als die Beiden dann auch noch ...

Die 11-jährige Jessica weiß nicht mehr was los ist. Ihre allerbeste Freundin Natalie hängt ständig nur noch mit der Neuen herum. Dabei ist Amelia doch auch noch voll zickig ! Als die Beiden dann auch noch eine Geheimbande gründen und Jess nicht dabeihaben wollen, läuft das Faß über. Doch Jessica lässt sich nicht unterkriegen und hat schon einen Plan..

"Meine schrecklich beste Freundin" von Catherine Wilkins ist ein Kinder/Jugendbuch ab 10 Jahre. Die Kapitel an sich werden mit kleinen Skizzen aufgelockert und das Cover finde ich für die Zielgruppe sehr ansprechend und cool.
Das Buch wird in der Ich-Form aus Jessicas Sicht erzählt und als Leser kann man wunderbar an ihren Gedankengängen teilhaben.
Ich glaube Mädchen in dem Alter können sich gut mit ihr identifizieren. Die Themen sind alltagsnah. Zickenkrieg, Eifersucht, Jungs, Geheimbande, Ausgeschlossen werden, Zweifeln an Freundschaften usw.... Ich denke jedes Kind in dem Alter hat schon Erfahrung damit gemacht.
Es werden Fehler gemacht, einige Reaktionen sind einfach aus dem Bauch heraus und vielleicht nicht immer richtig, aber so ist das echte Leben. Dafür öffnen sich neue Sichtweisen und es ergeben sich auch neue Kontakte.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es die Welt einer 11jährigen glaube ich gut trifft (auch wenn das bei mir schon etwas länger her ist) . Es hat mich gut unterhalten und nun werde ich es meinem 10jährigen Patenkind weitergeben

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