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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2018

vielfältige Konzepte, für jeden etwas Inspiration dabei

Best of Interior 2018
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In „Best of Interior“ werden die von einer Jury ausgewählten 30 schönsten Wohnkonzepte vorgestellt.

Die Gestaltung des Buches ist, wie gewohnt sehr hochwertig; viele Fotos zeigen die einzelnen Konzepte ...

In „Best of Interior“ werden die von einer Jury ausgewählten 30 schönsten Wohnkonzepte vorgestellt.

Die Gestaltung des Buches ist, wie gewohnt sehr hochwertig; viele Fotos zeigen die einzelnen Konzepte sehr anschaulich, kurze Beschreibungen ergänzen. Vorgestellt werden Wohnräume von 80qm – 1650qm, gestaltet wurden unter anderem Appartment, Stadtvilla, Reihenhaus, ein Seminargebäude, das zum Mehrgenerationenhaus umgeabut wurde, eine Privatresidenz.

Bei allen vorgestellten Raumkonzepten wurde eine ganz persönliche, auf den jeweiligen Bewohner zugeschnittene Lösung bis ins Detail angestrebt. Da versteht sich von selber, dass nicht jedes vorgestellte Konzept für jeden Leser gleich ansprechend wirken kann. Mich konnten beispielsweise schwarz tapezierte und auch sonst recht dunkel gestaltete Räume, psyhodelische Tapeten oder wuchtige Wandobjekte nicht so wirklich gegeistern.
Auch wenn ich vieles des Vorgestellten nicht selber umsetzen würde, war die Vielfalt der eingesetzten Farben und Materialien schon spannend. Ausgesprochen interessant fand ich die verschiedenen Treppenlösungen, die sicherlich auch für die Bodenständigeren unter uns viel Anregung bieten. Meine Favoriten sind jene, die sich mit einer besonderen, flexiblen Nutzung der Räume auseinandergestzt haben, beispielsweise mit veränderbarenm Raumtrennsystem, mit Wohnwürfeln in einem offen gestalteten Haus ( , das von außen wie ein Heustadel aussieht) und ganz besonders die perfekt durchdachte Wohnlösung der 3-Raum-Wohnung, die mit einem System aus Schiebetür-Elementen, Schrankbetten sowie einem Schrankbüro die effektivste Nutzung für eine ( manchmal) fünfköpfige Familie bietet.

Die Vielfalt der vorgestellten Raumkonzepte bietet für jeden Leser andere konkret umsetzbare, persönliche Vorschläge oder, wenn man nicht auf die im Anhang aufgeführten Firmen zurückgreifen möchte, Inspiration für eine eigene, preiswertere Lösung.

Veröffentlicht am 25.10.2018

wunderschön und detailreich erzählt, sehr schön illustriert

Die sieben unterirdischen Könige
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Alexander Wolkow hat nach Motiven des 'Zauberers von Oz' vom L. F. Baum das Märchen 'Der Zauberer der Smaragdstadt' geschrieben und diese dann in mehreren Büchern weitererzählt. Ich kannte aus Kinderzeiten ...

Alexander Wolkow hat nach Motiven des 'Zauberers von Oz' vom L. F. Baum das Märchen 'Der Zauberer der Smaragdstadt' geschrieben und diese dann in mehreren Büchern weitererzählt. Ich kannte aus Kinderzeiten nur die Verfilmung des Zauberers von Oz und war nach dem Lesen der ersten beiden Bücher ganz gespannt auf weitere Erzählungen.

In diesem dritten Buch wird vom dem verbannten Volk erzählt, das unterirdisch in einer grossen Höhle lebt, von sieben Königen regiert wird und Nöte hat, diese samt jeweiligem Hofstaat durchzufüttern.
Elli besucht mit Totoschka die Familie ihres Cousins Fred, mit dem sie einen Ausflug unternimmt, bei die Drei samt Kofferboot durch unterirdische Höhlen reisen....

Sehr gut gefallen hat mir, dass im ersten der drei Teile des Buches das Wichtigste der beiden ersten Bände kurz und knapp zusammengefaßt wurde. Es war schon ein wenig her, dass ich diese beiden Bücher gelesen habe und so war dies der perfekte Einstieg für mich. Auch dieses neue Abenteuer wurde ausgesprochen detailreich erzählt; immer wieder wurden Zusammenhänge und Verknüpfungen hergestellt, wodurch die Geschichte viel komplexer und bis ins Detail durchdacht wirkt. Besonders gut gefällt mir auch, wie wunderschön und reichlich das Buch illustriert wurde. Etwas überrascht war ich über die dargestellten politischen Aktionen, wie Volksentscheid, Umerziehung und Umsiedlung; ich muss gestehen, dass ich diese doch sehr direkten Darstellungen gar nicht in einem Kinderbuch, das es zu meiner Kinderzeit auch schon gab, ( mit der Empfehlung 8 – 11 Jahre) erwartet hätte. Vielleicht liegt es aber auch genau daran, dass ich dieses Buch als ganz besonders reizvoll und interessant empfinde und für die heutige Zeit die Altersempfehlung auch eher verstehe, das Buch aber dennoch auch für Erwachsene empfehle.

Veröffentlicht am 24.10.2018

kurzweilig und interessant

Der Auktionator
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Wolfgang Pauritsch, Auktionator und vielen von uns aus „Bares für Rares“ bekannt, erzählt in seinem Buch aus seinem Leben.
Kapitelweise erfährt man von seiner Kindheit, Jugend, seinem beruflichen Werdegang. ...

Wolfgang Pauritsch, Auktionator und vielen von uns aus „Bares für Rares“ bekannt, erzählt in seinem Buch aus seinem Leben.
Kapitelweise erfährt man von seiner Kindheit, Jugend, seinem beruflichen Werdegang. Immer wieder erlebt er Höhen und Tiefen, geht nicht direkt zielstrebig seinen Weg und muß manchen, auch finanziellen Verlust ausgleichen. Klar wird, dass dies alles kein einfacher, notwendiger aber letztendlich ein zum Ziel führender Weg war.

Sehr beeindruckend fand ich seine Kindheitsbeschreibungen zu seinen Lebensverhältnissen, die sich daraus zwangsläufig ergebende sehr frühe Selbständigkeit. Auch seine Beschreibungen einzelner Fehleinschläge und seinem Umgang damit haben mir ein ganz anderes Bild vermittelt, als das ich bislang von ihm hatte. Sehr leicht und ebenfalls interessant zu lesen waren Begegnungen in seinem Geschäft oder in „Bares für Rares“.

Insgesamt fand ich die Sichtweise, immer wieder aufzustehen, sich selber treu zu bleiben und seinen Traum nie wirklich aus den Augen zu verlieren sehr sympatisch und die Lektüre dieses Buches sehr kurzweilig und interessant.

Veröffentlicht am 23.10.2018

gute Rezeptauswahl - für Glutenintolerante

Glutenfreie Pasta, Pizza & Quiche
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Die beiden Autorinnen, eine davon selber betroffen, haben die in diesem Buch gesammelten glutenfreien Pasta, Pizza und Quicherezepte mehrfach selber getestet.

Viele interessante Rezepte habe ich gefunden, ...

Die beiden Autorinnen, eine davon selber betroffen, haben die in diesem Buch gesammelten glutenfreien Pasta, Pizza und Quicherezepte mehrfach selber getestet.

Viele interessante Rezepte habe ich gefunden, bei denen der Teig aus Kichererbsen ( mein Favorit), Buchweizen, Maismehl und -stärke, Hirse, Kartoffel- oder Reismehl hergestellt wird. Meistens werden verschiedene Mehle kombiniert – und einige davon schrecken mich echt ab, wobei ich erwähnen muss, dass ich selber nicht glutenintolerant und keinesfalls auf Alternativen angewiesen bin.
Für mich lesen sich Zutaten wie Teffmehl ( wird in Äthiopien und Eritrea angebaut) oder Milomehl ( angebaut in USA, Asien, Afrika) eher so, dass solche Grundnahrungsmittel der dort lebenden Bevölkerung fehlen könnten, besonders, wenn sie in den satten Industrienationen modern werden. Auch die Nutzung von Xanthangummi spricht mich nicht wirklich an.

Die Rezepte sind gut erklärt und lassen sich leicht nacharbeiten; zu fast allen Rezepten findet sich ein großes Foto, das die fertige Speise zeigt. Egal, ob Ricotta-Spinat-Ravioli, Kürbislasagne mit in Butter gebratenem Salbei, Calzone, Piroggen oder Nebenrezepte wie Pesto oder Tomatensauce – es sieht alles sehr lecker aus. Bei manchen Rezepten werden konkrete Teige zugeorndet, bei anderen wird man aufgefordert, sich einfach einen der zuvor vorgestellten Teige ( z.B. Quiche oder Pizza) auswählen. So kann man sein persönliches Rezept ganz einfach modifizieren.

Für Glutenintollerante, die nach machbaren Rezepten mit alternativen Zutaten suchen, bietet dieses Buch eine gute Auswahl an verschiedenen Rezepten und wahrscheinlich werden sie auch die oben von mir angegebenen Zutaten verarbeitet haben und wertschätzen.

Veröffentlicht am 23.10.2018

wesentlich umfangreichere Neuauflage des wundervoll gestalteten, äußerst hilfreichen Ratgebers

Die Natur-Apotheke
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Dr. Karin Buchart und Miriam Wiegele haben sich beruflich schon seit vielen Jahren mit Heilpflanzen auseinandergesetzt und in diesem großformatigen Buch gemeinsam überliefertes und neues Wissen über diese ...

Dr. Karin Buchart und Miriam Wiegele haben sich beruflich schon seit vielen Jahren mit Heilpflanzen auseinandergesetzt und in diesem großformatigen Buch gemeinsam überliefertes und neues Wissen über diese zusammengetragen. Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine um ca. 25 Pflanzen ergänzte Überarbeitung der Natur-Apotheke, die 2016 erschien.

Die einzelnen Pflanzen werden jeweils auf einer Doppelseite vorgestellt; auf der linken Seite findet sich der informative Text mit Angaben zur Botanik, Geschichte, Inhaltsstoffen und Wirkung sowie der Heilanwendung, dazu oft ein Rezept für eine Paste, Tinktur, Tee, o.ä. . Die jeweils rechte Seite zieren wundervolle Abbildungen der entsprechenden Pflanzen und Pflanzenteile mit Legende, so, wie wir sie aus alten Biologiebüchern oder Wandkarten zum Biologieunterricht kennen. Bei einzelnen, ganz leicht zu erkennenden Pflanzen, wurde auf diese Detailbilder verzichtet und der Platz für kleine Beschreibungen, jeweils mit Bild, von wirkungsgleichen Pflanzen genutzt, so dass es um so leichter fällt, sich aus dieser Gruppe seine eigene Mischung zusammenzustellen. Die vorgestellten Pflanzen sind alphabetisch sortiert, von Ackerschachtelhalm bis Zwiebel; daran schließen sich ab S. 164 - S. 187 Rezepte im Jahresverlauf an. Jeweils eine Doppelseite pro Monat ist mit monatstypischen Rezepten gefüllt, wobei auch jeweils die zu erwartende Wirkung mit aufgeführt und erklärt wird. Zum Schluß folgen noch zwei Register: Pflanzen und Anwendungen.

Mir gefällt dieses durchweg liebevoll gestaltete Buch ausgesprochen gut, weil die wundervollen Darstellungen der Pflanzen es selbst dem unerfahrenen Pflanzensammler leichtmachen, die entsprechenden Pflanzen eindeutig zu bestimmen und zu sammeln; die Pflanzenbeschreibungen incl. Ihrer Anwendung und Wirkung sind leicht verständlich und auf den Punkt gebracht. Sehr hilfreich finde ich, dass die Rezepte nach Monaten gegliedert sind und man damit vorzüglich einen Jahresplan zur Sammlung in die Hand gelegt bekommt. Ganz besonders hilfreich finde ich auch das Inhaltsverzeichnis nach Anwendungen, so kann man ganz einfach nach Lösungen suchen.

Mich hatte schon die Erstausgabe von 2016 begeistert, diese hier ist nun um ca. 50 Seiten mit neuen Pflanzen erweitert und bietet so noch viel mehr Wissen, Anwendungsmöglichkeiten und Rezepte.