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Veröffentlicht am 14.01.2017

Salate, abgekühlte Mittagessen und mehr, geschichtet im trendigen Glas

Shaking Salad Low Carb
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Sowohl low carb als auch Salate im Glas liegen voll im Trend; hier gibt es also eine Kombination davon.

Die low-carb-Rezepte sind unterteilt in die Kategorien vegetarisch, vegan, Fisch, Fleisch und süß; ...

Sowohl low carb als auch Salate im Glas liegen voll im Trend; hier gibt es also eine Kombination davon.

Die low-carb-Rezepte sind unterteilt in die Kategorien vegetarisch, vegan, Fisch, Fleisch und süß; zum Schluß gibt es kohlenhydratreiche cheat meals, um low carb zu unterbrechen und den Stoffwechsel anzukurbeln.

Manche Rezepte fand ich ganz nett, besonders die Schichtsalate mit verschiedenen Gemüsesorten., also Rohes. Wenn Pfannkuchen, Kaiser- oder Sauerrahmschmarrn oder gekochte Mittagessen wie „Nürnberger Bratwürstchen mit weißen Bohnen, Kartoffelchips, weichgekochten Eiern und Tomatensauce auf dem Teller angerichtet noch ganz nett aussehen, würde ich diese warmen Mittagessen zusammengestopft im Glas und mit Dressing übergossen, selbst im kalten Zustand nicht als apetitlichen Salat bezeichnen. Ich mag Salat lieber knackig und frisch und nicht durchgeweicht und pampig. Nicht nur die abgekühlten Mittagessen, auch andere Rezepte hätte ich nicht unter dem Titel „Shaking SalaD“ erwartet, z.B. den Eistee mit Bananenscheiben im Glas, dazu gibt es Ingwerkekse oder den Mandelmehlkuchen im Glas gebacken.

Die Rezepte lassen sich gut nacharbeiten; manche brauchen etwas länger, insbesondere, wenn man zunächst eine warme Mahlzeit dafür zubereiten und abkühlen lassen muß. Mir gefällt, dass es zu fast allen Rezepten ein Foto gibt; die privaten Fotos würde ich allerdings nicht vermissen... Gut gefallen hätten mir Nährwertangaben und direkt im Kopf des Rezeptes die geschätzte Zubereitungszeit, da sie stark variiert.

Auch wenn einige nette Salate dabei waren, haben andere mich nicht ganz so umgehauen, und das Buch konnte mich insgesamt nicht wirklich überzeugen.

Veröffentlicht am 14.01.2017

25 leicht umsetzbare Rezepte für ganz unterschiedliche Anwendungen

Das große kleine Buch: Hausmittel für innere Ruhe
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Karin Burchart stellt in diesem Buch 25 Rezepte vor für Kräutertees, Salben, Auszüge, Kompressen, Badezusätze, Tinkturen, Schlafpolster u.m., die helfen, entspannter zu werden. Schon allein das Sammeln ...

Karin Burchart stellt in diesem Buch 25 Rezepte vor für Kräutertees, Salben, Auszüge, Kompressen, Badezusätze, Tinkturen, Schlafpolster u.m., die helfen, entspannter zu werden. Schon allein das Sammeln der Kräuter, mit dem damit verbundenen entspannten Aufenthalt in der Natur trägt zur inneren Ruhe bei. Zurückgegriffen wird dabei auf bekannte Kräuter wie Lavendel, Melisse, Hopfen, Salbei oder Zutaten wie Honig vom Imker oder Zirbenspäne, aber auch auf einzelne regionale Kräuter der Autorin, die mir bislang unbekannt waren und die ich hier gar nicht selber sammeln könnte, z.B. Bertram und Engelwurz.
Die 25 verschiedenen Rezepte finde ich sehr abwechslungsreich; jedes Rezept füllt eine Seite und auf der gegenüberliegenden findet sich ein ansprechendes Foto dazu. Die gut und verständlich erklärten Anleitungen der einfachen Zubereitungen macht das Nacharbeiten sehr einfach.
Gerade diese Überschaubarkeit der Rezepte in diesen „grossen kleinen Büchern“ gefällt mir so gut, denn so fällt es leicht, ein Rezept nach dem anderen auszuprobieren, seine Favoriten zu finden und nebenbei in den Alltag einzubauen.

Veröffentlicht am 14.01.2017

genau richtig, um selber zu sammeln, aufzubereiten und zu verräuchern

Das große kleine Buch: Räuchern mit Kräutern und Harzen
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Barbara und Hans Haider erzählen von Bräucne des Räucherns, nicht nur zu den Rauhnächten, sondern auch für den Hausputz, Schwellenübertritt und zum Heilen, wobei auch geschichtlicher Hintergrund erwähnt ...

Barbara und Hans Haider erzählen von Bräucne des Räucherns, nicht nur zu den Rauhnächten, sondern auch für den Hausputz, Schwellenübertritt und zum Heilen, wobei auch geschichtlicher Hintergrund erwähnt wird. Das Sammeln und Trocknen von Kräutern, Binden von Kräuterbuschen, sowie das Sammeln von Harzen wird ebenso erklärt wie das Räuchern an sich. Abschließend folgen Kurzbeschreibungen von verschiedenen einheimischen Pflanzen, Hölzern und Harzen mit Anwendungsgebieten.

Mir gefällt diese Serie der „grossen kleinen Bücher“ sehr gut, denn jedes einzelne bietet ein abgeschlossenes Thema, das für den Einstieg genau ausführlich genug behandelt wird und man vor zu vielen Informationen auch nicht den Überblick verliert; sehr gut geeignet ist es auch zum Mitnehmen, z.B. wenn man Räucherpflanzen, Holz und Harze sammeln möchte. Viele Fotos, die die beiden passionierten Räucherexperten zu den einzelnen Themen ergänzen, ebenso ihr reicher Erfahrungsschatz machen alles noch viel anschaulicher.

Fazit: ein tolles kleines Buch, das einen befähigt, sein eigenes Räucherwerk zu sammeln, aufzubereiten und zu verräuchern

Veröffentlicht am 12.01.2017

komplexes Handbuch mit Fragebögen zur Typenbestimmung - sehr gut und leicht verständlich erklärt

Ayurveda
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Hans Heinrich Rhyner beschreibt in diesem Handbuch die Sicht- und Wirkungsweise des Ayurveda, erläutert u.a. Grundbegriffe, Zusammenhänge, Doshas und gibt dem Leser mehrere Tests an die Hand, mit Hilfe ...

Hans Heinrich Rhyner beschreibt in diesem Handbuch die Sicht- und Wirkungsweise des Ayurveda, erläutert u.a. Grundbegriffe, Zusammenhänge, Doshas und gibt dem Leser mehrere Tests an die Hand, mit Hilfe derer eine Selbstbestimmung und -findung gut gelingt. Im Gegensatz zu anderen Tests dieser Art, konzentriert sich Herr Rhyner auf wenige Fragen, so dass die Auswertung leichter und eindeutiger ausfällt. Neben Hilfen zur optimierten Leistung durch angepasste Ernährung, werden auch Lebensstil und -raumgestaltung durchleuchtet, verschiedene Krankheiten und medizinische Möglichkeiten des Ayurveda als Alternative oder Ergänzumg zur herkömmlichen westlichen Medizin erklärt. Sehr gut gefällt mir die Sichtweise, dass bei einer Krankheit etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, das man ausgleichen und zurück ins Gleichgewicht bringen kann.

Ich habe schon einige Bücher zum Thema Ayurveda gelesen und einzelne Zusammenhänge nicht nachvollziehen können. Herr Rhyners Erklärungen beginnen im Kleinen und verdeutlichen die Sichtweise sehr anschaulich und verständlich. Seine Fragebögen und Auswertungen fand ich sehr eindeutig und hilfreich; viele Skizzen und Schaubilder unterstützen die Erklärungen. Gerade für Leser wie mich, denen viele Fachbegriffe nicht geläufig sind, sind die vielen Tabellen und Diagramme, zu denen man zurückblättern kann, eine enorme Erleichterung.

Neben den vielen Erklärungen erzählt Herr Rhyner von persönlichen Erfahrungen und einschneidenden Erlebnissen auf seinem Weg zu und mit dieser Weltsicht, berichtet mit einer nunmehr 40jährigen Erfahrung in Umgang, Unterricht und Praxis auch von Fallbeispielen und Behandlungen.

Mich haben die komplexen Zusammenhänge im Ayurveda und die Leichtigkeit mit der Herr Rhyner diese zu vermitteln versteht, ebenso sehr beeindruckt wie seine aufgeführten Möglichkeiten, sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ob mit typgerechten Lebensmittel, Zubereitungen, vorgestellten Yogaübungen, der richtigen Sicht auf die eigene Arbeit, Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung und Wellness, Zimmeraufteilung u.v.m.

Veröffentlicht am 09.01.2017

mich hat das „FerranteFever“ nicht gepackt

Die Geschichte eines neuen Namens
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Bei „Die Geschichte eines neuen Namens“ handelt es sich um die Fortsetzung „Meine geniale Freundin“ und den zweiten Band der vierteiligen neapolitanischen Saga.

Die beiden Freundinnen Lila und Elena versuchen ...

Bei „Die Geschichte eines neuen Namens“ handelt es sich um die Fortsetzung „Meine geniale Freundin“ und den zweiten Band der vierteiligen neapolitanischen Saga.

Die beiden Freundinnen Lila und Elena versuchen der Armut zu entkommen, wobei ihnen im Neapel der 60er Jahre zwei Möglichkeiten bleiben: Heirat und Versorgtsein oder Bildung, Leistung und Selbstverantwortlichkeit.
Lila wählt den Weg, sich mit 16 Jahren reich zu verheiraten, erlebt Gewalt, Demütigungen und Mißachtung in ihrer Ehe, provoziert ihren Mann, tritt zuweilen rücksichtslos und egoistisch auf. Manchmal lebt sie ihre Macht aus, hilft Elena, auch durch finanzielle Unterstützung, den anderen Weg aus der Armut zu verfolgen. Elena setzt auf Bildung, studiert und schreibt ein Buch.

Die Freundschaft der Beiden erlebt Höhen und Tiefen, in denen sich auch Neid und Konkurrenzdenken wiederfinden.


Ich hatte den ersten Teil dieser Saga nicht gelesen, wohl aber den Hype darum mitbekommen. Um in die Geschichte einzusteigen, war dieses auch nicht unbedingt von Nöten, denn vorne im Buch werden alle Beteiligten vorgestellt sowie die Handlungen des ersten Bandes kurz zusammengefaßt. Schon bei anderen Serien habe ich mit einer späteren Folge begonnen und, weil sie mir so gut gefiel, die Serie dann von Anfang an gelesen; bei dieser Saga verhält es sich jedoch leider nicht so.
Der Klappentext hatte mich sehr neugierig gemacht; die Durchleuchtung der Frauenrolle in den Sechziger Jahren fand ich sehr ansprechend. Auch in Deutschland gehörten die beiden im Roman vorgestellten Alternativen ja durchaus zum Üblichen; bis 1977 mußte sich eine Ehefrau, die berufstätig sein wollte, dieses von ihrem Ehemann genehmigen lassen, der den Arbeitsvertrag seiner Frau jedoch jederzeit kündigen konnte. Auch Gewalt in der Ehe wird zu Zeiten, in denen man diese noch nicht als Straftat anzeigen konnte, häufiger vorgekommen sein. Die Heirat mit 16 Jahren allerdings fand ich nicht ganz so überzeugend, würde ich eher im tiefen Mittelalter vermuten, als in einer Zeit, in der die Volljährigkeit mit 21 Jahren begann.
Insgesamt fand ich die Darstellung der Frauenrolle zu dieser Zeit schon interessant, stellenweise jedoch nicht so ganz überzeugend. Der Roman läßt mich etwas zwiegespalten zurück, denn obwohl er sich durchaus flüssig lesen läßt, finde ich viele der langatmig erzählten Details eher überflüssig und trivial, hatte doch etwas mehr erwartet.
Der Roman hat mich nicht wirklich überzeugen können und den Hype darum kann ich nicht nachvollziehen. Nein, mich hat das „FerranteFever“ nicht gepackt und ich werde keine weiteren Folgen dieser Saga lesen.