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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2021

schön illustrierte Reise durch Weinanbaugebiete samt ansprechenden Rezepten

Die echte Winzerküche
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In diesem schön illustrierte Buch nimmt Christiane Leesker den Leser mit durch verschiedene Weinregionen Deutschlands und Österreichs, stellt einzelne Weingüter und ihre Betreiber kurz vor; man spricht ...

In diesem schön illustrierte Buch nimmt Christiane Leesker den Leser mit durch verschiedene Weinregionen Deutschlands und Österreichs, stellt einzelne Weingüter und ihre Betreiber kurz vor; man spricht kurz über verschiedene Reben oder Weine, sieht das ein oder andere Mal auch die Weinstube oder einen Hofladen – alles von Vanessa Jansen ins rechte Licht gerückt und als Foto festgehalten.

Schon das Durchblättern und Schmökern über Weinregionen und deren Tropfen bereitet viel Freude; abgerundet wird dieser Lese- und Bildgenuss durch 60 Rezepte, die gut erklärt und einfach nachzuarbeiten sind. Ob Klassiker wie Topfbrot, Flamm- und Zwiebelkuchen, Kürbiscremesuppe, Forelle Müllerin, Tafelspitz oder Käsekuchen, manchmal traditionell, ein anderesmal etwas moderner interpretiert, spielt Wein immer eine Rolle, entweder als Zutat oder als Getränk zur Speise.

Insgesamt bietet dieses schöne Buch eine abwechslungsreiche Reise durch die verschiedenen Weinregionen und ansprechende, leckere Rezepte.

Veröffentlicht am 01.09.2021

kleines, langweiliges und nichtssagendes Heftchen

Muttl auf Reisen
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Das Buch ist bei BoD – Books on Demand erschienen. Die Autorin, Irmgard Rosina Bauer, hat in diesem Band 2, 5 Reiseberichte verfaßt, beginnend auf Seite 9, endend mit Seite 110 und einem anschließenden ...

Das Buch ist bei BoD – Books on Demand erschienen. Die Autorin, Irmgard Rosina Bauer, hat in diesem Band 2, 5 Reiseberichte verfaßt, beginnend auf Seite 9, endend mit Seite 110 und einem anschließenden Nachwort. Zwischendrin finden sich immer wieder kleine Kopien von Schwarz-Weiß-Fotos, die von der Qualität alleine schon nicht vom Hocker hauen. Der Drucksatz fällt recht groß aus und auch die Fotos scheinen die Quantität des Buches nur aufzupumpen.

Mich hatte der Untertitel besonders angesprochen: "Eine Mutter lernt beim Reisen mit und zu ihren Kindern das Loslassen", die kurze Leseprobe enthielt die ersten Seiten des Buches und hat mich neugierig gemacht. Leider waren diese wenigen Seiten, der Einstieg in die erste Reise mit Besuch des Affenfelsens in Gibraltar, das Interessanteste des Buches. Der Aspekt des Loslassens ist mir gar nicht aufgefallen; die Autorin verreist halt mal mit Sohn oder Familie, mal mit ihrer Schwester. Einmal begibt sie sich auf Ahnensuche zusammen mit ihrer Mutter und Son, nach Siebenbürgen, wo ihre Mutter wohl mal gelebt hat; ein anderes Mal überredet ihre Schwester sie zu einem Pauschalurlaub in die Türkei. Besonders beeindruckt hat die Autorin dort das gesamte Sportprogramm im Hotel; ich kenne es jetzt auch.
Insgesamt handelt es sich bei den Geschichten eher um Aneinanderreihungen von, für Außenstehende, eher banale Plaudereien, über die die Texte für mich nie hinausgehen. Unter "Nachher" gibt die Autorin an, hie in fünf Geschichten prägnante Erlebnisse erzählt zu haben. Das mag für sie stimmen, das will ich wohl glauben, halte die Texte aber eher für tagebuchtauglich.

Die Autorin gibt in diesem Büchlein mehrfach ihre webseite an und lädt ein, ihr auf Instagram, Facebook, Twitter oder Youtube zu folgen, so dass sie den Leser über ihre neuen Projekte informieren kann.

Ich hatte auf eine Auseinandersetzung zum Loslassen und dem Aufzeigen interessanter Reiseziele gehofft, davon, wie man als loslassende Mutter interessante Reisen unternimmt und plant; leider habe ich darüber nichts zu lesen bekommen, sondern nur mir nichtssagende Belanglosigkeiten.

Veröffentlicht am 27.08.2021

Schritt-für-Schritt gut gezeigt und erklärt

Maßgeschneidert. Die große Schule
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Alison Smith vermittelt im ersten Teil dieses Buches Grundlagenwissen rund ums Nähen, wie Werkzeuge und Materialien, zeigt verschiedene Stoffarten auf, zu denen sie einen kleinen Steckbrief mitliefert, ...

Alison Smith vermittelt im ersten Teil dieses Buches Grundlagenwissen rund ums Nähen, wie Werkzeuge und Materialien, zeigt verschiedene Stoffarten auf, zu denen sie einen kleinen Steckbrief mitliefert, der unter anderem Nadelstärke und Garnart enthält, den Umgang mit Schnittmustern, Nähtechniken von Hand und überwiegend mit der Maschine, zeigt, wie verschiedene Näharbeiten ausgeführt werden, beispielsweise Kräuselungen, Belege, Halsabschlüsse oder Kragen.

Der esrte sowie der zweite Teil dieses Buches sind ziemlich genau gleichen Umfangs, jeweils 140 Seiten stark, um genau zu sein.

Im zweiten Teil werden Modelle vorgestellt: Röcke, Kleider, Hosen, Oberteile und Jacken. Insgesamt gibt es 13 Grundschnitte, die in Variationen dann 31 verschiedene,vorgestellte Modelle ergeben. Schon wie bei den Erklärungen der Techniken wird auch hier alles sehr ausführlich erklärt und durch dazugehörige Schritt-für-Schritt-Fotos erklärt.

Die letzten beiden Kapitel, jeweils ca. 20 Seiten umfassend, erläutern und zeigen verschiedene Reparatur- und Änderungsarbeiten.

Die Modelle in der Grundform zeigen die einfachste Variante, die anderen bauen eher darauf auf, sind meist aufwändiger gearbeitet. Das gefällt mir sehr gut, da man so nach erfolgter Sicherheit bezüglich eines Modelles weitere Herausforderungen annehmen und sein vertrautes Schnittmuster weiternutzen kann. Die Schnittmuster kann man übrigens von einer Verlagsseite herunterladen; der link dazu findet sich im Buch. Als sehr praktisch und hilfreich würde ich bewerten, dass die Schnittmuster in der Größen 34-50 zur Verfügung stehen und man sie einfach ausdrucken kann. Größenabhängig wird ein Rock wird auf 21-23 Seiten, ein Kleid auf 38-56 Seiten abgebildet.

Insgesamt gefällt mir dieses Buch sehr gut; es zeigt Schritt-für-Schritt in Text und Fotos genau die einzelnen Arbeitschritte auf. Die Erklärungen sind gut verständlich, die Tipps und Tricks sehr hilfreich. Ich finde es gelungen, auf mich zugeschnittene persönliche Schnittmuster für die verschiedenen Kleidungsstücke an die Hand zu bekommen und diese dann zu verschiednen Modellen abzuwandeln, die dann ebenso gut sitzen. Dieses Buch würde ich Nähanfängerinnen und schon Geübteren gleichermaßen empfehlen.

Veröffentlicht am 27.08.2021

interessant

Im Reich der hungrigen Geister
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Dr. Gabor Maté, einer der weltweit anerkanntesten Experten der Suchtpsychologie, ermöglicht dem Leser hinter einen Blick auf die Hintergründe von Suchtverhalten. Hierbei schreibt er nicht nur aus seiner ...

Dr. Gabor Maté, einer der weltweit anerkanntesten Experten der Suchtpsychologie, ermöglicht dem Leser hinter einen Blick auf die Hintergründe von Suchtverhalten. Hierbei schreibt er nicht nur aus seiner sich entwickelten Sicht, die sich im Laufe jahrzehnterlanger Arbeit als Arzt im Drogenmilieu entwickelt hat, sondern auch über andere Suchtverhalten, wie zu Alkohol, Heroin, Sex, Nikotin, Arbeit oder Glücksspiel.

Der Autor beschreibt, dass überwiegend ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit Grund für spätere Suchtverhalten bildet. Häufig wird dieses Erlebnis verdrängt und die Person ist sich dessen nicht mehr bewußt oder möchte an diesem Problem nich arbeiten. Dr.Gabor Maté zeigt weiter auf, welche Mechanismen und Strategien der Suchtkranke nutzt, sich dem Trauma nicht zu stellen, sondern eher durch die Sucht Schmerzbekämpfung und Erleichterung zu verspüren. Schwachstellen in der Ausbildung von medizinischem Personal, Interviews mit Suchtkranken und Betroffenen, hergestellte Zusammenhänge, mögliche Wege aus der Sucht, Suchtprävention und auch persönliche Erfahrungen des Autors mit seiner Suchtproblematik eröffnen beim Lesen Einblicke aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.

Die Beschreibungen und Einblicke, die man erhält, fallen sehr vielschichtig und manchemal ziemlich hart aus; ich musste immer wieder Pausen einlegen. Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant.

Veröffentlicht am 25.08.2021

tolle, ansprechende, alltagstaugliche und leicht nachzuarbeitende Rezepte

Japaneasy
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Nach einer kurzen Einführung in die japanische Küche und den wichtigsten zehn Zutaten, die man mittlerweile in jedem Supermarkt problemlos erhalten sollte, stellt Tim Anderson die Zusammensetzung einer ...

Nach einer kurzen Einführung in die japanische Küche und den wichtigsten zehn Zutaten, die man mittlerweile in jedem Supermarkt problemlos erhalten sollte, stellt Tim Anderson die Zusammensetzung einer typischen japanischen Mahlzeit vor, die aus aus einem Reis- oder Nudelgericht, solo oder kombiniert mit kleinen Speisen oder vielen Speisen auf kleinen Tellerchen besteht. In diesem Buch wird besonderen Wert auf die Einfachheit der Zubereitung und der Speisen gelegt; wenn man es aufwändiger möchte, kann man dieses durch Kombination der einzelnen Rezepte erreichen. Sehr sympatisch finde ich, dass Tim Anderson nicht im Geringsten die Werbetrommel für weitere Haushaltsgegenstände und Küchenutensilien rührt; ganz im Gegenteil: er spricht ausdrücklich an, dass man diese überhaupt nicht benötige. Das zeigt er zum Beispiel bei der Nutzung eines Geschirrtuches anstelle einer Sushimatte.

Die Rezepte sind in verschiedene Kapitel unterteilt: einfache Snacks und Beilagen, kleine Gerichte, Sushi. große Gerichte, große Reis- und Nudelgerichte, Grundsaucen und Würzmittel, Desserts sowie Getränke. Die Rezepte sind allesamt super erklärt und absolut einfach nachzuarbeiten. Als Ziel war gestzt, dass 20 Minuten ausreichen, da es sich um alltagstaugliche Rezepte handelt. Zu vielen Gerichten gibt es Fotos; gerne hätte ich die zu allen Gerichten gehabt. Jedes Rezept enthält eine Angabe zum Schwierigkeitsgrad, jedesmal total witzig und auf das jeweilige Rezept abgestimmt – einfach köstlich. Ein paar meiner Favoriten sind „mit Miso glasierte Auberginen“, „Gyoza“, „Katsu-Curry“, „Japanischer Reisauflauf mit Meeresfrüchten“ sowie „Chiliöl à la Ramen-Shop“. Zwischendurch finden sich auch immer wieder Beschreibungen und Überlegungen des Autors, beispielsweise über hinfällige Ausreden, ebenfalls sehr humorvoll geschrieben und mit viel Spaß zu lesen.

Ganz selten schreibe ich etwas zum Cover; dieses hier ist demaßen schön und rundum gelungen, dass ich es bei diesem Buch aber muss. Suppenschale, Essstäbchen sowie der Schriftzug Japaneasy sind erhaben geprägt, haben eine glatte Oberfläche. Wenn man im Buch liest, fühlt man immer wieder diese glatte, glänzende Schale und die weiteren Hervorhebungen und erfreut sich an diesem begreifbarem Cover. Das gesamte Buch wurde ausgesprochen schön und liebevoll gestaltet und macht schon alleine beim Durchblättern Spaß, gute Laune und Appetit auf die vorgestellten Speisen.

Die abwechslungsreichen, einfachen und schmackhaften Rezepte finde ich sehr ansprechend; selbst Kochanfänger sollten damit problemlos beeindruckende Mahlzeiten nachkochen können.