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Veröffentlicht am 28.10.2025

interessanter Prachtband über eine Legende

Chanel Intim
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Isabelle Fiemeyer verband eine langjährige Freundschaft mit Coco Chanels Großnichte Gabrielle Palasse-Lebrunie, der Tochter des Lieblingsneffen, der mit seiner Familie zu ihrer eigenen Kleinfamilie wurde. ...

Isabelle Fiemeyer verband eine langjährige Freundschaft mit Coco Chanels Großnichte Gabrielle Palasse-Lebrunie, der Tochter des Lieblingsneffen, der mit seiner Familie zu ihrer eigenen Kleinfamilie wurde. In zahlreichen Gesprächen wurde über das private Leben Chanels, dem Leben hinter der Legende gesprochen, das Gabrielle Palasse-Lebrunie mit dieser von klein auf ungefähr 40 Jahre teilte, sie bei Arbeiten oder rbeitsbesuchen begleitete und eine herzliche, innige Beziehung führte. Nicht nur das Vorwort, sondern auch viele Fotos und Dokumente wurden in diesem Prachtband von eben dieser Nichte beigesteuert, die häufig zitiert wird, aber vor Erscheinen des Buches verstorben ist. Ich vermute, dass sie deshalb nicht als Mitautorin genannt wurde, obwohl weitreichende Texte von ihr stammen und auch als Zitate gekennzeichnet sind.

Das buch ist wunderschön gestaltet; beim Lesen schwelgt man nicht nur in intersessanten Texten, sondern auch sehr in alten Fotos. Genaugenommen erfährt man über den Lebensweg von Coco Chanel, beginnend in ihrer Kindheit bis zu ihrem Tod und etwas darüber hinaus, eine eigene Wahrheit, so wie es dann auf S.184 auf den Punkt gebracht wird: „Jeder hat seine eigene Vision, seine Wahrheit, seine Chanel.“ In diesem Buch geht es um die ganz private, die sich so nie in der Öffentlichkeit zeigen wollte, ihre private Familie, Ihre große Liebe, Ihre Traumata (wie den Tod ihrer großen Liebe Boy Capel oder die Suizide ihrer Schwestern), aber auch um ihre Liebe zu Kunst und Kultur, verschiedene religiöse Sichtweisen, die sie schätzte, Freundschaften, die sie ein Lebenlang begleiteten, Wertschätzung, Respekt und Hilfe, die sie anderen, ohne darüber zu reden, zukommen ließ; und auch um die umstrittenen Beschuldigungen der Sionage zu Kreigszeiten, die hier durch beigefügte Dokumente widerlegt werden. Ich habe schon einige Berichte über Coco Chanel gelesen und fand es sehr interessant, nun, quasi aus dem inneren Zirkel, wertschätzende und liebend Worte zu lesen, ihr Leben und Lebenswerk aus diesem Blickwinkel mitschauen zu dürfen, der sie beherrscht, würdevoll, mit ganzem Herzen bei der Sache und verinnerlichten Werten wie Treue und Verbundenheit zeigt.

Veröffentlicht am 27.10.2025

super erkärt, anschauliche Übungen - seinen Schwierigkeitsgrad findet jeder leicht heraus

Das 5x5-Prinzip
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Zum Autor muss man überhaupt nichts mehr sagen, da er jedem ein Begriff sein sollte. In diesem Buch erläutert Prof. Dr. Ingo Froböse zunächst ausführlich und leicht verständlich, welche Unterschiede in ...

Zum Autor muss man überhaupt nichts mehr sagen, da er jedem ein Begriff sein sollte. In diesem Buch erläutert Prof. Dr. Ingo Froböse zunächst ausführlich und leicht verständlich, welche Unterschiede in der Muskulatur bestehen, geht dabei besonders auf Muskelfaser ein, beschreibt die Entwicklung der Muskeln im Alter und, dass es nie zu spät ist, mit Sport anzufangen. Gut nachvollziehbar erklärt er, warum nicht nur Ausdauersport, sondern ab ca. 55 Jahren ganz besonders Kraftsport zur Muskelstärkung und Verhinderung bzw. Entgegegenwirken von Muskelabbau nötig ist. Dann stellt er sein 5X5 Prinzip vor: Das bedeutet 2-3x die Woche mindestens 5 der vorgestellten fundierten Übungen auszuführen, jeweils in 5 Sätzen. Hilfreich finde ich hier auch seinen Selbsttest, den man im Laufe der Zeit wiederholen und für sich Verbesserungen messen kann. Zu jedem Bereich gibt es mehrere Übungen mit verschiedenem Schwierigkeitsgrad, so dass man sofort starten kann, denn fotoreich werden alle Übungen, auch im Text, von sehr einfach bis stark herausfordernd erklärt. Zwischendrin finden sich wieder Sachtexte, beispielsweise zu Bauchfett, MUskeln und Faszien oder über Erafhrungen, Hilfestellung zu Motivation, wie man seine kleine Einheit im Alltag intergriert sowie zur Ernährung. Abschließend finden sich auch noch proteinreiche Rezepte.

Für mich ist dieses Buch sehr motivierend; man fängt einfach an, hat die Übungen und Hintegrundwissen dabei. In meinem Buch habe ich mein 5 Übungen mit Post-its markiert, und ich führe auch eine Art Tagebuch bzw. Plan als festen Termin. Mit diesem Buch wird jeder langfristig arbeiten können, da man bereits die schwierigen Übungen in petto hat. Mir gefällt sehr gut, dass der 5x5 Plan wirklich jeden da abholt, wo er steht,; selbst im Alter, auch nach langer Sportabstinenz kann man sich einfach herantasten und seine eigene Routine finden, auch ohne seine eigenen vier Wände verlassen zu müssen. Hier würde ich besonders die Übungen an der Wand oder auf dem Stuhl, am Tisch... empfehlen.

Veröffentlicht am 25.10.2025

schön illustriert, die Rezepte fallen jedoch eher enttäuschend aus

Von Einfach zu Brillant KIDS
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Vorab: ich sammle die schönen Kochbücher der Donna Hay, in denen nicht nur einfache, sondern in unterschiedlichen Schwierigkeits- und Aufwändigkeitsstufen manchesmal atemberaubende Kreationen aufgezeigt ...

Vorab: ich sammle die schönen Kochbücher der Donna Hay, in denen nicht nur einfache, sondern in unterschiedlichen Schwierigkeits- und Aufwändigkeitsstufen manchesmal atemberaubende Kreationen aufgezeigt und erklärt werden. So hatte ich mich auch diesesmal wieder auf ihr neues Kochbuch gefreut, das speziell Genussgerichte für Kids beinhalten soll. Mir war leider gar nicht aufgefallen, dass es sich um eine Neuauflage ihres Buches von 2019 handelt, das aber überarbeitet und erweitert wurde.

Im üblichen, großen Format, wie gewohnt, sehr hochwertig verarbeitet und illustriert, finde ich dieses Buch auf den ersten Blick auch sehr ansprechend. Beim Durchblättern und Rezeptedurchschauen – lesen muss man da eigentlich nicht viel, da stets selbsterklärend – bin ich von diesem Buch nicht ganz so begeistert, wie von seinen Vorgängern. Die Rezepte fallen insgesamt sehr einfach aus, sind aber alle kindgerecht und werden sicher gerne von KIndern gegessen. Manchesmal habe ich den Eindruck, dass die Autorin unterstellt, dass die Leserin nun das erste Mal Kochtopf und Pfanne in den Händen hält.

Da findet sich beispielsweise immer noch ein doppelseitiges Rezept, wie man ein Ei weichkocht ( eine Seite zeigt ein großes Foto der zubereiteten Speise = Ei); auch für Smoothies und Co oder belgte Brote brauche weder ich noch mein Kind eine Anleitung. Solche Basics haben wir bereits im Freestyle seit sie 2 Jahre alt war gemeinsam gezaubert – einfach aus dem Hut, mit dem, was wir im Vorrat hatten.

Viele der Rezepte würde ich als Fast Food bezeichnen und bin schon etwas enttäuscht, dass eine bekannte Köchin ausgerechnet solche Rezepte wählt um Kindern gesunden Genuss näherzubringen. Nicht nur dass die Rezepte sehr brot-/ weissmehl- und zuckerlastig daherkommen und vergleichsweise wenig Gemüse beinhalten, sie könnten auch weitaus kreativer sein. Da werden Toastscheiben als Auflaufform gebogen und gefüllt gebacken, Fertigtacos mit selbsthergestellten Dips gereicht und manchesmal Industrieprodukte eingesetzt. Als Naschereien finden sich beispielsweise Popcorn, in Tüten in der Microwelle zubereitet, auch als Serie:: Rezept 1: Popcorn natur, Rezept 2: Popcorn mit Schoko-Kokos, Rezept 3 Popcorn mit Ahorn-Sirup-Butter, Rezept 4: Popcorn mit Zimt, Rezept 5: Limetten-Chilli-Popcorn – 5 Seiten machen diese Rezepte aus, obwohl sich nur eine Zutat ändert – beim Eis genau das Gleiche. Seite um Seite wurde mit „neuem“ Rezept gefüllt, obwohl reichen würde Zutat X kann man auch durch Zutat Y ersetzen. Das macht das Buch wesentlich umfangreicher als es inhaltlich tatsächlich ist. Die Fotos sind, wie gewohnt, sehr gelungen, professionell und gestalten das Buch hochwertig.

Ich muss gestehen, dieses Buch begeistert mich nicht so wirklich; die Rezepte sind meist derart simpel, dass man sie auch ohne Rezept hinbekommt. Bei uns heissen diese selbst zubereiteten Fast Food Varianten eher Verlegenheitszubereitung/Resteverwertung als Kochen.

Gut, der Schwerpunkt liegt hier wohl auf der schnellen Küche, deren Rezepte auch die mäkeligsten Kinder essen würden; dafür sind die Rezepte sehr gut geeignet, insbesondere, wenn einem sonst die Ideen ausgehen. Wir hatten mit unserem Nachwuchs nie Probleme mit Gerichten. Es wurde halt von jedem ein Löffel probiert; meist schmeckte es und in den einzelnen Fällen war das Auslassen dieser einen Komponente kein Problem. Vieles wird hier auf dem Backblech zubereitet, so dass man während des Garens die Hände für anderes frei hat.

Veröffentlicht am 22.10.2025

schöner Bildband mit Informationen und leckeren Rezepten

Oishii!
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Stefan Braun nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Japans Izakayas, kleinspeisenanbietende Kneipenrestaurants, Kombinis, Ramen-yas, lässt einen Blick hineinwerfen, stellt die einzelnen Mahlzeiten des ...

Stefan Braun nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Japans Izakayas, kleinspeisenanbietende Kneipenrestaurants, Kombinis, Ramen-yas, lässt einen Blick hineinwerfen, stellt die einzelnen Mahlzeiten des Tages vor. Hierbei beschreibt er auch den Wandel von traditionellen Mahlzeiten und, wie sich diese auch verändert haben, was besonders beim Frühstück auffällt, das aber sehr wohl eine Coexistenz von Tradition und Moderne beinhaltet. Zwischen den fotoreichen Streifzügen durch verschiedene belebten Küchen, Suppenküchen, einfache Restaurants sowie Begegnungen mit Menschen finden sich interessante Texte, die unter anderem Esskultur, Zutaten, Vorlieben und verschiedene Richtungen beschreiben. Zwischendurch und etwas mehr in dem etwas mehr als die Hälfte des Buches ausmachenden zweiten Abschnitt kann man in Rezepten schwelgen, die sich Dank der guten Anleitung einfach nacharbeiten lassen; Tipps und Tricks sowie ganzseitige Fotos der fertigzubereiteten Speise runden dies ab. Ob beispielsweise Nudelsuppe, japanische Pasta, verschiedene Teigtaschen, Ikakaya-Sushi, Wantans oder Thunfischkroketten, alles sieht appetitlich aus, benötigt gängige Zutaten, erklärt sie für die, die sie noch nicht kennen, und die kleinen Speisen lassen sich nach eigenem Geschmack zusammenstellen. Gut gefallen hat mir, dass auch Themenseiten zu finden sind, wie etwa über die Vielfalt an Sojasauce oder ein paarTipps, Adressen und Inspiration für einen Japanbesuch.

Das Buch wurde hochwertig gestaltet und erfreut schon beim ersten Durchblättern; soviele schöne, stimmungsvolle Fotos, Anmerkungen und Erklärungen lassen sofort eintauchen in die Lebenssituationen der Gezeigten, in ihre Umgebung, Izakayas, Suppenküchen und andere Lokale, nehmen den Leser mit in verschiedene Küchen und dem Koch tatsächlich über die Schulter schauen. Dieses Buch vermittelt mir perfekt aufeinander abgestimmt sowohl die ansprechenden Rezepte als auch die Esskultur sehr anschaulich und lecker.

Veröffentlicht am 21.10.2025

lebensnahe, ansprechende Lösungen

Häuser des Jahres 2025
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Die „Häuser des Jahres“ haben mittelrweile Tradition; ich freue mich jedes Jahr sehr auf die neue Ausgabe, in der die besten 50 Einfamilienhäuser aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz des ...

Die „Häuser des Jahres“ haben mittelrweile Tradition; ich freue mich jedes Jahr sehr auf die neue Ausgabe, in der die besten 50 Einfamilienhäuser aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz des Jahres vorgestellt werden. Die auswählende Jury besteht nun nur noch aus sechs Mitgliedern, darunter Chef-/ Redakteure, eine Architekturjournalistin, der Vorjahressieger sowie der Geschäftsführer des Informationszentrums Beton.

Die 50 vorgestellten Einfamilienhäuser unterscheiden sich in Größe,von 64qm bis 1.082qm Wohnfläche, von 89qm bis 3.856qm Grundstücksgröße sowie Lage in der Stadt, auf Dorf, am See, im Wald, Moor oder am Hang. Es werden Neu-, An-, Zwischen- und Umbauten vorgestellt, beispielsweise ein zum Wohnraum umgebauter Heuboden, ein schmaler Anbau, ein Thürwächterhaus, ein Bootshaus (eins meiner Favoriten), umgebaute Scheunen, jeweils samt der sie planenden Architekten. Mit vielen Fotos, ergänzenden Texten, Grundrissen im Maßstab 1:400 sowie Kurzsteckbriefen mit beispielsweise Bewohnerzahl, Wohnfläche, Standort, Lageplan im Maßstab 1:2000 und Fertigstellung werden die Einfamilienhäuser aufwändig präsentiert. Ich würde mir wünschen, dass zur Orientierung des Lesers auch , mindestens das ein oder andere Mal, die entstandenen Kosten angegeben würden, denn das Buch soll ja nicht nur die enthaltenen Archtiketen sondern auch mögliche Bauherren erfreuen und inspirieren.

Sehr erfreulich fand ich in diesem Jahr den stark zurückgegangenen Einsatz von Beton; bei einem Haus wurde sogar Recyclingbeton genutzt sowie die Verwendung von überwiegend Holz, auch Steinen und Materialien aus der Gegend, wie Schilf zur Dacheindeckung.

Bei manchen Lösungen hätte ich mir mehr Fotos gewünscht um die dargestellten Ausschnitte auch im Zusammenhang erkennen zu können. Sehr anschaulich fände ich auch Vorher-Nachher-Fotos um die Veränderung besser einschätzen zu können.

Insgesamt wurde dieses Buch wieder sehr aufwändig und schon gestaltet und erstellt. Dieses Jahr erfreut es mich besonders, weil die Lösungen umweltfreundlicher gelungen sind, nicht nur durch Einsatz vorn beispielsweise Photovoltaikanlagen, sondern besonders durch den reduzierten Einsatz von Beton. Auch finde ich die vorgestellten Häuser weitaus lebensnaher als in früheren Bänden, in denen Ensembles mit eigenem Golf- oder Tennisplatz, Schwimmteich oder zumindest Swimmingpools reichlich enthalten waren. Die bodenständigen Einfamilienhäuser 2025 werden wohl ein größeres Puplikum ansprechen und inspirieren können.