Cover-Bild Manche Schuld vergeht nie
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Tropen
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 18.10.2025
  • ISBN: 9783608502954
Elly Griffiths

Manche Schuld vergeht nie

Kriminalroman
Stefanie Kremer (Übersetzer)

Ein Mord im viktorianischen London. Ein tödlicher Geheimbund. Und eine Ermittlerin, die auf der Suche nach der Wahrheit durch die Zeit reist.

Kriminalbeamtin Ali Dawson arbeitet unter strengster Geheimhaltung. Mit ihrem Team reist sie in die Vergangenheit, um ungeklärte Mordfälle zu untersuchen. Ihr neuster Auftrag ist besonders brisant: Sie soll den Mord an einer jungen Frau im 19. Jahrhundert aufklären. Doch die Zeitreise geht schief, und während Ali in der Vergangenheit feststeckt, gerät ihr Leben in der Gegenwart außer Kontrolle.

Kriminalbeamtin Ali Dawson führt alles andere als ein normales Leben. Sie ist gerade fünfzig geworden, alleinerziehende Mutter eines erwachsenen Sohnes und Teil einer geheimen Ermittlungseinheit, die in der Zeit zurückreist, um alte Morde aufzuklären. Für gewöhnlich liegen die nur wenige Jahre zurück, doch bei ihrem neusten Fall ist alles anders: Im Auftrag des Justizministers und Tory-Abgeordneten Isaac Templeton reist sie ins Viktorianische Zeitalter. Dort soll sie den Namen von Templetons exzentrischem Ururgroßvater reinwaschen. Der war Gerüchten zufolge Mitglied eines zwielichtigen Männerzirkels. Die Aufnahmebedingung: der Mord an einer Frau. Während Ali in der Vergangenheit ermittelt und dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt, geschieht in der Gegenwart ein weiterer Mord. Und in den Fokus der Ermittlungen gerät ausgerechnet Alis Sohn.

»Von Anfang bis Ende ein Triump h.« Anthony Horowitz

»Dieser kühne Thriller wird Ihr Herz im Sturm erobern.« Nicci French

»Ein neues Buch von Elly Griffiths ist immer ein Grund zu jubeln, und dieser Serienauftakt wird Ihre Lesegewohnheiten sprengen.« Mick Herron

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2026

Zeitreisen und Fälle lösen...

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Zeitreisen und Fälle lösen…

…das hat sich nach einem spannenden Buch angehört. Was wäre, wenn man in die Vergangenheit könnte, um ungelöste Fälle aufzuklären? Nicht um etwas zu verändern, sondern den ...

Zeitreisen und Fälle lösen…

…das hat sich nach einem spannenden Buch angehört. Was wäre, wenn man in die Vergangenheit könnte, um ungelöste Fälle aufzuklären? Nicht um etwas zu verändern, sondern den Opfern Gerechtigkeit zuzuführen?

Wie zum Beispiel Kriminalbeamtin Ali Dawson. Sie gehört einer geheimen Einheit an, die mithilfe von Zeitreisen ungeklärte Mordfälle untersucht. Für einen brisanten Auftrag reist sie ins viktorianische London, um einen historischen Mord aufzuklären und den Ruf einer einflussreichen Familie zu retten. Doch plötzlich kann sie nicht mehr zurück und alles gerät außer Kontrolle.

Abgesehen von dem einladenden Cover, war auch das Buch selbst ein großer Genuss. Dass die Zeitreisen zwar als nicht alltäglich, aber irgendwie doch als “geht schon” angesehen werden, fand ich tatsächlich gut. Zu viel Skepsis wäre nicht angemessen gewesen, denn sie haben ja gemerkt, dass es - wie auch immer- funktioniert. Wir nehmen es also als gegeben an und sehen uns den Fall selbst an.

Ich fand ihn gut durchdacht und auch die leisen Töne bei Ali, dass sie die Zeit in der Vergangenheit doch irgendwie gut findet fand ich spannend umgesetzt. Der Schreibstil war kurzweilig und ich war eigentlich direkt in der Geschichte drin und wollte wissen, wer, was und warum. Und so soll es doch sein.

Auch die Auflösung war gut und glaubwürdig. Oft sind bei Krimis ja die Enden zu wirr, nicht verständlich oder es taucht plötzlich eine völlig neue Person auf und alles rätseln vorher war umsonst. Das ist hier definitiv nicht der Fall.

Ein spannender Krimi mit kleinen Sci-Fi Einfluss, der sich jedoch perfekt einfügt und nicht unnatürlich wirkt.

ISBN: 978-3608502954
Autorin: Elly Griffiths
Verlag: Tropen
ET: 18.10.25
Umfang: 352 Seiten

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Alte Morde führen manchmal zu neuen

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"Manche Schuld vergeht nie" von Elly Griffiths ist ein Kriminalroman mit Fantasietouch, der 2025 Tropenverlag erschienen ist.
Ali Dawson ist Kriminalbeamtin, dennoch führt sie ein Leben, das alles andere ...

"Manche Schuld vergeht nie" von Elly Griffiths ist ein Kriminalroman mit Fantasietouch, der 2025 Tropenverlag erschienen ist.
Ali Dawson ist Kriminalbeamtin, dennoch führt sie ein Leben, das alles andere als normal ist. Sie arbeitet für eine Ermittlungseinheit, die alte Fälle bearbeitet und zwar keine gewöhnlichen Cold Cases. Ihre Fälle liegen sehr weit zurück. Ihr neuester Auftrag führt sie ins viktorianische Zeitalter, um dort den Mord an einer jungen Frau aufzuklären. Doch dieses Mal geht die Zeitreise schief und nicht nur das, auch ihr Leben in der Gegenwart gerät aus den Fugen, denn plötzlich ist ihr Sohn in einen Mord verwickelt.
Ali Dawson ist eine Frau, die weiß was sie will und genau das strahlt sie auch aus. Sie ist Kriminalbeamtin in einer geheimen Ermittlungseinheit, da es sich um Ermittlungen in Mordfällen aus der Vergangenheit handelt und sie diese mittels Zeitreisen direkt am Ort des Geschehens vornimmt. Sie ist gut vorbereitet, die Kleidung passt, das Verhalten passt beinahe und doch ist es dieses Mal anders, denn sie ist länger in der Vergangenheit als geplant. Was die Geschichte wunderbar auflockert ist Alis Kater. Dieses Tier ist einmalig und zeigt seine Gefühle sehr deutlich. Ali und ihr Team arbeiten gut zusammen und jeder einzelne Charakter ist gut herausgearbeitet. Ihr Sohn ist gottlob schon erwachsen, allerdings hatte sie ihn bisher nicht eingeweiht, nicht mal jetzt, als sie im Auftrag seines Chefs in die Vergangenheit geschickt wird. Das ist schon schade, aber verständlich. Natürlich gibt es auch einen Geheimbund, der muss in einer solchen Geschichte einfach sein. In diesem Fall handelt es sich um die Collectors, die angeblich einen Mord fordern, wenn man aufgenommen werden will.
Die Geschichte ist gut recherchiert und wirklich glaubwürdig und vorstellbar, auch wenn es noch keine Zeitreisen gibt. Beim Lesen überfiel mich manchmal der Gedanke, ob man bei solchen Zeitreisen nicht die Vergangenheit ändert und damit auch in die Zukunft eingreifen würde. Aber mir hat die Geschichte gefallen. Wer Krimis mag und auch Fantasiegeschichten nicht abgeneigt ist, für den ist dieses Buch ideal. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Ich freue mich jetzt schon auf weitere Geschichten mit Ali, dem Kater und ihrem Team.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

"fantastische" Ermittlungen

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Dieser Krimi hat mir besonders gut gefallen. Wir erleben ja eine Mischung aus Krimi und Zeitreiseroman. Und genau diese Mischung fand ich "fantastisch". Diese geheime Ermittlungsabteilung ist wirklich ...

Dieser Krimi hat mir besonders gut gefallen. Wir erleben ja eine Mischung aus Krimi und Zeitreiseroman. Und genau diese Mischung fand ich "fantastisch". Diese geheime Ermittlungsabteilung ist wirklich was Besonderes. Da sind natürlich erstmal die Protagonisten. Die Kriminalbeamtin Ali Dawson ist eine interessante und unerschütterliche Frau, die schon einiges erlebt hat. Sie ist mir sehr sympathisch. Ihr Sohn Finn ist so ganz anders als sie , aber auch er hat eine positive Ausstrahlung. Ihre Kollegen sind auch ziemlich speziell und alle haben so ihre besonderen Begabungen. Und dann gibt es noch die Wissenschaftlerin Jones, die für den "spezlellen" Bereich zuständig ist. Ich finde es toll, wie sie an ihrem Projekt arbeitet und nichts anderes für sie eine Rolle spielt. Überhaupt kommen hier viele interessante Personen vor. So unterschiedlich ihre Berufe und ihre Persönlichkeiten auch sind, sie kommen immer sehr authentisch rüber. Sie sind Teil ihres Lebensumfelds und wir erleben sie hautnah mit. Ob Politiker oder Wissenschaftler, Hausangestellte oder Polizist, es ist sehr interessant sie zu beobachten. Und dann natürlich das Besondere an diesem Krimi: die Zeitreisen.Ich finde es total faszinierend, das man mit Zeitreisen alte Fälle lösen oder zumindest verstehen möchte. Diese lebendigen Beschreibungen der Reisen und das Erleben von den damaligen Ereignissen mit dem Wissen von heute, ist einfach toll. Gerade die Vergleiche z.B. der Umgebung von damals und heute. Die Häuser erkennt Ali sogar teilweise wieder. Ich würde auch gerne mal durch die Strassen von früher gehen und somit den Vergleich zu heute haben. Die Vorbereitungen sind natürlich enorm, aber dafür reisen unsere Protagonisten eigentlich gut vorbereitet zurück in die Vergangenheit. Aber kann man wirklich auf alles dort vorbereitet sein? Wir erleben es jedenfalls hautnah mit. Mir haben die Ereignisse unglaublich gut gefallen. Es ist spannend und man wird ständig mit neuen Erkenntnissen überrascht. Denn alles kann man nicht planen. Außerdem sind die Personen nicht immer so, wie man sie sich vorstellt. Sie haben ihre Geheimnisse und ihre Motivation kann man auch nicht immer klar erkennen. Es gibt viele unsichere Faktoren. Aber die Handlung ist trotzdem sehr gut nachvollziehbar und man fiebert mit. Spannung ist immer allgegenwärtig. Die Reaktionen der einzelnen Personen führen manchmal zu seltsamen Ergebnissen, aber wer weiß, wofür es gut ist. Ich habe jedenfalls den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr gespannt verfolgt. Aber auch wenn man glaubt, etwas genau zu wissen, entpuppt es sich doch manchmal als Irrtum. Ich bin oft genauso getäuscht worden wie unsere Protagonisten. Deshalb hat mich das Ende schon sehr überrascht. Und irgendwie sind auch noch ein paar Dinge offen geblieben und daher werden wir uns hoffentlich auf einen nächsten Band freuen können. Denn diese offenen Punkte möchte ich gerne noch geklärt haben. Außerdem könnten ja noch einige interessante "Fälle" aus der Vergangenheit gelöst werden.

Es ist wirklich ein etwas anderer Krimi, aber er ist einfach faszinierend und außergewöhnlich. Mir hat er sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Faszinierender Mix aus Krimi, Fantasy und warmherzigen Humor

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Offiziell beschäftigen sich die Londoner Kriminalbeamtin Alisoun „Ali“ Dawson und ihr Team mit Cold Cases, in Wahrheit jedoch klären sie alte Fälle auf, indem einer von ihnen eine Zeitreise in die Vergangenheit ...

Offiziell beschäftigen sich die Londoner Kriminalbeamtin Alisoun „Ali“ Dawson und ihr Team mit Cold Cases, in Wahrheit jedoch klären sie alte Fälle auf, indem einer von ihnen eine Zeitreise in die Vergangenheit unternimmt, um den wahren Tathergang bezeugen zu können. Diesmal gelangt Ali in das Jahr 1850. Sie soll im Auftrag eines höheren Regierungsbeamten herausfinden, ob dessen Ururgroßvater tatsächlich drei Frauen ermordete. Aber dann geht etwas schief, Ali kann nicht in das Jahr 2023 zurückkehren, sondern sitzt mutterseelenallein im viktorianischen London fest. Zur gleichen Zeit wird der Auftraggeber dieser Reise getötet, und Alis Sohn Finn gilt als mutmaßlicher Täter.

Schon allein wegen der bunten Schilderungen des viktorianischen London ist dieser Krimi lesenswert. Die Autorin verwöhnt uns mit Details, die mir gänzlich unbekannt waren und ein authentisches Bild der damaligen Zeit widerspiegeln. Die Protagonistin Ali ist eine taffe, vielschichtige Persönlichkeit und mir von der ersten Seite an sympathisch. Die Beziehung zwischen ihr, ihrem Sohn Finn und Kater Terry ist sehr liebevoll gezeichnet.
Doch auch die Verbrechen, um die es hier geht, sind überaus aufregend beschrieben. Zum Ende hin nimmt die Spannung von Kapitel zu Kapitel zu. Die Auflösung ist gänzlich anders, als ich sie erwartet hätte, alle Fäden laufen zusammen, und es bleiben für mich keine Fragen offen. Die Danksagung der Autorin lässt hoffen, dass zumindest ein weiterer Band folgen wird, in dem die packende und mit Sprachwitz gespickte Geschichte fortgeführt wird. Und genau das wünsche ich mir: Eine neue spannende Zeitreise mit Ali.
Ich vergebe fünf Sterne für diesen ungewöhnlichen und liebenswerten Krimi.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

spannend erzählter und ansprechend konstruierter Krimi

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Wir schreiben das Jahr 2023: DS Ali Dawson arbeitet in London in einer geheimen Spezialeinheit, die sich mit Cold Cases befasst und hierfür in die Vergangenheit reist. Da dieser Auftrag im Jahr 1850 erledigt ...

Wir schreiben das Jahr 2023: DS Ali Dawson arbeitet in London in einer geheimen Spezialeinheit, die sich mit Cold Cases befasst und hierfür in die Vergangenheit reist. Da dieser Auftrag im Jahr 1850 erledigt werden muss und erst eine Zeitreise mit zwei Personen, die eine Woche zurückreisten, erfolgte, wird diesesmal festgelegt, dass nur eine Person in das victorianische London für einen Tag zurückreisen wird: Alison, 50, genannt Ali, ist Single und dreimal geschieden. Den Auftrag für diese Ermittlung erhielt das Team von Isaac Tempelton, Justizminister und Toryabgeordneter, der gerne Beweise dafür hätte, dass sein Ururgroßvater keine Frauenmorde gegangen hat. Alis Sohn Finn ist als Berater Tempeltons tätig. Zunächst werden in diesem Zusammenhang alle Kollegen und Lebensumstände sehr ausführlich beschrieben, so dass man gut in die Geschichte kommt.

Sehr anschaulich fand ich die Beschreibungen, wie Ali sich auf den Einsatz vorbereitet, Informationen, besipielsweise an der Uni, zu jener Zeit einholt, ausstaffiert wird und dann durch die Pforte geht, also die Zeitreise macht. Spannend, bildreich und auch lebhaft taucht man mit ihr in das Jahr 1850 in London ein, in eine Gegend, die Ali in der heutigen Zeit sehr vertraut ist. Die Beschreibungen der Gegend, der Leute und Lebensumstände haben mir sehr gut gefallen und wirkten überzeugend. Alis Leben dort und ihre Ermittlungen werden spannend erzählt. Auch dadurch, dass sich die Erzählstränge von 1850 und 2023 immer wieder abwechseln, bleibt es durchgehend spannend; es wird temporeicher. Als Ali zurückreisen will, öffnet sich ihre Pforte nicht; möglivcherweise hat jemand anderer sie bereits genutzt, denn es scheint in 2023 ein Schwarzgekleideter sein Unwesen zu treiben…. und Ali kann zu diesem Zeitpunkt nicht zurückreisen. Es wird weiter spannend geschrieben, und es wird auch mindestens einen Toten geben; schließlich handelt es sich um einen Krimi.; aber mehr verrate ich jetzt nicht…..

Mich hat dieser Kriminalroman sehr gut unterhalten; die Handlungsstränge waren gut erzählt und miteinander versponnen. Die Beschreibungen des „historischen“ Anteils waren gelungen und fesselnd. In einzelnen Fällen fehlten Details oder waren so genutzt, dass ich es nicht unbedingt stimmig fand. Das Ende fand ich etwas schnell und etwas knapp erzählt, was ich gerne etwas ausführlicher und damit auch überzeugender gehabt hätte. So wirkte es doch ein wenig schnell abgearbeitet und konstruiert, wenngleich der zu recherchierende Fall gelöst wurde. Der Roman war angekündigt als Auftakt einer neuen Serie und somit ist klar, dass einige Fragen in diesem Buch unbeantwortet blieben, aber danach regelrecht schreien, im nächsten Band mit einbezogen zu werden. Hoffentlich wird es bald die Fortsetzung geben, damit mir möglichst viele Details noch vertraut sind; ich freue mich schon darauf.