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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

schenkt schöne Momente

Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt
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Biyon Kattilathu erzählt in diesem Buch neue Geschichten und Erlebnisse des Rikschafahrers Rahul, dessen Fahrten stets nichts kosten, der Fahrgast aber für das Lebensgefühl während der Fahrt zahlen kann ...

Biyon Kattilathu erzählt in diesem Buch neue Geschichten und Erlebnisse des Rikschafahrers Rahul, dessen Fahrten stets nichts kosten, der Fahrgast aber für das Lebensgefühl während der Fahrt zahlen kann und unabhängig davon, ein kleines Geschenk, passend zu seiner erlebten Fahrt erhält, die an den jeweiligen Aspekt des Glücks erinnert.

Ich habe bereits mehrere Bücher von Biyon gelesen, mag seine direkte und herzliche Art sehr. Auch diesesmal sind die Geschichten zum Glück leicht erzählt, berühren und lassen vielleicht auch nachdenken oder wiedererkennen. Einzelne Gechichten sind nicht unbedingt neu, aber doch so schön, dass sie auch öfter erzählt und gelesen werden können. Mir haben sie so gut gefallen, dass ich dieses schön illustrierte Buch in einem Rutsch durchgelesen habe, eine sehr schöne Zeit, Entspannung und Glück dabei gefunden habe und das Buch gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 05.04.2026

sehr interessantes, aufwändig erstelltes Buch mit Einblicken in Biographie und Stil Jane Birkins

Jane Birkin
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Sophie Gachet gibt in diesem hochwertig erstellten Buch zahlreiche Einblicke in die Biographie und den Kleidungsstil Jane Birkins, angereichert mit unzähligen Fotos, die Jane Birkin und auch ihre Veränderung ...

Sophie Gachet gibt in diesem hochwertig erstellten Buch zahlreiche Einblicke in die Biographie und den Kleidungsstil Jane Birkins, angereichert mit unzähligen Fotos, die Jane Birkin und auch ihre Veränderung im Laufe der Jahrzehnte aufzeigen. Interessant fand ich Jane Birkins Aussage, dass sie sich selber nie als Stilikone gesehen hat, sondern einfach nur das getragen hat, was ihr gefiel. So hat sie beispielsweise große Männer t-shirts geliebt, mit großem Ausschnitt, der legere in Szene gestzt wurde, oder ihren Trenchcoat, unter dem sie mur Gummistiefel und manchmal auch eine Jeans trug. Ihr berühmter Korb sowie die Birkin Bag von Hermes erhalten auch jeweils ein Kapitel für sich und sind Beispiele dafür, dass solche geliebten Stücke von Jane Birkin zu jedem Anlass kombiniert und ganz eigenwillig dekoriert und befüllt wurden. Insgesamt entsteht das Bild eines persönlichen Stils, der aus hochwertigen, bequemen und geliebten Kleidungsstücken besteht, nicht extravagant aber durchaus lässig, charmant und sexy wirkt, bei dem die zeitlosen Bestandteile wie Jeans, Pullover, Gummistiefel, Männerhose oder Trenchcoat in einer Leichtigkeit kombiniert werden und sich auch in der Gestaltung der Buchdeckel, soft und grau, sowie des Bindegürtels zum Verschließen des Buches wiederfinden. Für mich war dieses Buch sehr interessant, waren mir doch vorher nur einzelne Fotos jane Birkins bekannt, und ich konnte hier einen durchgehenden Stil, samt einiger Veränderungen ab den 80er Jahren mitverfolgen, die parallel zu Veränderungen im Leben der Jane Birkin verliefen.

Veröffentlicht am 04.04.2026

kleine Auszeit und Entdeckungsreise

Zu Gast an der Amalfiküste
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Christine Gräfin Pahlen nimmt den Leser mit diesem Buch auf Entdeckungsreise entlang der Amalfiküste, stellt Trattorien, Ristauranti, Osterien… und ihre Betreiber vor, ergänzt durch Rezepte und vor allem ...

Christine Gräfin Pahlen nimmt den Leser mit diesem Buch auf Entdeckungsreise entlang der Amalfiküste, stellt Trattorien, Ristauranti, Osterien… und ihre Betreiber vor, ergänzt durch Rezepte und vor allem durch die bezaubernden und excellenten Fotos Mayk Wendts. Die Autorin gibt ihre Tipps fürs Shoppen, Besichtigen und Speisen auf der jeweiligen Seite der Region ab.

Das Buch wurde sehr hochwertig und fotoreich erstellt und vermittelt dem Leser eine kleine Auszeit an der Amalfiküste. Es handelt sich hier wirklich nur um eine kleine Inspiration und keinesfalls um einen Reiseführer. Eine Reise durch viele vorgestellte Gastronomiebetriebe und Vorstellen der Betreiber steht hier eindeutig im Mittelpunkt. Die Rezepte werden gut erklärt und auch durch ein Foto ergänzt; es finden sich einfache bis sehr aufwändige, bodenstängige bis Amuse Geuels, beispielsweise mit Geltropfen in Szene gesetzt. Darunter sind, wie man es erwartet, Pasta-, Pizza- und belegte Brote-Rezepte. Vorstellen, nachzukochen könnte ich mir beispielsweise „Cannelloni del Centenario“ oder „Scallatielli con Gamberi Di Nassa E Limoni Di Positano“; bei einem großen Teller Risotto, dekoriert mit einer Garnele oder Rezepten, die für zwei Personen Mengenangaben wie 7g Eigelb, 23g ZUcker, 14g Zitronensaft 7g Butter und 17g Milch oder Eisbindemittel haben, bin ich allerdings nicht mehr dabei. Freunde der italienischen Küche können hier insgesamt in einer großen Auswahl an vielfältigen Rezepten schwelgen und diese nachkochen.

Es ist sicher nicht einfach, einen kombinierten Reisebegleiter sowie ein Kochbuch in einem Buch gemeinsam gerecht zu werden. Es handelt sich hier nur um kleine Inspirationen, die den Leser aber beim Durchblättern schon ein klein wenig entlang der Almafiküste mitnehmen. An Gastronomiebetrieben hätten es für mich gar nicht so viele sein müssen; ich weiß auch nicht, ob es sich da um Geheimtipps handelt.Gerne hätte ich noch mehr der sehr ansprechenden Fotos Mayk Wendts gesehen, die den Leser auf eine Entdeckungsreise mitnehmen.

Veröffentlicht am 03.04.2026

sehr informativer und ausgesprochen schön gestalteter Bildband

Japanische Zen-Gärten
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Yoko Kawaguchi, in Tokyo geboren, wuchs unter anderem in Japan auf, beschäftigt sich sich seit vielen Jahren mit der Geschichte und der Gestaltung japanischer Gärten, lehrt darüber und hat auch dazu bereits ...

Yoko Kawaguchi, in Tokyo geboren, wuchs unter anderem in Japan auf, beschäftigt sich sich seit vielen Jahren mit der Geschichte und der Gestaltung japanischer Gärten, lehrt darüber und hat auch dazu bereits mehrere Bücher geschrieben; bei diesem Buch handelt es sich um eine Sonderausgabe.

Im Vorwort sowie in der Einführung erhält man, ergänzt durch einen Zeitstrahl mit vielen Eintragungen, eine kleine Übersicht, wie sich der japanische Garten im Laufe der Zeit und Einflüsse entwickelt hat, vom Kies-, Moos- oder Wassergarten ohne weitere Pflanzen hin zu Möglichkeiten, die auch Bäume wie Ahorn, Büsche oder Blüher enthalten können.

Im ersten Teil des Buches erhält man einen historischen Überblick von japanischen Zen-Tempeln und ihre Gärten, anschaulich mit vielen Fotos, textlichen Informationen, Linolschnitten sowie zahlreichen Fotos belegt. Der zweite Teil erläutert Symbole und Motive japanischer Zen-Gärten, wie einen Drachentor-Wasserfall und Karpfenstein oder aus der daoistischen Bilderwelt Kranich, Schildkröte und die Insel der Unsterblichen. Die Sicht, das ein Zen-Garten , sei er auch noch so winzig, eine Illusion von Weite und Ferne beinhaltet, dass sich die Zen-Gärten mit der Zeit auch zu größeren Gärten entwickelt haben, die Landschaften oder eine Teeplantage nachempfinden, wird faszinierend, sehr interessant und vielschichtig vermittelt. Die vielen vorgestellten und berühmten Gärten und das enorme Wissen der Autorin beeindrucken mich zutiefst und vermitteln mir das Thema sehr intensiv. Um das Buch zu genießen, sollte man es in kleinen Etappen lesen und die vielen Informationen wirken lassen. Es ist sicher kein Buch um es schnell durchzulesen; da würde vieles untergehen; ich werde es immer wieder zur Hand nehmen und darin etappenweise die einzelnen Gärten wieder betrachten, habe aber bereits nach dem ersten Lesen und Betrachten einen gut erklärten, fundierten Einblick in Zusammenhänge und Gestaltungen gefunden.

Veröffentlicht am 15.03.2026

an die Nadeln – fertig – los

Landlust Stricken
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In diesem schön gestalteten Buch werden nicht nur Modelle und Strickanleitungen, eingeteilt in die Kapitel Pullover, Jacken, Accessoires und Wohnliches weitergegeben, sondern auch Fachwissen und Tipps ...

In diesem schön gestalteten Buch werden nicht nur Modelle und Strickanleitungen, eingeteilt in die Kapitel Pullover, Jacken, Accessoires und Wohnliches weitergegeben, sondern auch Fachwissen und Tipps seitenweise eingestreut. So wird beispielsweise gezeigt, wie aus der Schur ein Vlies oder Wolle entsteht oder wie man bei Verwendung von anderem als dem vorgegebenen Garn die Umrechnung erfolgt.

Die erprobten, alltagstauglichen Modelle sind abwechslungsreich, werden gut erklärt, und finden sich in ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, so dass man sich am wachsenden Schwierigkeitsgrad langsam entlanghangeln und seine Technik und sein Können verbessern kann. Ich hätte mir ein wenig mehr Pepp oder Raffinesse gewünscht, finde aber alle Modelle gut trag- oder nutzbar.