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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2020

toller Ratgeber: witzig, ehrlich, hilfreich

Ich dachte, sie ziehen nie aus
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Lucinde Hutzenlaub und Heike Abidi, beide jeweils mehrfache Mutter, haben in diesem Buch eigene Erlebnisse sowie welche aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zusammengetragen, von der Schwangerschaft ...

Lucinde Hutzenlaub und Heike Abidi, beide jeweils mehrfache Mutter, haben in diesem Buch eigene Erlebnisse sowie welche aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zusammengetragen, von der Schwangerschaft bis zum Auszug der Kinder, aber auch Erinnerungen aus ihrer Sicht als Kind ihren Eltern gegenüber.

Insgesamt nehmen die beiden kein Blatt vor den Mund, haben das Herz auf dem rechten Fleck und die passenden Gedanken- und Hilfestellungen für ihre Leser parat. In vielen geschilderten Situationen erkennt man sich wieder ( in welcher Rolle auch immer) – und man ist gut beraten, genügend Taschentücher in Lesenähe parat zu halten – für seine Lachtränen oder jene vor Ergriffenheit. Ich muss gestehen, manchesmal geht das Gelsene ganz schön unter die Haut oder den Kloß im Hals. Und dann wird durch Witz schon wieder soviel Leichtigkeit vermittelt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen – einfach Klasse!, auch, weil man ständig das Gefühl hat, mit Freundinnen und Bekannten zu plaudern, die man schon ewig kennt. Sehr gut gefallen haben mir auch die vielen Listen und Zitate….

Ein toller, witig geschriebener Ratgeber, der wegweisend hilft, sich darauf vorzubereiten, seinen Nachwuchs beizeiten loszulassen, sich selber neu zu entdecken und zu erfinden.

Veröffentlicht am 09.06.2020

gute Erklärungen, ansprechende Rezepte

Ayurvedische Wohlfühlküche
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Divya Alter erläutert zunächst die Grundlagen der ayurvedischen Einteilung in Typen und man kann im besten Fall seinen eigenen, eindeutigen herausfinden.
Ich habe solche Tests schon mehrfach gemacht und ...

Divya Alter erläutert zunächst die Grundlagen der ayurvedischen Einteilung in Typen und man kann im besten Fall seinen eigenen, eindeutigen herausfinden.
Ich habe solche Tests schon mehrfach gemacht und bin jedesmal von allem ziemlich gleichviel - eine ein Dosha ausgleichende Ernährung ist also nicht das, was ich in diesem Buch suchen oder finden werde.
Abgesehen davon liebe ich die indische Küche, die besonderen Gewürze, Gerüche und Rezepte mit Hülsenfrüchten. So war ich also neugierig auf die 100 Rezepte, für die es immer wieder doshaabhängige Tipps und Ergänzungen gibt und, die nach Jahreszeiten und Mahlzeiten geordnet sind. Die Rezepte sind gut erklärt, lassen sich leicht nacharbeiten. Ausprobiertes war lecker und bislang nur Vorgestelltes wirkt sehr ansprechend und wartet auf das Nachkochen.

Sowohl Erklärungen als auch Rezepte finde ich gelungen.

Veröffentlicht am 07.06.2020

noch nicht mal Liebe auf den dritten Blick

Pflanzengeflüster
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Ich muß gestehen, dass ich etliche Anläufe brauchte um das Buch zu lesen... Schon das Vorwort, das auf mich völlig überheblich wirkt und bei dessen Entwurf der erzieherische Zeigefinger wohl keine Sekunde ...

Ich muß gestehen, dass ich etliche Anläufe brauchte um das Buch zu lesen... Schon das Vorwort, das auf mich völlig überheblich wirkt und bei dessen Entwurf der erzieherische Zeigefinger wohl keine Sekunde abgesenkt wurde hat mich immer wieder abgeschreckt. Beim Lesen des Buches, das mich zunehmend immer mehr irritiert hat, war ich immer stärker enttäuscht. Das Meiste davon hat man doch bereits in der Mittelstufe oder bestenfalls im Bio GK gehört, einzelne Aspekte erst durch Peter Wohllebens Einsatz.

Beim Lesen hatte ich immer mehr den Eindruck, dass sich hier ein Biologie-Erstsemestler verewigt hat und war noch enttäuschter, als ich las, dass dieses Buch aus den Händen einer gestandenen Diplom-Biologin stammt. Offensichtlich unterschätzt Frau Mohlenkamp die durchschnittliche Allgemeinbildung der breiten Massen.... Insgesamt recht enttäuschend...

Veröffentlicht am 07.06.2020

tolle Rezepte, super erklärt

Naturseifen selbst sieden
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Nach einer kurzen Einleitung in das Thema erklärt Ingeborg Josel genau, welches Arbeitsmaterial man zum Seifesieden benötigt, erläutert Zutaten und den Siedevorgang ganz ausführlich, alles reichlich bebildert. ...

Nach einer kurzen Einleitung in das Thema erklärt Ingeborg Josel genau, welches Arbeitsmaterial man zum Seifesieden benötigt, erläutert Zutaten und den Siedevorgang ganz ausführlich, alles reichlich bebildert.



Dem schließen sich viele verschiedene Rezepte an, auch für Milch-, Shampoo- Schmalz-, Kernseifen, Duschschmusis und mehr. Sehr gut gefallen mir die vielfältigen Rezepte, die sogar durch Überfettungsgrad, Reifezeit und andere Angaben ergänzt wurden. Ausgesprochen hilfreich finde ich auch die Angaben zur Verseifungszahl sowie die Erklärungen, wie man diese nutzt – auch unabhängig von Seifenrechnern im Internet.

Ich selber besitze schon mehrere Bücher um Seifen selber herzustellen, finde dieses hier besonders ansprechend auf Grund der Vielzahl an gut nacharbeitbaren, da super erklärten Rezepten, den vielen Tricks und Tipps und auch der schönen Gestaltung. Prima, um damit zu arbeiten.

Veröffentlicht am 06.06.2020

interessant, vielseitig und manchmal auch recht anspruchsvoll erläutert

Auf dem Weg
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Yongey Mingyur Rinpoche, u.a. Abt eines buddhistischen Klosters in Indien und Lehrmeister, stammt aus Tibet. Seine Eltern und Familienmitglieder praktiziernen den tibetischen Buddhismus, lehrten und leiteten ...

Yongey Mingyur Rinpoche, u.a. Abt eines buddhistischen Klosters in Indien und Lehrmeister, stammt aus Tibet. Seine Eltern und Familienmitglieder praktiziernen den tibetischen Buddhismus, lehrten und leiteten Yongey Mingyur Rinpoche, der von klein auf umsorgt, wohlbehütet und previlegiert aufwuchs und lebte.

Schon Jahre zuvor träumte er von einem 3jährigen Retreat als Wandermönch, brach im Juni 2011 nachts unebemerkt dazu auf.

In diesem Buch berichtet er von den Anfängen dieser Reise, von den Schwierigkeiten, sich alleine zurechtzufinden, ohne Diener, der alles für ihn übernahm. Schrittweise wagt er immer mehr vom Alten loszulassen und Neues zu wagen, bis er ohne Unterkunft, ohne Geld als obdachloser Wandermönch Essen erbettelt, in der Absicht, so die wahre Natur seines Seins zu erforschen. In verschiedenen Kapiteln erklärt er sehr bildhaft Begriffe und Zusammenhänge um Anhaftungen, Vergänglichkeit inneren und physischen Tod samt seiner einzelnen Stufen, zum Teil durch Erlebnisse auf dieser Wanderreise, aber auch anhand von Erlebnissen in seiner Kindheit, Gesprächen mit seinem Vater oder Lehrern und auch durch Beeispiele anderer. Immer wieder fallen kursiv gedruckte Abschnitte auf, Zitate oder besonders intensive Texte. Viele der Formulierungen muss ich mehrmals lesen, da sie so schön ( z.B. "Der Körper ist das Zuhause des klammernden Geistes", S.61) oder schwierig zu erfassen sind.
Über buddhistische Lehren habe ich schon mehrere Bücher gelesen und empfand einige der Ausführungen als ganz neu und schwierig. Die Erklärungen zum Tod, dass Mini-Tode fortlaufend sterben lassen, dass man Vergänglichkeit akzeptiern und erleben und sich alles immer im Übergang befindet, wurden gut erklärt.
Man merkt dem Buch an, dass es nicht in einem geschrieben wurde, sondern durch Interviews über Jahre hinweg entstand. Manche Inhalte werden wiederholt, was ich sehr zu schätzen wußte, denn so ergänzten sich manche Erläuterungen.

Nicht immer leicht zu lesen, dennoch durchgehend ausgesprochen interessant.