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Veröffentlicht am 17.08.2024

Die Lösung liegt im Verborgenen

Das Dickicht
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Eine Entführung, die sich plötzlich völlig anders als erwartet darstellt, führt dazu, dass die beiden Ermittler Juha und Lux einen alten bisher ungelösten Fall wieder aufgreifen.
Damals kam ein Kind im ...

Eine Entführung, die sich plötzlich völlig anders als erwartet darstellt, führt dazu, dass die beiden Ermittler Juha und Lux einen alten bisher ungelösten Fall wieder aufgreifen.
Damals kam ein Kind im Rahmen einer Entführung in einer Kiste im Wald ums Leben. Juha stand zu diesem Zeitpunkt am Beginn seiner Laufbahn beim LKA und sein damaliger Kollege Werner zerbrach an dem Fall.

Das neue Ermittlerduo Juha und Lux kommt unerwartet daher und gefällt auf den ersten Blick. Die zwei Ermittler sind unterschiedlich und ergänzen sich doch so gut. Sie passen arbeitstechnisch sehr gut zueinander. Mir gefällt, wie sie miteinander umgehen, mal mit Nähe und mal mit Distanz. Beide haben ihre eigenen Probleme und diese fließen, wie im wahren Leben, eben auch in den Arbeitsalltag der Kriminalbeamten mit ein. Das gefällt mir gut, vor allem, weil es keine übertriebenen Probleme sind, sondern realistische.

Wie sich jeder denken kann, sind die Ermittlungen in einem Fall, der einige Jahre zurückliegt nicht leicht. Aber Lux und Juha finden immer wieder neue Ansätze auch sehr unterschiedlicher Art. So bleibt es immer spannend, Wendungen sind garantiert. Und auf die Lösung des Ganzen kommt man sicher nicht so leicht. Das hat mir besonders gut gefallen.

Die Lösung liegt im Verborgenen. Das ist sicher.

Und nun freue ich mich auf einen weiteren Fall für das Ermittlerteam Juha und Lux.

Copyright © 2024 by Iris Gasper

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Veröffentlicht am 14.08.2024

Aus der Bahn geworfen

Yoko
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Yoko ist jung. Yoko hat sich etwas aufgebaut. Yoko ist zufrieden und glücklich.

So stellt sich das Leben von Yoko am Anfang dieser Geschichte dar. Die junge Frau hat von ihrem Vater eine Metzgerei geerbt. ...

Yoko ist jung. Yoko hat sich etwas aufgebaut. Yoko ist zufrieden und glücklich.

So stellt sich das Leben von Yoko am Anfang dieser Geschichte dar. Die junge Frau hat von ihrem Vater eine Metzgerei geerbt. Sie hat investiert und die alte Metzgerei zu einer Glückskeksfabrik gemacht. Doch mit der nächsten Auslieferung der mit Liebe hergestellten Glückskekse schleicht sich das Grauen ein in Yokos junges Leben. Oder war das Grauen schon vorher da?

Dieser neue Thriller von Bernhard Aichner ist hart, schonungslos und brutal. Yoko verliert alles und ist bereit aus Rache noch mehr zu opfern.

Die Geschichte hat mich fasziniert. Sie zu lesen war wie ein Sog, auch wenn es manchmal unfassbar und unglaublich war, was ich gelesen habe. Als Leserin bin ich hoffnungslos und hoffnungsvoll zugleich. Ich fühle mit Yoko und verurteile sie auch. Ich weiß selbst nicht mehr was hier richtig und falsch ist.

Aber ich bin sicher: Dieser Thriller ist mega spannend. Ein gelungenes Schlachtfest.

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Veröffentlicht am 24.06.2024

Ein Wellnessausflug mit spannendem Beigeschmack

Schatten über Monte Carasso
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Im dritten Band der Reihe rund um Moira Rusconi begleitet diese ihren Vater Ambrogio zur Wellnesskur in eine Klinik in der Nähe von Bellinzona. Kaum sind die Beiden angekommen, verschwindet eine Patientin. ...

Im dritten Band der Reihe rund um Moira Rusconi begleitet diese ihren Vater Ambrogio zur Wellnesskur in eine Klinik in der Nähe von Bellinzona. Kaum sind die Beiden angekommen, verschwindet eine Patientin. Moira macht sich große Sorgen und bittet ihre Freundin, die Ispettrice Chiara Moretti um Hilfe. Die Ermittlungen nehmen ihren Lauf und Moira und ihr Vater stecken mittendrin in einem spannenden Abenteuer und lassen es sich auch nicht nehmen immer mal wieder auf eigene Faust zu ermitteln.

„Schatten über Monte Carasso“ ist zwar der dritte Band einer Reihe, aber man kann ihn auch durchaus isoliert lesen, wenngleich die Entwicklung der Charaktere und ihre
Beziehungen zueinander sicher viel besser auf den Leser wirken, wenn die Bücher in der richtigen Reihenfolge hintereinander gelesen werden.

Ganz nebenbei wird dem Leser die wunderbare Landschaft des Tessin nähergebracht und es werden Urlaubsgefühle geweckt.

Dieses Buch ist eine wunderbare gelungene Mischung und sorgt für garantiert spannende Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 20.05.2024

Schwere Zeiten, starke Frauen

Unter dem Moor
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In diesem Roman entführt uns die Autorin Tanja Weber ans Stettiner Haff. Wir lernen dort in drei unterschiedlichen Zeitsträngen drei verschiedene Frauen kennen, die ihren Weg durchs Leben suchen.

Im ...

In diesem Roman entführt uns die Autorin Tanja Weber ans Stettiner Haff. Wir lernen dort in drei unterschiedlichen Zeitsträngen drei verschiedene Frauen kennen, die ihren Weg durchs Leben suchen.

Im Jahr 1936 verschlägt es die junge Gine zum Landjahr ans Stettiner Haff. Dort verbringt sie eine Zeit voller harter Arbeit und Entbehrungen. Leider muss sie darüber hinaus noch viel mehr ertragen.

Zu DDR-Zeiten lebt die junge Sigrun am Stettiner Haff. Sie träumt von einem anderen Leben. Es bereitet ihr Schwierigkeiten nicht sagen zu dürfen, was sie wirklich denkt. Und hin und wieder schlägt sie über die Stränge.

In der Gegenwart treffen wir auf die Berliner Ärztin Nina, die sich in ihrem Job und Alltag überfordert fühlt, in einem Burnout steckt. Sie nimmt sich eine Auszeit und zieht für vier Wochen ans Haff. Ihr Hund Ayla begleitet sie. Der Hund lebt dort förmlich auf und er macht im Wald einen gruseligen Fund.

Eine direkte Verbindung dieser drei Frauen gibt es nicht, aber sie alle drei sind auf der Suche. Sie alle verbindet der Handlungsort: Das Stettiner Haff und eine dort lebende Familie. Und sie alle drei sind stark, sie suchen ihren Weg auch in schwierigen Zeiten.

Als Leserin hat es mir sehr gefallen diese drei Frauen zu begleiten. Ihr Schicksal hat mich sehr berührt. Die Autorin versteht es jede einzelne Zeit und ihre Probleme darzustellen. Und ganz nebenbei klärt sich noch das Verschwinden einer jungen Frau vor einigen Jahren auf.

„Unter dem Moor“ ist ein toller Spannungsroman, den man nicht aus der Hand legen möchte.

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Veröffentlicht am 20.05.2024

Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln wird es spannend

Die Nacht des Blutadlers
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Der Schweizer Kommissar Andreas Auer hat von seiner Schwester erfahren, dass er als Kind adoptiert wurde. Dies ändert für ihn viel. Er bricht den Kontakt zu seinen Adoptiveltern ab und macht sich auf den ...

Der Schweizer Kommissar Andreas Auer hat von seiner Schwester erfahren, dass er als Kind adoptiert wurde. Dies ändert für ihn viel. Er bricht den Kontakt zu seinen Adoptiveltern ab und macht sich auf den Weg nach Gotland, um dort herauszufinden, wer seine leiblichen Eltern sind. Vor Ort kommt er zunächst nur langsam mit seinen Recherchen voran, doch dann wird er in die Ermittlungen zu einem Fall verwickelt, der Jahre zurückliegt und scheint dabei auch auf Verbindungen zu seiner eigenen Familie zu stoßen.

Der Autor Marc Voltenauer präsentiert hier einen Kriminalroman, der Spannung auf jeder Seite verspricht. Der Leser wird entführt in die Jahre 1978/1979 in denen sich eine Gruppe auf Gotland zusammenfindet, die auf den Spuren der alten Wikinger wandelt. Zu dieser Zeit geschieht auch ein brutaler Mord an einer Familie. Dabei gibt es immer wieder Einblicke in Wikingerrituale und es sei gesagt, dass das nicht unbedingt etwas für zartbesaitete Leser ist. Doch auch der Zeitstrang in der Gegenwart kann hier spannungsmäßig mithalten, ebenso wie einzelne Rückblicke, die die Leserschaft noch weiter zurück in die Vergangenheit führen.

Andreas Auer ist ein sympathischer Ermittler. Dies hier ist sein dritter Fall, wobei er ja eigentlich nicht wirklich in einem Fall ermittelt, sondern eigene Interessen verfolgt. Auch wenn die Vorgeschichte des Ermittlers eine Rolle spielt, so fließt sie hier doch nur so in die Geschichte ein, dass man auch ohne die Vorgängerbände zu kennen prima mitkommen kann.

Aufgrund der vielen handelnden Personen und der hinzukommenden Wikingernamen muss man sich beim Lesen schon sehr konzentrieren, aber das lohnt sich absolut. Überraschende Wendungen und wirklich gute Spannungsmomente begeistern hier.

Ein Kriminalroman, den man nicht aus der Hand legen kann und sollte.

Copyright © 2024 by Iris Gasper

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