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knetbert

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2019

Phantastisch .- keiner schreibt bessere Thriller als Carter !

Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10)
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Phantastisch ! Keiner schreibt bessere Thriller als Carter
Nachdem uns nun bereits der zehnte Fall um Robert Hunter und seinen Kumpel Carlos Garcia vorliegt, können wir wohl ohne jegliche Übertreibung ...

Phantastisch ! Keiner schreibt bessere Thriller als Carter
Nachdem uns nun bereits der zehnte Fall um Robert Hunter und seinen Kumpel Carlos Garcia vorliegt, können wir wohl ohne jegliche Übertreibung sagen, dass sich Chris Carter fast mit jedem seiner Thriller nochmal selbst übertrifft..! WOW !
Lucien Folter kennen wir bereits aus „Die stille Bestie“ und er war bislang Hunter´s schlimmster Gegner. Und nun ist er zurück... Und bedroht nicht nur Hunter, sondern auch seine Familie und Freunde... Er will ein Spiel mit Robert spielen – und dieser weiß, er MUSS mitspielen, wenn er den gefährlichsten und grausamsten seiner Gegner wieder dingfest machen will.
Das Tempo von Carter´s Geschichten ist unfassbar hoch – man wird von einem Extrem ins nächste geschmissen und weiß gar nicht, wo oben und unten ist manchmal. Man kann seine Bücher unmöglich weglegen, man MUSS bis zum Ende lesen. Das ging mir bei jedem vorherigen seiner Bücher so und war bei diesem auch nicht anders.
Wir dürfen immer weiter am Leben der Hauptpersonen teilnehmen, die wie alte Freunde anmuten nach all der Zeit, und die Geschichte ist so rasend spannend, dass man beim Lesen den Atem anhält.
Besser geht es einfach nicht, die 5 Sterne sind noch zu wenig !

Veröffentlicht am 21.07.2019

Zauberhaft

Der magische Blumenladen für Erstleser, Band 1: Die verschwundenen Katzen
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Dieses Buch ist ab 6 Jahren geeignet und sehr schön bebildert. Das ist wirklich kindgerecht und auch sehr schön geschrieben, so dass auch kleinere Leser ihren Spass daran haben dürften. Unser Testkind ...

Dieses Buch ist ab 6 Jahren geeignet und sehr schön bebildert. Das ist wirklich kindgerecht und auch sehr schön geschrieben, so dass auch kleinere Leser ihren Spass daran haben dürften. Unser Testkind war fast sieben Jahre alt und fand die Geschichte um Violet richtig super:
„Violets Kater Lord Nelson ist verschwunden. Doch damit nicht genug, auch andere Katzen sind wie vom Erdboden verschluckt. Schon bald hat Violet einen Verdacht! Jetzt fehlt nur noch die richtige Zauberblume.“
Ein wenig Zauber, das ist für Kinder ja immer schön und die Geschichte bezaubert nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen haben gerne mitgelesen.
Es gibt nicht oft Bücher, die alle begeistern, doch dieses ist so eines !

Veröffentlicht am 21.07.2019

Bildgewaltig

Die Nickel Boys
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Bildgewaltig
Colson Whitehead hat eine ganz bestimmte Art zu schreiben – die ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber ich glaube, das ist auch beabsichtigt bzw. irrelevant, denn Geschmäcker sind nunmal ...

Bildgewaltig
Colson Whitehead hat eine ganz bestimmte Art zu schreiben – die ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber ich glaube, das ist auch beabsichtigt bzw. irrelevant, denn Geschmäcker sind nunmal verschieden und das ist ja auch gut so !
„Die Nickel Boys“ und ihre Geschichte:
„Nach „Underground Railroad“ die Weltpremiere von Colson Whiteheads neuem Roman
Florida, Anfang der sechziger Jahre. Der sechzehnjährige Elwood lebt mit seiner Großmutter im schwarzen Ghetto von Tallahassee und ist ein Bewunderer Martin Luther Kings. Als er einen Platz am College bekommt, scheint sein Traum von gesellschaftlicher Veränderung in Erfüllung zu gehen. Doch durch einen Zufall gerät er in ein gestohlenes Auto und wird ohne gerechtes Verfahren in die Besserungsanstalt Nickel Academy gesperrt. Dort werden die Jungen missbraucht, gepeinigt und ausgenutzt. Erneut bringt Whitehead den tief verwurzelten Rassismus und das nicht enden wollende Trauma der amerikanischen Geschichte zutage. Sein neuer Roman, der auf einer wahren Geschichte beruht, ist ein Schrei gegen die Ungerechtigkeit.“
treffen jedenfalls zumindestens meinen Geschmack sehr, sehr gut. Das klingt bei einer Geschichte, in der es um Missbrauch geht, natürlich erst einmal ein wenig befremdlich. Ich meine damit auch nicht die Geschichte an sich, sondern seinen eindringlichen Schreibstil, der einen in diese Zeit katapultiert und einen hautnah alles miterleben lässt. So bildhaft, als liefe ein Film vor einem ab. Und in Filmen geschehen auch mal unschöne Dinge.
Aber er nähert sich diesem sensiblen Thema schon auf der einen Seite behutsam, auf der anderen auch wieder schonungslos. Das geht nicht ? Doch ! Nur er bekommt diese Mischung hin, die mich sprachlich einfach begeisterte.
Und das Thema Rassismus ist ja leider immer noch aktuell...Das sollte es in 2019 längst nicht mehr sein, doch die Realität sieht nunmal leider anders aus...

Veröffentlicht am 21.07.2019

Recht zäh

Schneewittchensarg
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Recht zäh
Das småländische Glasreich wird uns hier näher gebracht:
Schweden 1972: Während einer Hochzeitsfeier verschwindet die junge, schöne Braut spurlos. Knapp fünfzig Jahre später taucht bei einer ...

Recht zäh
Das småländische Glasreich wird uns hier näher gebracht:
Schweden 1972: Während einer Hochzeitsfeier verschwindet die junge, schöne Braut spurlos. Knapp fünfzig Jahre später taucht bei einer Ausstellungseröffnung ihr skelettierter Leichnam in einem gläsernen Sarkophag wieder auf. Nyström und Forss übernehmen die Untersuchungen und bald schon rücken drei Familienunternehmen, allesamt Glashüttenbesitzer, in den Fokus der Ermittlung. Doch je tiefer Nyström und Forss in der Vergangenheit graben, desto widersprüchlicher und rätselhafter scheinen die Dinge, die sie zu Tage fördern. Ein Fall der von Lüge und Verblendung, Eifersucht und Verrat, doch vor allem einer starken, weiblichen Künstlerpersönlichkeit und ihrem nicht zu zügelnden Lebenshunger handelt.
Ich empfand dieses Buch leider als etwas „schwer“. Nicht im Sinne von zu schwierig zu lesen, sondern irgendwie „sperrig“, wenn ihr wisst, was ich meine. Für mich las sich die Geschichte leider sehr zäh, hatte viele Längen, die mich immer wieder rausbrachten und war auch leider nicht so durchgehend spannend, wie ich mir das gewünscht und gehofft hatte...
Ich habe das Buch mehrfach wieder abgebrochen, zum Schluss dann zwar noch zuende gelesen, aber überzeugen konnte es mich nicht: daher drei Sterne.

Veröffentlicht am 21.07.2019

Wendungsreich

Die Stille des Todes
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Wendungsreich
Ich hatte ein wenig Probleme, in das Buch/die Geschichte hinein zu kommen, aber das am Ball bleiben hat sich wirklich gelohnt, denn bald hatte mich das Buch richtig gepackt und schlussendlich ...

Wendungsreich
Ich hatte ein wenig Probleme, in das Buch/die Geschichte hinein zu kommen, aber das am Ball bleiben hat sich wirklich gelohnt, denn bald hatte mich das Buch richtig gepackt und schlussendlich auch absolut von sich überzeugt. Ich „hake“ oft bei ausländischen Namen und Orten, gerade nordischen aber anscheinend auch spanischen, grins.
Inspector Ayala, genannt „Kraken“, hat mich absolut von sich überzeugt. Er ist nicht zu „überzeichnet“ wie andere Ermittler, aber charismatisch und mit viel Potential, das die Autorin hoffentlich in weiteren Krimis noch ausbauen wird.
Gerade auch der Spannungsaufbau war exzellent. Man wird auf falsche Fährten geführt und weiß nicht einfach nach einer Zeit schon, wohin es geht, rätselt weiter. Das gefällt mir immer sehr gut und ist eher selten. Wenn man viele Krimis liest, kommt man ja doch oft recht schnell auf die Lösung; hier wurde man noch überrascht, prima !