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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2019

Gute Empfehlung

Der Hunger der Lebenden (Friederike Matthée ermittelt 2)
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Gute Empfehlung
Beate Sauer wurde mir empfohlen und wie sich zeigte, war es eine gute Idee, dass ich der Empfehlung gefolgt bin, auch wenn dieses Buch nicht in meine gewöhnlichen Genres fällt.
Juni 1947: ...

Gute Empfehlung
Beate Sauer wurde mir empfohlen und wie sich zeigte, war es eine gute Idee, dass ich der Empfehlung gefolgt bin, auch wenn dieses Buch nicht in meine gewöhnlichen Genres fällt.
Juni 1947: Auf den arktischen Winter ist ein ungewöhnlich heißer Sommer gefolgt. Die Ernährungslage ist immer noch desolat. Friederike Matthée ermittelt im Mordfall an einer ehemaligen Beamtin der Weiblichen Kriminalpolizei. Dieser Mordfall bringt sie und Richard Davies von der Royal Military Police wieder zusammen. Doch die Ermittlungen rühren an Geschehnisse aus der Vergangenheit, die auch Friederike schmerzlich betreffen und die das Vertrauen zwischen ihr und Davies für immer zu zerstören drohen.
Gute Spannung, überzeugender Plot und auch die Personen haben mich rasch „gehabt“. Sie sind so lebensnah und interessant, dass allein sie das Buch „tragen“ könnten, doch auch die Geschichte und ihre Spannung halten einen am Buch.

Veröffentlicht am 05.02.2019

Die Welt braucht mehr Helden...

Black Hand
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Die Welt braucht mehr Helden – und seien sie „nur“ fiktiv.
Diese faszinierende Story spielt im Jahr 1903, in der New York City sich in Aufruhr befand.
1903 versinkt die aufstrebende Metropole New York ...

Die Welt braucht mehr Helden – und seien sie „nur“ fiktiv.
Diese faszinierende Story spielt im Jahr 1903, in der New York City sich in Aufruhr befand.
1903 versinkt die aufstrebende Metropole New York City im Chaos des Verbrechens. Entführungen, Bombenanschläge und Erpressungen in großem Stil sind alltäglich geworden. Verantwortlich dafür ist die Organisation »Black Hand«, die erste Mafia New Yorks. Doch dann sagt ein Mann der organisierten Kriminalität den Kampf an: Joseph Petrosino, der als Kind mit seiner Familie aus Süditalien nach Amerika auswanderte, ist der erste italienische Detective im Big Apple – und seine Methoden sind knallhart.
In seinem spannenden Sachbuch erzählt Stephan Talty von den Anfängen der amerikanischen Mafia und dem Helden, der sich der »Black Hand« entgegenstellt.
Ich habe ein wenig gebraucht, um in den Schreibstil hineinzufinden, doch als das dann der Fall war, konnte ich mich diesem Buch einfach nicht mehr entziehen. Es war wie ein Sog, man kann nicht entkommen. Will man allerdings auch gar nicht.
Eine gut skizzierte Story dieser Zeit, so weit ich das beurteilen kann auch authentisch erzählt und gut recherchiert und auch die Spannung ist sehr gut.
Ich kann dieses Buch ruhigen Gewissens weiterempfehlen – auch für Leute, deren bevorzugtes Genre eigentlich ein anderes ist.

Veröffentlicht am 05.02.2019

Berührend und lehrreich

Davor und Danach
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Berührend und lehrreich
Ich habe schon Bücher wie „Die Wolke“ oder „Die Welle“ gelesen und das sind zweifelsohne Werke, die einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf gehen.
Dieses hier reiht sich nicht ...

Berührend und lehrreich
Ich habe schon Bücher wie „Die Wolke“ oder „Die Welle“ gelesen und das sind zweifelsohne Werke, die einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf gehen.
Dieses hier reiht sich nicht ganz in diese Riege ein, ist aber dennoch nah dran meiner Empfindung nach.
Die großen Fragen, die sich heute mittlerweile eigentlich jeder stellen sollte:
Was zählt, wenn die Welt am Abgrund steht? Verändern Klimawandel und Flucht unsere Menschlichkeit?
Die 14-jährige Mhairi lebt in einer Welt in der es zu viele Menschen gibt und Wasser nur noch im Norden zu finden ist. Sie besitzt zwei Dinge: einen Revolver und ihre Papiere. Ihr einziges Ziel ist es, zu überleben. Dank ihrer Papiere wird es Mhairi bis in den Norden schaffen. Hoffentlich. Doch dann trifft sie kurz vor dem Grenzpunkt einem kleinen Jungen. Ist sie bereit, alles für ihn zu riskieren?
Absolut hoch-aktuell, dieses Buch. Nicky Singer schafft es aber auch, die Geschichte spannend zu präsentieren.
Nur die politische Aussage ohne Spannungsaufbau hätte mich jetzt nicht so interessiert, doch hier passt alles gut zusammen.
Diese Geschichte ist berührend und lehrreich. Das Schöne ist, dass jeder sie anders lesen wird und seine eigene Lehre daraus ziehen kann.

Veröffentlicht am 05.02.2019

Nicht meins

Lange Beine, kurze Lügen
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Wenn man etwas Kurzweiliges lesen möchte, ist Michael Buchinger´s Buch genau richtig.
Aber eben auch nur dann...
„Anekdotensammlung“ impliziert ja nun schon, dass man keine Literatur erwarten darf, eben ...

Wenn man etwas Kurzweiliges lesen möchte, ist Michael Buchinger´s Buch genau richtig.
Aber eben auch nur dann...
„Anekdotensammlung“ impliziert ja nun schon, dass man keine Literatur erwarten darf, eben eine Aneinanderreihung kleiner, kurzweiliger Geschichten, aber etwas mehr hatte ich mir dann doch schon davon versprochen.
Ich fand die Stories bisweilen leider etwas zu platt und „blutleer“ und leider wohl auch nicht so lustig, wie sie gedacht sind.
Aber jeder Jeck ist eben anders und von daher wird auch dieses Buch seine (begeisterten) Leser finden, da bin ich ganz zuversichtlich.
Nur für mich war es eben doch leider nichts. Die gute Mitte vergebe ich aber trotzdem an Sternen und runde auf 3 auf, weil 2 mir dann doch zu wenig erscheinen, denn Einiges war ganz unterhaltsam.

Veröffentlicht am 05.02.2019

Toller Auftakt einer interessanten Saga

Die Sternen-Saga 1. Taurus
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Toller Auftakt einer interessanten Saga
Natalie hat eine besondere Beziehung zu ihrem Großvater. Sie bereist mit ihm die ganze Welt, um die Geheimnisse der Astronomie zu entschlüsseln. Als dieser plötzlich ...

Toller Auftakt einer interessanten Saga
Natalie hat eine besondere Beziehung zu ihrem Großvater. Sie bereist mit ihm die ganze Welt, um die Geheimnisse der Astronomie zu entschlüsseln. Als dieser plötzlich verschwindet, macht sie sich auf die Suche nach ihm.
Mithilfe des arroganten Giles findet sie heraus, dass er von einem antiken Kult entführt wurde, der auf der Suche nach dem sagenumwobenen Orakulum ist, Nostradamus’ Prophezeiungsmaschine...
Und plötzlich steckt Natalie tief in jahrhundertealten Verstrickungen. Was ist, wenn sie die einzige ist, die die Welt retten kann?
Dieses Buch ist ab 10 Jahren empfohlen und das finde ich auch durchaus gerechtfertigt. Früher sollte man das vielleicht wegen der Komplexität des Themas doch nicht unbedingt lesen lassen, aber jedes Kind ist anders und letztendlich entscheiden sie ab 10 Jahren wohl eh selbst, grins.
Es handelt sich hier um den Auftakt einer Saga, wir dürfen uns also noch über weitere Bände freuen, denn dieser hier war schon sehr vielversprechend, spannend, sehr lesenswert und mysteriös. SO mögen wir das, weiter so und bitte mehr davon !
P.S. Übrigens von den Machen von „Warrior Cats“, die bei unserem „Testkind“ auch schon sehr gut ankamen, das nur am Rande...