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19,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dressler
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 21.01.2019
  • ISBN: 9783791501000
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Nicky Singer

Davor und Danach

Überleben ist nicht genug
Birgit Salzmann (Übersetzer), Frauke Schneider (Illustrator)

Was zählt, wenn die Welt am Abgrund steht? Verändern Klimawandel und Flucht unsere Menschlichkeit?
Die 14-jährige Mhairi lebt in einer Welt, in der es zu viele Menschen gibt und Wasser nur noch im Norden zu finden ist. Sie besitzt zwei Dinge: einen Revolver und ihre Papiere. Ihr einziges Ziel ist es, zu überleben. Dank ihrer Papiere wird es Mhairi bis in den Norden schaffen. Hoffentlich. Doch dann trifft sie kurz vor dem Grenzpunkt einem kleinen Jungen. Ist sie bereit, alles für ihn zu riskieren?
Spannend, politisch und hochaktuell – dieser Roman von Nicky Singer ist so brisant wie die Jugendbücher „Die Wolke“ oder „Nichts“ von Janne Teller. Eine berührende Geschichte über Klimawandel, Überbevölkerung und den Umgang mit Flüchtlingen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2020

Eine endlos erscheinende Reise

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„Jetzt frage ich mich, ob es das ist was Heimat bedeutet: Irgendwo zu laufen, wo du keine Karte brauchst. Wo dir die Landschaft ins Herz gebrannt ist.“

In Mhairis Welt gibt es zu viele Menschen und Wasser ...

„Jetzt frage ich mich, ob es das ist was Heimat bedeutet: Irgendwo zu laufen, wo du keine Karte brauchst. Wo dir die Landschaft ins Herz gebrannt ist.“

In Mhairis Welt gibt es zu viele Menschen und Wasser findet man nur noch im Norden. Doch als ihre Heimat Schottland die Grenzen schließt, ist das junge Mädchen gerade im Sudan und muss sich ihren Weg zu ihrer Großmutter allein hart erkämpfen. Auf ihrer Reise begegnet sie einem kleinen Jungen und für Mhairi geht es jetzt um mehr als nur Überleben…

Das Thema ist aktuell und greifbar: Klimawandel, Wassermangel, Überbevölkerung. Doch leider kam mir das sogar oft zu kurz. Selten wird direkt auf die Ursachen geschaut oder auf den Rest der Welt. Man begleitet nur Mhairi und selbst da nur einen kleinen Ausschnitt ihres Weges, der kurz vor ihrem Ziel liegt. Das ist mein erster Kritikpunkt, da ich schon gern eher in die Geschehnisse eingetaucht wäre. So kennt man nämlich nur die starke Mhairi und nicht das Kind, dass sie davor war.

In den zehn bis elf Monaten, die Mhairi ohne uns unterwegs ist, hat sie nämlich schon eine Menge erlebt und viele Kilometer hinter sich gebracht. Deswegen ist sie nun taff, stark und hart. Auf der einen Seite gefällt mir das, weil es zeigt, wie viel Mhairi ertragen musste und was es mit ihr gemacht hat. Auf der anderen Seite kamen bei mir deshalb meist keine Emotionen an. Auch die meisten anderen Figuren blieben für mich fern und ich habe mich häufig über ihr für mich völlig unverständliches Verhalten geärgert. Der kleine Junge ist mein Liebling in der Geschichte. Er besticht mit Intelligenz und Mut.

Der ganze Schreibstil wirkt auch sehr distanziert. Die Kapitel und Sätze sind kurz und Mhairi erzählt zwar ihre Geschichte selbst, doch bleibt sie dabei sehr nüchtern. Wieder bin ich zwiegespalten: Es ist authentisch, dass Mhairi ihre Gefühle verdrängt. Aber so kommt eben auch bei mir als Leser wenig an.

Fazit

Ich hatte leider erwartet, dass mich die Geschichte mehr erreicht. Das Thema ist so sensibel und normalerweise gehen mir so zukunftsnahe Dystopien immer am nächsten. Aber jedes Mal wenn ich dachte, dass das Buch nun mehr an meine Gefühle appelliert, wurde es danach wieder so nüchtern. Und das Ende hat mich leider gar nicht zufrieden gestellt. Trotzdem hat mich das Buch zum Nachdenken angeregt und durch den guten Schreibstil lies es sich schnell lesen.

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Es sind die kleinen Dinge...

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Diese Geschichte lehrt einen wirklich Demut und Respekt vor dem Leben. - "Das Leben ist schön."

Die Welt im Jahre 2049 wurde von den Klimakatastrophen übermannt. Das Eis an den Polen ist geschmolzen ...

Diese Geschichte lehrt einen wirklich Demut und Respekt vor dem Leben. - "Das Leben ist schön."

Die Welt im Jahre 2049 wurde von den Klimakatastrophen übermannt. Das Eis an den Polen ist geschmolzen und schwere Stürme, heißes Wetter und die daraus resultierende Dürre zwingen Millionen von Menschen zur Flucht. Eine der gruseligsten Maßnahmen in dieser Welt, ist der "Pflichttod" mit 74. Der Überbevölkerung sei dank. Nun gut, man kann mit seinen Jahren handeln und sie verschenken und wenn man nicht aufpasst, kann man diese sogar verlieren.

Mitten in diesem Chaos steckt unsere erst 14- jährige Protagonistin Mhairi. Sie ist gebürtige Schottin aber nun ist sie auf sich allein gestellt und muss eine lange Reise auf sich nehmen um aus dem Sudan in ihre alte Heimat zu fliehen. Auf dem Weg trifft sie den kleinen Mo. Wir begleiten die beiden auf ihrem Weg und beobachten die sich verändernde Beziehung. Nach und nach erfahren wir mehr über Mhairis Vergangenheit und sie kommentiert fortwährend ihre gegenwärtigen Gedanken. Welche Schwierigkeiten die beiden zusammen bestreiten muss am besten selbst gelesen werden.

Die Geschichte sagt so wenig und doch so viel. Es geht nicht nur um eine dystopische Welt, sonder um Moral, Liebe und die Menschheit an sich. Warum sollte man überleben wollen, wenn es nichts gibt für das man leben möchte? Was ist das wirklich wichtige? Geht Familie über alles oder ist das Allgemeinwohl unserer Spezies höher zu bewerten?

Es ist kein Abenteuer Roman oder mit anderen Dystopien vergleichbar, aber die Spannung fehlt trotzdem nicht und es sind die kleinen Details, die dieses Buch so besonders machen.

Fazit : Davor und Danach ist herzergreifend und lässt einen während des Lesens darüber nachdenken wie gut wir es eigentlich noch haben. Ich könnte mir das Buch durchaus als gute und abwechslungsreiche Schullektüre vorstellen. Mir hat es ziemlich gut gefallen, auch wenn das Ende nicht so wie erhofft war.

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Veröffentlicht am 10.12.2019

Was zählt, wenn die Welt am Abgrund steht?

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Inhalt:

Verändern Klimawandel und Flucht unsere Menschlichkeit?
Die 14-jährige Mhairi lebt in einer Welt in der es zu viele Menschen gibt und Wasser nur noch im Norden zu finden ist. Sie besitzt zwei ...

Inhalt:

Verändern Klimawandel und Flucht unsere Menschlichkeit?
Die 14-jährige Mhairi lebt in einer Welt in der es zu viele Menschen gibt und Wasser nur noch im Norden zu finden ist. Sie besitzt zwei Dinge: einen Revolver und ihre Papiere. Ihr einziges Ziel ist es, zu überleben. Dank ihrer Papiere wird es Mhairi bis in den Norden schaffen. Hoffentlich. Doch dann trifft sie kurz vor dem Grenzpunkt einem kleinen Jungen. Ist sie bereit, alles für ihn zu riskieren?
Spannend, politisch und hochaktuell – dieser Roman von Nicky Singer ist so brisant wie die Jugendbücher „Die Wolke“ oder „Nichts“ von Janne Teller. Eine berührende Geschichte über Klimawandel, Überbevölkerung und den Umgang mit Flüchtlingen.

Meine Meinung:

Seitdem ich die Leseprobe zu dem Buch gelesen habe, stand es auf meiner Wunschliste, weshalb ich mich umso mehr darauf gefreut habe.

Der Einstieg fiel mir auch ganz leicht, da man direkt in Mhairis Welt geworfen wird und miterlebt, wie ein 14-jähriges Mädchen ganz allein ums Überleben kämpfen muss. Dabei erscheint sie einem sehr taff und stark, aber auch etwas herzlos, was ich unter diesem Umständen zu hundert Prozent nachempfinden konnte. Die Welt, in der sie lebt, ist alles andere als schön, auch wenn sie weiterhin versucht, daran zu glauben.

„Als wäre es so einfach. Als wäre die Welt schön, Papa. Aber die Welt ist doch schön. Das muss sie sein. Und wenn sie es nicht ist – dann müssen wir sie so machen.“ - Seite 327

Ich war schockiert über das, was sie in ihrem jungen Alter schon erleben musste und habe sie sehr dafür bewundert, dass sie noch nicht aufgegeben hat. Sie ist ein wirklich kluges Mädchen, das oftmals aus wenigen Dingen etwas erschaffen kann, einfach, weil ihr nichts anderes übrig bleibt. Im Verlauf des Buches erfährt man immer mehr über ihre Vergangenheit, ihre Reise und all die Dinge, die sie schon gesehen und erlebt hat. Man merkt auch, dass sie sich verändert und dass sie beginnt, ihr Herz wieder etwas zu öffnen. Das liegt zu großen Teilen an dem Jungen, den sie trifft und der sie zu seiner neuen Aufpasserin auserwählt. Anfangs wehrt sie sich noch dagegen, aber je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto mehr wächst er ihr ans Herz. Er spricht zwar nicht, aber durch seine Taten wird deutlich, was für ein fürsorgliches und schlaues Kind er ist.

Was mir gut gefallen hat, war der Schreibstil, an den ich mich anfangs zwar ein bisschen gewöhnen musste, den ich dann aber sehr passend für die Story fand. Er besteht aus kurzen Sätzen und es werden ein paar Stichpunkte verwendet, wodurch eine gewisse Härte vermittelt wird, die sehr gut in Mhairis Welt passt. Denn dort sind die Polkappen geschmolzen, es ist unerträglich heiß und jeder ist sich selbst der nächste. Dadurch werden einem wirklich die Augen geöffnet, besonders, da diese Geschichte keineswegs unrealistisch erscheint. Neben der Klimaerwärmung wird auch das Thema Flüchtlinge aufgegriffen und ich war entsetzt darüber, wie mit diesen Menschen umgegangen wird. Sie müssen in katastrophalen Auffanglagern bleiben, in denen sich keiner um sie kümmert und sie haben Angst, wieder in ihr Land zurückkehren zu müssen. Eigentlich könnte ich noch mehr solcher Dinge aufzählen, aber es gab auch ein paar positive Sachen in der Geschichte. Zum einen war das Mhairi, da sie die Hoffnung nicht aufgibt und sich an Dingen – und seien sie auch noch so klein – erfreut und versucht, aus allem das Beste zu machen. Und andererseits war das der Junge, weil er mit seinem kindlichen Optimismus nicht aufgibt und weiterkämpft, egal, wie ausichtslos die Lage erscheint. Ich habe sehr mit den beiden mitgefiebert, besonders, da es zum Schluss sehr dramatisch wurde. Es gab eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte und das Ende hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen.

Mein Fazit:

Eine bewegende Geschichte über eine Welt, die schon bald Realität sein könnte und zwei Menschen, die den Mut haben, sich dieser entgegen zu stellen. Ich gebe zu, dass das Buch manchmal etwas eigen sein kann, aber ich empfehle allen, dieser Story eine Chance zu geben und sich auf sie einzulassen.

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Veröffentlicht am 29.11.2019

Heimat ist....?

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Das Buch "Davor und Danach" habe ich mir aufgrund des Covers und einer Leseprobe gekauft. Ich finde das Thema, Überlebenskampf durch naturelle Veränderungen in der Zukunft, ist absolut präsent und auch ...

Das Buch "Davor und Danach" habe ich mir aufgrund des Covers und einer Leseprobe gekauft. Ich finde das Thema, Überlebenskampf durch naturelle Veränderungen in der Zukunft, ist absolut präsent und auch wenn in Büchern über die Zukunft oft ein wenig Fiktion mitschwingt, weiß man dennoch nie inwiefern diese Fiktion zur Realität werden wird. Dementsprechend fand ich das Buch sehr interessant und wollte es unbedingt lesen.

Die Schreibweise des Buches war etwas gewöhnungsbedürftig. Zwar ist es aus Sicht der Hauptprotagonistin geschrieben, man befindet sich jedoch überwiegend in deren Gedanken und dadurch verschwimmt ab und an ein wenig der Zeitstrahl der Geschehen ineinander. Oft wird von einem gegenwärtigen Moment erzählt, von welchem dann in die Vergangenheit geschwenkt wird um dann wieder ein Stück Zukunft vorauszunehmen. Ich musste mich an diese Art erst herantasten, muss aber zugeben, dass man hierdurch die Gefühle der Protagonistin immer vergegenwärtigt hatte. Das tatsächliche Geschehen wird zwar beschrieben, jedoch nur innerhalb der Gedanken der Protagonistin und deshalb bleibt viel Raum für Fantasie.

Mhairi, die Hauptperson der Geschichte, ist ein Mädchen, welches in ihrem jungen Alter schon zu viel Schlimmes erlebt hat. Dies lässt sich in dem Alter logischerweise nicht leicht verarbeiten und dadurch, dass sie sich alleine durch die weite Welt schlagen muss, hat sie für diesen wichtigen Prozess auch keine Zeit. Sie muss sich durchkämpfen und wird deshalb äußerlich hart und gerissen. Jedoch schlägt in ihrem Inneren immer noch ein warmes Herz und sie glaubt an das gute im Menschen und an eine bessere Zukunft.
Zweite wichtige Persönlichkeit des Buches ist der kleine Junge, welchem Mhairi liebevoll den Namen Mo gibt. Man erfährt nicht viel von seinem bisherigen Leben, außer die Dinge die Mhairi sich in Gedanken zusammen reimt aber ob diese der Wahrheit entsprechen wird nie bekannt. Dies lässt sich unter anderem damit begründen, dass der Junge nichts spricht. Trotz allem wuchs mir der Kleine super schnell ans Herz und war mir der liebste Buchcharakter.

Nicky Singer erzählt die Geschichte etwas anders als ich es durch den Klappentext erwartet hätte, dennoch war ich mit dem Gelesenen zufrieden.
Es waren sehr kurze Kapitel, welche sich teilweise nur über 1-2 Seiten erstreckten. Dies hat das Lesen sehr kurzweilig gemacht. Auch eine Grundspannung ist stetig vorhanden und wird durch das komplette Buch gehalten, da ich mitgefiebert habe ob die Beiden es schaffen werden sich in Sicherheit zu retten.
Das Ende war dann nochmal ein absoluter Schockmoment, denn so hätte ich es definitiv nicht erwartet.


Fazit:
Trotz dessen, dass dieses Buch mir am Ende das Herz gebrochen hat, bekommt es eine gute Bewertung von mir.
Die Schreibweise fand ich wirklich etwas gewöhnungsbedürftig und war nicht so ganz mein Fall, dennoch würde ich es empfehlen, wenn man sich für solche Zukunfts-Naturkatastrophen-Szenarien interessiert.

Veröffentlicht am 29.08.2019

Ein starkew Buch über ein wichtiges Thema

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Was zählt, wenn die Welt am Abgrund steht? Verändern Klimawandel und Flucht unsere Menschlichkeit? Darum geht es in dem Buch, wie die Menschen und die Menschheit sich in solch bedrohlichen Situationen ...

Was zählt, wenn die Welt am Abgrund steht? Verändern Klimawandel und Flucht unsere Menschlichkeit? Darum geht es in dem Buch, wie die Menschen und die Menschheit sich in solch bedrohlichen Situationen verändern.
Die 14-jährige Mhairi lebt in einer Welt, in der es zu viele Menschen gibt und Wasser nur noch im Norden zu finden ist. Sie besitzt zwei Dinge: einen Revolver und ihre Papiere. Ihr einziges Ziel ist es, zu überleben. Dank ihrer Papiere wird es Mhairi bis in den Norden schaffen. Hoffentlich. Doch dann trifft sie kurz vor dem Grenzpunkt einem kleinen Jungen. Ist sie bereit, alles für ihn zu riskieren?
Normalerweise würde man einem geschätzt fünfjährigen, elternlosen Jungen sofort helfen. Wie viel muss man also durchgemacht haben um daran zu zweifeln. Wie schlimm muss die Situation sein, dass man weiß, dass dieser kleine Junge einem alles zerstören könnte, vorallem, da er keine Papiere besitzt.
Mhairi befindet sich in dieser Situation und Nicky Singer bringt das wirklich gut rüber. Der schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich sehr gut.

Anfangs weiß man gar nichts über Mhairi und ich konnte es auch nicht nachvollziehen, wie sie von dem Jungen dachte und ihn dementsprechend behandelte. Doch im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr über sie und ihre lange Reise aus dem Sudan. Es bleibt wirklich durchgehend spannend und man versteht sie auch schon nach einer kurzen Weile. Erst ganz am Ende weiß man alles über die Reise, dabei ist das Buch aber auf gar keinen Fall in die Länge gezogen.

Das Buch ist zwar Fiktion, aber es ist gar nicht mal so abwegig. Langsam aber sicher erwärmt sich die Erde und die Region um den Äquator wird unbewohnbar. Was dann? Wie verhalten sich die Regierungen der Länder? Wie verändern sich die Grenzen? Mit diesen Themen beschäftigt sich die Geschichte und es hat mich nachdenklich gemacht.Vorallem, da man die Geschichte aus der Sicht einer Flüchtenden betrachtet. Sie flüchtet nicht vor Krieg sondern vor der Hitze. Es ist spannend und interessant zu sehen, wie sie sich verändert hat, wie das alles ihren Verstand und ihre Denkweise verändert hat.
Wie verhalten sich die Menschen gegenüber den Flüchtenden, die zu Tausenden unbedingt in ihr Land wollen? Und wie verändert sich die Situation, wenn dein Familienmitglied ein Teil dieser Masse ist?

Es ist ein wirklich sehr gutes Buch, das einem wirklich unter die Haut geht. Es hat ein starkes Ende und man hofft, dass das alles Fiktion bleibt. Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen und positives über es berichten!