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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2017

Zwar an sich ein recht gelungener Beginn einer neuen Trilogie - doch leider recht "verkitscht"...

Paper Princess
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„Paper Princess: Die Versuchung“ ist der erste Teil einer Trilogie, auf die noch die Teile

Paper Prince: Das Verlangen“ (wird am 03. April 2017 erscheinen) sowie
Paper Palace: Die Verführung“ (wird am ...

„Paper Princess: Die Versuchung“ ist der erste Teil einer Trilogie, auf die noch die Teile

Paper Prince: Das Verlangen“ (wird am 03. April 2017 erscheinen) sowie
Paper Palace: Die Verführung“ (wird am 02. Mai 2017) erscheinen

folgen werden.

Erin Watt ist das Pseudonym zweier amerikanischer Bestsellerautorinnen, die ihre Begeisterung für großartige Bücher und ihre Schreibsucht verbindet. Beide sind sehr erfolgreiche Autorinnen in den Bereichen Young und New Adult. Die »Paper«-Serie ist ihr erstes gemeinsames Projekt, mit dem ersten Band »Paper Princess« eroberten sie die US-Bestsellerlisten im Sturm.

Ella hatte es bislang im Leben nicht wirklich leicht und dann stirbt auch noch ihre Mutter... Ein erneuter Schicksalsschlag für die junge Frau, der sich nicht mal eben so leicht „verdauen“ lässt...
Callum Royal erscheint da wie ein Engel in der Not und sagt ihr, dass er ihr Vormund ist. Doch stimmt das auch ? Verkünden kann man ja viel...
Zumal seine fünf Söhne Ella das Leben denkbar schwer machen... Besonders Reed Royal ist wirklich fies zu ihr. Und dennoch fühlt sie sich zu ihm hingezogen...

Ein wenig zu verkitscht der Testleserin nach – die hätte es sich etwas weniger kitschig gewünscht, weil es doch teilweise sehr an den Haaren herbeigezogen anmutete und einfach total unauthentisch. Gut, das ist bei solchen Büchern ja meistens der Fall, doch hier wurde das dann doch ein wenig übertrieben.
Die Geschichte ist ja ganz gut durchaus, aber der Kitsch-Faktor eben einfach zu hoch...
Wir haben uns schlussendlich für drei Sterne entschieden...

Veröffentlicht am 28.02.2017

Grandioser Krimi

Schlaflied
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Grandioser Krimi

Das Thema Organhandel ist nun nicht neu, aber dieses Autoren-Duo schafft es, dass man denkt, man habe das SO ja noch nie gelesen..! Super gemacht !
Das liegt wohl auch bzw. vornehmlich ...

Grandioser Krimi

Das Thema Organhandel ist nun nicht neu, aber dieses Autoren-Duo schafft es, dass man denkt, man habe das SO ja noch nie gelesen..! Super gemacht !
Das liegt wohl auch bzw. vornehmlich daran, dass die Figuren so überzeugend authentisch sind bei diesen talentierten und zurecht „hochdotierten“ Autoren. Sie sind alle so lebendig und charismatisch, sogar die Bösen, man nimmt ihnen ihre Aktionen ab.
Und Tom Stilton, der nur langsam wieder auf die Beine kommt, ist mittlerweile schon fast sowas wie ein Kumpel für mich.

Klappentext
Der neue Fall des schwedischen Ermittlerteams Olivia Rönning und Tom Stilton
Am Stockholmer Hauptbahnhof herrscht Chaos. Ein Mädchen im Strom der Asylsuchenden schlägt sich ganz alleine durch. Aus Angst vor den Behörden lebt sie mehr schlecht als recht auf den Straßen Stockholms – bis sie auf die Obdachlose Muriel trifft, die sich ihrer annimmt. Gemeinsam suchen sie Zuflucht in einer einsamen Hütte auf dem Land. Aber ist es in den Wäldern Smalands wirklich sicherer als auf den Straßen von Stockholm? Zur selben Zeit versucht der frühere Kriminalkommissar – und frühere Obdachlose – Tom Stilton seinen Polizeikollegen zu beweisen, dass er wieder ganz auf der Höhe ist. Er soll dabei helfen, den grausamen Tod eines Jungen aufzuklären, der vergraben im Wald gefunden wurde. Wenig später bittet ihn Muriel um Hilfe, weil sie ihren Schützling in Gefahr glaubt. Haben die Fälle etwa miteinander zu tun? Tom Stilton und Olivia Rönning kommen der Wahrheit nur langsam auf die Spur ...

Die Börjlinds sind wirklich Meister ihres Fachs und legen mit „Schlaflied“ wieder einmal einen ausgeklügelten, raffinierten und sehr spannenden Krimi vor, bei dem einen auch die 576 Seiten nicht schrecken und man schon fast das Gefühl hat, man hat einen Thriller in den Händen, so gefesselt ist man von der Story und den agierenden Personen, toll !

Veröffentlicht am 03.02.2017

Alles andere als eiskalt !

Minus 18 Grad
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Stefan Anhem ist ja nun auf dem „Parkett“ des Kriminalsromans weiß Gott kein Unbekannter mehr (in Schweden ja sogar einer der erfolgreichsten Autoren überhaupt) und ich habe mich sehr auf sein neues Buch ...

Stefan Anhem ist ja nun auf dem „Parkett“ des Kriminalsromans weiß Gott kein Unbekannter mehr (in Schweden ja sogar einer der erfolgreichsten Autoren überhaupt) und ich habe mich sehr auf sein neues Buch gefreut. Und – um es gleich vorweg zu nehmen – ich wurde auch nicht enttäuscht.

Der Klappentext

In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ...

fasst das Geschehen absolut treffend zusammen – was leider ja nicht immer der Fall ist...

Die Spannungskurve steigert sich eher langsam, aber konstant, das hat mir gut gefallen.

Auch die Charaktere waren durchaus überzeugend und wirkten authentisch.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und liest sich prima.

Veröffentlicht am 30.01.2017

Das Leben ist kein Ponyhof

Esst euer Eis auf, sonst gibt's keine Pommes
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Und das Leben einer/eines Alleinerziehenden erst recht nicht...
Darf man das dann so „durch den Kakao ziehen“ ? Na klar darf man !!
Und Katja Zimmermann macht das so sympathisch, authentisch und witzig, ...

Und das Leben einer/eines Alleinerziehenden erst recht nicht...
Darf man das dann so „durch den Kakao ziehen“ ? Na klar darf man !!
Und Katja Zimmermann macht das so sympathisch, authentisch und witzig, dass man das Buch kaum noch aus den Händen legen kann. Ein Lacher jagt den nächsten, das hat mir sehr gut gefallen. Und auch wenn ich nicht alleinerziehend bin, so kann ich doch gut nachvollziehen, was sie schreibt, zumindestens teilweise, denn irgendwie kennt doch jeder jemanden mittlerweile, der alleinerziehend ist und die erzählen das teilweise genau so.
Ein wirklich lustiges Buch, sehr ehrlich und schonungslos, aber dennoch absolut amüsant und unterhaltsam !

Veröffentlicht am 16.01.2017

Nicht meins...

DEAR AMY - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
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Der Untertitel „Er wird mich töten, wenn du mich nicht findest“ wurde wohl noch hinzugefügt, damit das Debüt von Helen Callaghan nicht als „Tagebuch-Frauenroman“ abgetan wird, sondern als Thriller zu erkennen ...

Der Untertitel „Er wird mich töten, wenn du mich nicht findest“ wurde wohl noch hinzugefügt, damit das Debüt von Helen Callaghan nicht als „Tagebuch-Frauenroman“ abgetan wird, sondern als Thriller zu erkennen ist und das eben auch titeltechnisch. Dennoch finde ich diesen Untertitel nicht wirklich gelungen, eher zu reißerisch... Aber gut, das ist natürlich Geschmackssache...
Ebenso natürlich wie das ganze Buch...
Mir war es leider ein wenig zu langatmig, die Spannung hätte ich mir subtiler gewünscht, den Spannungsbogen durchgehender. Leider waren für mich immer wieder große Längen in der Geschichte, die mir den Spass am Lesen leider ziemlich genommen haben. Das fand ich sehr schade, denn die Geschichte hatte Potential, doch leider war sie für mich nicht gut umgesetzt...
Margot Lewis sollte wohl besonders außergewöhnlich sein als Hauptfigur – ich hingegen fand sie leider fast nur langweilig...
Mehr als 2,5 Sterne kann ich leider nicht vergeben, aufgerundet auf drei, sorry...