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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2019

Eine große Obsession!

Jetzt gehörst du mir (Ein Marina-Esposito-Thriller 8)
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In Colchester werden an ehemaligen Kriminalschauplätzen drei männliche Leichen gefunden, die große Ähnlichkeit mit DI Phil Brennan aufweisen. Zudem befand sich am Fundort eine Tarot-Karte mit seinem Namen ...

In Colchester werden an ehemaligen Kriminalschauplätzen drei männliche Leichen gefunden, die große Ähnlichkeit mit DI Phil Brennan aufweisen. Zudem befand sich am Fundort eine Tarot-Karte mit seinem Namen darauf. Phil will herausfinden, ob wieder seine Stalkerin dahinter steckt und macht sich auf den Weg dorthin - doch leider wird er dabei entführt, wodurch seine Frau Marina Esposito fast verzweifelt und sich in die Ermittlungen reinkniet.

Dies ist der 8. Teil dieser Reihe und damit das Finale derselben. Ich kannte die Serie bisher noch nicht, hatte aber keinerlei Probleme, hinein zu finden, auch wenn es viele Andeutungen auf alte Fälle gab. Der Thriller fängt gleich spannend und aufregend an und packt einen gleich. Man leidet mit dem Entführungsopfer Phil mit und ebenso mit seiner Frau Marina, die nur einen Wunsch hat: ihren Mann gesund wieder zu bekommen. Bis dahin ist es noch ein langer, steiniger und gefährlicher Weg, bei dem sie Hilfe von ihrer alten Freundin Annie bekommt, die mit der Stalkerin auch noch eine Rechnung offen hat. Die Spannung bleibt bis zum Schluss sehr hoch und ich habe mich von diesem packenden Thriller sehr gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 31.01.2019

Spannend und verwirrend zugleich!

Deine letzte Lüge
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Die Eltern der jungen Mutter Anna haben Selbstmord begangen. Ihr Vater sprang von einer bei Selbstmördern sehr beliebten Klippe am Beachy Head, eine Zeugin hat ihn springen gesehen. Ein halbes Jahr später ...

Die Eltern der jungen Mutter Anna haben Selbstmord begangen. Ihr Vater sprang von einer bei Selbstmördern sehr beliebten Klippe am Beachy Head, eine Zeugin hat ihn springen gesehen. Ein halbes Jahr später folgte ihm seine Frau und wählte dazu die gleiche Stelle aus. Anna kämpft noch immer mit ihren Gefühlen, als sie am ersten Todestag ihrer Mutter eine seltsame Glückwunschkarte mit dem Text "Selbstmord? Von wegen." erhält, die sie in helle Aufregung versetzt. Nun vermutet sie Mord und wendet sich an die Polizei. Dort nimmt sich Murray, der eigentlich als Detective schon im Ruhestand ist, aber bei der Polizei noch als Zivilangestellter arbeitet, ihrer an. Er beginnt verbotenerweise nachzuforschen und zu ermitteln und findet einige Widersprüche und Ungereimtheiten. Bis zur vollständigen Aufklärung des Falles gibt es noch einige große Überraschungen und Wendungen.

Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. So richtig warm wurde ich mit der Hauptperson Anna allerdings nicht. Sie konnte mich nicht richtig überzeugen. Am sympathischsten war für mich der Ex-Detective Murray, der sich sehr in die Ermittlungen rein gehängt hat, obwohl er sich dadurch in Schwierigkeiten gebracht hat. Dabei hat er selbst genug eigene Probleme, bedingt durch die schwere Krankheit seiner Ehefrau, um die er sich rührend kümmert. Spannung war vorhanden, überraschende Wendungen gab es auch, aber manches fand ich recht verwirrend und für mich nicht nachvollziehbar. Das offene Ende war nicht so ganz nach meinem Geschmack, das hätte nicht sein müssen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 27.01.2019

Liebenswerter Cosy-Krimi aus Cornwall!

Todesklang und Chorgesang
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In Cornwall in dem kleinen Örtchen South Pendrick lebt die ehemalige Handarbeitslehrerin Bee Merryweather und genießt ihren Ruhestand. Sie freut sich über die bunte Blumenpracht in ihrem Garten - sie mag ...

In Cornwall in dem kleinen Örtchen South Pendrick lebt die ehemalige Handarbeitslehrerin Bee Merryweather und genießt ihren Ruhestand. Sie freut sich über die bunte Blumenpracht in ihrem Garten - sie mag es gerne bunt und streicht auch gerne mal ihren Gartenzaun in knallpink. Sie fährt mit ihrem Fahrrad zum Einkaufen und zur Chorprobe, denn Singen ist neben Handarbeit ihr liebstes Hobby. Der Chor wird von einem sehr ambitionierten Mann geleitet, Peter, der sein selbst komponiertes, recht anspruchsvolles Werk aufführen möchte. Leider ist er sehr von sich eingenommen und macht sich mit manchmal recht bösartiger Kritik nicht gerade Freunde. Bee hat das Pech, ihn tot in seiner Küche aufzufinden - war es Mord? Und wer hatte ein Motiv?

Im beschaulichen Dorf mit den pittoresken Häuschen und den schönen Gärten macht diese Neuigkeit natürlich gleich die Runde. Der Dorfpolizist David und seine Kollegin von der Kripo nehmen die Ermittlungen auf, da geschieht noch ein Mord ....

Dieser Cosy-Krimi hat mir in seiner gemütlichen Art sehr gut gefallen. Alles ist so nett und freundlich beschrieben und doch lauert das Böse und der Tod hinter einer dieser Mauern. Wer hatte Peter so gehasst, dass er ihn tot sehen wollte? Bis zum Schluss bleibt das offen und der Leser kann miträtseln. Die teils etwas schrulligen Bewohner von South Pendrick sind gut gezeichnet und man kann sie sich lebhaft vorstellen. Ich hoffe, wir lesen bald wieder etwas Neues von Bee!

Veröffentlicht am 24.01.2019

Spannende Suche im Kohle-Bergwerk!

Tiefe Stille
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Die Gewinner eines Krimi-Wettbewerbs dürfen an den Schliersee reisen und sollen dort von ihrem Krimiclub aus einen Fall lösen. Die 50-jährige Witwe Maria und der 17-jährige Leon gehen mit Feuereifer an ...

Die Gewinner eines Krimi-Wettbewerbs dürfen an den Schliersee reisen und sollen dort von ihrem Krimiclub aus einen Fall lösen. Die 50-jährige Witwe Maria und der 17-jährige Leon gehen mit Feuereifer an die Sache und finden auch prompt eine Leiche. Sie nehmen ihre Ermittlungen auf und ahnen nicht, dass es hier um einen echten Kriminalfall geht, wodurch sie sich in große Unannehmlichkeiten bringen ...

Zur gleichen Zeit nimmt Kommissar Lukas Zieringer seinen Dienst auf dem Land auf. Er hat nach einem traumatischen Ereignis bei der Münchener Mordkommission ein Jahr pausiert und hofft auf eine ruhige Zeit. Doch aus diesem Wunsch wird leider nichts ...

Dieser äußerst spannend geschriebene Krimi hat mir sowohl vom Schreibstil als auch den gut beschriebenen Protagonisten sehr gut gefallen. Besonders aufregend fand ich die Szenen im Bergwerk, wobei besonders die alten Kumpel - allen voran Herr Schmiedl - meine Sympathie fanden. Das Buch lässt sich sehr leicht und angenehm lesen und bekommt somit meine volle Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 21.01.2019

Tiefe Schuld!

Der Verrat
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Zwanzig Jahre Haft hat die 45-jährige Nane von ihrer lebenslänglichen Haftstrafe abgesessen, nun ist sie auf Bewährung frei gekommen. Sie ist die Jüngste von drei Schwestern. Die mittlere Schwester Birgit ...

Zwanzig Jahre Haft hat die 45-jährige Nane von ihrer lebenslänglichen Haftstrafe abgesessen, nun ist sie auf Bewährung frei gekommen. Sie ist die Jüngste von drei Schwestern. Die mittlere Schwester Birgit kümmert sich um sie, hat ihr eine Wohnung und Arbeit besorgt. Die Älteste, die Restauratorin Pia, hingegen will nichts mit ihr zu tun haben und erwirkt sogar ein Hausverbot gegen sie. Sie kann ihr nicht verzeihen, was sie ihr vor 20 Jahren antun wollte. Nane selbst kommt auch nicht mit ihrer großen Schuld klar und so manches, was damals geschah, ist ihr unklar. Daher versucht sie, selbst heraus zu finden, was sich ereignet hat und setzt dabei sogar ihre Bewährung aufs Spiel.

Ellen Sandberg alias Inge Löhnig hat einen äußerst mitreißenden Schreibstil, der mir sehr gut gefällt - ich habe alle ihre Bücher verschlungen. In dieser Familientragödie um die drei sehr unterschiedlichen Schwestern und die Familie des Winzers auf dem Weingut an der Saar geht es um Liebe, Hass und Eifersucht und die Konkurrenz unter Geschwistern. Der Roman wird in zwei Zeitebenen erzählt und so nach und nach erfährt man, was damals wirklich passiert ist. Und wie eine Lüge in der Lüge in der Lüge eine ganze Familie zerstören kann.