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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2018

Wie Urlaub

Sylt oder solo
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Nina und Jan eröffnen auf Sylt eine Surfschule. Doch nach zwei Jahren bemerkt Nina, daß die Liebe zu Jan im Laufe der Zeit auf der Strecke geblieben ist. Jan scheint es ebenso zu gehen, denn auch er wünscht ...

Nina und Jan eröffnen auf Sylt eine Surfschule. Doch nach zwei Jahren bemerkt Nina, daß die Liebe zu Jan im Laufe der Zeit auf der Strecke geblieben ist. Jan scheint es ebenso zu gehen, denn auch er wünscht sich eine Auszeit von Nina. Ob die Liebe noch eine Chance hat? 

Hier ist der perfekte Roman für den Urlaub im Strandkorb oder auf dem Balkon . Er liest sich wunderbar leicht und ist somit perfekt für sommerlich heiße Tage. Denn viel Konzentration benötigt man hier nicht. Die Geschichte um Nina und Jan ist nicht anspruchsvoll, aber das darf man auch einfach bei diesem Genre nicht erwarten. Es macht einfach nur Spaß, dieses Buch zu lesen und mit Nina ein wenig Sylt zu erobern.

Veröffentlicht am 01.06.2018

Bewegt

Für immer ist die längste Zeit
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Eines Tages springt die Hausfrau und Mutter Maddy vom Dach und stirbt. Sie hinterlässt ihren Ehemann und die 16jährige Tochter, mit der ihr Mann nun völlig überfordert ist. Beide versinken im Chaos und ...

Eines Tages springt die Hausfrau und Mutter Maddy vom Dach und stirbt. Sie hinterlässt ihren Ehemann und die 16jährige Tochter, mit der ihr Mann nun völlig überfordert ist. Beide versinken im Chaos und merken nun, wie sehr Maddy fehlt und welch große Lücke sie hinterlassen hat. Doch Maddy beobachtet alles und versucht an allen Ecken zu helfen. 

Auch wenn dieses Buch ein doch sehr trauriges Thema behandelt ist es zwischendurch immer wieder mit einer Prise Humor gespickt. Dadurch las ich das Buch sehr gerne, denn es ist kein Buch, welches immens auf die Tränendrüse drückt. Es liest sich sehr gut und es macht Freude. Aber es macht auch nachdenklich darüber, wie selbstverständlich man im Leben alles als gegeben nimmt.

Veröffentlicht am 27.05.2018

Wasser = Leben

Die Geschichte des Wassers
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Norwegen im Jahr 2017. Signe, eine norwegische Umweltschützerin, hat Eis eines norwegischen Gletschers in Kisten verpackt. Damit macht sie sich per Boot auf den Weg zu ihrem Freund Magnus nach Frankreich. ...

Norwegen im Jahr 2017. Signe, eine norwegische Umweltschützerin, hat Eis eines norwegischen Gletschers in Kisten verpackt. Damit macht sie sich per Boot auf den Weg zu ihrem Freund Magnus nach Frankreich. Unterwegs denkt sie über ihr Leben nach. 

Frankreich im Jahr 2041. Eine große Dürre ist über das Land gezogen. Es gibt Waldbrände, die Erde trocknet aus. Die Menschen flüchten. Unter ihnen David und seine Tochter Lou. Auf ihrer Flucht finden Sie das Boot von Signe. Der Kreis schließt sich. 

Das Buch ist wirklich gut. Es ist trotz des Themas verständlich geschrieben, so daß man gut folgen kann. Damit erreicht die Autorin eine breite Leserschaft. Das Thema schließt an ihr erstes Werk "Die Geschichte der Bienen" thematisch an und ist auch gleichartig aufgebaut. Trotzdem haben mir die Bienen einen Tick besser gefallen!

Veröffentlicht am 25.05.2018

Lese-Vergnügen

Das Grab unter Zedern (Ein-Leon-Ritter-Krimi 4)
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Als vor einigen Jahren die kleine Amelie verschwand hatte man schnell den Vater als Mörder verurteilt, obwohl die Leiche nie gefunden wurde. Doch jetzt wurde das Urteil aus Mangel an Beweisen aufgehoben. ...

Als vor einigen Jahren die kleine Amelie verschwand hatte man schnell den Vater als Mörder verurteilt, obwohl die Leiche nie gefunden wurde. Doch jetzt wurde das Urteil aus Mangel an Beweisen aufgehoben. Die Bewohner von Le Lavandou sind besorgt, denn ein Kindermörder in ihrer kleinen Stadt ist nicht willkommen. Als dann ein Toter gefunden wird ist für die Leute schnell klar, wer dafür verantwortlich ist. Nur Dr. Leon Ritter weigert sich, diese Vorverurteilung zu bestätigen. Seine Nachforschungen führen ihn auf die kleine Insel Porquerolles. Dort vermutet er den wahren Täter, der in all den Jahren davongekommen ist und weitere Verbrechen begangen hat. 

Ich bin ein Riesenfan der Krimis um Dr. Leon Ritter. Jedes Buch ist das pure Lese-Vergnügen. Man hat bei keiner Seite das Gefühl, daß die Geschichte einen Hänger hat. Sie ist von Anfang bis Ende spannend und auch humorvoll. Die in jedem Buch wiederkehrenden Personen sind so liebevoll beschrieben, daß man sie genau vor Augen hat. Man kann dem Autor nur ein großes "Dankeschön" aussprechen für ein paar Stunden Entspannung mit einem tollen Buch.

Veröffentlicht am 24.05.2018

Bewegend

Ans Meer
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Anton, Fahrer eines Linienbusses, hat es langsam satt. Seine Mutter hat noch nicht begriffen, daß er erwachsen ist, sein Chef macht Theater und auf dem Balkon seiner Nachbarin, auf die er sich Hoffnung ...

Anton, Fahrer eines Linienbusses, hat es langsam satt. Seine Mutter hat noch nicht begriffen, daß er erwachsen ist, sein Chef macht Theater und auf dem Balkon seiner Nachbarin, auf die er sich Hoffnung machte, hörte er einen Mann husten. Als eines Tages die an Krebs erkrankt Carla in den Bus einsteigt und ihn bittet, sie ein letztes Mal zur italienischen Küste in ihren Heimatort zu fahren, springt Anton über seinen eigenen Schatten und fährt sie dorthin. Mit von der Partie: Schulkinder und eine an Dementsprechend erkrankte alte Frau. 

Dieses Buch muß man erst einmal sacken lassen. Was sich zunächst wie ein vergnüglicher Roman las, entpuppt sich als tiefgründig und bewegend. Hier erhält der Leser Einblick in zwei schlimme Krankheiten, so daß man an einigen Stellen nicht weiß, wie man das einordnen soll.