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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2018

Eine spannende Reise!

Hemingway und ich
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"Die junge Schriftstellerin Martha Gellhorn ist auf der Suche nach sich selbst und der Inspiration zu einem neuen Buch. Stattdessen findet sie sich schließlich als Korrespondentin mitten im Spanischen ...

"Die junge Schriftstellerin Martha Gellhorn ist auf der Suche nach sich selbst und der Inspiration zu einem neuen Buch. Stattdessen findet sie sich schließlich als Korrespondentin mitten im Spanischen Bürgerkrieg und dazu noch in den Armen des berühmten Schriftstellers Earnest Hemingway wieder."

Was mir am meisten an den Leserunden hier gefällt, ist dass ich so Bücher zu lesen bekomme, die ich normalerweise wohl nicht lesen würde.

Hemingway und ich hat mir wirklich gut gefallen. Nicht nur, dass man einen wunderbaren Einblick in Martha´s Welt und die Zeit in der sie lebte und arbeitete bekam, man wurde auch mit auf eine Reise genommen. Martha erlebte in ihrem Leben, sowohl vor ihrer Zeit mit Earnest, währendessen und auch danach immer wieder höhen und Tiefen und ich persönlich habe immer mitgefibert und war gespannt wie sie jede Herausforderung meistern würde.

Der Schreibstil des Buches hat mich fasziniert und ich konnte in die Seiten eintauchen und mich darin verlieren. Manchmal habe ich nicht mal gemerkt wie lange ich schon gelesen hatte und ich musste aufpassen, dass ich nicht über den Abschnitt weglese!

Auf die Abschnitte in denen man Hemingway´s Gedanken zu lesen bekam hätte ich jedoch gut verzichten können. So bekam man zwar einen kleinen Einblick und die Gründe dafür warum er bestimmte Dinge tat, aber da es in der Geschichte um Martha´s Sicht ging hat es mich eher weniger interessiert.

Alles in allem war das Buch jedoch wundervoll und eine Bereicherung! Ich denke ich werde nun tatsächlich mal ein paar Bücher von der "echten" Martha Gellhorn lesen!


Veröffentlicht am 28.02.2019

Spannender Krimi in zwei unterschiedlichen Epochen!

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
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Zwei Zeiten. Zwei verschiedene Morde. Harold, ein einfaches Mitglied der Sherlockianer, wird in den Mord des bekannten Alex Cale, der ein lange verschwundenes Tagebuch von Arthur Conan Doyle gefunden hat, ...

Zwei Zeiten. Zwei verschiedene Morde. Harold, ein einfaches Mitglied der Sherlockianer, wird in den Mord des bekannten Alex Cale, der ein lange verschwundenes Tagebuch von Arthur Conan Doyle gefunden hat, verwickelt und befindet sich plötzlich nicht nur auf der Suche nach dem gestohlenen Tagebuch, sondern auch auf der Suche nach dem Mörder. Ungefähr 100 Jahre früher befindet sich Arthur Conan Doyle selbst auf er Suche nach einem Mörder, und das obwohl er doch selbst Sherlock Holmes, und damit die Detektivarbeit, fiktiv oder nicht, an den Nagel gehängt hatte."

Ich war schon immer ein großer Fan von Sherlock Holmes und so hat mich dieses Buch natürlich
sofort angesprochen. Bis Heute weiß Niemand genau, warum Conan Doyle damals Sherlock zurück brachte und das herauszufinden, wenn auch nur auf fiktionaler Basis, war schon ein Anreiz.

Lustigerweise konnte ich mit keinem der Hauptcharaktere so richting sympatisieren, aber das hat meiner Leselust absolut keinen Abbruch getan. Ich wollte wissen, wer der Mörder ist und was als nächstes passiert. Ich wurde auch einige Male durch Plottwists überrascht, was bei mir nicht ganz so einfach ist.

Alles in allem war ich sehr positiv überrascht und auch wenn es am Ende keine risiege Überraschung gab so hatte ich doch Spaß mich mit Arthur, und auch Harold und Sarah, auf die Suche zu machen!

Veröffentlicht am 29.08.2018

Farbenfrohe Romantik im fernen Indien

Die englische Fotografin
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"Eliza Fraser verlässt das veregnete England und versucht ihre Vergangenheit hinter sich zulassen und im fernen Indien als Fotografin neu anzufangen. Doch dort trifft sie als Frau, und dazu noch als Witwe, ...

"Eliza Fraser verlässt das veregnete England und versucht ihre Vergangenheit hinter sich zulassen und im fernen Indien als Fotografin neu anzufangen. Doch dort trifft sie als Frau, und dazu noch als Witwe, auf weitaus mehr Probleme als sie sich vorgestellt hatte. Schon bald hat sie nicht nur mit den Geheimnissen und Intrigen des Palastes zu kämpfen, sondern auch mit ihren Gefühlen für den gutaussehenden Prinzen."

Was für ein wunderschönes Buch! Ich muss sagen, dass es mich doch sehr überrascht hat. Normalerweise ist Romance absolut nicht mein Genre, doch Indien und die Zeit, in der dieser Roman spielt, haben mich dazu bewogen ihn zu lesen und ich bin froh darüber! Die Charaktere haben mir außerordentlich gefallen und auch wenn einige Sachen sehr vorhersehbar waren so hat es mich nicht wirklich gestört.

Ich habe mich, wie Eliza selbst, in Indien verliebt und konnte mich wunderbar in sie hineinversetzen und Charaktere lieben, und auch hassen, lernen. Am Ende wollte ich dann doch unbedingt ein Happy End, obwohl es ja thereotisch unmöglich war. Am Ende wurde dann doch viel getricksts um es möglich zu machen, aber ich muss sagen, dass es mich nicht gestört hat.


Der Schreibstil des Buches war leicht und es war einfach allem zu folgen und sich in der farbenfrohen Beschreibung Indiens zu verlieren. Ein tolles Herzensbuch für alle Fans von Romantik, Herzschmerz und starken Frauen!

Veröffentlicht am 16.08.2018

Spannender Nervenkitzel

Heute wirst du sterben - The Teacher
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"DS Imogen Grey und DS Adrien Miles sind Einzelgänger und müssen sich doch damit abfinden, dass sie nun Partner sind. Doch plötzlich finden sie sich in den Ermittlungen zu einer Reihe furchterregender ...

"DS Imogen Grey und DS Adrien Miles sind Einzelgänger und müssen sich doch damit abfinden, dass sie nun Partner sind. Doch plötzlich finden sie sich in den Ermittlungen zu einer Reihe furchterregender Morde wieder, die sie nicht nur aufklären, sondern sich auch gleichzeitig mit den Dämonen ihrer Vergangenheit auseinader setzen müssen."

Das Buch hat mir von Anfang an gut gefallen. Es war spannend und da man die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt bekommt kriegt man auch einen guten Eindruck von allem. Mich persönlich hat es nicht gestört, dass man den Täter schon recht früh indentifiziert hat, denn es geht ja vorallem um das, was dahinter steckt.

Die Morde waren tatsächlich ziemlich krass und auch sehr detailliert beschrieben und auch wenn es mich persönlich nicht gestört hat, so glaube ich doch, dass es nicht unbedingt was für schwache Nerven ist.

Die beiden Ermittler haben mir super gefallen und ich denke, dass die Zusammenarbeit der Beiden noch besser werden wird. Auf jeden Fall machen die Beiden Lust auf mehr!

(SPOILER)

Das Einzige, was mich tatsächlich gestört hat war das Ende. Ich verstehe zwar die Motivation der Ermittler den Mörder gehen zulassen, aber egal was sie selbst durchgemacht haben, und was er durchgemacht hat, sie sind immer noch Mordermittler die einen mehrfachen Mörder, der all diese Morde bis ins Detail geplant hatte, haben laufen lassen. Das hat das Buch tatsächlich einen ganzen Stern gekostet und es hat mich wirklich geärgert, vorallem da der Mörder auch selbst gesagt hat, dass man ihn hätte festnehmen müssen.

Insgesamt muss ich alledings sagen, dass mir sowohl der Schreibstil als auch die Geschichte wirklich gut gefallen haben und ich auf jedenfall den nächsten Fall der Beiden auch lesen werde!

Veröffentlicht am 28.06.2018

solider, unterhaltsamer Krimi!

Die Toten von Paris
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„1944 im besetzten Paris. Bei einem Versuch ein Kunstwerk vor der Verschleppung zu retten findet Pauline Ducat sich in einer Affäre mit Paul Henkmann, einem deutschen Nazi der für den ERR arbeitet, wieder. ...

„1944 im besetzten Paris. Bei einem Versuch ein Kunstwerk vor der Verschleppung zu retten findet Pauline Ducat sich in einer Affäre mit Paul Henkmann, einem deutschen Nazi der für den ERR arbeitet, wieder. Doch als Nazis schließlich Paris aufgeben und verlassen scheint das Bild für immer verloren. Gleichzeitig kommt der junge Inspektor Jean Ricolet nach Paris und bringt mit seiner ehrlichen, wahrheitsliebenden Art sein ganzes Dezernat durcheinander. Als plötzlich auf einem Dachboden eine Leiche gefunden wird und sein Chef den Fall so schnell wie möglich abschließen will stößt er nicht nur auf Korruption, deutsche Sympathisanten und Pauline, sondern befindet sich plötzlich im wohl größten Fall seiner Karriere.“

Ich hatte mich wirklich auf dieses Buch gefreut, da ich lange keinen Krimi mehr gelesen hatte und auch kein Buch, das zur Zeit des zweiten Weltkrieges spielt. Pauline scheint ein schweres Kreuz zu tragen als wir sie treffen, doch im Verlaufe des Buches bin ich nicht wirklich mit ihr warm geworden. Sie schien mir immer ein wenig zu selbstsüchtig und undurchsichtig. Wohingegen mir Ricolet sofort sympathisch war. Man wollte einfach, dass er den Fall aufklärt! Die Liebesgeschichte, die zwischen Ricolet und Pauline entstand hielt ich allerdings für sehr überflüssig. Ich sehe ein, warum die Beiden sich begegnen mussten, aber sie hätten auch gut nur Freunde sein können.
Einige Passagen waren mir zu lang, doch wenn es endlich Action gab dann hat sie mir gut gefallen und ich habe bis zum Ende mitgefiebert, ob sie das gesuchte Bild nun finden! Der Schreibstil an sich hat mir auch sehr gut gefallen und die vielen französischen Begriffe, die immer wieder eingestreut wurden, haben gut zum Pariser Flair beigetragen.

Was mich allerdings wirklich gestört hat, war das Ende! Ricolet wird das ganze Buch über als rechtsliebender Mensch dargestellt und trotzdem lässt er Pauline am Ende einfach davon kommen. Sicher, das Gemälde gehört theoretisch ihrer Familie, trotzdem hat sie eine Fälschung erstellt und mehrere Polizeibeamten damit getäuscht. Durch seine rosarote Brille, von einer Romanze die ich wirklich überflüssig fand, hat er sich also blenden lassen. Das hat dem Buch noch mal einen ganzen Stern genommen.
Trotz alledem war ich gut unterhalten! Es war zwar nicht der beste Krimi den ich je gelesen habe, aber es war eine solide Geschichte für zwischendurch!