Grandioser Auftakt der Reihe
Die VernehmungKurz vor der Jahrtausendwende meldet sich Ivonne Becker bei der Polizei. Sie hat detaillierte Visionen von Morden, die noch nicht geschehen sind. Kommissarin Lisa Seifert glaubt nicht an die Geschichte ...
Kurz vor der Jahrtausendwende meldet sich Ivonne Becker bei der Polizei. Sie hat detaillierte Visionen von Morden, die noch nicht geschehen sind. Kommissarin Lisa Seifert glaubt nicht an die Geschichte mit den Visionen und versucht verzweifelt herauszufinden, was dahinter steckt und warum die Zeugin nur mit ihr sprechen will.
Zur gleichen Zeit beschäftigt sich Jan Theurer mit den Morden an vier Obdachlosen. Er versucht ein Täterprofil zu erstellen, kommt aber in dem Fall nicht weiter. Seine Ermittlungen kommen erst wieder in Schwung, als er auf Lisa Seifert aufmerksam wird. Die beiden setzen sich über ihren Vorgesetzten hinweg und arbeiten zusammen, um den Fall der "Todesbringerin", wie sie in der Zeitung genannt wird, zu lösen. Die Zeit drängt, denn es gibt schon die nächste Vision und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Der Auftakt der neuen Reihe von Roland Hebesberger ist mehr als gelungen. Sympathische Ermittler und ein absolut spannender und verzwickter Fall. Trotz des hohen Tempos hatte ich genug Raum, um mir meine eigenen Gedanken zu machen und mitzurätseln, was hinter den mysteriösen Visionen steckt.
Der Autor hat es geschafft, mich sofort in die Geschichte hineinzuziehen. So muss ein guter Thriller für mich sein. Die Spannung steigt und steigt.
Ich kann den nächsten Teil kaum erwarten.
Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.