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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

Francescas Idee ist die Rettung für die Familie.

Café Alba
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1946:
Die 16-jährige Winzertochter Francesca wird nach Alba geschickt, um bei der Familie Milani, die das berühmte Café Alba betreibt, als Hausmädchen zu arbeiten. Das Café und die herrlichen Gerüche faszinieren ...

1946:
Die 16-jährige Winzertochter Francesca wird nach Alba geschickt, um bei der Familie Milani, die das berühmte Café Alba betreibt, als Hausmädchen zu arbeiten. Das Café und die herrlichen Gerüche faszinieren sie von Anfang an. Als sie in der Backstube aushilft, entdeckt sie ihre Leidenschaft fürs Backen – und für Matteo, den Sohn des Hauses. In den Nachkriegsjahren ist es oft schwierig, an bestimmte Zutaten zu gelangen, bzw. die Kosten dafür sind enorm. Als Matteo ihr anvertraut, dass das Café kurz vor dem Ruin steht, hat Francesca eine Idee, die die Familie Milani weit über Alba hinaus bekannt macht.

Die Geschichte hat mich total fasziniert. Francesca ist trotz ihres jungen Alters sehr mutig und entschlossen. Gemeinsam mit Matteo kreiert sie neue Leckereien, bei deren Beschreibung mir schon das Wasser im Mund zusammengelaufen ist. Besonders ihre Haselnusscreme trägt dazu bei, dass sie das Café Alba retten und sich sogar noch vergrößern . Doch wo Erfolg ist, sind Neider nie weit. Bald schon müssen sie um das, was sie aufgebaut haben, kämpfen, und dann schlägt das Schicksal zu ...

Emilia Lombardi ist schuld, dass ich losgegangen bin und mir Haselnusscreme gekauft habe. Sie hat die ganzen Leckereien so bildlich beschrieben, ich schwöre, ich habe jede einzelne Zutat gerochen.
Ich habe mit den beiden mitgefiebert und gelitten. Die Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, dass ich jetzt unbedingt den zweiten Teil lesen muss.
Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Weihnachtsmagie liegt in der Luft

Weihnachtsliebe auf den zweiten Blick
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Mit dieser Geschichte hat mich die Autorin auf eine Berg- und Talfahrt der Gefühle geschickt. Der Prolog beginnt so magisch und wunderschön, ich war verzaubert – und dann Bähm ...
Hannah hasst alles, ...


Mit dieser Geschichte hat mich die Autorin auf eine Berg- und Talfahrt der Gefühle geschickt. Der Prolog beginnt so magisch und wunderschön, ich war verzaubert – und dann Bähm ...
Hannah hasst alles, was mit Weihnachten zu tun hat, und versucht, allem aus dem Weg zu gehen. Aber das funktioniert nicht wirklich. Vor allem nicht, wenn die beste Freundin ein absoluter Weihnachtsmensch ist. Cora überredet Hannah, mit ihr auf den Christkindlmarkt zu gehen, um sich den Kramperlumzug anzuschauen. Niemals hätte Hannah gedacht, dass dieser Besuch ihr Leben völlig auf den Kopf stellen würde.
Diese Geschichte lässt sich nicht einfach so beschreiben. Man muss sich in sie fallen lassen, sie genießen und die Magie selbst spüren. Sie beinhaltet verschiedene Themen, die eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte ergeben. Vielleicht sogar ein Weihnachtswunder?
Die Autorin beschreibt alles sehr bildlich. Besonders interessant fand ich die Traditionen mit den Kramperl. Ich konnte mir die Masken und Kostüme sehr gut vorstellen.
Dieses Buch ist Magie, und ihr solltet es euch nicht entgehen lassen!
Von mir gibt es 10 Herzen und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Genieße das Leben jetzt!

Inselglitzern auf Sylt
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Maras Schwestern sind sehr erfolgreich. Sie hat immer das Gefühl, in ihrem Schatten zu stehen. Mit ihrem Job bei der bekannten Parfümdesignerin Charlotte von Hiller glaubt sie, aus deren Schatten treten ...

Maras Schwestern sind sehr erfolgreich. Sie hat immer das Gefühl, in ihrem Schatten zu stehen. Mit ihrem Job bei der bekannten Parfümdesignerin Charlotte von Hiller glaubt sie, aus deren Schatten treten zu können. Doch der Job ist alles andere als angenehm: Ihre Chefin ist ein Tyrann und irgendwie ist alles, was Mara macht, nicht genug. Als diese bestimmt, dass Mara über Weihnachten mit nach Sylt muss, setzt Mara sich ein Ultimatum.
Auf Sylt begegnet sie Ole. Er ist ein Mann, der mit beiden Beinen im Leben steht, eine kleine Fischbude am Strand hat und damit absolut glücklich ist. Er zeigt Mara, wie wichtig es ist, die einfachen Dinge im Leben zu schätzen und dass sie wahre Glücksbringer sind.

Ich habe das Buch in einer für mich schweren Zeit gelesen und es hat mich zur Ruhe kommen lassen, ich habe die kleinen magischen Momente einfach genossen. Die Geschichte von Mara und Ole ist einfach nur schön. Wie er es mit Kleinigkeiten schafft, ihr zu zeigen, was im Leben wichtig ist, wie er sie stärkt und ihr sanft den richtigen Weg zeigt, fand ich richtig toll. Durch Ole wächst Mara über sich hinaus, wird selbstbewusster und lässt endlich das Leben zu.
In diesem letzten Teil trifft man auch auf alte Bekannte aus den vorherigen Büchern, die mir alle ans Herz gewachsen sind.

Es ist eine locker leichte Geschichte, der es nicht an Tiefgang fehlt und die für mich eine wichtige Botschaft enthält. Genieße das Leben jetzt!

Ich bin richtig traurig, dass dies nun der letzte Teil war.

Von mir gibt es 10 Herzen und eine Leseempfehlung für die gesamte „Inselträume auf Sylt”-Reihe.

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Emotional, berührend und erschütternd.

Immer wieder Sehnsucht nach Norderney
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Der erste Teil hat mich tief berührt und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den beiden starken Frauen weitergeht.
Endlich ist der Krieg vorbei, doch längst ist nicht alles gut. Den Menschen geht es ...

Der erste Teil hat mich tief berührt und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den beiden starken Frauen weitergeht.
Endlich ist der Krieg vorbei, doch längst ist nicht alles gut. Den Menschen geht es nach wie vor schlecht. Sie müssen sich erst von dem Leid und Elend erholen, und es gibt immer noch nicht genug zu essen. Marianne erhält endlich Nachricht von Hans, doch sie ist anders als erhofft. Er wurde verhaftet und muss sich seiner Vergangenheit stellen. Marianne glaubt an seine Unschuld, macht sich auf die Suche nach ihm und hofft, auch ihre Schwester im Herzen, Else, zu finden. Gemeinsam mit Arjen und Hedi macht sie sich auf den gefährlichen Weg.
Else ist endlich frei und wünscht sich nichts sehnlicher, als sich auf den Weg nach Norderney zu machen, um Marianne und ihre Tochter Hedi wiederzusehen. Doch plötzlich wird sie beschuldigt, mit dem Feind zusammengearbeitet zu haben. Da macht ihr der Amerikaner James Müller ein Angebot, das für sie der einzige Ausweg ist.

Puh, bereits der erste Teil hat mich emotional tief berührt, und das ging hier so weiter. Else und Marianne mussten so viel Schreckliches erleiden, und doch hat es niemand geschafft, sie zu brechen. Die beiden Frauen sind unglaublich stark. Selten habe ich eine engere Freundschaft gesehen.
Jani Friese hat eine berührende Geschichte über diese zwei starken Frauen geschrieben, die mich emotional gepackt hat und mich gleichzeitig über sie staunen ließ. Sie beschreibt die Nachkriegszeit und die Reisen der Frauen so bildlich, dass ich das Gefühl hatte, dabei zu sein. Ich habe total mitgelitten, teilweise ist mir die Angst den Rücken hochgekrochen. Bei manchen Szenen ist mir fast das Herz stehengeblieben, zum Beispiel auf der Brücke.

Ich möchte gar nicht zu viel verraten und kann nur empfehlen, die Geschichte der beiden Frauen zu lesen. Ganz wichtig: Bitte lest zuerst den ersten Teil „Wo das Meer auf Hoffnung trifft”.

Von mir gibt es 10 Herzen und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Humorvoll und tiefgründig.

Der Pakt mit meinem Schutzengel
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Als Vera im Krankenhaus aufwacht, beginnt ihr Albtraum. Immer wieder erlebt sie denselben Tag, der in einem schweren Unfall endet. Vera beginnt, über ihr Leben nachzudenken. Sie muss feststellen, dass ...

Als Vera im Krankenhaus aufwacht, beginnt ihr Albtraum. Immer wieder erlebt sie denselben Tag, der in einem schweren Unfall endet. Vera beginnt, über ihr Leben nachzudenken. Sie muss feststellen, dass sie in der Vergangenheit nicht gerade ein guter und freundlicher Mensch war. Alle Versuche, die Geschehnisse des Tages zu ändern, führen nicht zum Erfolg. Da begegnet sie ihrem Schutzengel Ted. Der ist ganz anders, als man sich einen Schutzengel vorstellt, und auch überhaupt nicht begeistert über den Job, den er machen soll. Als er ihr einen Pakt anbietet, der ihr mehr Lebenszeit verspricht, stimmt sie zu, ohne den Preis dafür zu kennen.
Am Anfang der Geschichte denkt man vielleicht: „Oh, so etwas kenne ich schon.” Doch die Geschichte entwickelt sich in eine ganz andere Richtung, als man es erwartet. Vera ist nicht gerade die Frau, die man sich unbedingt zur Freundin wünschen würde. Sie ist eine egozentrische Karrierefrau, die für viele Menschen in ihrem Leben nicht einmal einen Blick übrig hat. Ted ist ihr Schutzengel, zu ihm würde „SchutzBengel” auch besser passen. Was der Preis für ein bisschen mehr Lebenszeit ist und wie sich die Geschichte entwickelt, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Sandra Halbe hat hier eine Geschichte geschrieben, die an vielen Stellen humorvoll ist und trotzdem tiefgründig. Sie regt zum Nachdenken an und hat mich ab und zu innehalten lassen, um über mein eigenes Leben nachzudenken.

Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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