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Veröffentlicht am 24.03.2017

New York

New York MM-City
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Dieser Reiseführer für die Stadt New York in der Ausgabe von 2015 hat alles, was ein Reiseführer haben sollte. Zunächst gibt es eine kurze Einführung über die Geschichte der Stadt und dann die üblichen ...

Dieser Reiseführer für die Stadt New York in der Ausgabe von 2015 hat alles, was ein Reiseführer haben sollte. Zunächst gibt es eine kurze Einführung über die Geschichte der Stadt und dann die üblichen praktischen Tipps. Den Hauptteil nehmen natürlich die Stadttouren ein. Ergänzt wird das alles durch einen herausnehmbaren Faltplan.
Jede der Stadttouren wird gut beschrieben mit vielen guten Tipps, dazu gibt es jeweils einen passenden Ausschnitt aus der Stadtkarte. Diese Karte verschafft einen guten Überblick, ist aber unpraktisch, wenn man durch die Stadt läuft.
Das Format des Stadtführers ist handlich. Die Beschreibungen sind informativ, beschränken sich aber hauptsächlich auf Manhattan. Die ergänzenden Fotos sind sehr schön. Der Preis ist angemessen.
Ein guter Stadtführer.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Forschungsobjekt

Die Quintessenz von Staub
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Marie glaubt schon seit einiger Zeit nicht mehr daran, dass ihr eine dauerhafte Beziehung zu Teil wird. Dann lernt sie den charmanten Pius kennen. Darüber ist sie so glücklich, dass sie alles ausblendet ...

Marie glaubt schon seit einiger Zeit nicht mehr daran, dass ihr eine dauerhafte Beziehung zu Teil wird. Dann lernt sie den charmanten Pius kennen. Darüber ist sie so glücklich, dass sie alles ausblendet – seine Manipulationen, seine Besitzansprüche. Von ihren Freunden zieht sie sich immer mehr zurück. Die Hochzeit wird in Afrika stattfinden. Dass sich Marie oft nicht wohl fühlt, ignoriert sie. Dann erleidet sie einen Stammhirninfarkt. Pius entscheidet für sie, da sie an Maschinen angeschlossen ist und sich nicht verständlich machen kann. Was hat Pius vor?
Der Anfang der Geschichte lässt auf eine Liebesgeschichte schließen statt auf einen Thriller. Doch bald schon ist man mitten drin in einem Albtraum. Pius ignoriert Maries Wünsche und Lebensvorstellungen. Anfangs manipuliert er sie ganz dezent. Aber nachdem sie sich nicht mehr äußern kann, entpuppt er sich als erschreckend skrupellos.
Die Geschichte wird aus Maries Sicht erzählt, so dass man hautnah erlebt, wie sie langsam erkennt, was mit ihr geschieht. Doch die hilflose Marie entwickelt eine ungewohnte Stärke während sie ans Bett gefesselt ist.
Wie weit würden Wissenschaftler gehen, um ihre Forschungen zu betreiben? Diese Geschichte macht einem Angst.
Dieser Psychothriller lässt einen nicht los, weil die Geschichte grauenhaft spannend ist.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Terror

Todesbotschafter
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Profilerin Lea Lands hat den Tod ihres Kollegen noch nicht verwunden. Deshalb reist sie nach Sylt. Dann erfährt sie von der Flucht des Serienmörders Wenger aus dem Krankenhaus und reist zurück.
Im Sitzungssaal ...

Profilerin Lea Lands hat den Tod ihres Kollegen noch nicht verwunden. Deshalb reist sie nach Sylt. Dann erfährt sie von der Flucht des Serienmörders Wenger aus dem Krankenhaus und reist zurück.
Im Sitzungssaal des Kabinetts explodiert eine Bombe. Die Kanzlerin ist davongekommen, aber es gibt sehr viele Tote. Der Attentäter stammt aus dem Umfeld der Kanzlerin. Als Lea sich mit der Geschichte beschäftigt, trifft sie auf einen Professor, der seine Position nutzt, um junge Menschen so beeinflusst, dass sie seine fanatischen islamischen Ideen umsetzen.
Daneben gibt es noch einige Personen, die auftauchen und wieder verschwinden. „Todesbotschafter“ ist der zweite Band eine Trilogie. Mir fehlten daher einige Informationen aus dem ersten Band, die vielleicht Handlungen im zweiten schlüssiger hätten erscheinen lassen. Auch das Ende lässt mich etwas hilflos zurück, weil es wahrscheinlich im dritten Buch zu einer Auflösung kommt.
Mehrere Handlungsstränge laufen zusammenhanglos nebeneinander her und kommen auch am Ende nicht unbedingt zusammen. Einiges wird ziemlich ausführlich beschrieben, anderes kommt für mich zu kurz (wahrscheinlich in den anderen Bänden vorhanden). Das führte dazu, dass für mich keine Spannung aufkam.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Das Cover passt zu der schockierenden Handlung. Das Thema ist hochaktuell.
Das Buch als Einzelband ist zwar in sich abgeschlossen, aber mir fehlt einiges, was wahrscheinlich in den anderen beiden Bänden näher erklärt wird.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Explosion in Kitzbühel

Kitzbühel Ice
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Im Tiroler Nobelort Kitzbühel gibt es eine Explosion, bei der ein junger Mann ums Leben kommt und es einige Verletzte gibt. Ein Fall auf den der Münchner BND-Agenten Michael Schröck angesetzt wird, da ...

Im Tiroler Nobelort Kitzbühel gibt es eine Explosion, bei der ein junger Mann ums Leben kommt und es einige Verletzte gibt. Ein Fall auf den der Münchner BND-Agenten Michael Schröck angesetzt wird, da der Tote Sohn eines Staatssekretärs ist. Während die örtliche Polizei von einen Unfall ausgeht, stellt Schröck sehr schnell fest, dass der Tote Crystal Meth hergestellt hat und gefesselt war, als die Explosion geschah.
Schon mit dem Prolog wird man in die Geschichte hineingezogen, denn man erlebt mit, wie der junge Mann versucht, die Zeitschaltuhr zu erreichen, um die Explosion zu verhindern. Wer hat es auf in abgesehen?
Schon bei der Anreise wird Schröck bedroht, aber sein Gegner ahnt nicht, dass er ihn damit nur anheizt. Daher kann Schröck froh sein, dass sein Zeuge Bruce Coolman zwar durch die Explosion verletzt wurde, aber ein gut durchtrainierter amerikanischer Polizist ist. Eigentlich war der nur zum Wandern nach Kitzbühel gekommen. Schröck will nicht aufgeben, sein Gerechtigkeitssinn kann sich nicht damit abfinden, dass Täter einfach davon kommen können. Schröck und auch Coolman sind sympathische Menschen, die ein tolles Team bilden, zumindest bis Bruce Hunger bekommt oder er mal eben einen kleinen Spaziergang oder Dauerlauf machen muss.
Aber auch die anderen Personen waren gut und authentisch dargestellt, auch wenn mir einige wirklich nicht sympathisch waren.
Es gibt reichlich Wendungen, die einen immer wieder in die Irre führen, so dass es bis zum Schluss spannend bleibt.
Dieser fünfte Fall von Schröck war spannend und macht Lust darauf, auch die anderen Fälle kennenzulernen.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Kochen ganz anders

High Carb Vegan
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Was macht man, wenn ein Familienmitglied plötzlich auf vegane Ernährung besteht? Dann ergeben sich ziemliche Probleme. Seit Jahren hat sich das Kochen für Vegetarier und Fleischesser eingespielt, weil ...

Was macht man, wenn ein Familienmitglied plötzlich auf vegane Ernährung besteht? Dann ergeben sich ziemliche Probleme. Seit Jahren hat sich das Kochen für Vegetarier und Fleischesser eingespielt, weil der Fleischkonsum insgesamt schon sehr eingeschränkt wurde. Aber vegane Ernährung? Es war schwierig und wird es bestimmt auch noch eine Weile bleiben, auch wenn dieses Buch eine Reihe von Rezepten bietet, die auch Nichtveganern schmecken.
Das Buch hat ein gutes, nicht zu großes Format. Am Anfang wurden Grundlagen vermittelt, die man sicherlich mehrmals lesen musste.
Dann gab es die Rezepte mit schönen passenden Bildern. Es ist nicht ganz leicht (jedenfalls bei uns), alle Zutaten zu bekommen – selbst nach Besuch von mehreren Geschäften. Außerdem ist es nicht ganz billig, eine Grundausstattung zu beschaffen.
Mich hat etwas gestört, dass die Mengenangaben manches Mal nicht eindeutig sind. Die Rezepte, die ich ausprobiert habe, sind einfach und ohne zu großen Zeitaufwand nach zu kochen und schmecken nicht nur Veganern. Außerdem gibt es auch immer wieder Tipps dazu. Interessant ist es auch, ohne jegliches Fett zu kochen.
Ein Buch, das ich bestimmt nutzen werde.