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Veröffentlicht am 18.04.2018

Wohin mit Fluffy?

Wohin mit Fluffy?
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Ein romantisches Weihnachtsmärchen mit einem tierischen Protagonisten namens „Fluffy“

In diesem Buch erzählt Judith Summers die turbulente Geschichte der Karrierefrau Annie und dem arbeitslosen Künstler ...

Ein romantisches Weihnachtsmärchen mit einem tierischen Protagonisten namens „Fluffy“

In diesem Buch erzählt Judith Summers die turbulente Geschichte der Karrierefrau Annie und dem arbeitslosen Künstler Mark, die sich durch Fluffy, dem verwahrlosten Milschlingswelpen eines Penners kennen- und lieben lernen, heiraten, einige Konflikte austragen und zuletzt einen regelrechten Scheidungs- und Rosenkrieg wegen Fluffy anzetteln, der schlimme Konsequenzen für alle Beteiligten hat.

Um dem Inhalt nicht vorzugreifen, möchte ich nicht näher ins Details gehen, dennoch aber anmerken, dass sich die Autorin einiges hat einfallen lassen. Sie bietet ihren Lesern romantische Szenen, hochdramatische Verwicklungen, Eifersucht, Seitensprünge, Streitereien, Freundschaften, Versöhnung – und nicht zu vergessen eine gehörige Portion Humor, die den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringt.

Ein wirklich amüsantes Buch mit einem „Happy end“ für ein paar schöne Stunden auf der Couch –besonders für Hundefreunde sehr zu empfehlen.

Ich möchte jedem potentiellen Leser dieses Buches eine besondere Passage als „Kostprobe“ mitgeben:

„Er war ein so drolliger Kerl. Seine Ohren zeigten in unterschiedliche Richtungen, sein Schwanz war viel zu lang für seinen kleinen Körper und seine haarigen Pfoten waren beinahe so groß wie sein Kopf. Obwohl er schrecklich dünn war, hatte ihn Aveda-Pure-Abundance von einer nassen Ratte in einen schwarz-weißen Pompon verwandelt. Unter diesem Haarschopf vergraben war ein Paar großer schwarzer Augen, die mich nun mit ruhigem, dankbarem Blick ansahen, so wie sie es auf der Straße getan hatten. Dann öffnete er seine kleine Schnauze und lächelte mich an. Ich schwöre, dass er gelächelt hat. Mein Herz schmolz dahin. Ich hatte noch nie etwas so Liebenswertes gesehen. Ich hatte mich verliebt. In diesem Moment wusste ich, dass ich ihn nie mehr hergeben könnte.“

(Rezension zur Printausgabe)

Veröffentlicht am 18.04.2018

Die Totengräberin

Die Totengräberin
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Sabine Thiesler hat mit ihrem Roman „Die Totengräberin“ einen wahrlich packenden Thriller geliefert. Sie punktet mit höchster Spannung von der ersten bis zur letzten Seite dieses Buches und versteht es, ...

Sabine Thiesler hat mit ihrem Roman „Die Totengräberin“ einen wahrlich packenden Thriller geliefert. Sie punktet mit höchster Spannung von der ersten bis zur letzten Seite dieses Buches und versteht es, den Leser derart zu fesseln, dass er diesen Roman nicht aus der Hand zu legen vermag.

Auch dieses Mal spielt die Handlung in Italien und auch dieses Mal geht es um Mord. Magda und Johannes wollen nach einer Ehekrise ein paar schöne Wochen in ihrem Haus in der Toskana verbringen und wieder zu einander finden. Doch es kommt ganz anders, als von Johannes geplant. Magda ist nämlich keineswegs bereit, die Affäre ihres Ehemannes mit der schönen Carolina zu verzeihen und sie schmiedet einen teuflischen Racheplan. Als ihr Schwager Lukas, der Bruder ihres Mannes, zu Magda in die Toskana kommt, eskaliert die Situation und entsetzliche Dinge geschehen auf dem verträumten Landgut.

Ich möchte hier an diesem Punkt mit der Beschreibung des Inhalts enden, um nicht zuviel zu verraten, kann aber „Die Totengräberin“ von Sabine Thiesler auf alle Fälle empfehlen.

Für die Spannung im Buch vergebe ich gerne vier Bewertungssterne, für die Handlung selber eher drei – ebenso für die wenig überzeugende Darstellung des italienischen Kommisars Neri. Sein Verhalten und auch das seiner Kollegen, die ihm diese unprofessionellen Vorgehensweisen bei seinen Ermittlungen durchgehen lassen, ist fern ab jeglicher Realität.

Schade.

Veröffentlicht am 18.04.2018

Die Tatarin

Die Tatarin
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Da ich bislang kaum Geschichten aus Russland, insbesondere Sibirien, zu meiner Lektüre zählte, war meine Neugier auf "Die Tatarin" von Iny Lorentz geweckt.

Leider wurde ich maßlos enttäuscht. Der Inhalt ...

Da ich bislang kaum Geschichten aus Russland, insbesondere Sibirien, zu meiner Lektüre zählte, war meine Neugier auf "Die Tatarin" von Iny Lorentz geweckt.

Leider wurde ich maßlos enttäuscht. Der Inhalt langweilte mich, die Protagonisten konnten mein Interesse nicht wecken und wirkten leblos und flach, das Hörbuch wurde in einem "monotonen Einerlei" und scheinbar vollkommen emotionslos vorgetragen, und nicht zuletzt muss ich einigen Vorrezensenten recht geben: die Idee der als Mann verkleideten Frau, die sich um Tarnung bemühen muss, dann jedoch verliebt, ist mittlerweile schon zu oft verwendet worden.

Bestenfalls ein Bewertungsstern und keine Hörempfehlung.

Veröffentlicht am 18.04.2018

Fahr zur Hölle

Fahr zur Hölle
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Kathy Reichs hat mich mit ihrem Hörbuch „Fahr zur Hölle“ etliche Stunden lang im Auto mit Spannung und Unterhaltung auf gutem Niveau versorgt.

Tempe Brennan agiert nicht nur als forensische Anthropologin, ...

Kathy Reichs hat mich mit ihrem Hörbuch „Fahr zur Hölle“ etliche Stunden lang im Auto mit Spannung und Unterhaltung auf gutem Niveau versorgt.

Tempe Brennan agiert nicht nur als forensische Anthropologin, sondern ermittelt auch an der Seite des Detectives Erskine "Skinny" Slidel im Fall um eine in ein Fass einbetonierte und in einer Mülldeponie versteckte männliche Leiche.

Der anfangs eher unbedeutende Fall erreicht ungeahnte Ausmaße und als das FBI sich einschaltet und Beweise und Unterlagen kurzweg beschlagnahmt, wird Tempes Neugier erst recht geweckt.

Der mysteriöse, anziehende Cotton Galimore lässt Tempes Herz höher schlagen – doch ist der Ermittler tatsächlich an der Auflösung eines alten Falles um das Verschwinden zweier Jugendlicher interessiert, oder möchte er die Ermittlungen behindern?

Als plötzlich Zeugen verschwinden, Menschen, die tiefer und tiefer bohren bedroht werden und auch das FBI nervös wird, wird Tempe klar, dass auch sie im Visier des Mörders steht.

Die Autorin hat für meinen Geschmack ausreichende Spannungselemente in ihren Plot eingebaut, einen interessanten Mordfall konstruiert und für einige Verwirrungen und falsche Spuren gesorgt. Sie lässt den Hörer erneut in den Alltag einer forensischen Anthropologin eintauchen, berichtet aber auch viele Details über die berühmten NASCAR Rennen in ihrer Heimatstadt Charlotte, die Schauplatz des Leichenfundes sind.

Die Vertonung durch die wunderbare Ranja Bonalana war wie immer exzellent – und um ehrlich zu sein, gab diese Hörbuchsprecherin auch den Ausschlag für den Kauf dieses Artikels.


Veröffentlicht am 18.04.2018

Kill Your Friends

Kill Your Friends
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Dieses Hörbuch ist mit Abstand das schlechteste, das ich bislang in Händen hielt (wobei es sich hierbei natürlich um meinen persönlichen Lesegeschmack handelt!).


Die Gründe:

1. Der Schreibstil – Präsens ...

Dieses Hörbuch ist mit Abstand das schlechteste, das ich bislang in Händen hielt (wobei es sich hierbei natürlich um meinen persönlichen Lesegeschmack handelt!).


Die Gründe:

1. Der Schreibstil – Präsens und Ich-Form – damit kann ich mich einfach nicht anfreunden

2. Die monotone, zutiefst langweilige und einschläfernde Art der Vertonung durch Bela B.

3. Der das gesamte Hörbuch dominierende schlimmste Fäkaljargon

4. Der völlig uninteressante, jeglicher Spannung bare Inhalt

Fazit: Ich habe den Kauf dieses Hörbuches tief bereut, und von mir gibt es dafür definitiv keine Kaufempfehlung!


(Rezension zum Hörbuch)