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Veröffentlicht am 05.03.2026

Düstere Romantasy voller Intrigen und verbotener Magie

Verrat der Schwäne
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Nachdem mich die Autorin mit Wo die Nacht verweilt begeistern konnte, musste ich ihr neues Buch Verrat der Schwäne unbedingt lesen. Dieses Mal entführt A. B. Poranek die Leser in das fiktive Königreich ...

Nachdem mich die Autorin mit Wo die Nacht verweilt begeistern konnte, musste ich ihr neues Buch Verrat der Schwäne unbedingt lesen. Dieses Mal entführt A. B. Poranek die Leser in das fiktive Königreich Auréal, das an ein altertümliches Frankreich erinnert.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die junge Odile und Marie d’Odette, die von Odile verflucht wurde. Als Kinder waren sie beste Freundinnen, doch Jahre später kreuzen sich ihre Wege erneut am Hof. Inzwischen stehen sie auf unterschiedlichen Seiten und schon bald geraten sie mitten in ein Geflecht aus Intrigen, Verrat und gefährlichen Geheimnissen. Die Autorin entwirft ein Szenario voller höfischer Machtspiele und erzählt zugleich eine Geschichte über Schuld, Liebe und Abhängigkeit.

Wie bereits aus ihrem vorherigen Werk gewohnt, ist auch diese Geschichte sehr atmosphärisch und düster, mit einem leichten Hang zur Tragik. Besonders Odile habe ich gespannt auf ihrem Weg begleitet. Sie ist impulsiv, frech, rebellisch und zugleich stark von ihrem Vater abhängig, zu dem sie ein toxisches Verhältnis hat. Ihr gegenüber steht die ruhige und kluge Marie d’Odette, die Rätsel liebt und sich scheinbar in ihr Schicksal am Hof gefügt hat - bis ihr Leben durch das erneute Aufeinandertreffen mit Odile völlig aus den Fugen gerät.

Der Weltenaufbau ist zwar nicht sehr detailliert, doch durch den bildhaften Schreibstil hatte ich direkt Bilder im Kopf. Besonders die düstere Atmosphäre rund um verbotene Magie und höfische Intrigen hat mir sehr gut gefallen. Die Liebesgeschichte zwischen Odile und Marie entwickelt sich eher dezent im Hintergrund und wirkt dadurch angenehm authentisch.

Ein großes Lob geht auch an den Verlag für die Gestaltung. Das Cover ist wunderschön und passt perfekt zur Geschichte. Zusammen mit dem zauberhaften Farbschnitt wird das Buch zu einem echten Blickfang im Regal.

Die Geschichte lebt von ihrer düsteren, märchenhaften Atmosphäre. Das Finale wirkte auf mich jedoch etwas überstürzt. Hier hätte ich mir mehr Raum gewünscht, damit sich die Ereignisse etwas ruhiger entfalten können. Trotzdem konnte mich auch dieses Buch wieder sehr gut unterhalten.

FAZIT: Verrat der Schwäne überzeugt mit einer atmosphärischen, märchenhaft-düsteren Geschichte, spannenden Figuren und einem Hofsetting voller Intrigen und Verrat. Besonders die Dynamik zwischen Odile und Marie d’Odette sowie die geheimnisvolle Stimmung rund um verbotene Magie machen den Reiz des Buches aus. Auch optisch ist die Ausgabe ein echtes Highlight. Wie bereits das erste Werk der Autorin hebt sich auch Verrat der Schwäne angenehm von der Masse ab und fühlt sich besonders an. Ich werde auf jeden Fall nach weiteren Werken von A. B. Poranek Ausschau halten. Von mir gibt es 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Fesselnd, magisch und emotional – ein absolutes Highlight!

Das White Octopus Hotel
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Dank des bildhaften Schreibstils von Alexandra Bell ist mir der Einstieg in das Buch unglaublich leichtgefallen. Schon von der ersten Seite an hat mich das White Octopus Hotel in seinen Bann gezogen. Ich ...

Dank des bildhaften Schreibstils von Alexandra Bell ist mir der Einstieg in das Buch unglaublich leichtgefallen. Schon von der ersten Seite an hat mich das White Octopus Hotel in seinen Bann gezogen. Ich liebe es, wie die Autorin eine zarte Romanze mit einem durch und durch magischen Setting verwebt. Alexandra Bell malt schon fast mit Worten und schafft eine unglaublich atmosphärische Welt. Man fühlt sich, als würde man neben Eve im Hotel stehen.

Ich habe das White Octopus Hotel mit Begeisterung erkundet, denn überall warten zauberhafte und magische Details. Die Geheimnisse des Hotels sind fesselnd umgesetzt und haben mich ständig zum Miträtseln animiert. Die Handlung, die sich über verschiedene Zeitebenen erstreckt, ist tiefgründig und regt zum Nachdenken an. Im Mittelpunkt steht Eve, die für eine Tragödie verantwortlich ist und diese Schuld ein Leben lang mit sich trägt. Es ist eine Geschichte über Schuld, Leben und den Tod. Trotz der schweren Themen verliert die Geschichte nie ihre Leichtigkeit. Die Liebesgeschichte spielt dezent im Hintergrund und ist perfekt in das magische Setting eingebettet.

Ich wechsle aus Zeitgründen am liebsten zwischen Hörbuch und Print hin und her. Bei diesem Hörbuch verleihen Sarah Dorsel und Sebastian Fischer der Geschichte ihre Stimmen. Beide machen ihre Sache hervorragend, aber besonders Sarah Dorsel hat es mir angetan. Ihre Stimme passt perfekt zu Eve, vermittelt ihre Emotionen unglaublich authentisch und zieht einen noch tiefer in die Geschichte hinein. Dank der beiden Sprecher wird das magische White Octopus Hotel zum Leben erweckt. Man fühlt sich direkt mitten im Geschehen.

Die Geschichte überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen und einer fantasievollen, originellen Umsetzung. An einer Stelle wirkt die Handlung etwas wirr, weil ich von einer Wendung vollkommen überrascht war und etwas ganz anderes erwartet hatte. Die Autorin versteht es meisterhaft, den Leser in die Irre zu führen. Das Ende hat mich emotional sehr berührt. Es ist bittersüß, zugleich tieftraurig und wunderschön.

„Manchmal ist das Ende ein Anfang.“ Dieses Zitat hat mich besonders berührt, weil es die bittersüße Magie der Geschichte einfängt und die emotionale Kraft der Geschichte perfekt zum Ausdruck bringt.

Fazit: Mit Das White Octopus Hotel erwartet den Leser ein anspruchsvoller, tiefgründiger und durch und durch magischer Roman, der noch lange nachhallt. Die Magie des White Octopus Hotels ist einfach unvergesslich - ein Element, das dieses Buch zu etwas ganz Besonderem macht. Ich habe mich regelrecht verliebt und werde das definitiv ein weiteres Mal lesen. Absolute Lese- und Hörempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Packend von der ersten bis zur letzten Seite

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Emily Rudolf konnte mich mit ihrem Thriller Die Housesitterin richtig begeistern. Im Laufe des Buches entfaltet sich eine komplexe, klug aufgebaute Geschichte, die geschickt mit den Erwartungen des Lesers ...

Emily Rudolf konnte mich mit ihrem Thriller Die Housesitterin richtig begeistern. Im Laufe des Buches entfaltet sich eine komplexe, klug aufgebaute Geschichte, die geschickt mit den Erwartungen des Lesers spielt. Besonders beeindruckt hat mich die Erzählweise. Die wechselnden Perspektiven verweben Gegenwart und Vergangenheit auf geschickte Weise miteinander und sorgen dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt. Nach und nach fügen sich weitere Puzzleteile ein. Doch auf den zweiten Blick passt das eine oder andere Puzzleteil doch nicht so recht. Nichts ist wie es scheint. Und genau diese cleveren Wendungen machen das Buch so spannend.

Das stimmungsvolle Setting könnte für diesen undurchsichtigen Thriller kaum passender sein. Die abgeschiedene Villa auf der einsamen Insel erzeugt eine beklemmende Atmosphäre und sorgt immer wieder für Gänsehaut. Die Isolation, die düstere Stimmung und die unterschwellige Bedrohung sind so greifbar beschrieben, dass mich sofort Bilder im Kopf hatte.

Im Laufe der Handlung entwickelt sich ein perfides Katz-und-Maus-Spiel, bei dem man ständig miträtselt. Emily Rudolf versteht es dabei meisterhaft, den Leser auf die falsche Fährte zu locken. Der Plot ist raffiniert und überrascht mit cleveren, unerwarteten Wendungen. Vor allem das überraschende Ende hat mich vollkommen überzeugt. Dieses Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit: Die Housesitterin ist ein atmosphärisch dichter, raffiniert konstruierter Thriller mit einem perfiden Katz-und-Maus-Spiel und einem absolut überraschenden Ende. Ein echtes Spannungs-Highlight! Ich werde definitiv weitere Bücher der Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Solider Romantasy-Auftakt mit Schwächen

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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Drachen gehen immer. Daher war ich wahnsinnig gespannt auf A Fire in the Sky von Sophie Jordan. Beworben wird das Buch mit „Einzigartig, voller Twists, Spice, Drama und Drachen!“, und auch der Klappentext ...

Drachen gehen immer. Daher war ich wahnsinnig gespannt auf A Fire in the Sky von Sophie Jordan. Beworben wird das Buch mit „Einzigartig, voller Twists, Spice, Drama und Drachen!“, und auch der Klappentext hat mich sofort gepackt und entsprechend hohe Erwartungen geweckt.

Leider folgt die Handlung größtenteils dem bekannten Schema vieler Romantasy-Bücher. Bis zum letzten Drittel verläuft die Geschichte sehr langsam, das Tempo ist niedrig und es passiert insgesamt recht wenig. Der Fokus liegt stark auf dem Kennenlernen der Charaktere und der Liebesgeschichte. Echte Plottwists bleiben aus. Abgesehen von einer kleinen Überraschung am Ende war für mich vieles vorhersehbar.

Die Grundidee der Geschichte ist schön und vielversprechend, allerdings fehlte es mir an überraschenden Wendungen, Spannung und Tempo. Auch das Worldbuilding wurde nur angerissen und hätte deutlich mehr Tiefe vertragen können.

Hervorzuheben ist das letzte Drittel des Buches, das mich dann doch noch gut unterhalten konnte und etwas Dynamik in die Geschichte gebracht hat. Zudem ist die Gestaltung des Buches unglaublich schön. Sowohl das Cover als auch der Farbschnitt wirken magisch und machen das Buch zu einem echten Hingucker im Regal.

Fazit: Für mich persönlich war A Fire in the Sky leider kein Highlight. Wer jedoch Romantasy mit starkem Fokus auf die Liebesgeschichte mag und weniger Wert auf ein ausgefeiltes Worldbuilding legt, dürfte hier trotzdem auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Packender Thriller voller Spannung und überraschender Wendungen

Das Signal
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Da ich die Bücher von Ursula Poznanski liebe, war ich wahnsinnig gespannt auf ihren neuen Thriller. Und ich wurde nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefesselt. Die Handlung ...

Da ich die Bücher von Ursula Poznanski liebe, war ich wahnsinnig gespannt auf ihren neuen Thriller. Und ich wurde nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefesselt. Die Handlung ist super spannend, unvorhersehbar und extrem mitreißend.

Ein großer Teil des Reizes liegt für mich in den Charakteren. Niemand ist wirklich sympathisch, jeder hütet Geheimnisse. Nur Benno, der Sohn der Nachbarn, wirkt offen und ehrlich. Ansonsten weiß man nie so richtig, wer hier zu den Guten gehört. Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick aussieht und fast jeder scheint Dreck am Stecken zu haben.

Besonders gelungen fand ich das Thema rund um die Tracker und die Tracking-App. Daraus entwickelt sich im Laufe der Handlung ein hochspannendes Katz-und-Maus-Spiel. Der Plot ist clever konstruiert und voller Wendungen. Die Atmosphäre ist bedrohlich und der Spannungsbogen straff gespannt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es regelrecht verschlungen.

Fazit: Das Signal ist ein extrem fesselnder Thriller, der durch seinen cleveren Plot, die undurchsichtigen Charaktere und die durchgehend hohe Spannung besticht. Absolute Leseempfehlung für alle Thriller-Fans, die Nervenkitzel und überraschende Wendungen lieben.

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