Cover-Bild Anathema
Band 1 der Reihe "The Eating Woods"
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX.digital
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Dark Romance
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 01.06.2026
  • ISBN: 9783736326477
  • Empfohlenes Alter: ab 18 Jahren
Keri Lake

Anathema

Silvia Gleißner (Übersetzer)

Nach NOCTICADIA das nächste Gothic-Dark-Fantasy-Highlight von Keri Lake
Maevyth Bronwick weiß, dass der Wald neben ihrem Dorf verflucht ist. Niemand, der die Eating Woods betritt, kehrt jemals zurück. Doch ein tragischer Schicksalsschlag treibt sie dazu, sich in das düstere Labyrinth zu wagen. Dort trifft sie auf Zevander Rydainn, den tödlichsten Assassinen des gesamten Kontinents Aethyria. Seine Beute kennt ihn nur als The Scorpion, denn Zevander tötet ohne jede Gnade. Er würde Maeve lieber den Monstern des Waldes überlassen, als sie zu beschützen — doch er braucht sie. Und je länger sie Seite and Seite versuchen, den Horror der Eating Woods zu überleben, desto klarer wird, dass ihre Anziehung gefährlicher ist als alles, was im Wald lauert ...
Auftakt der THE-EATING-WOODS-Reihe von Keri Lake

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2026

Dunkles Highlight

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„Anathema“ von Keri Lake ist der fesselnde Auftakt ihrer Gothic Romance Dark Fantasy The Eating Woods.
Als Baby wurde Maevyth Bronwick am Rand des Dorfes gefunden und von einem barmherzigen Bewohner aufgenommen. ...

„Anathema“ von Keri Lake ist der fesselnde Auftakt ihrer Gothic Romance Dark Fantasy The Eating Woods.
Als Baby wurde Maevyth Bronwick am Rand des Dorfes gefunden und von einem barmherzigen Bewohner aufgenommen. Trotzdem gilt sie in der abergläubischen Gemeinschaft als verfluchte Außenseiterin und Unglücksbringerin. Nach dem Tod ihres Großvaters und Vaters spitzt sich die Lage jedoch zu und Maevyth ist gezwungen, in die Eating Woods zu fliehen, die einen grausamen Tod für jeden versprechen, der sie betritt. Gerettet wird Maevyth ausgerechnet von der größten Gefahr überhaupt – Zevander Rydainn, dem tödlichsten Assassinen des Königreichs Aethyria. Zevander handelt keineswegs aus Hilfsbereitschaft, denn er braucht Maevyth dringender, als sie jemals ahnen könnte. Aber je länger er in ihrer Nähe ausharren muss, desto klare wird, dass sie mehr ist als nur ein Mittel zum Zweck.

Es gibt Bücher, die entwickeln von Anfang an einen magischen Sog, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Man taucht komplett in die düstere und Gothic-angehauchte Welt ein und kann nach über 800 Seiten gar nicht fassen, dass diese fesselnde Story genau an dieser Stelle zu Ende sein soll. Genau diese Wirkung erschafft Keri Lake mit Anathema. Selbst die vielen speziellen Begriffe, Namen und Wesen sorgen hier nicht für Verwirrung, sondern fügen sich völlig organisch in die Handlung ein, genau wie es sein soll.
Genau richtig ist auch die Heldin Maevyth, die selbstbewusst, mutig und tough ist, aber die auch überlegt und nicht naiv handelt. Diese Mischung mochte ich total und es ist spannend, wie sich langsam ihre wahre Herkunft und ihre Kräfte Stück für Stück enthüllen. Die Liebe und Loyalität zu ihrer Schwester machen Maevyth aus und zeigen viel von ihrem Charakter.
Zevander ist groß, düster, attraktiv und tödlich. Seine Geschichte geht unter die Haut und auch hier zeigt sich sein echter Charakter in der tiefen Liebe zu seinen Geschwistern. Schon immer musste er sein wahres Ich verstecken und seine Zerrissenheit ist spürbar. Maevyth ist ein Rätsel und eine Versuchung zugleich, auch wenn er es lange leugnet.
Die unterschwellige Tension und die Slow Burn Romance zwischen Maevyth und Zevander sind nur eines der Highlights in diesem Buch. Die bedrohliche und düstere Atmosphäre, die auf tausende Arten todbringenden Wesen und das mittelalterliche Setting sind einfach großartig gelungen und absolut faszinierend. Das Worldbuilding ist detailreich und bildhaft, aber es überfordert einen auch nicht, so dass man verwirrt wäre. Auf all den vielen Seiten wird es nie langweilig, da man einfach das Gefühl hat, selbst mitten in den finsteren und gefährlichen Wäldern zu sein. Und dahin will man in der Fortsetzung definitiv zurückkehren!

Mein Fazit:
Düster, packend und süchtig machend! Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Anathema

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Das Cover:
Ist schlicht atemberaubend. Feier ich sehr. Es ist dunkel, gotisch, mit einer Detailverliebtheit die einem den Atem verschlägt. Das Cover passt perfekt zur Geschichte und macht sofort klar, ...

Das Cover:
Ist schlicht atemberaubend. Feier ich sehr. Es ist dunkel, gotisch, mit einer Detailverliebtheit die einem den Atem verschlägt. Das Cover passt perfekt zur Geschichte und macht sofort klar, worauf man sich einlässt. Eines dieser Bücher, bei denen man im Laden einfach nicht vorbeigehen kann.

Meine Meinung:
Keri Lake kenne ich bereits durch Nocticadia und wer das gelesen hat, weiß: Diese Frau schreibt düstere, atmosphärische Welten wie keine andere. Mit Anathema legt sie noch einmal nach und liefert ein gotisches Dark-Fantasy-Highlight, das mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen hat.

Maevyth Bronwick ist das Außenseiter-Mädchen ihres Dorfes und sie weiß, dass der Wald nebenan verflucht ist. Niemand, der die Eating Woods betritt, kommt je zurück. Als ein tragischer Schicksalsschlag sie zwingt, genau das zu tun, findet sie sich in einer Welt voller dunkler Magie, tödlicher Kreaturen und Magiern, die sie am liebsten tot sehen würden. Und mitten darin: Zevander Rydainn, der gefürchtete Assassine des Kontinents, bekannt als der Scorpion. Er tötet ohne Gnade. Er würde Maeve lieber den Monstern überlassen als sie zu beschützen, aber er braucht sie. Ihr Blut ist der Schlüssel zu seinem verfluchten Dasein.

Maeve ist eine Protagonistin, für die man vom ersten Moment an kämpft. Ihre Vergangenheit ist schwer, ihre Situation hoffnungslos und doch hat sie eine innere Stärke, die einen immer wieder überrascht. Was besonders schön ist: Die wirklich schlimmen Dinge passieren diesmal nicht ihr, sondern kommen von ihr. Das gibt ihr eine Handlungsmacht, die man bei Heldinnen in diesem Genre nicht immer findet.

Zevander ist genau der morally grey Protagonist, für den man als Leserin automatisch schwach wird und dann noch ein bisschen mehr. Kalt, gefährlich, von einer Vergangenheit gezeichnet, die ihn zu dem gemacht hat, was er ist. Dass er Maeve lieber nicht mögen würde und es trotzdem nicht schafft, ist so schön geschrieben, dass man jede einzelne Szene zwischen den beiden regelrecht aufsaugt.
Die Slow Burn Romance entwickelt sich langsam,ohne Eile und genau diese Geduld macht den Moment, in dem es endlich knistert, umso intensiver.

Was das Buch wirklich besonders macht, ist Lakes Schreibstil. Jeder Satz ist so bildhaft und atmosphärisch, dass man nicht nur liest, man hat das Gefühl als rieche man den Wald, schmecke das klare Wasser, spürt die Dunkelheit. Das Worldbuilding rund um Aethyria, die Eating Woods und die Magie ist reich, durchdacht und detailverliebt, ohne einen zu erschlagen. Ein kleiner Hinweis am Rande: Die Namen und Begriffe in dieser Welt sind durchweg schwer auszusprechen... Lake hat zum Glück einen phonetischen Glossar zu Beginn eingefügt, den man wirklich nutzen sollte. (Als Kindle Girlie, Lesezeichen setzen)

Das Buch ist Band 1 der Eating-Woods-Reihe und 816 Seiten fühlen sich keine Sekunde zu lang an. Das will was heißen.

Mein Fazit:
Düster, atmosphärisch und mit einem Schreibstil, der einem buchstäblich in die Geschichte saugt. Anathema ist genau das gotische Dark-Fantasy-Highlight, das man sich wünscht. Maeve und Zevander sind ein Duo, das man nicht so schnell vergisst, und die Eating Woods sind ein Setting, in das man am liebsten selbst eintauchen würde. Ich kann Band 2 kaum erwarten!

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Im Dickicht der Schatten: Eine Reise in den Abgrund

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„Anathema“ von Keri Lake ist definitiv kein Buch für zwischendurch. Wer hier nach einer seichten Wohlfühlgeschichte sucht, wird bitter enttäuscht. Stattdessen entfaltet sich ein opulenter, tiefdunkler ...

„Anathema“ von Keri Lake ist definitiv kein Buch für zwischendurch. Wer hier nach einer seichten Wohlfühlgeschichte sucht, wird bitter enttäuscht. Stattdessen entfaltet sich ein opulenter, tiefdunkler Fantasy-Roman, der das Herz von Gothic-Liebhabern höher schlagen lässt.

Wenn Worte Welten erschaffen
Keri Lakes Schreibstil ist ebenso faszinierend wie fordernd. Sie nutzt eine bildhafte, fast schon poetische Sprache, um eine bleierne, unheilvolle Atmosphäre heraufzubeschwören. Allerdings ist der Einstieg durch die enorme Fülle an neuen Begriffen und Glyphen eine echte Hürde. Erschwert wird das Ganze durch eine teils sperrige Satzstruktur. Die oft langen Schachtelsätze hemmen den Lesefluss und wirken stellenweise unrund, was den Einstieg sehr holprig macht. Wer jedoch die Geduld aufbringt, sich durch diese sprachlichen Barrieren zu kämpfen, wird mit einer unglaublich dichten Kulisse belohnt.

Eine Geschichte voller Kontraste und Längen
Die Handlung rund um die vermeintlich verfluchte Maevyth und den unbarmherzigen Assassinen Zevander beginnt extrem packend. Der Überlebenskampf im berüchtigten, labyrinthartigen Wald zieht sofort in den Bann. Besonders gelungen ist die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren: Die Annäherung erfolgt quälend langsam, was der Story eine intensive, unterschwellige Spannung verleiht. Das Augenmerk liegt hier erfreulicherweise auf dem komplexen Magiesystem und nicht auf einer überstürzten Romanze.

Leider kann das hohe Niveau des Beginns nicht durchweg gehalten werden. Im Mittelteil verliert die Erzählung massiv an Dynamik. Das Training in Zevanders Zuflucht zieht sich zäh in die Länge, und Maevyths plötzliche Passivität – sie nimmt viele Geheimnisse klaglos hin, ohne Fragen zu stellen – bremst den Plot aus. Zudem trügt der Klappentext etwas, da der namensgebende Wald viel schneller verlassen wird, als man vermutet.

Erst im letzten Drittel zieht das Tempo drastisch an. Keri Lake spart nicht an brutalen, teils verstörenden Szenen, die die explizite Altersempfehlung absolut rechtfertigen. Nach einem fulminanten Finale bleibt man schließlich mit einem fiesen Cliffhanger zurück, der trotz aller Längen im Mittelteil die Neugier auf die Fortsetzung weckt. Eine fordernde, aber lohnenswerte Lektüre für alle, die das Düstere lieben.

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Veröffentlicht am 06.06.2026

Düster, komplex und mitreißend - ein starker Dark-Fantasy-Auftakt

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Mit „Anathema“ hat Keri Lake einen beeindruckenden Auftakt ihrer „The Eating Woods“-Reihe geschaffen. Von den ersten Seiten an zieht die Autorin ihre Leser in eine düstere, beinahe albtraumhafte Welt voller ...

Mit „Anathema“ hat Keri Lake einen beeindruckenden Auftakt ihrer „The Eating Woods“-Reihe geschaffen. Von den ersten Seiten an zieht die Autorin ihre Leser in eine düstere, beinahe albtraumhafte Welt voller Gefahren, uralter Prophezeiungen und unheimlicher Kreaturen. Die Gothic-Dark-Fantasy-Atmosphäre ist dicht, detailreich und gehört für mich zu den größten Stärken des Buches.

Der Weltenaufbau ist beeindruckend komplex und durchdacht. Durch die vielen unbekannten Begriffe ist mir der Einstieg allerdings nicht ganz leichtgefallen. Es dauert etwas, bis man sich in dieser Welt zurechtfindet. Zum Glück gibt es ein sehr ausführliches Glossar, das für mich eine große Hilfe war. Sobald ich aber in der Geschichte angekommen war, konnte ich kaum noch aufhören zu lesen. Die Handlung entwickelt einen starken Sog und die düstere Atmosphäre hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Zwar gibt es zwischendurch ein paar Passagen, die sich etwas ziehen und auch der Schreibstil ist nicht immer ganz einfach, trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weitergeht.

Besonders gefallen haben mir das Magiesystem und die Charaktere. Beides wirkte durchdacht und stimmig. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und wirken vielschichtig und authentisch. Die langsam entstehende Beziehung zwischen Maeve und Zevander sorgt für viele spannende Momente und gegen Ende des Buches kommt auch der Spice nicht zu kurz. Fans von Slow Burn, Morally Grey und düsteren Romantasy-Elementen kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Auch die Grundidee und die gesamte Welt haben etwas sehr Eigenes und bleiben definitiv im Gedächtnis.

Fazit: „Anathema“ ist ein atmosphärischer, düsterer und sehr bildgewaltiger Dark-Fantasy-Roman mit starkem Worldbuilding, einer fesselnden Gothic-Stimmung und einer gelungenen Slow-Burn-Romance. Der Einstieg verlangt etwas Geduld, aber wer dranbleibt, wird mit einer spannenden und einzigartigen Geschichte belohnt.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Eine faszinierende Welt voller Mythen und Monster!

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„Anathema“ ist der erste Band der „Eating Woods“ Reihe der Autorin Keri Lake, und für mich das erste Buch der Autorin, also war ich gespannt was mich erwarten würde. Das Cover ist traumhaft schön und ein ...

„Anathema“ ist der erste Band der „Eating Woods“ Reihe der Autorin Keri Lake, und für mich das erste Buch der Autorin, also war ich gespannt was mich erwarten würde. Das Cover ist traumhaft schön und ein solches Highlight, dass alleine dieses mich schon überzeugt hat, den Roman haben zu wollen. Es passt perfekt in diese Welt, voll Düsternis, mystischem Treiben und diesem Gefühl der Eindringlichkeit, der erdrückenden Stimmung in der Nähe der Eating Woods zu sein.



Das Buch wird aus der Sicht von Maevyth erzählt, es ist ein Fantasy-Epos mit großem Slow Burn. Am Anfang erhalten wir ein unglaublich großes Glossar, Glyphen, Erklärungen, welche ich mir zwar durchgelesen habe, das meiste aber im Buch selbst zusammengereimt und erklärt bekommen haben. Ich habe ehrlich gesagt weniger darauf zurückgegriffen als erwartet. Man bekommt viel Input und muss sich erst zurechtfinden, doch mit der Zeit kommt man rein, diese vielen neuen Dinge, Monster, Namen und sonst noch alles, zu verstehen. Der Schreibstil war flüssig, ich kam sehr gut voran, alles wurde wunderbar erklärt, ohne dass man zu viel im Glossar suchen musste.



In diesem Roman geht es nun um Maevyth, welcher man nachsagt, dass sie verflucht sei, wie der Wald an dem sie wohnt. Durch ein tragisches Ereignis wird sie in diesen Wald getrieben und muss sich durch sein düsteres Labyrinth wagen, denn wer einmal diese „Eating Woods“ betritt, kehrt nie wieder zurück. Gerettet wird sie von Zevander, den tödlichsten Assassinen des Königs von Aethyria. Gemeinsam müssen sie einen Weg finden zu überleben und zusammen zu arbeiten, denn er braucht Maevyth, um einen Fluch zu lösen. Doch es gibt noch andere Kräfte, noch andere Kreaturen, welche sich wieder hervortun und der Kampf scheint noch wichtiger zu sein, als bisher angenommen.



Das Buch lässt sich sehr viel Zeit um in diese Welt einzutauchen, was einerseits ausgezeichnet ist, denn so lernt man sehr viel und einiges, ohne zu hetzen, andererseits kann es sich etwas in die Länge ziehen, ohne etwas Großes beizusteuern oder viel Action zu haben. Es war ein guter Roman, welcher sehr faszinierend und mit neuer Magie aufwarten konnte. Die Protagonisten wurden allen viel Zeit gewidmet und man konnte einiges zu deren Persönlichkeit erfahren. Einige waren einfach nur ekelhaft und grausam, andere waren absolut gehässig und gemein, weil sie sich mehr vom Leben erhofft haben, welches ihnen auch zustehen sollte. Wieder andere, wie Maevyths Schwester sind eine fröhliche, aufgeputschte junge Frau, welche sehr naiv durchs Leben geht und Schreckliches heraufbeschwört. Es gibt so viele unterschiedliche Charaktere, jeder eine eigene, andere Geschichte, sehr mitreißend, einfach toll.



Maevyth war und ist schon immer eine aufsässige Person, welche sich nicht damit zufrieden gibt, an nur einen Gott zu glauben, und dies alles so hinzunehmen, was andere sagen. So hat sie auch einige Bestrafungen erlangt. Sie ist mutig, aufopferungsvoll und denkt immerzu an ihre Schwester. Bei ihr hätte ich gerne gesehen, nachdem sie auf Zevander trifft, dass sie mehr Fragen stellt. Sie ist doch sonst nicht so, und auf einmal nimmt sie alles so hin, und stellt – einfach – keine – Fragen! Ich war verwirrt. Wenn ich in so eine Welt hineinbefördert worden wäre, ich hätte die zu Tode befragt, was hier denn so abgeht. Aber sie nimmt alles so gelassen hin, und nimmt das Meiste so an, wie es ist und lässt alles ihren Lauf. Das hat mich ehrlich echt gestört.



Zevander musste schon seit er ein Baby ist einiges durchmachen, das erfährt man im Prolog. Er hatte nie eine andere Möglichkeit, als schlussendlich für den König zu „arbeiten“, was mit ihm passiert ist, war schon echt krass. Kein Wunder, dass er nach einer Möglichkeit sucht, seinen Fluch zu brechen. Er wirkt dabei immer wie der kaltschnäuzigste Mitkerl, aber eigentlich hat er ein Herz aus Gold. Er würde alles für seine Schwester geben und beschützt sie, genauso wie er seinem Bruder helfen will. Diese Familie hat echt in den Topf mit Scheie gegriffen, so viel Pech und Ungerechtigkeiten ihnen widerfahren ist, einfach deprimierend und erschreckend.



Der Klappentext lässt implizieren, dass die beiden sich in den „Eating Woods“ das erste Mal treffen und sich dort längere Zeit aufhalten. Tja, nun, das ist komplett gelogen. Sie treffen sich wo anders, und die „Eating Woods“ sind eher ein Schauermärchen und man bleibt nicht lange in Ihnen, was ich wirklich sehr sehr schade fand. Denn diese sind wirklich faszinierend und interessant, da hätte ich gerne mehr Zeit verbracht. Vielleicht werden wir in den kommenden Bänden mehr davon zu sehen bekommen, doch hier verbringt man gefühlt einen Wimpernschlag und schon ist alles vorbei. Wir bekommen nur außerhalb des Waldes etwas mehr zu sehen, was mich einfach neugierig auf diesen Wald macht.



Die meiste Zeit verbringen wir in Zevanders Refugium, in denen Maevyth trainiert wird. Diese Zeit zieht sich für mich ein wenig, wird aber trotzdem sehr gut in die Geschichte eingebaut, was dort alles so passiert. Die Story rund um Zevander und Maevyth nimmt einen sehr langsamen Verlauf, bis die beiden sowieso das erste Mal aufeinander treffen ist echt schon viel Lesezeit vergangen. Die beidem haben sofort diese Chemie, und Verbundenheit, welche Zevander sehr verwirrt und etwas für seine ruppige und abweisende Art verantwortlich ist. Maevyth sorgt sich eigentlich nur um ihre Schwester, aber sie versteht warum sie hierbleiben muss und sie ist auch komplett fasziniert von Zevander. Ich fand diese langsame Annäherung der beiden echt super und authentisch.



Der Roman war echt eine interessante Erfahrung, viel neue Magie, viele Mysterien und einige Geheimnisse machen alles sehr viel interessanter und aufregender. Es gab ein paar Längen innerhalb des Buches, welche aber durch anderes wettgemacht wurden und gerne hätte ich mehr Zeit in den „Eating Woods“ verbracht. Ein guter Auftakt, welcher mich neugierig macht, was da sonst noch kommt, denn dieses Ende habe ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Aber es scheint spannend zu werden und vielleicht löst man schon ein paar Mysterien.