Profilbild von Avirem

Avirem

Lesejury Star
offline

Avirem ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Avirem über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2022

Ein ziemlich anderes Buch über das Zusammenleben mit diesen besonderen Tieren...

Ein ziemlich anderes Buch über Griechische Landschildkröten (Östliche Unterart, Thb)
0

Vor dem Kauf habe ich mich nicht sonderlich über das Buch informiert. Die 40 Jahre Schildkrötenerfahrung der Autorin waren ausschlaggebend es lesen zu wollen. Daher war der Aufbau eine Überraschung für ...

Vor dem Kauf habe ich mich nicht sonderlich über das Buch informiert. Die 40 Jahre Schildkrötenerfahrung der Autorin waren ausschlaggebend es lesen zu wollen. Daher war der Aufbau eine Überraschung für mich. Ein Schildkrötenjahr zu begleiten ist wirklich eine sehr gute Idee. Dabei bleibt es aber nicht. Viele Informationen, Geschichten, Beobachtungen und Erlebnisse sind eingefügt worden. Es wird von Fehlern berichtet, einzelne Tiere werden vorgestellt und Schicksale sind eingearbeitet. Zudem schmücken unzählige tolle Fotos die Seiten. Das Buch besteht nicht aus Theorie. Es ist die Praxis und man kann viele Tipps und Anregungen mitnehmen. Es ist kein Fachbuch und kein Sachbuch. Es ist einfach ein ziemlich anderes Buch über Griechische Landschildkröten. Die Autorin erzählt humorvoll über das Zusammenleben mit diesen besonderen Tieren und zeigt auf das man nie auslernt. Für mich auf jeden Fall eine Bereicherung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2022

Eine Entscheidung die ihr ganzes Leben verändern wird...

Der letzte Garten der Hoffnung
0

Kurzbeschreibung



Ein magischer Garten kurz vor dem Untergang.



Eine einsame Zauberin ohne Ausbildung.



Ein Krieger mit letzter Hoffnung auf Rettung.



"Ich hatte etwa zwanzig Sekunden Zeit, um ...

Kurzbeschreibung



Ein magischer Garten kurz vor dem Untergang.



Eine einsame Zauberin ohne Ausbildung.



Ein Krieger mit letzter Hoffnung auf Rettung.



"Ich hatte etwa zwanzig Sekunden Zeit, um die Entscheidung meines Lebens zu treffen. Verließ ich den Zaubergarten und rettete ein Kind? Oder bewachte ich meine Welt und blieb versteckt, wie man es von mir erwartete? Fünfzehn Sekunden. Ich atmete ein. Öffne niemals diese Tür, hatte mir meine Tante eingeschärft. Niemals! Noch drei Sekunden.



Tu. Es. Nicht.



Die Zeit war um – und ich reagierte ..."



Meinung



"Der letzte Garten der Hoffnung" ist eine fantastische Geschichte von Liane Mars. Das Buch ist am 30. April 2022 im Drachenmond Verlag erschienen, umfasst 295 Seiten, ist als ebook oder als Broschur erhältlich und wird ab 14 Jahren empfohlen. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Dies war nicht die erste Geschichte die ich von ihr gelesen habe. Die Kurzbeschreibung geizt mit Informationen, aber das machte mich erst recht neugierig. Eine Zauberin, ein Krieger, ein geheimer magischer Garten und eine Tür, die nie geöffnet werden darf. So habe ich das Buch gespannt zur Hand genommen und zu lesen begonnen. Die Erzählung beginnt genau mit der Situation, welche in der Kurzbeschreibung zum Aufhänger gemacht wird.



Tallyanna steht vor der Entscheidung das Gartentor zu öffnen und ein Mädchen zu retten oder es verschlossen zu lassen und den geheimen Garten verborgen zu halten. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer. Tallyanna lebt seit dem Tod ihrer Tante alleine im Garten und kümmert sich darum. Ihre Tante war gleichzeitig ihre Lehrmeisterin, doch Tallyanna war eine wenig begeisterte Schülerin. Außerdem konnte sie durch den verfrühten Tod der Gärtnerin ihre Ausbildung nicht abschließen. Die junge Frau ist zwischenmenschlich und magietechnisch sehr unbeholfen. Einerseits ist sie aufopferungsvoll für ihren Garten da. Andererseits handelt sie eigennützig, denn sie ist einsam. So ergibt sich ein großer Zwiespalt.



Ich mochte sie zwar, aber ganz warm geworden bin ich mit Tallyanna nicht. Sie reagierte für mich oft zu überzogen und emotional zu hochfrequent. Irgendwie gelang es mir generell schlecht mit den Protagonisten mitzufiebern. Keiner von ihnen hat sich wirklich in mein Herz geschlichen. Frau Mars hat sehr schöne Ideen und fantastische Details eingearbeitet, welche ich wirklich gerne mochte. Der geheime Garten ist besonders gelungen. Trotzdem konnte mich die Erzählung im Ganzen gesehen nicht für sich einnehmen und begeistern. So schön das Buch auch anzusehen ist, fehlte mir der Drang es zur Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Irgendwie war es nicht das Richtige für mich, doch bin ich mir sicher, dass es andere Leser begeistern kann.



Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht. Leicht, klar, locker und jugendlich führt sie durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo in Ordnung.



Fazit: "Der letzte Garten der Hoffnung" ist eine fantastische Geschichte von Liane Mars. Trotz gelungener Ideen und schöner Details konnte mich die Geschichte nicht für sich einnehmen. So schön das Buch auch anzusehen ist, fehlte mir der Drang es zur Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Nicht ganz das Richtige für mich. Von mir gibt es *** Sterne.



Zitat



"Was brabbelten die da? In dieser Sekunde verfluchte ich Tante Anni. Warum hatte sie mir ihren Job nicht genauer erklärt? Sie war die Gärtnerin gewesen. Sie hatte sich um alles gekümmert. Und ich? Ich hätte mal besser aufpassen müssen."

(Zitat aus "Der letzte Garten der Hoffnung" von Liane Mars)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2022

Willkommen zurück in Wondringham Castle...

Die erste Braut
0

!!! ACHTUNG !!! Band 2 einer Reihe



Kurzbeschreibung



Damit ihre Schwester den Mann ihrer Träume heiraten kann, reist Elaine an deren Stelle heimlich zur Brautschau nach Wondringham Castle. Irgendjemand ...

!!! ACHTUNG !!! Band 2 einer Reihe



Kurzbeschreibung



Damit ihre Schwester den Mann ihrer Träume heiraten kann, reist Elaine an deren Stelle heimlich zur Brautschau nach Wondringham Castle. Irgendjemand muss schließlich das Herz eines der vier Prinzen des Nachbarlandes erobern, um den drohenden Krieg zu verhindern. Doch wie will man einem Prinzen den Kopf verdrehen, wenn man nicht einmal die Aufnahmeprüfung zur Brautschau besteht? Anstatt in schönen Kleidern landet Elaine als Magd im Schlossgarten und muss dort von früh bis spät arbeiten. Nie hätte sie gedacht, dass sie ausgerechnet zwischen Buchsbäumen und Rosenranken einem Mann begegnen würde, der Gefühle in ihr weckt, die sie noch nie empfunden hat. Und die ein ganzes Königsreich ins Unglück stürzen könnten …



Meinung



"Die erste Braut" ist der zweite Band der Wondringham Castle Reihe von Julianna Grohe. Das Buch ist am 14. April 2022 im Drachenmond Verlag erschienen, umfasst 456 Seiten, ist als ebook oder als Klappenbroschur erhältlich und wird ab 12 Jahren empfohlen. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht und dies war nicht das erste das ich von ihr gelesen habe. Sie hat mich bereits gut unterhalten. Ausselektierende Brautschau, royales Casting, märchenhaft erwählte Prinzessin. Mittlerweilen wurden solche Szenarien schon oft in Erzählungen aufgearbeitet. Unter dem Deckmantel von Cinderellas wahrer Geschichte, erzählte Frau Grohe von der vierten Braut. Nun gibt es eine weitere Variante von Prinz sucht Frau, in welcher die gesamte Brautschau aus dem Blickwinkel einer anderen Brautkandidatin aufgerollt wird.



Der König ist schwerkrank und möchte seine vier Söhne vor seinem Tod verheiratet wissen. So ergibt es sich, dass vier Prinzen eines Landes zur Brautschau aufrufen. In Band 1 ging es um Mayrin, die weder eingeladen wurde noch mitmachen wollte, doch in das Gebuhle um die Gunst der Prinzen hineinschlitterte. Im zweiten Teil dieser Reihe begleitet der Leser nun Elaine, die verzweifelt versucht als Brautbewerberin ausgewählt zu werden. Sie will ihrer Schwester eine Liebesheirat ermöglichen. Und noch viel wichtiger: Sie strebt nach Frieden für ihr Land und für ihr Volk. Der erste Band hat mir richtig gut gefallen und ich habe mich auf diese Fortsetzung gefreut. Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht. Obwohl der Leser die Gegebenheiten aus dem Auftaktband kennt, ist die Wahrnehmung aus Elaines Sicht eine andere. Zudem gibt es hier auch Alexanders Eindrücke zu lesen. Beide Protagonisten mochte ich sehr gerne.



Die Autorin hat eine unterhaltsame Geschichte erdacht mit einem Löffel Klischee, einer Ladung Humor, einem Hauch Märchen, einer Messerspitze Vorhersehbarkeit, einer Prise Überraschung und einer Portion Liebe. Konkurrenzkampf und intrigante Verknüpfungen stehen Freundschaft und Zusammenhalt gegenüber. Zickereien und Bösartigkeiten den Prüfungen und Lehrstunden. Das wahre Gesicht der getragenen Maske. Wer keine komplex erdachte Geschichte erwartet, sondern kurzweilige und zauberhafte Unterhaltung, der ist hier richtig. Es ist ein behaglicher Lesegenuss für zwischendurch. Eine Erzählung die durch Charme und Leichtigkeit besticht. Ein zusätzlicher positiver Aspekt ist, dass die Bücher der Reihe unabhängig voneinander gelesen werden können.



Erzählt wird hauptsächlich aus der Perspektive von Elaine. Zwischendurch erfährt man Alexanders Sicht. Mit dem Schreibstil von Julianna Grohe kam ich gut zurecht. Leicht, klar und angenehm flüssig führt sie durch die Seiten. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm. Am Anfang des Buches finden sich ein Stammbaum der königlichen Familie von Fairona und ein Personenverzeichnis. Die Danksagung der Autorin am Ende des Büches sollte nicht übersehen werden. Hat mir gut gefallen.



Fazit: "Die erste Braut" ist der zweite Band der Wondringham Castle Reihe von Julianna Grohe. Ein behaglicher Lesegenuss mit Charme und Leichtigkeit. Kurzweilig unterhaltsam. Märchenhaft angehaucht. Zauberhaft ansprechend. Die Bücher der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden. Von mir gibt es 4,5 Sterne, die ich auf ***** Sterne aufrunde.



Zitat



"Diese Idee war verrückt, gänzlich unangemessen, doch sie könnte meine Rettung sein. Die Rettung von ganz Lemorien."

(Zitat aus "Die erste Braut", Pos. 182)



Reihe



Band 1: Die vierte Braut

Band 2: Die erste Braut

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2022

Heiße windgepeitschte Sande, Flüsse voller mythischer Kreaturen und eine sagenumwobene Stadt...

Die Stadt aus Messing
0

Kurzbeschreibung



KAIRO, IM SPÄTEN 18. JAHRHUNDERT.



Die junge Nahri verdient ihren Lebensunterhalt damit, osmanische Adlige mit medizinischen Taschenspielertricks zu betrügen, in der Hoffnung auf ...

Kurzbeschreibung



KAIRO, IM SPÄTEN 18. JAHRHUNDERT.



Die junge Nahri verdient ihren Lebensunterhalt damit, osmanische Adlige mit medizinischen Taschenspielertricks zu betrügen, in der Hoffnung auf ein sorgenfreies Leben. Doch als sie bei einem ihrer Rituale versehentlich Dara herbeiruft, einen ebenso gerissenen wie mysteriösen Dschinn-Krieger, gerät ihr Leben aus allen Fugen. Zusammen mit ihrem unfreiwilligen Verbündeten flüchtet Nahri über heiße windgepeitschte Sande und Flüsse voller mythischer Kreaturen nach Daevabad – der sagenumwobenen Stadt aus Messing – und Heimstätte der Dschinn-Clans. Es ist eine Stadt voller Magie und Feuer, in der die eigene Abstammung so gefährlich sein kann wie jeder bösartige Zauber; eine Stadt, in der alte Ressentiments tief sitzen und der königliche Hof mit eiserner Hand regiert; eine Stadt, an die Nahri nun unwiderruflich gebunden ist - und in der ihre bloße Anwesenheit einen Krieg zu entfachen droht, der schon seit Jahrhunderten brodelt...



Meinung



"Die Stadt aus Messing" ist der Auftakt der Daevabad Trilogie von S. A. Chakraborty. Das Buch ist am 28. September im Panini Verlag erschienen, umfasst 624 Seiten und ist als ebook oder als Broschur erhältlich. Das Debüt der Autorin wird ab 14 Jahren empfohlen. Blättert man durch die ersten Seiten des Buches, so findet man eine Auflistung der Charaktere, eine Landkarte und eine Übersicht über Daevabad. Danach beginnt die Geschichte erzählt aus zwei Perspektiven. Zum Einen lernt der Leser Nahri und ihr Leben in der Menschenwelt kennen. Als Betrügerin und Diebin hält sie sich über Wasser. Sie ist kein schlechter Mensch, doch ihre Handlungen sind grenzwertig. Sie ist ihrer Zeit voraus und eine selbstbewusste junge Frau. Nahri ist eine interessante Protagonistin, welche man gerne begleitet.



Zum Anderen folgt man Ali in der sagenumwobenen Stadt Daevabad. Er ist ein Prinz, der versucht das Richtige zu tun, sich damit aber ständig in Schwierigkeiten bringt. Bei ihm war ich mir am Anfang nicht sicher was ich von ihm halten sollte, aber das änderte sich recht schnell. Nahri ruft versehentlich einen legendären Krieger herbei und die Umstände machen sie zu Verbündeten. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Daevabad und die Dinge nehmen ihren Lauf. Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht ganz leicht. Das lag nicht an der Geschichte selbst, sondern an den unbekannten Ausdrücken, den teilweise schwierigen Namen und den andersartigen Gegebenheiten. Meist fällt mir das nicht schwer, doch bei asiatischen oder orientalischen Settings habe ich dabei öfter Probleme. Es dauerte eine Weile, bis ich mich richtig eingewöhnt hatte.



Das Worldbuilding ist facettenreich und man merkt wieviel Zeit und kreative Ideen die Autorin eingearbeitet hat - Völker, Kulturen, Kreaturen, Legenden und Sprachen - alles äußerst stimmungsvoll, dynamisch und gedankenreich. Gemeinsam mit Nahri lernt der Bücherliebhaber diese komplexe Welt mitsamt Machtspielen, Manipulation, Täuschung, Fehden, Politik, Hass und jeder Menge Geheimnissen kennen. Es finden sich Magie, Action, Spannung und romantische Gefühle. Letztere sahen anders aus als zu Anfang erwartet und nahmen auch keinen sehr großen Raum ein. Anschaulich und positiv fand ich die Charakterentwicklung beschrieben. Insgesamt findet sich eine Komplexität und Vielschichtigkeit, die in diesem ersten Band mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Trotzdem hat mich dieser Auftakt begeistert, mich in diese besondere Welt gezogen und mich mit Neugierde auf den nächsten Band zurückgelassen.



Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Nahri und Ali. Beide Perspektiven habe ich gleichsam gerne gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar und als klar, lebendig, detailreich und atmosphärisch zu beschreiben. Die Sprache war zur Geschichte passend und das Erzähltempo angemessen. Am Ende des Buches findet man ein Glossar mit einer Auflistung der Wesen, Sprachen und allgemeiner Begriffe.



Fazit: "Die Stadt aus Messing" ist der Auftakt der Daevabad Trilogie von S. A. Chakraborty. Tolles Worldbuilding. Komplexe Geschichte. Interessante Charaktere. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat mich dieser Auftakt begeistert, mich in diese besondere Welt gezogen und mich mit Neugierde auf den nächsten Band zurückgelassen. Von mir gibt es ***** Sterne.



Zitat



"Der Mann - oder was immer er war - atmete laut ein; ein Geräusch, das an erlöschende Kohle erinnerte. "Du ... du bist ein Mensch", flüsterte er."

(Zitat aus "Stadt aus Messing", Seite 46)



Reihe



Band 1: Die Stadt aus Messing

Band 2: Das Königreich aus Kupfer

Band 3: Das Imperium aus Gold (erscheint erst)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2022

Wenn die Wahrheit alles vernichten könnte...

Midnight Princess 2: Wie der Tag so dunkel
0

 !!! ACHTUNG !!! Band zwei einer Reihe



Kurzbeschreibung



Als Favoritin des Königs ist Vanya an den Hof der Ewigen Mitternacht gebunden, an ein Reich in unendlicher Finsternis und ohne jedwedes neue ...

 !!! ACHTUNG !!! Band zwei einer Reihe



Kurzbeschreibung



Als Favoritin des Königs ist Vanya an den Hof der Ewigen Mitternacht gebunden, an ein Reich in unendlicher Finsternis und ohne jedwedes neue Leben. Allein der Heiler Kenric vermag es, Licht in ihre Dunkelheit zu bringen. Er lässt ihr Herz höher schlagen, auch wenn ein tödlicher Fluch über ihrer Verbindung lastet, genau wie eine düstere Macht in Kenric, die er mit allen Mitteln zu unterdrücken versucht. Doch der Nachtfae ist nicht der Einzige mit Geheimnissen, denn als ein unausweichlicher Kampf um das Schicksal der Welt bevorsteht, muss Vanya sich entscheiden: Bewahrt sie ihr Geheimnis oder offenbart sie ihre verborgene Magie und opfert damit ihre Liebe?



Meinung



""Midnight Princess - Wie der Tag so dunkel" ist der zweite Band einer High Romantasy Dilogie von Asuka Lionera. Das Buch ist am 25. März 2022 bei Loomlight - einem digitalen Imprint der Thienemann-Esslinger Verlagsgruppe - erschienen, umfasst 512 Seiten und ist als ebook oder als Broschur erhältlich. Der magisch - fantastische Liebesroman wird ab 14 Jahren empfohlen. Ich habe bereits mehrere Bücher der Autorin gelesen und wurde stets gut unterhalten. Gerne habe ich zu diesem neuen Werk gegriffen und die Geschichte rund um Vanya und Kenric - der Hundertsten Prinzessin und des geheimnisvollen Heilers - erkundet. Versteckt und unerkannt lebt Vanya ihr Leben abseits des Hofes, bis sie sich dazu gezwungen fühlt, ihre Selbständigkeit zu beweisen. So gelangt sie in das mysteriöse Land der Nachtfae und die Dinge nehmen ihren Lauf...



Mit gespannter Neugierde habe ich den Auftakt zu dieser Dilogie gelesen. Ich mag die Geschichten von Asuka Lionera sehr gerne und war äußerst interessiert an dieser als Zweiteiler angelegten Erzählung. Die Grundidee hat mir gut gefallen, aber teilweise fühlte es sich für mich zu zäh an. Mir fehlte etwas Lebendigkeit und Schwung. Außerdem war mir die Charakterdarstellung zu wenig ausgearbeitet. Nichts desto trotz wollte ich wissen wie es am Hof der Ewigen Mitternacht weitergeht und so habe ich zu diesem Fortsetzungsband gegriffen. Der Leser wird mit einem Prolog in die Geschichte geleitet, welcher von der Vergangenheit von Kenric erzählt. Dieser erklärt das Verhalten des Heilers im ersten Band und man kann ihn besser verstehen. Danach geht es mit dem gegenwärtigen Geschehen weiter. Vanyas Ängste, Kenrics Gefühle und Zahids Geheimnis.



Es gilt noch immer einen Fluch zu brechen und zu verhindern, dass die Nachtfae danach das Menschenreich überrennen. Kenric hat bereits vieles von sich offenbart, aber Vanya behält ihre Identität für sich und die Magie die der Hundertsten Prinzessin innewohnt. Zu Anfang hat mir diese Fortsetzung besser gefallen als der Auftakt. Irgendwann kam jedoch wieder ein schleppendes Gefühl auf - trotz Schauplatzwechsel, Action und Kampf. Wie bei Romantasy üblich, spielt die Liebesgeschichte eine vordergründige Rolle. Diese ist auch nett angelegt. Das Ende fand ich nicht schlecht, trotzdem hätte ich eine andere Auflösung bevorzugt. So ganz zufrieden bleibe ich nicht zurück. Obwohl ich den Büchern der Autorin bislang immer viel abgewinnen konnte, traf diese Geschichte nicht so ganz meinen Geschmack. Dies hält mich aber nicht davon ab, nach dem nächsten Buch der Autorin Ausschau zu halten.



Erzählt wird großteils abwechselnd von Vanya und Kenric. Den Schreibstil von Asuka Lionera mag ich gerne. Leicht, klar, jugendlich und flüssig führt sie durch die Seiten. Die Sprache fand ich meist passend. Das Erzähltempo von angenehm bis schleppend.



Fazit:"Midnight Princess - Wie der Tag so dunkel" ist der zweite Band einer High Romantasy Dilogie von Asuka Lionera. Die Geschichte rund um Vanya und Kenric - der Hundertsten Prinzessin und des geheimnisvollen Heilers - hat mir mäßig gut gefallen. Obwohl ich den Büchern der Autorin bislang immer sehr viel abgewinnen konnte, traf diese Geschichte nicht so ganz meinen Geschmack. Von mir gibt es gute *** Sterne.



Zitat



"Ich stoße den angehaltenen Atem aus. In mir tobt eine solche Vielzahl von Empfindungen, dass ich sie unmöglich greifen kann. Hoffnung ist wohl die Stärkste von ihnen. Bisher konnte sie sich nicht gegen die Angst durchsetzen, doch bald könnte es möglich sein."

(Zitat aus "Midnight Princess - Wie der Tag so dunkel", Seite 53)



Reihe



Band 1: Midnight Princess - Wie die Nacht so hell

Band 2: Midnight Princess - Wie der Tag so dunkel

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere