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Veröffentlicht am 26.03.2026

Dark Romance mit Consens ohne ohne G3waltverherrlichung, große Empfehlung

Brutal Vows
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Geissinger ist die einzige Autorin, von der ich Dark Romance lese. Warum? Weil es IMMER Consens gibt, keine toxischen Beziehungen, kein Herabwürdigen der Frauen, keine G3walt an ihr & die Boys ihr und ...

Geissinger ist die einzige Autorin, von der ich Dark Romance lese. Warum? Weil es IMMER Consens gibt, keine toxischen Beziehungen, kein Herabwürdigen der Frauen, keine G3walt an ihr & die Boys ihr und ihren Leuten gegenüber stets eine green Flag sind.


Zudem sind die Bücher derart fesselnd geschrieben, dass ich mir gut überlegen muss, wann ich sie aufschlage - weil ich weiß, dass ich bis morgens nicht aufhören werde zu lesen.


Die Figuren sind auch meist älter, hier 38 und 33, sodass es keine cringen Teenie-Situationen gibt, sondern erwachsenes, reflektiertes Verhalten 🙏


Spider kennen wir aus den vorherigen Bänden. Hier ist er der Prota und so unglaublich süß und zuvorkommend, help 🤧

Er soll eine viel jüngere Frau heiraten für ein Bündnis - und fasst sie nicht an, beruhigt sie, lässt sie ihr Leben leben. ✅

Bis deren ältere Schwester Reyna in sein Leben tritt, die wie eine Löwenmama auf die Kleine achtet und letztlich für sie ihren Platz einnimmt.


Reyna hat sich "nie wieder" auf den Ringfinger tätowiert. Sie befand sie 14 Jahre in einer sehr g3waltt. Ehe und hat gerade so überlebt. Genau wie Spider ist mir bei ihrer Story auf so vielen Ebenen das Herz gebrochen und seine Behandlung ihr gegenüber war letztlich eine 12.


Am Anfang gab es natürlich maximal viel Banter, der für Unterhaltung gesorgt hat. Die Reihe ist sooo humorvoll, selten lache ich so viel bei Romanen, und dann auch noch bei DR. Aber genau so hat es mich zerstört 💔


Es gab einen fesselnden, hochemotionalen Plot in einer perfekten Geschwindigkeit. Der Teil zählt für mich zu den stärksten der Reihe. Die Figuren waren unglaublich stark, authentisch und interessant angelegt. Nie hatte ich das Gefühl von Stereotypen oder "das hab ich schon oft gelesen".


Auch liebe ich es, dass die Figuren der anderen Bände immer nochmal auftauchen, man muss nie loslassen. Trzd kann man es unabhängig voneinander lesen.

Ich hoffe, es kommt noch ein Band oder eine neue Reihe, ich würde mittlerweile wirklich alles blind von der Autorin kaufen, auch durch PAN PAL.


Groooße Empfehlung ♡

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Gothic Horror 1847: Highlight

Sturmhöhe
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WUTHERING HEIGHTS ist und bleibt mein Lieblingsbuch.

Die Gestaltung ist ein Traum, ich liebe diese Ausgabe unglaublich!

Sowohl beim Lesen als auch beim Rezensieren darf man nicht vergessen, dass der ...

WUTHERING HEIGHTS ist und bleibt mein Lieblingsbuch.

Die Gestaltung ist ein Traum, ich liebe diese Ausgabe unglaublich!

Sowohl beim Lesen als auch beim Rezensieren darf man nicht vergessen, dass der Roman 1847 publiziert wurde und das auch noch unter männlichem Pseudonym. Aus diesem Grund finde ich es schwierig, es aus moderner Sicht zu lesen. So ziemlich jeder Charakter ist toxisch, schwierig, egozentrisch, aber auch unglaublich tief und authentisch. Die Autorin zeigt die Abgründe des Menschen wie kaum jemand zu dieser Zeit auf. In meinen Augen heben sich die Schattenseiten der Figuren auch so ein bisschen dadurch auf, dass ja alle irgendwie furchtbar sind und keiner ein Symphathieträger sein soll. Deswegen kann man schwer sagen, x behandelt y grauenhaft, weil y x eben genauso behandelt, die Opferrolle also durch die breitgefächerte Täterrolle fast wegfällt.
Es ist keine Liebesgeschichte, sondern Gothic Horror. Manche Stellen sind unheimlich und verstörend. Durch den ganzen Plot zieht sich eine drückende, düstere Atmosphäre, ausgehend von Figuren, Epoche und dem Setting der nebligen englischen Mooren. Dass H und C nicht so einfach zusammen sein können, ist hinsichtlich ihres jeweiligen Standes absolut nachvollziehbar. Immer, wenn sie sich gegen ihn entscheidet, bricht sie sich damit genauso sehr das Herz wie ihm. Aber was bleibt ihr übrig - auf die Straße gesetzt werden mit ihm und hoffen, dass er sie beide irgendwie durchbringt, ohne Unterschlupf, ohne Vermögen? Schwierig.
Auch Heathcliffs Verbitterung ist nachzuvollziehen, er versucht stets mehr zu sein als er ist, um gut genug für Cathy zu sein, gut genug für sich. Am Ende schlägt er natürlich richtig heftig über sie Stränge und lässt seine Wut an buchstäblich jedem aus, sein Schmerz frisst ihn auf.
Ich liebe die bildgewaltige, poetische, atmosphärische Sprache, die deepen Quotes, he's more myself than I am, die mMn. im Deutschen gar nicht so richtig eingefangen werden können. Das Ende ist wie der Rest der Geschichte kein rosa Bubblegum, es hätte kaum anders enden können und lässt einen mit Grauen und Tränen zurück, ist aber genau richtig, wenn auch auf vielen Ebenen verstörend. Obwohl sie so toxisch und zerstörerisch ist, kommt die Verbindung zwischen H und C kaum einer anderen in der Literatur gleich. Ich habe den Roman das erste Mal mit 13 Jahren gelesen, heute mit anderen Augen als damals, aber er berührt mich noch immer genauso. Große Leseempfehlung, wenn man sich vorab damit auseinandersetzt, worauf man sich einlässt, und natürlich vom aktuellen Film differenziert.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Highlight

Sturmhöhe
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WUTHERING HEIGHTS ist und bleibt mein Lieblingsbuch.

Die Gestaltung ist ein Traum, ich liebe diese Ausgabe unglaublich!

Sowohl beim Lesen als auch beim Rezensieren darf man nicht vergessen, dass der ...

WUTHERING HEIGHTS ist und bleibt mein Lieblingsbuch.

Die Gestaltung ist ein Traum, ich liebe diese Ausgabe unglaublich!

Sowohl beim Lesen als auch beim Rezensieren darf man nicht vergessen, dass der Roman 1847 publiziert wurde und das auch noch unter männlichem Pseudonym. Aus diesem Grund finde ich es schwierig, es aus moderner Sicht zu lesen. So ziemlich jeder Charakter ist toxisch, schwierig, egozentrisch, aber auch unglaublich tief und authentisch. Die Autorin zeigt die Abgründe des Menschen wie kaum jemand zu dieser Zeit auf. In meinen Augen heben sich die Schattenseiten der Figuren auch so ein bisschen dadurch auf, dass ja alle irgendwie furchtbar sind und keiner ein Symphathieträger sein soll. Deswegen kann man schwer sagen, x behandelt y grauenhaft, weil y x eben genauso behandelt, die Opferrolle also durch die breitgefächerte Täterrolle fast wegfällt.
Es ist keine Liebesgeschichte, sondern Gothic Horror. Manche Stellen sind unheimlich und verstörend. Durch den ganzen Plot zieht sich eine drückende, düstere Atmosphäre, ausgehend von Figuren, Epoche und dem Setting der nebligen englischen Mooren. Dass H und C nicht so einfach zusammen sein können, ist hinsichtlich ihres jeweiligen Standes absolut nachvollziehbar. Immer, wenn sie sich gegen ihn entscheidet, bricht sie sich damit genauso sehr das Herz wie ihm. Aber was bleibt ihr übrig - auf die Straße gesetzt werden mit ihm und hoffen, dass er sie beide irgendwie durchbringt, ohne Unterschlupf, ohne Vermögen? Schwierig.
Auch Heathcliffs Verbitterung ist nachzuvollziehen, er versucht stets mehr zu sein als er ist, um gut genug für Cathy zu sein, gut genug für sich. Am Ende schlägt er natürlich richtig heftig über sie Stränge und lässt seine Wut an buchstäblich jedem aus, sein Schmerz frisst ihn auf.
Ich liebe die bildgewaltige, poetische, atmosphärische Sprache, die deepen Quotes, he's more myself than I am, die mMn. im Deutschen gar nicht so richtig eingefangen werden können. Das Ende ist wie der Rest der Geschichte kein rosa Bubblegum, es hätte kaum anders enden können und lässt einen mit Grauen und Tränen zurück, ist aber genau richtig, wenn auch auf vielen Ebenen verstörend. Obwohl sie so toxisch und zerstörerisch ist, kommt die Verbindung zwischen H und C kaum einer anderen in der Literatur gleich. Ich habe den Roman das erste Mal mit 13 Jahren gelesen, heute mit anderen Augen als damals, aber er berührt mich noch immer genauso. Große Leseempfehlung, wenn man sich vorab damit auseinandersetzt, worauf man sich einlässt, und natürlich vom aktuellen Film differenziert.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Die Rezension ist auf die englische Version der Schmuckausgabe bezogen: Highlight

Emily Brontë, Sturmhöhe
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Die Rezension ist auf die englische Version der Schmuckausgabe bezogen

WUTHERING HEIGHTS ist und bleibt mein Lieblingsbuch.
Ich habe mich bewusst für die englische Ausgabe entschieden und finde es großartig, ...

Die Rezension ist auf die englische Version der Schmuckausgabe bezogen

WUTHERING HEIGHTS ist und bleibt mein Lieblingsbuch.
Ich habe mich bewusst für die englische Ausgabe entschieden und finde es großartig, dass der Verlag beide Versionen als Schmuckausgabe neu herausgebracht hat. Die deutsche Ausgabe ist in einfacherem Deutsch geschrieben als frühere Varianten, was mir beim Reinblättern so ein bisschen die literarisch-deepe Atmosphäre genommen hat.
Die englische Ausgabe hingegen bleibt natürlich originaltreu. Aus diesem Grund sind Akzente wie der Yorkshire-Dialekt bei Joseph nicht ganz einfach zu verstehen und oft eher aus dem Kontext zu schließen, wodurch es allerdings um einiges authentischer ist als wenn die verschiedenen Gesellschaftsschichten unabhängig von Stand und Herkunft einheitlich reden würden.
Die Gestaltung ist ein Traum, ich liebe diese Ausgabe unglaublich!

Sowohl beim Lesen als auch beim Rezensieren darf man nicht vergessen, dass der Roman 1847 publiziert wurde und das auch noch unter männlichem Pseudonym. Aus diesem Grund finde ich es schwierig, es aus moderner Sicht zu lesen. So ziemlich jeder Charakter ist toxisch, schwierig, egozentrisch, aber auch unglaublich tief und authentisch. Die Autorin zeigt die Abgründe des Menschen wie kaum jemand zu dieser Zeit auf. In meinen Augen heben sich die Schattenseiten der Figuren auch so ein bisschen dadurch auf, dass ja alle irgendwie furchtbar sind und keiner ein Symphathieträger sein soll. Deswegen kann man schwer sagen, x behandelt y grauenhaft, weil y x eben genauso behandelt, die Opferrolle also durch die breitgefächerte Täterrolle fast wegfällt.
Es ist keine Liebesgeschichte, sondern Gothic Horror. Manche Stellen sind unheimlich und verstörend. Durch den ganzen Plot zieht sich eine drückende, düstere Atmosphäre, ausgehend von Figuren, Epoche und dem Setting der nebligen englischen Mooren. Dass H und C nicht so einfach zusammen sein können, ist hinsichtlich ihres jeweiligen Standes absolut nachvollziehbar. Immer, wenn sie sich gegen ihn entscheidet, bricht sie sich damit genauso sehr das Herz wie ihm. Aber was bleibt ihr übrig - auf die Straße gesetzt werden mit ihm und hoffen, dass er sie beide irgendwie durchbringt, ohne Unterschlupf, ohne Vermögen? Schwierig.
Auch Heathcliffs Verbitterung ist nachzuvollziehen, er versucht stets mehr zu sein als er ist, um gut genug für Cathy zu sein, gut genug für sich. Am Ende schlägt er natürlich richtig heftig über sie Stränge und lässt seine Wut an buchstäblich jedem aus, sein Schmerz frisst ihn auf.
Ich liebe die bildgewaltige, poetische, atmosphärische Sprache, die deepen Quotes, he's more myself than I am, die mMn. im Deutschen gar nicht so richtig eingefangen werden können. Das Ende ist wie der Rest der Geschichte kein rosa Bubblegum, es hätte kaum anders enden können und lässt einen mit Grauen und Tränen zurück, ist aber genau richtig, wenn auch auf vielen Ebenen verstörend. Obwohl sie so toxisch und zerstörerisch ist, kommt die Verbindung zwischen H und C kaum einer anderen in der Literatur gleich. Ich habe den Roman das erste Mal mit 13 Jahren gelesen, heute mit anderen Augen als damals, aber er berührt mich noch immer genauso. Große Leseempfehlung, wenn man sich vorab damit auseinandersetzt, worauf man sich einlässt, und natürlich vom aktuellen Film differenziert.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Vermisse die Figuren jetzt schon, toller Abschluss

Guardian 3. Das große Siegel
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Der letzte Band der Trilogie - ich habe die Reihe unglaublich geliebt und würde jederzeit wieder Romane der Autorin lesen, vermutlich sogar, ohne den Klappentext zu kennen.
Auch hier wurde ich durchgehend ...

Der letzte Band der Trilogie - ich habe die Reihe unglaublich geliebt und würde jederzeit wieder Romane der Autorin lesen, vermutlich sogar, ohne den Klappentext zu kennen.
Auch hier wurde ich durchgehend von überraschenden Wendungen und Settings überrascht und konnte bis zum Ende mitfiebern. In diesem Teil war mit der "tell statt show"-Part anfangs zu hoch, es gab unglaublich viele Hintergrundinformationen und Erklärungen, denen ich nicht immer ganz folgen konnte, die aber nötig waren, um alle Fragen zu klären - hier blieb nämlich nichts offen. Allerdings waren diese Stellen für mich aufgrund der langen Monologe etwas langatmig.
Die Figuren und den Plot habe ich wieder unglaublich geliebt. Das Worldbuilding ist perfekt ausgearbeitet, als wäre man vor Ort, wenngleich ich hier die Nebenstories nicht ganz mit der Haupthandlung in Verbindung bringen konnte. Der Showdown in der Unterwelt war absolut spannend und auch die Parts in unserer Welt wundervoll. Das liegt vor allem an den gleichermaßen skurrilen wie authentischen Figuren, die man trotz der vielen chinesischen Namen durch die ausgeprägten Eigenarten sehr gut auseinander halten konnte. Hinten befindet sich zudem ein Glossar, z.T. illustriert, in dem man ggf. nachschlagen kann.
Die Lovestory der Reihe hat mich so mitgerissen wie kaum eine, die gegensätzlichen jungen Männer haben durch ihre riesigen charakterlichen Unterschiede perfekt zusammengepasst und es war so erholsam, dass es keine Miskommunikation gab, sondern sich nach kurzen Streitereien direkt wieder versöhnt wurde, weil sie sich so unglaublich geliebt haben. Die jahrtausendealte Backgroundstory, die sich über die Bände entfaltet, machen es zu einer der deepsten, mitreißensten Liebesgeschichten.
Der Roman war bildgewaltig, humorvoll, atmosphärisch, mystisch-düster und spannend geschrieben. Ich habe die Reihe von Anfang bis Ende in mein Herz geschlossen und kann sie wärmstens empfehlen. Highlight-Reihe!

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