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Veröffentlicht am 14.06.2026

Fever Dream

Fever Dream
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Das Cover:
Das Cover ist warm, sonnig und hat diesen unverkennbaren Elsie-Silver-Charme – Ranch-Flair und das sieht man auf den ersten Blick. Im Regal macht Fever Dream neben den Chestnut-Springs-Bänden ...

Das Cover:
Das Cover ist warm, sonnig und hat diesen unverkennbaren Elsie-Silver-Charme – Ranch-Flair und das sieht man auf den ersten Blick. Im Regal macht Fever Dream neben den Chestnut-Springs-Bänden eine wunderbare Figur.

Meine Meinung:
Eine Datingshow auf einer Ranch?! Hell yes. Als ich das gehört habe, war klar: Dieses Buch kommt sofort auf den Stapel. Elsie Silver ist für mich die unangefochtene Queen of Cozy Romance und mit Fever Dream eröffnet sie ihre neue Emerald-Lake-Reihe als Spin-off der Chestnut-Springs-Welt, die ich bereits so sehr liebe. Wer Theo Silva aus Reckless kennt, denn Julia ist seine kleine Schwester, oder Emmett noch aus Flawless im Kopf hat, bekommt hier ein herzwarmes Wiedersehen mit alten Bekannten obendrauf, aber auch ohne Vorwissen ist das Buch problemlos lesbar.

Emmett Bush braucht Geld und zwar dringend, um die Familienranch vor dem Ruin zu retten. Als Junggeselle in der Reality-Show Romance Ranch aufzutreten ist so ziemlich das Letzte, was er wollte, aber die Ranch geht vor. Was er nicht eingeplant hat: Julia Silva, Location-Beraterin am Set, kleine Schwester seines größten Rivalen und die falscheste Frau, in die er sich verlieben könnte. Natürlich ist es genau diese mit der er intime Momente teilt..

Emmett ist einer dieser Charaktere, bei denen man anfangs skeptisch ist, der Ruf als Frauenheld sitzt tief und die Show macht es nicht besser. Aber Silver macht das, was sie so gut kann: Sie schält Schicht für Schicht ab und was dahinter zum Vorschein kommt, ist ein Mann, der alles für seine Familie tut und dabei vergessen hat, für sich selbst einzustehen. Seine Familiendynamik ist eines der absoluten Highlights des Buches: herzlich, warm und zum Niederknien komisch.

Julia ist das perfekte Gegenstück. Schlagfertig, zielstrebig und mit einer Geschichte, die erklärt warum sie von Cowboys die Nase gestrichen voll hat. Ihre Entwicklung über den Verlauf der Geschichte ist schön zu verfolgen, und die Tatsache, dass Emmett sie von Anfang an wirklich sieht, nicht trotz, sondern wegen allem, macht die Anziehung zwischen den beiden so überzeugend. Die gemeinsamen Momente abseits der Kameras sind das Herzstück des Buches, und man fiebert bei jedem davon für die beiden mit.

Was das Buch wirklich besonders macht, ist das Setting. Die Datingshow als Rahmen ist nicht nur ein netter Aufhänger, sondern wird wirklich genutzt, der hinterlistige Produzent als Antagonist, die True-Crime-liebende Kandidatin, die Favoritin des Produzenten, das ständige Spiel vor den Kameras und dahinter... Elsie Silvers Schreibstil ist wie immer flüssig, humorvoll und mit emotionalen Momenten, die einen komplett auf dem falschen Fuß erwischen. Etwas leichter als manch anderer ihrer Bände, aber das ist hier kein Makel, sondern Absicht.

Mein Fazit:
Herzerwärmend, witzig und mit einem Duo, das man einfach nicht mehr loslassen will. Fever Dream ist Elsie Silver at her best. Datingshow, Ranch, verbotene Anziehung und jede Menge Familienmomente, die einem warm ums Herz werden lassen. Fünf Sterne und ich freue mich schon sehr auf Band 2

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Veröffentlicht am 07.06.2026

The Crane and the Nightjar

The Crane and the Nightjar
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Das Cover:
Ist wirklich gelungen. Düster, nebelverhüllt und mit einer Eleganz, die sofort neugierig macht. Das Cover passt perfekt zur Geschichte und macht eine gute Figur. Optisch ein echter Hingucker.

Meine ...

Das Cover:
Ist wirklich gelungen. Düster, nebelverhüllt und mit einer Eleganz, die sofort neugierig macht. Das Cover passt perfekt zur Geschichte und macht eine gute Figur. Optisch ein echter Hingucker.

Meine Meinung:
Tödliche Wettkämpfe, ein undurchschaubarer Mitgefangener und eine Heldin, die niemandem vertraut, die Grundidee von The Crane and the Nightjar hat mich sofort gepackt. Ada Bailey war mir bisher nicht bekannt, aber das Konzept klang nach genau meinem Ding. Und es ist es auch, wenn man erstmal drin ist.

Zara lebt nach einer einzigen Regel: Vertraue niemandem. Als sie nach einer illegalen Spielrunde mit viel zu viel Geld in der Tasche den Falschen in die Hände fällt, landet sie im berüchtigtsten Gefängnis des Königreichs und wartet auf ihre Hinrichtung. Rettung kommt in Form eines grausamen Angebots: Der König verspricht Freiheit , aber nur, wer seinen tödlichen Wettkampf übersteht und danach ein legendäres Relikt stiehlt, kommt lebend raus. Was Zara nicht eingeplant hat: Crane, ihr Zellengenosse. Undurchschaubar, gefährlich, mit eigenen Zielen und die einzige Chance, die sie hat.

Zara ist eine Protagonistin, für die man schnell Respekt entwickelt. Ihre Ablehnung ist keine bloße Attitüde, sondern tief verwurzelt, und je mehr man von ihr erfährt, desto mehr versteht man warum. Dass sie trotz aller Widrigkeiten nie passiv wird, sondern immer kämpft, macht sie stark und nahbar zugleich. Die Found-Family-Dynamik, die sich zwischen den Gefangenen im Laufe des Wettkampfs entwickelt, ist dabei ein echtes Highlight. Überraschend warm für ein so düsteres Setting.

Crane ist faszinierend und nervenaufreibend zugleich, morally grey durch und durch, mit Geheimnissen, die sich nur langsam enthüllen. Die Spannung zwischen ihm und Zara baut sich glaubhaft auf, ohne sich aufzudrängen. Gerade weil beide so misstrauisch sind, hat jeder kleine Moment echter Verbundenheit ein ganz besonderes Gewicht.

Was das Buch besonders macht, ist diese Mischung aus tödlichem Wettkampf und echter Charakterentwicklung, beides hält sich die Waage. Allerdings muss man ehrlich sagen: Das Buch braucht eine Weile, bis es richtig Fahrt aufnimmt. Der Einstieg ist zäh, die Welt erschließt sich langsam, und wer schnelles Tempo erwartet, könnte anfangs die Geduld verlieren. Wer dranbleibt, wird aber belohnt, die zweite Hälfte macht einiges wett und lässt einen mit einem Cliffhanger zurück, der direkt nach Band 2 greifen lässt. Einige Wendungen sind für geübte Genreleserinnen vorhersehbar, das trübt aber das Gesamtbild kaum.

Mein Fazit:
Ein langsamer Start, der sich am Ende auszahlt. The Crane and the Nightjar ist eine düstere, atmosphärische Romantasy mit zwei Charakteren, die einen nicht loslassen, und einer Found-Family-Dynamik, die einem warm ums Herz wird.

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Veröffentlicht am 06.06.2026

Freundschaft ist wie Liebe mit Verstand

Freundschaft ist wie Liebe mit Verstand 
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Das Cover:
Warm, sonnig und macht sofort Lust auf Urlaub, genau der richtige Vibe für dieses Buch. Das Cover strahlt diese leichte, beschwingte Energie aus, die Alexandra Potter so gut kann, und macht ...

Das Cover:
Warm, sonnig und macht sofort Lust auf Urlaub, genau der richtige Vibe für dieses Buch. Das Cover strahlt diese leichte, beschwingte Energie aus, die Alexandra Potter so gut kann, und macht neugierig auf die Geschichte dahinter.

Meine Meinung:
Alexandra Potter kannte ich bereits und somit habe ich mich auch auf diesem Buch gefreut. Eine RomCom, die gleichzeitig eine Hommage an weibliche Freundschaft ist, mit britischem Humor, Roadtrip-Flair und einem ernsten Thema im Gepäck? Ich war sofort dabei.

Maggie ist (fast) 50 und hatte eigentlich alles im Griff. Bis sie merkt, dass Theo, der Mann dem sie ihr Herz und ihr Geld anvertraut hat, ein Love Scammer ist. Gestrandet in einem Wohnwagen auf einem schlammigen Feld irgendwo im Nirgendwo lernt sie Flick kennen. 25, Lokalreporterin und wild entschlossen, Maggies Geschichte zu schreiben. Statt einem Interview wird daraus ein spontaner Roadtrip quer durch Europa: Rom, Monte Carlo, das Mittelmeer, immer auf der Jagd nach Theo und dabei auf der Suche nach sich selbst. Was als unfreiwilliges Abenteuer beginnt, wird zu einer der schönsten Freundschaften, die man sich als Leserin nur wünschen kann.

Maggie ist eine Protagonistin, für die man sofort Mitgefühl entwickelt. Verletzt, wütend und trotzdem mit einer Wärme und einem trockenen Humor, der einem das Herz aufgehen lässt. Dass sie sich nicht in ihrer Opferrolle verliert, sondern aktiv handelt, macht sie stark und sympathisch zugleich. Ihre Art, die Welt zu betrachten, hat diese reife Gelassenheit, die man so selten in Protagonistinnen findet und die umso mehr überzeugt, weil sie echt wirkt.

Flick ist das perfekte Gegenstück, jung, impulsiv und mit einer Energie die manchmal mehr Chaos als Erfolg bringt, aber mit einem Herz am rechten Fleck. Die Dynamik zwischen den beiden ist das absolute Herzstück des Buches: so verschieden und doch so perfekt füreinander. Ihre Freundschaft entwickelt sich langsam und mit Humor, mit all den kleinen Reibungen und Momenten echter Verbundenheit, die eine gute Freundschaftsgeschichte ausmachen.

Was das Buch ebenfalls ausmacht, ist diese Balance zwischen Leichtigkeit und Ernst. Das Thema Love Scamming ist real, schmerzhaft und betrifft inzwischen erschreckend viele Menschen. Die Autorin behandelt es mit dem nötigen Respekt, ohne das Buch dabei schwer werden zu lassen. Der britische Humor sitzt, die europäischen Settings sind lebendig und einladend beschrieben und der Schreibstil lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Rückblenden in Maggies Vergangenheit unterbrechen an manchen Stellen den Fluss der Geschichte etwas, das ist Geschmackssache, hat mich persönlich kurz aus dem Rhythmus gebracht.

Die ein oder andere kleine Überraschung hat das Buch ebenfalls parat und der Fokus liegt klar auf Selbstfindung und Freundschaft.

Mein Fazit:
Unterhaltsam, herzerwärmend und mit einem ernsten Kern, den man so nicht erwartet. Freundschaft ist wie Liebe mit Verstand ist genau das richtige Buch für alle, die eine Geschichte suchen, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert und dabei trotzdem etwas zu sagen hat. Maggie und Flick sind ein Duo, das man nicht so schnell vergisst.

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Veröffentlicht am 04.06.2026

The Sea Spinner

The Sea Spinner (Wind Weaver 2)
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Das Cover:
Das Cover hat diese epische, weitläufige Energie, die sofort nach großer Fantasy schreit. Wasser, Magie, der Vogel (Phönix?) Es passt wunderbar zur Geschichte und Band eins und macht neugierig ...

Das Cover:
Das Cover hat diese epische, weitläufige Energie, die sofort nach großer Fantasy schreit. Wasser, Magie, der Vogel (Phönix?) Es passt wunderbar zur Geschichte und Band eins und macht neugierig auf die Welt von Anwyvn.

Meine Meinung:
The Wind Weaver hat mich von Anfang an gepackt, und nach dem Ende war klar: Band 2 muss sofort her. Julie Johnson liefert mit The Sea Spinner nicht nur einen würdigen Nachfolger, sondern legt nochmal eine Schippe drauf. Wer Band 1 nicht kennt, sollte hier keinesfalls einsteigen, denn die Geschichte baut auf allem auf, was in Band eins passiert ist.

Achtung, kann Spoiler zu Band eins enthalten!

Nach der verheerenden Schlacht von Fyremas liegt Caeldera in Trümmern. Rhya Fleetwood trägt ihren Kummer schwer, ihre Magie fühlt sich schwerer an als je zuvor und Penn, frisch gekrönter König, schottet sich ab. Er braucht seinen Fokus für sein Reich, sein Volk und seinen Hunger nach Rache. Als ein unerwarteter Schicksalsschlag Rhya zum Wasserhof von König Soren von Llyr führt, findet sie sich in einer Welt wieder, die so anders ist als alles, was sie kennt. Und Soren ist so anders als Penn, rätselhaft, geduldig und mit einer Wärme, die einem nicht loslässt.

Rhya ist in diesem Band so richtig in ihrem Element. Ihre Entwicklung steht im Mittelpunkt , nicht als Teil eines Paares, sondern als eigenständige Figur, die lernt, ihre Kräfte zu beherrschen, ihre Trauer zu tragen und herauszufinden, was sie wirklich will. Diese Selbstständigkeit macht sie noch stärker als in Band 1, und man fiebert mit jeder neuen Entfaltung ihrer Windweber-Magie mit. Und ich habe diesen anderen Fokus geliebt.

Soren ist eine Offenbarung. Wer Band 1 mochte, aber mit Penn so seine Probleme hatte, wird hier das bekommmen, worauf man heimlich gewartet hat. Ruhig, geheimnisvoll und mit einer Art, Rhya zu sehen, die einem warm ums Herz wird. Die Dynamik zwischen den beiden ist so anders als mit Penn und genau das macht sie so fesselnd. Die Gespräche, die kleinen Momente, das langsame Aufeinanderzugehen, das hat dieses Kribbeln, das einen nicht loslässt.

Was das Buch wirklich besonders macht, ist das erweiterte Worldbuilding. Der Wasserhof von Llyr, die Hochzeit von Sorens Schwester als politische Bühne, die sich vertiefende Prophezeiung... die Autorin webt all das so geschickt zusammen, dass man die Komplexität dieser Welt mit Staunen aufsaugt, ohne sich erschlagen zu fühlen. Der Schreibstil ist bildhaft, emotional und mit einem Sog, der einen kaum innehalten lässt. Und das Ende?! Grausam. Auf die beste Art, die nur Leser und Leserinnen verstehen werden

Mein Fazit:
Ein Sequel, das seinen Vorgänger in jeder Hinsicht gerecht wird und teilweise sogar übertrifft. Stärkere Charakterentwicklung, ein erweitertes Worldbuilding und eine neue Dynamik, die einem das Herz stiehlt. Rhya ist eine Heldin, für die man alles gibt, und Soren ist genau der Charakter, auf den man gewartet hat ohne es zu wissen. Ich kann Band 3 kaum erwarten

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Palace Woven in Darkness

Palace Woven in Darkness
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Das Cover:
Ist wieder ein absolutes Highlight. Dunkel, edel und mit einer Detailverliebtheit, die zur Blood-and-Magic-Reihe einfach perfekt passt. Optisch macht die Reihe durchgehend alles richtig.

Meine ...

Das Cover:
Ist wieder ein absolutes Highlight. Dunkel, edel und mit einer Detailverliebtheit, die zur Blood-and-Magic-Reihe einfach perfekt passt. Optisch macht die Reihe durchgehend alles richtig.

Meine Meinung:
Christina Rain kenne ich bereits durch Band eins, der mich sofort gepackt hat und ich mich ehrlich gefragt habe, wer da den Klappentext verbrichen hat, denn es war so viel mehr als Spice. Palace Woven in Darkness knüpft direkt daran an, wer Magic Drowned in Blood nicht gelesen hat, sollte hier definitiv nicht einsteigen, denn die Geschichte baut auf allem auf, was davor passiert ist.

Der Wettstreit um die Schattengeliebte ist entschieden und für Lark beginnt jetzt erst der wirklich gefährliche Teil. Als Halbvampirin an der Seite von Prinz Tarabas ist sie Teil eines höfischen Machtgefüges, in dem ein falsches Wort über Leben und Tod entscheiden könnte. Während sie versucht, sich in den Intrigen des Hofes zurechtzufinden, werden verschleierte Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit enthüllt. Schmerzhaft und erschütternd zugleich. Und dann wäre da noch die Frage, wem sie überhaupt vertrauen kann: Tarabas, dessen dunkler Schutz so gefährlich wie unwiderstehlich ist? Loras, dem charmanten Bruder, dessen Versuchung sie schon einmal in den Abgrund gezogen hat? Oder Leibwächter Payne, der ebenfalls Geheimnisse zu haben scheint?

Lark wächst in diesem Band enorm. Während Band eins von der Spannung des Wettstreits und dem Kennenlernen der Welt lebte, verschiebt sich der Fokus hier auf das höfische Geflecht, die politischen Intrigen und Larks innere Entwicklung und das ist bewusst so. Man muss sich als Leserin darauf einlassen, dass es ruhiger wird und weniger actionreich. Wer das tut, bekommt dafür eine Protagonistin, die immer klarer erkennt, wer sie wirklich ist und welche Rolle sie in dem uralten magischen Abkommen spielt.

Das angekündigte Dreieck zwischen Tarabas, Loras und Lark ist das absolute Herzstück des Buches, aber eben nicht (nur) auf romantische Art, sondern auch um deren Geheimnisse und Absichten betreffend und Christina Rain versteht es meisterhaft, beide Brüder so zu schreiben, dass man nie ganz sicher ist, auf wessen Seite man stehen will. Tarabas bleibt gefährlich und faszinierend, Loras ist so verführerisch wie unberechenbar. Die Frage, wem Lark vertrauen kann und wer eigentlich welches Spiel spielt, hält einen in permanenter Spannung und macht das Cliffhanger-Ende noch grausamer als es ohnehin schon ist.

Was die Reihe insgesamt so besonders macht, ist Rains Fähigkeit, eine Welt zu erschaffen, die dunkel und verführerisch zugleich ist, ein Hof voller Geheimnisse, in dem niemand ist was er zu sein scheint, und eine Protagonistin, der man bei jedem Schritt die Daumen drückt. Der Schreibstil ist flüssig, emotional und mit genug Spannung, um einen nicht loslassen zu können.

Mein Fazit:
Ein würdiger zweiter Band, der den Fokus bewusst verschiebt und dafür mit Hofintrigen, enthüllten Geheimnissen und einem Dreieck punktet, das einem keine Ruhe lässt. Wer Magic Drowned in Blood mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen , vorausgesetzt, man bringt Geduld für das langsamere Tempo mit.

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