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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2026

Emotionales Fantasy-Highlight mit Suchtpotenzial

Immortal Truths – Unsterbliche Wahrheiten
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Rachelle Raeta konnte mich mit ihrer wundervollen Geschichte von der ersten Seite an fesseln. Die Autorin verbindet meisterhaft historische Ereignisse mit Fantasy-Elementen, Geheimnissen, Emotionen und ...

Rachelle Raeta konnte mich mit ihrer wundervollen Geschichte von der ersten Seite an fesseln. Die Autorin verbindet meisterhaft historische Ereignisse mit Fantasy-Elementen, Geheimnissen, Emotionen und einer Atmosphäre, die mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen hat.

Die besondere Stärke dieses Werkes liegt in Rachelle Raetas außergewöhnlich bildhaftem Schreibstil. Ihre Sprache ist tief berührend und von einer eindringlichen, fast poetischen Schönheit, die diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem macht. Immer wieder musste ich beim Hören innehalten und über das Geschehene nachdenken. Gleichzeitig versteht sich die Autorin nicht nur auf die Schönheit der Worte, sondern lässt aus vielen kleinen Episoden in unterschiedlichen Jahrhunderten nach und nach ein faszinierendes Gesamtbild entstehen.

Ich fand es unglaublich spannend, Anna durch die verschiedenen Epochen zu begleiten. Sie erlebt Dürren, Hungersnöte, Seuchen und Kriege und wird immer wieder mit den dunklen Seiten der Menschheitsgeschichte konfrontiert. Dadurch geht die Geschichte immer wieder unter die Haut. Es gibt einige herzzerreißende Szenen, die mich tatsächlich zu Tränen gerührt haben.

Anna habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Sie ist mutig, loyal und entwickelt sich glaubwürdig weiter. Im Laufe der Jahrhunderte nimmt sie unterschiedlichste Identitäten an, doch eines bleibt stets gleich: Das Wohl anderer Menschen steht für Anna immer an erster Stelle. Gerade diese Selbstlosigkeit machte sie für mich zu einer außergewöhnlichen und sehr liebenswerten Protagonistin.

Die Autorin versteht es zudem hervorragend, die Schattenseiten der Unsterblichkeit darzustellen. Einsamkeit, Abschied und Trauer ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlung und verleihen der Geschichte eine besondere emotionale Tiefe. Die vielen Zeitsprünge, wechselnden Schauplätze und unerwarteten Wendungen sorgen dafür, dass die Handlung durchgehend interessant bleibt und mich mehr als einmal überrascht hat. Der Fokus liegt dabei weniger auf einer hohen Spannungskurve als auf den eindringlichen Bildern und den emotionalen Momenten, die diesen Fantasyroman so einzigartig machen.

Die Liebesgeschichte spielt sich im ersten Band angenehm dezent im Hintergrund ab und entwickelt sich sehr langsam. Die meiste Zeit begleitet man nur Anna auf ihrer jahrhundertelangen Reise. Dadurch bleibt viel Raum für ihre persönliche Entwicklung und die außergewöhnliche Atmosphäre der Geschichte.

Ein ganz besonderer Pluspunkt ist die Sprecherin Viola Müller. Sie verleiht den Charakteren viel Persönlichkeit und schafft es, die unterschiedlichsten Emotionen glaubwürdig zu transportieren. Ihre angenehme Stimme und ihre lebendige Art zu lesen haben dafür gesorgt, dass ich vollkommen in der Geschichte versinken konnte. Besonders die emotionalen Szenen entfalten durch ihre Interpretation eine noch größere Wirkung.

Fazit: „Immortal Truths“ ist als Hörbuch ein echtes Erlebnis. Die bewegende Geschichte von Rachelle Raeta wird von Viola Müller hervorragend zum Leben erweckt und macht das Zuhören zu einem Genuss. Obwohl die Handlung über weite Strecken eher ruhig erzählt wird, konnte ich mich ihrer Magie zu keiner Zeit entziehen. Zum Ende hin entwickelt sich die Geschichte in eine völlig andere Richtung, als ich erwartet hatte, wodurch meine Neugier auf den zweiten Band nur noch größer geworden ist. Für mich ist „Immortal Truths“ ein außergewöhnlich schönes Highlight, das historische Fantasy, poetische Sprache und emotionale Momente auf wunderbare Weise vereint. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine uneingeschränkte Lese- bzw. Hörempfehlung. Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Band.

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Veröffentlicht am 21.07.2026

Eine berührende Geschichte über Mut, Freundschaft und Träume

Ms. Atkins und die Bibliothek der Träume
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Der Einstieg in „Ms Atkins und die Bibliothek der Träume“ ist mir dank des angenehmen und bildhaften Schreibstils von Vanessa Göcking sehr leichtgefallen. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der ...

Der Einstieg in „Ms Atkins und die Bibliothek der Träume“ ist mir dank des angenehmen und bildhaften Schreibstils von Vanessa Göcking sehr leichtgefallen. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte. Die Grundidee hat mich sofort begeistert, denn welcher Bücherliebhaber träumt nicht von einer geheimnisvollen Bibliothek voller Wunder? Ich hätte die Bibliothek der Träume am liebsten selbst besucht und eine ihrer geheimnisvollen Türen geöffnet.

Das Erzähltempo ist eher ruhig. Im Mittelpunkt stehen keine spannenden Verfolgungsjagden oder große Fantasy-Abenteuer, sondern Freundschaft, Zusammenhalt, Erinnerungen und der Mut, den eigenen Träumen zu folgen. Statt auf actionreiche Szenen setzt die Autorin auf zwischenmenschliche Beziehungen und die Entstehung von Freundschaften. Die Charaktere wachsen einem mit der Zeit ans Herz und besonders das Ende hat mich sehr berührt. Es hat mich dazu gebracht, über das eigene Leben und die eigenen Träume nachzudenken. Lebe ich wirklich das Leben, das ich führen möchte? Verfolge ich meine Träume oder lasse ich sie einfach vorbeiziehen? Genau diese Gedanken machen das Buch für mich so besonders.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Nach dem Klappentext hatte ich erwartet, deutlich mehr Zeit in der Bibliothek der Träume zu verbringen. Die wenigen Ausflüge dorthin waren zwar zauberhaft, aber ich hätte gerne noch viel tiefer in diese magische Welt eintauchen wollen.

Fazit: „Ms Atkins und die Bibliothek der Träume“ ist eine gefühlvolle und nachdenklich stimmende Geschichte über Mut, Freundschaft und Träume. Sie regt dazu an, über die eigenen Wünsche und den eigenen Lebensweg nachzudenken, und hallt auch nach der letzten Seite noch nach. Wer ruhige Geschichten mit Herz und einer Prise Magie mag, wird dieses Buch sicher gerne lesen. Von mir gibt es 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.07.2026

Atmosphärischer Thriller mit übernatürlichen Horror-Elementen

Das Mädchen mit den leeren Augen
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Mit Das Mädchen mit den leeren Augen liefern Greg F. Gifune und Sandy DeLuca einen atmosphärisch dichten Thriller mit Horror-Elementen, der nicht auf harte Schockmomente oder blutige Szenen setzt. Stattdessen ...

Mit Das Mädchen mit den leeren Augen liefern Greg F. Gifune und Sandy DeLuca einen atmosphärisch dichten Thriller mit Horror-Elementen, der nicht auf harte Schockmomente oder blutige Szenen setzt. Stattdessen setzt das Autorenduo auf einen langsamen Spannungsaufbau und viele subtile, unheimliche Momente, die sich nach und nach steigern und eine durchgehend beklemmende Stimmung erzeugen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Künstlerin Mina, die in der abgeschiedenen Künstlergemeinschaft von Crow's Cry einen Neuanfang wagt. Doch hinter der kreativen Fassade lauern düstere Geheimnisse, und schon bald beginnt Mina, an ihrer Wahrnehmung zu zweifeln. Was zunächst wie die Chance ihres Lebens wirkt, entwickelt sich zunehmend zu einem verstörenden Albtraum voller Geheimnisse, Paranoia und unheimlicher Ereignisse.

Am Anfang passiert relativ wenig und die Handlung entwickelt sich eher ruhig. Die Autoren nehmen sich viel Zeit, um die Charaktere und die unterschwellige Bedrohung aufzubauen. Sobald die Handlung an Tempo gewinnt, entwickelt das Hörbuch eine fesselnde und beklemmende Atmosphäre. Besonders gelungen ist das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, ohne dass man genau greifen kann, was es ist. Die abgelegene Küstenstadt, das seltsame Verhalten der Künstler und Minas zunehmende Isolation sorgen dabei für eine stetig wachsende Spannung. Die Handlung verbindet psychologische Thriller-Elemente mit übernatürlichem Horror und schafft so eine dichte, beklemmende Atmosphäre.

Rebecca Veil trägt spürbar zur Wirkung des Hörbuchs bei. Mit ihrer ruhigen, aber eindringlichen Stimme macht sie Minas Verunsicherung greifbar und verstärkt die bedrohliche Atmosphäre.

Fazit: Das Mädchen mit den leeren Augen ist ein atmosphärischer Horror-Thriller, der vor allem durch seine Atmosphäre und den langsam aufgebauten Spannungsbogen überzeugt. Die düstere Stimmung und das beklemmende Gefühl von Paranoia machen das Hörbuch zu einem intensiven Hörerlebnis. Für Fans von subtiler Spannung und Mystery-Elementen definitiv eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Beklemmend, spannend und voller Geheimnisse

Mein Mann, der Mörder
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Mit „Mein Mann, der Mörder“ hat Charlotte Barnes eine Geschichte geschaffen, die vor allem von ihrer ungewöhnlichen Ausgangssituation lebt. Maggie muss sich erneut mit ihrem Exmann auseinandersetzen, der ...

Mit „Mein Mann, der Mörder“ hat Charlotte Barnes eine Geschichte geschaffen, die vor allem von ihrer ungewöhnlichen Ausgangssituation lebt. Maggie muss sich erneut mit ihrem Exmann auseinandersetzen, der als Serienmörder im Gefängnis sitzt und behauptet, noch weitere Geständnisse ablegen zu wollen. Allerdings möchte er nur mit Maggie sprechen. Dadurch wird sie gezwungen, sich erneut mit ihrer Vergangenheit zu beschäftigen.

Die Begegnungen zwischen Edward und Maggie entwickeln schnell eine beklemmende Dynamik. Edward gibt ihr immer nur einzelne Hinweise und lässt sie selbst nach Antworten suchen. Dadurch entstehen viele offene Fragen und eine durchgehend angespannte Atmosphäre, die mich neugierig gemacht hat.

Gut gefallen hat mir, dass Maggie als Charakter sehr menschlich wirkt. Man spürt, wie hin- und hergerissen sie ist. Einerseits möchte sie endlich mit der Vergangenheit abschließen, andererseits kann sie die offenen Fragen nicht einfach ignorieren. Die Rückblicke auf das frühere Familienleben haben mir ebenfalls gefallen, da sie der Geschichte zusätzliche Tiefe verleihen.

Charlotte Barnes setzt dabei weniger auf spektakuläre Szenen oder viele Schockmomente. Stattdessen lebt die Geschichte von ihren Charakteren, ihren Geheimnissen und der emotionalen Spannung. Für mich ist das Buch deshalb eher ein Spannungsroman mit Thriller-Elementen als ein klassischer Thriller. Trotzdem wurde ich sehr gut unterhalten. Einen Stern ziehe ich ab, weil sich die Handlung in der Mitte etwas zieht und mich die Auflösung nicht ganz so überrascht hat, wie ich gehofft hatte. Trotzdem bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt.

Fazit: „Mein Mann, der Mörder“ ist ein spannender Thriller, der vor allem durch seine Charaktere und die düstere Grundstimmung überzeugt. Wer rasante Action und nervenzehrende Spannung erwartet, könnte etwas enttäuscht sein. Wer jedoch psychologische Spannung, moralische Grauzonen und eine beklemmende Familiengeschichte schätzt, bekommt einen lesenswerten Thriller. Empfehlenswert für Fans von intelligenten Spannungsromanen.

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Veröffentlicht am 27.06.2026

Süße Romantasy mit liebenswerten Drachen

When Dealing With Dragons. Drachengold
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„When Dealing With Dragons“ von Dana Swift ist ein charmantes Fantasy-Abenteuer mit einer gelungenen Mischung aus Magie, Abenteuer und Romantik. Die Geschichte ist insgesamt sehr süß erzählt und vermittelt ...

„When Dealing With Dragons“ von Dana Swift ist ein charmantes Fantasy-Abenteuer mit einer gelungenen Mischung aus Magie, Abenteuer und Romantik. Die Geschichte ist insgesamt sehr süß erzählt und vermittelt eine warme, märchenhafte Atmosphäre, die stellenweise schon in Richtung Cozy Fantasy geht.

Besonders gefallen hat mir die Liebesgeschichte, die einfach unglaublich süß ist und sich auf eine natürliche Weise entwickelt. Dazu kommen viele herzerwärmende Momente. Nicht nur zwischen den Charakteren, sondern auch mit den Drachen, die der Geschichte zusätzlichen Charme verleihen. Die humorvollen Dialoge und die lockere Erzählweise sorgen dafür, dass man der Geschichte gerne folgt.

Carolin Haupt und Jeremias Koschorz harmonieren als Sprecherduo sehr gut. Ihre Stimmen passen zu den Charakteren, die dadurch lebendig wirken. Vor allem der Wechsel zwischen gefühlvollen und humorvollen Szenen gelingt ihnen, sodass die Geschichte beim Hören ihre Wirkung voll entfalten kann.

Zwar passiert immer wieder etwas und die Charaktere müssen einige Konflikte bewältigen, dennoch bleibt die Handlung insgesamt eher leicht und unbeschwert. Wer eine actiongeladene Fantasy erwartet, könnte sich etwas mehr Spannung oder Tiefe wünschen, doch genau diese sanfte Erzählweise macht den besonderen Reiz der Geschichte aus.

Fazit: „When Dealing With Dragons“ ist eine herzerwärmende Fantasygeschichte mit einer süßen Liebesgeschichte, liebenswerten Drachen und einer Wohlfühlatmosphäre. Als Hörbuch, wunderbar gesprochen von Carolin Haupt und Jeremias Koschorz, hat mir die Geschichte besonders viel Spaß gemacht. Eine locker leichte Lektüre und ein Hörerlebnis fürs Herz, das sich perfekt für alle eignet, die romantische Fantasy mit Cozy-Vibes mögen. Nicht ganz ohne Schwächen, aber absolut hörenswert.

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