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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2023

spannend mit vielen kniffligen Ermittlungen

Ostseenebel
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Im kleinen Städtchen Stüvensen verbringt Alva Dohrmann ein paar Urlaubstage. Dazu hat sich ein kleines Haus gemietet. In ihrer ersten Nach hört sie auf der Terrasse Geräusche. Sie bekommt es mit der Angst ...

Im kleinen Städtchen Stüvensen verbringt Alva Dohrmann ein paar Urlaubstage. Dazu hat sich ein kleines Haus gemietet. In ihrer ersten Nach hört sie auf der Terrasse Geräusche. Sie bekommt es mit der Angst zu tun, da sie das Gefühl hat sie wird beobachtet. Am nächsten Morgen findet sie im Garten am Teich einen Mann, erschlagen und tot. Schnell ist klar, dass es sich hier um einen brutalen Mord handelt. Zudem ist der Mann kein Unbekannter, nämlich der Bürgermeister.

Pia Korittki und ihr Team werden herbeigezogen und nehmen die komplizierten Ermittlungen auf. Viele Spuren, die grösstenteils keine erfolgreichen Ergebnisse bringen, bis ihnen schlussendlich doch noch der heissersehnte Durchbruch gelingt. Der Schluss wartet mit einer wahren Überraschung auf.

Die einzelnen Protagonisten sind charakterlich gut ausgearbeitet, so dass ich schnell ein Bild von ihnen bekomme. Pia, der die Leitung dieses Falles übertragen wurde, setzt sich ohne Wenn und Aber voll ein, zulasten ihres Privatlebens. Als alleinerziehende Mutter hat sie gegenüber ihrem Sohn immer ein schlechtes Gewissen, doch das gehört zu ihrem Charakterzug.

Das Cover gelungen, so wie sich viele Krimis aus dieser Gegend präsentieren. Eine raue Landschaft an der Ostsee, idyllisch und etwas abweisend.

Der Schreibstil ist flüssig und einnehmend. Was mich etwas genervt hat ist die relativ lange Einführung, in der bereits einige Personen involviert waren, ohne dass es zum Fall kommt. Zudem hat es mich gestört, dass die ebook-Version keine Absätze zwischen den einzelnen Erzählstränge aufweist. Dies störte meinen Lesefluss und war mühsam.

Was mich allerdings sehr gestört hat sind bei der Kindle-Version die fehlenden Absätze zwischen den einzelnen Erzählsträngen und davon gibt es einige. Dies ist beim Lesen absolut irritierend und zieht sich durch das ganze Buch. Das ist störend und vermiest einem ein Stück weit den Lesespaß.

«Ostseenebel» ist eine spannende mit vielen Wendungen erzählte Kriminalgeschichte, die man gut für zwischendurch lesen kann.

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Veröffentlicht am 23.10.2023

Drama mit tödlichen Folgen

Tief im Schatten
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Are, eine bekannte Region für Wintersport jeglicher Art. Aber auch ein solcher Ort geschehen Dramas, die tödlich enden. Ein Mann wird zufällig tot von zwei Touristen aufgefunden. Die herbeigerufene Polizei ...

Are, eine bekannte Region für Wintersport jeglicher Art. Aber auch ein solcher Ort geschehen Dramas, die tödlich enden. Ein Mann wird zufällig tot von zwei Touristen aufgefunden. Die herbeigerufene Polizei stellt gleich fest, dass es sich hier Mord handelt, denn seine Hände sind hinter seinem Rücken zusammengebunden. In seinem Hinterkopf klafft eine Riesenwunde, die zum Tode geführt haben. Wenig später ist klar, dass es sich hier um den ehemaligen Skirennfahrer Johan Andersson handelt. Hanna und Daniel sowie weitere Kollegen nehmen die Ermittlungen auf. Doch dieser Mordfall entwickelt sich zu einer wahren Knacknuss. Johan war in der Region bekannt als freundlicher und hilfsbereiter Mann. Niemand kann sich vorstellen, warum er auf solche grausame Art umgebracht wurde.

Das 2. Buch ist in zwei Handlungssträngen aufgeteilt. Im einen Teil erleben wir Rebecka, die sich mit 19 Jahren in einen angesehenen charismatischen Mann namens Ole, Hilfspastor verliebt und heiratet. Im aktuellen Teil schildert die Autorin eindrücklich die schwierigen Ermittlungen rund um den Mordfall Johan.

Der Schreibstil ist spannend aufgebaut, und die Kapitel sind kurzgehalten, was mir sehr gut gefallen hat. Anfänglich hat man nicht gleich das Gefühl, die zwei Handlungsstränge haben etwas miteinander zu tun. Das Cover

Hanna nimmt auf ihre Art die Ermittlungen auf. Ja sie verbeisst sich förmlich in einzelne Spuren, die nicht immer zum gewünschten Erfolg führen. Dafür sorgt Daniel, Leiter der Soko, mit seinem eher pragmatischen Stil für Ausgleich. Ich finde, diese beiden harmonieren und ergänzen sich sehr gut. Auch die weiteren involvierten Ermittler setzten alles daran, den ungewöhnlichen Mordfall aufzuklären.

Fazit: Auch das 2. Buch birgt Spannung und regt einen zum Mitraten an. Fesselnd und aufregend, wie ich es bisher von der Autorin gewohnt bin.

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Veröffentlicht am 18.10.2023

spannend, undurchsichtig

Das Erbe der Schuld
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Dr. Gerd Hartkamp, Professor für Psychologie, steht kurz vor seiner Pensionierung. Auf diese Zeit freut er sich. Zu seinen Passionen gehört das Gärtnern aber auch das Fallschirmspringen ist eine grosse ...

Dr. Gerd Hartkamp, Professor für Psychologie, steht kurz vor seiner Pensionierung. Auf diese Zeit freut er sich. Zu seinen Passionen gehört das Gärtnern aber auch das Fallschirmspringen ist eine grosse Leidenschaft von ihm. Leider wird er den nächsten Sprung nicht überleben. In seiner Vergangenheit gibt es eine dunkle Vergangenheit, die immer mehr ans Tageslicht drängt. Die grosse Frage ist natürlich, wer trägt Schuld an seinem Tod und vor allem warum?

Falkenberg hat einen Schreibstil, der mir gut gefällt. Schon in den ersten Seiten baut sich eine Spannung auf, die nicht immer aufregend ist, jedoch sehr ansprechend. Leider wird das Ganze teilweise zu stark in die Länge gezogen und wiederholt. Die einzelnen Protagonisten sind lebendig beschrieben und gut ausgebaut. Hannes Niehaus kommt als Sportler-Polizist sehr gut rüber. Seine Leidenschaft als Kanute aber auch als Polizist, bringt ihn immer wieder in gewisse Bedrängnisse. Zudem ist er kürzlich mit seiner Freundin Anna in eine gemeinsame Wohnung gezogen, was für ihn eine weitere Herausforderung mitbringt.

Überrascht hat mich das Finale, mit Erklärungen, die grundsätzlich nicht vorhersehbar waren.
4 Sterne sind verdient.

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Veröffentlicht am 14.10.2023

wenn Hass und Rache überborden

Der Frauenkeller (Thriller)
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Emma Bajetzky und Alex Kuper arbeiten zum ersten Mal zusammen. Und gleich müssen sie einen Mordfall übernehmen, der beide und das ganze Team an ihren Grenzen bringt. Eine junge Frau wurde tot aufgefunden, ...

Emma Bajetzky und Alex Kuper arbeiten zum ersten Mal zusammen. Und gleich müssen sie einen Mordfall übernehmen, der beide und das ganze Team an ihren Grenzen bringt. Eine junge Frau wurde tot aufgefunden, brutal zusammengeschlagen und weggeworfen. Die zurückgelassenen Spuren schliessen auf einen Täter, der besonders brutal vorgeht. Am ganzen Körper befinden sich Schlagspuren, mit gewissen Hinweisen, die rätselhaft sind. Wenige Tage später verschwindet eine weitere Frau. Die Ermittler setzen alles daran, den Täter ausfindig zu machen, doch dieser bleibt ihnen immer eine Nasenlänge voraus. Ein brutales Katz- und Mausspiel beginnt.

Das neue Ermittler Team wird hier vollkommen herausgefordert. Nerventötend verfolgen sie viele Spuren, bis sie wieder einsehen müssen, dass der Täter diese gewollt so hinterlegt hat. Vor allem Emma verbeisst sich förmlich in diesen Fall, was nicht allen gefällt. Alex ist eher der bedächtige und lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Zusammen harmonieren sie gut, auch bei Negativ-Erfolge.

Der Fall beginnt gleich brutal und spannend. Der Schreibstil zieht einen förmlich durch das Buch und lässt einen nicht mehr bis zum fulminanten Schluss los. Einzelne Szenen sind sehr bildhaft geschildert, die einem kalt den Rücken runterliefen. Die Nerven sind bei mir öfters strapaziert worden. Als Leser tappte ich lange im Dunkeln vor allem, weil mir lange nicht klar, warum der Täter so hasserfüllt ist und nach welchen Kriterien er die Opfer ausgewählt hat. Hier bin ich etwas im Regen stehen gelassen worden.

Insgesamt hat mich dieser Psycho-Thriller sehr gut unterhalten. Ich freue mich auf einen weiteren Fall mit diesem Ermittler-Duo, vielleicht mit etwas mehr Tiefgang.

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Veröffentlicht am 08.10.2023

Der Raubmord, ein besonderer Fall

Die Höfe
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Schon der Plot erzählt so viel, dass gleich zu Beginn eine Spannung aufgebaut wird, die einem nicht mehr loslässt. In einzelnen Kapiteln wird abwechselnd aus der Sicht von «Git» «Connor» oder «Delia» über ...

Schon der Plot erzählt so viel, dass gleich zu Beginn eine Spannung aufgebaut wird, die einem nicht mehr loslässt. In einzelnen Kapiteln wird abwechselnd aus der Sicht von «Git» «Connor» oder «Delia» über diesen spektakulären Raubmord erzählt. Dieser ist kein gewöhnlicher Raubmord, denn für die Täter geht es um viel. Die involvierten Protagonisten und deren Charakteren sehr gut beschrieben, unter anderem auch die Beweggründe, warum so gehandelt wird und nicht anders.

No Hope hat mir in seinem Aufbau und im weiteren Verlauf bis zum schlüssigen Ende sehr gut gefallen.

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