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Veröffentlicht am 09.05.2019

Folge sieben

Heliosphere 2265 - Folge 7: Die Opfer der Entscheidung
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Folge sieben der Hörspielreihe Heliosphere 2265 Die Oper der Entscheidung des Autors Andreas Suchaneck lässt den Hörer eine ganze Palette von Gewalt, Mord und Intrigen erleben. Die Hyperion befindet sich ...

Folge sieben der Hörspielreihe Heliosphere 2265 Die Oper der Entscheidung des Autors Andreas Suchaneck lässt den Hörer eine ganze Palette von Gewalt, Mord und Intrigen erleben. Die Hyperion befindet sich in einer schier ausweglosen Situation, vieles wurde zerstört auch der wichtige Interlink Antrieb. Die Gefolgsleute von Sjöberg, angestachelt von Johnston machen der loyalen Crew das Leben schwer und einige der Protagonisten werden schwer verletzt oder sterben. Die Vergangenheit einiger Crewmitglieder wird erhellt und der Hörer erfährt Wissenswertes aus dem Leben diverser Hauptcharaktere. Aber wie so oft wird die Hyperion aus der misslichen Lage befreit und fliegt einem ungewissen Schicksal entgegen.

Der Autor spielt in dieser Folge wieder geschickt mit dem Schicksal und lässt sich einiges einfallen um die Situation zu retten. Der Hörer kann sich auf jeden Fall wieder auf Spannung und Nervenzehrende Situationen freuen und auf Charaktere die sich weiter entwickeln.

Die einzelnen Sprecher verkörpern die Charaktere sehr gut und lassen durch entsprechende Stimmlagen die Situationen lebendig erscheinen. Müdigkeit und Resignation lassen sich gut heraushören und die Musik passt sich harmonisch in die Geschichte ein. Die Lautstärke der Musik ist gut abgestimmt auf die Sprecher und es gibt keine krassen Unterschiede in der Lautstärke. Insgesamt für mich die bisher beste Umsetzung der Heliosphere Reihe als Hörspiel.

Veröffentlicht am 08.05.2019

Norah und Jared

Ein bisschen Romantik, bitte!
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Ein bisschen Romantik, bitte ist der dritte Band Der verliebt in Eden Bay Reihe der Autorin Saskia Louis. Die Liebesromanautorin Norah Dawson hat eine Schreibblockade und den Glauben an das Happy End verloren. ...

Ein bisschen Romantik, bitte ist der dritte Band Der verliebt in Eden Bay Reihe der Autorin Saskia Louis. Die Liebesromanautorin Norah Dawson hat eine Schreibblockade und den Glauben an das Happy End verloren. Jared Sullivan hat noch nie an das Happy End geglaubt, als beide aufeinander treffen fühlen sie sich sofort voneinander angezogen doch ausgerechnet jetzt hat Jared eine Wette abgeschlossen das er zwei Monate abstinent leben will. Die direkte und ehrliche Art von Norah ist einfach unwiderstehlich für Jared.

Mit Witz und guten Dialogen unterhielt mich die Autorin einige Stunden lang. Die Annäherung von Norah und Jared und ihr Gefühlschaos werden gut beschrieben, durch die Gedankengänge der beiden waren ihre Handlungen gut nachvollziehbar. Norahs direkt Art war erfrischend und unterschied sich von den üblichen Hauptdarstellerinnen einer Liebesgeschichte. Die sonst üblichen Missverständnisse und Wendungen gab es nicht. Bereits bekannte Charaktere aus den Vorbänden tauchen auch wieder auf und tragen zum Gelingen der Geschichte bei. Im Buch sind einige explizite Stellen vorhanden, die das Buch aber nicht dominieren. Das Buch könnte zwar ohne Vorkenntnisse der ersten zwei Bände gelesen werden, aber für das volle Lesevergnügen wäre es gut die beiden Bände gelesen zu haben. Für mich eine Reihe in der noch einige Bände folgen dürfen, da ich die ersten drei Geschichten sehr gut fand und es gibt auch schon Andeutungen wer das nächste Paar werden könnte.

Veröffentlicht am 08.05.2019

Mal was anderes

Die Wahrheit hat Zähne
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Die Wahrheit hat Zähne ist ein Vampirroman aus der Feder des Autors David Pawn und er hat damit mal einen ganz anderen Ansatz als üblich für dieses Genre gewählt.Vampirjägerin Geraldine tötet Vasallen ...

Die Wahrheit hat Zähne ist ein Vampirroman aus der Feder des Autors David Pawn und er hat damit mal einen ganz anderen Ansatz als üblich für dieses Genre gewählt.Vampirjägerin Geraldine tötet Vasallen des Vampirs Toralf dieser will dies rächen und die Ereignisse nehmen ihren Lauf.

Dem Autor ist es gelungen eine gute Geschichte rund um Vampire und ihre Eigenschaften zu erzählen. Seine Erklärungen wie es zu den Mythen rund um Vampire gekommen ist, sind passend und teilweise recht originell. Die Charaktere sind nicht schwarz oder weiß sondern weisen viele Facetten auf. Der Schreibstil ist flüssig und somit gut lesbar. Einige der Gedankengänge hätten etwas gestrafft werden können, dann wäre der Spannungsbogen höher gewesen, aber gestört hat es mich in keinem Fall. Höchsten, das es etwas länger dauerte bis die eigentlichen Ereignisse weiter vorangetrieben wurden. Das Ende fand ich überraschend und eine Fortsetzung wäre im Rahmen des Möglichen, wobei das Buch in sich abgeschlossen wirkt. Die verschiedenen Sichtweisen aus denen erzählt wird, verdeutlichen die Motive der Protagonisten sehr gut. Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich hatte einige Stunden Lesevergnügen.

Veröffentlicht am 08.05.2019

Vieles bleibt noch ungeklärt

Himmelsgnade
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Im Auftaktband ihrer Vampirheilerin Reihe Himmelsgnade erzählt die Autorin Nina Melchior die Geschichte von Elise Brennan, deren Vater angefangen hat ein Heilmittel gegen Vampirismus zu suchen. Nach dem ...

Im Auftaktband ihrer Vampirheilerin Reihe Himmelsgnade erzählt die Autorin Nina Melchior die Geschichte von Elise Brennan, deren Vater angefangen hat ein Heilmittel gegen Vampirismus zu suchen. Nach dem gewaltsamen Tod ihres Vaters dauert es einige Zeit, bis Elise in der Lage ist das Erbe ihres Vaters anzutreten. Ihr zur Seite steht der Theologiestudent Michael, für die Leser erst einmal ein unscharf umrissener Charakter. Während der Suche nach den Komponenten des Heilmittels trifft Elise auf den Vampir Magnus, dessen Herkunft auch eher schwammig gezeichnet wird. Im Laufe der Geschichte steht Elise zwischen Michael und Magnus und es kamen bei mir viele Fragen zur Vergangenheit und den Hintergründen der Personen auf. Leider lässt die Autorin die Leser und auch Elise lange im dunklen und auch zum Ende hin gibt es noch viele lose Stränge, die sich wohl erst im Verlauf von Band 2 und 3 klären sollen. Insgesamt fand ich die Idee hinter der Geschichte und die Gedankengänge zum Vampirismus mal was anderes, da ich jedoch zu den Lesern gehöre, die nicht gerne lange im Unklaren sind und die auch gerne mal mehr wissen möchte als die Protagonisten, hatte ich nicht das 100 %ige Lesevergnügen. Ich folge gerne dem Geschehen, wenn ich schon weiß was los ist und achte dabei auf die Hinweise für die einzelnen Personen in der Geschichte.

Der Schreibstil selber ist angenehm und gut lesbar und die Charaktere sind vielschichtig angelegt. Es gibt dabei auch kein klar definiertes gut oder böse, die Leser sollen sich eher selber ein Bild von den Charakteren machen können und dann entscheiden wer für sie gut oder böse ist. Für Leser die es gerne geheimnisvoll mögen ein sehr schöner Auftaktband, für diejenigen, die wie ich gerne etwas weniger Geheimnis und dafür mehr Infos haben wollen, ganz nett aber nicht umwerfend. Insgesamt aber ein guter Auftaktband mit Potential nach oben für den weiteren Verlauf der Geschichte.

Veröffentlicht am 08.05.2019

Ein Plan wird geschmiedet

Der Heiratsplan
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Mit ihrem Roman Der Heiratsplan beginnt die Autorin Sophia Farago ihre Lancroft Abbey Serie. Der Leser lernt die älteren Mädchen der Familie Barnett kennen, während sich die älteste Frederica auf ihr Debüt ...

Mit ihrem Roman Der Heiratsplan beginnt die Autorin Sophia Farago ihre Lancroft Abbey Serie. Der Leser lernt die älteren Mädchen der Familie Barnett kennen, während sich die älteste Frederica auf ihr Debüt in London freut, zeigt sich die zweitälteste Tochter Penelope nicht so begeistert. Leider wird die Vorfreude von Frederica jäh beendet, als sich herausstellt, das ihr verstorbener Vater lediglich einen Schuldenberg hinterlassen hat. Nun zeigt sich die praktische Seite ihrer Mutter Louise, welche den Plan schmiedet ihre Tochter Penelope nach London zu schicken. Sie traut Penelope eher zu mit ihrer Schönheit binnen weniger Wochen einen reichen Mann zu finden, der die Familie finanziell retten kann. Da sich die eigentlich vorgesehene Begleitperson, Agatha Alverston, die verwitwete Nichte von Louise Barnett ein Bein bricht, kann Frederica doch noch mit ihrer Schwester nach London reisen. Als Agatha Alverston soll Frederica nunmehr ihre Schwester an den Mann bringen. Das dies nicht ohne Probleme abläuft, wird dem Leser schnell klar, aber Frederica bekommt unerwartet Hilfe und alles scheint sich zum Guten zu wenden.

In bester Jane Austen Manier erzählt Sophia Farago die amüsante Geschichte rund um Frederica und ihre Schwester Penelope. Es gibt Irrungen und Missverständnisse und man hofft bis zum Schluss auf einen guten Ausgang. Der Erzählstil ist flüssig und das Buch lässt sich sehr gut lesen und ich fand es an keiner Stelle langatmig oder gar langweilig. Das Buch spielt im Jahr 1811 und ich finde den Geist dieser Zeit sehr gut eingefangen. Für mich ein guter Auftakt einer Serie, die vorerst auf fünf Bände ausgelegt ist.