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Veröffentlicht am 16.02.2017

Ich liebe Pasta

Mia liebt Pasta
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Mia liebt Pasta ist ein Buch der Autorin Mirja Hoechst in dem sie Pasta in allen möglichen Formen vorstellt.

Unterteilt ist das Buch in verschiedene Abschnitte und es beginnt mit einer allgemeinen Einführung. ...

Mia liebt Pasta ist ein Buch der Autorin Mirja Hoechst in dem sie Pasta in allen möglichen Formen vorstellt.

Unterteilt ist das Buch in verschiedene Abschnitte und es beginnt mit einer allgemeinen Einführung. Die Autorin stellt erst einmal eine Liste des benötigten Handwerkszeug vor. Diese ist erfreulich kurz und das meiste müsste in vielen Haushalten vorhanden sein. Dann geht es weiter mit der Vorstellung der verschiedenen Pastasorten und im Text finden sich schon die ersten Tipps der Autorin für die Herstellung eigener Pasta. Wobei die Rezepte auch mit fertiger Pasta gekocht werden können.

Im nächsten Abschnitt geht es um Grundrezepte für Pastateig, dabei werden auch ein Teig für Veganer und glutenfreier Teig vorgestellt. Außerdem finden sich verschiedenen Rezepte für bunte Pasta, Grundsaucen sowie Pesto. Alles gut erklärt und auch mit Angaben für wie viele Personen das Rezept berechnet wurde. Nährwertangaben gibt es bei den Rezepten nicht.

Die weiteren Kapitel widmen sich gekochter Pasta, sowie gefüllter, gebackener, gekühlter und gesüßter Pasta. Alle Rezepte werden von einem Foto begleitet, das die Pasta in ihrer Endform zeigt. Ein alphabetisches Rezeptregister schließt das Buch ab.

Mir haben etliche Rezepte aus diesem Buch gut gefallen und sie sind auch nicht besonders aufwändig oder mit zu vielen schwer erhältlichen exotischen Zutaten zusammengestellt. Ein Buch also aus dem man unkomplizierte und dennoch leckere Pastagerichte zaubern kann. Bei etlichen Rezepten finden sich auch hilfreiche Tipps rund um die Zubereitung. Auch als Geschenk für Pastaliebhaber finde ich dieses Buch gut geeignet.

Veröffentlicht am 15.02.2017

Abgespult

Der Fluch der Sirene
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Der Fluch der Sirene ist ein Buch der Autorin Bettina Münster und hätte aufgrund der Inhaltsangabe Potential für ein gelungenes Lesevergnügen. Cindy Hamilton wird in ihren Träumen von Akim al Harun besucht ...

Der Fluch der Sirene ist ein Buch der Autorin Bettina Münster und hätte aufgrund der Inhaltsangabe Potential für ein gelungenes Lesevergnügen. Cindy Hamilton wird in ihren Träumen von Akim al Harun besucht und bekommt von ihm eine schwer zu lösende Aufgabe. Ihr zur Seite gestellt wird der Fotograf Richard Wayes und an Kontrahenten fehlt es auch nicht. Leider bleiben die Charaktere blass und ohne Hintergrund. Die Geschichte wird leidenschaftslos abgespult und alle gängigen Komponenten munter gemischt. Heraus kommt dabei leider keine fesselnde Geschichte sondern eine eher lustlos erzählte Geschichte, der das innere Feuer fehlt. Beim Lesen kam es mir eher so vor als ob eine Auftragsarbeit abgegeben werden musste und es wurde versucht eine Liebesgeschichte mit einem Hauch von Magie zu verfassen.

Leider springt dieses Magie nicht zu mir rüber, statt knisternder Leidenschaft eine eher weinerliche Protagonistin die sich in ihren Gedanken immer wieder darüber beklagt angefasst zu werden obwohl sie es nicht mag, es aber dennoch paralysiert und mit wohligem Gefühl hinnimmt. Anfangs eine Frau die stark erscheinen möchte dann immer mehr ein Anhängsel das im Hintergrund verschwindet und sich gefühlt von jedem attraktiven gutgebauten Mann angezogen fühlt. Es gibt auch einen Kontrahenten, der versucht die Mission zum Scheitern zu bringen, aber warum er das will kommt nicht zur Sprache und hinterlässt bei mir ein Gefühl das ich mir da selber was zusammen reimen soll.

Der Schreibstil selber ist flüssig und routiniert, spricht mich aber aufgrund der blassen Charaktere nicht besonders an. Ein Buch das man liest und praktisch nach der letzten Seite weglegt und vergisst. Ich kann es nur denjenigen empfehlen die sich ablenken wollen ohne sich fesseln zu lassen.

Veröffentlicht am 15.02.2017

Kein Buch für vergnügliche Lesestunden

Das zerstörte Leben des Wes Trench
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In seinem Buch Das zerstörte Leben des Wes Trench lässt uns der Autor teilhaben am Leben von Wes Trench nachdem der Hurrikan Katrina gewütet hat. Seine Mutter ist dabei umgekommen, der Vater verbittert ...

In seinem Buch Das zerstörte Leben des Wes Trench lässt uns der Autor teilhaben am Leben von Wes Trench nachdem der Hurrikan Katrina gewütet hat. Seine Mutter ist dabei umgekommen, der Vater verbittert und er kennt nur noch Arbeit und kein Vergnügen. Der Autor lässt hier mehrere Lebensstränge nebeneinander laufen und der Leser wird nach und nach mit der Geschichte der Charaktere bekannt gemacht. So gibt es unter anderem noch den Shrimpfischer Lindquist der versucht einen Schatz zu finden und die Brüder Toup die durch den Anbau von Marihuana über die Runden kommen wollen.

In lebendiger und bildhafter Sprache entsteht ein Bild von der Mühsal der Protagonisten und ihrem Kampf ums Überleben. Das Bild ist eher düster und die Zukunft dunkel. Der Autor scheut sich auch nicht den Finger auf die Missstände zu richten, die das Schicksal der Personen in seinem Roman beeinflussen. Kein Buch für ein kurzweiliges Lesevergnügen sondern ein nachdenklich stimmender Roman der mich betroffen zurück gelassen hat.

Veröffentlicht am 15.02.2017

Berührend und fesselnd

Das Traumbuch
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In ihrem Roman Das Traumbuch erzählt Nina George die Geschichte von Eddie, Henri und Sam. Henri wird auf dem Weg zu seinem Sohn Sam, den er kaum kennt, von einem Auto angefahren. Er fällt aufgrund des ...

In ihrem Roman Das Traumbuch erzählt Nina George die Geschichte von Eddie, Henri und Sam. Henri wird auf dem Weg zu seinem Sohn Sam, den er kaum kennt, von einem Auto angefahren. Er fällt aufgrund des Unfalls ins Koma und Eddie, seine ehemalige Freundin und Sam treffen am Krankenbett von Henri zusammen. Beide kümmern sich um Henri und die Geschichte wird aus der Perspektive von allen drei Protagonisten erzählt. Besonders berührt hat mich die Perspektive von Henri der immer wieder den Tod seines Vaters durchlebt.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich dadurch gut lesen. Im Laufe der Geschichte stellt ich mir auch mehr als einmal die Frage was wäre wenn ich mich in bestimmten Situationen anders entschieden hätte. Ein Buch das zum träumen und nachdenken verführt, ohne dabei pathetisch daher zu kommen.

Veröffentlicht am 15.02.2017

Spannung bis zur letzten Seite

Das große Schweigen
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Mit ihrem Roman Das große Schweigen hat mich die Autorin Katja Montejano gut unterhalten. Eher Thriller als Krimi erzählt sie die Jagd auf einen gestörten Mörder der seine Opfer auf grausige Weise foltert ...

Mit ihrem Roman Das große Schweigen hat mich die Autorin Katja Montejano gut unterhalten. Eher Thriller als Krimi erzählt sie die Jagd auf einen gestörten Mörder der seine Opfer auf grausige Weise foltert und ermordet. Opfer sind Freunde und Bekannte der ehemaligen Kripobeamtin Primerose Bouillé die erste Drohungen kurz nach einen Anschlag auf ihren Vater Ferdinand Bouillé erhält. Sie fängt an in der Vergangenheit der Attentäterin zu suchen und kommt auf einige Spuren, die zu einem spannenden Finale führen.

Die Autorin webt geschickt eine Geschichte mit unerwarteten Wendungen und falschen Fährten. Der Schreibstil ist gut lesbar und der Leser wird auch nicht mit zig Personen überfordert und die Namen der Charaktere sind einprägsam. Als Leser erhält man auch immer wieder Einblick in die Gedankengänge der einzelnen Protagonisten und kann sich so gut in die Figuren einfühlen. Insgesamt eine gelungene Mischung aus Krimi und Thriller mit gut angelegten Charakteren. Die Folterungen und Morde werden mit wohldosierten Details erzählt und als Leser spinnt man unwillkürlich weiter, was die Autorin nicht erzählt. Für mich eine spannende und lesenswerte Lektüre.