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Veröffentlicht am 10.05.2019

Wer ist die Frau im roten Kleid?

Rachewinter
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Zum Inhalt:
In Wien filmen zwei Dacharbeiter eine heiße Sexszene im gegenüberliegenden Fenster, jedoch endet diese in einen Mord. Aufgrund des Videos kann die Polizei den vermeintlichen Täter als Michael ...

Zum Inhalt:
In Wien filmen zwei Dacharbeiter eine heiße Sexszene im gegenüberliegenden Fenster, jedoch endet diese in einen Mord. Aufgrund des Videos kann die Polizei den vermeintlichen Täter als Michael Kotton schnell ermitteln. Dieser wendet sich an die Anwältin Evelyn Meyers. Als sie hört, dass der oberste Staatsanwalt, ihr ehemaliger Vorgesetzter, die Anklage persönlich übernimmt, ahnt sie dass es hier um mehr gehen muss. Schließlich ist Michael Kottons Vater ein reicher Geschäftsmann in der Glücksspielbranche. Ist ihr Mandant wirklich der Täter oder soll hier nur ein Bauernopfer fallen?
In Leipzig wird Pulaski zu einem tödlichen Unfall in einem Motel Zimmer gerufen. Pulaski kennt den Toten, der Vater von Nina, einer Freundin seiner Tochter. Doch Pulaski glaubt nicht an einen Unfall, einige Dinge passen nicht zusammen. Als Pulaski auf die Spur weiterer ungewöhnlicher Morde stößt, die im Zusammenhang mit einer Frau stehen, ermittelt er auf eigene Faust. Doch auch seine Tochter Jasmin ist mit ihrer Freundin Nina auf der Suche nach der unbekannten Frau, da diese als letzte Ninas Vater lebend gesehen hat. Wie immer stellt sich hier die Frage: Wie hängen die unterschiedlichen Fälle zusammen? Hier kann ich euch nur empfehlen, dieses Buch zu lesen.

Meine Meinung:
Das Cover passt zu der „Rache-Reihe“ mit dem Ermittler Walter Pulaski und der Anwältin Evelyn Meyers. Dies ist der 3. Teil des Duos, welches jedoch jeder an unterschiedlichen Fällen in verschiedenen Ländern arbeitet. Man muss nicht unbedingt die vorherigen Teile gelesen haben, da dies ein völlig neuer Fall ist und das Buch nicht auf die Vorgänger aufbaut.
Wie von Andreas Gruber gewohnt gibt es hier wieder unterschiedliche Erzählstränge und Tatorte in verschiedenen Ländern, die irgendwie im Zusammenhang stehen. Was natürlich zum Ende hin eine Zusammenarbeit zwischen Meyers (Wien) und Pulaski (Leipzig) begründet. Geschickt wird das Thema „Transgender“ eingebaut und durch gründliche Recherche des Autors dem Leser nahe gebracht. Die kurzen Kapitel, unterschiedliche Protagonisten und die wechselnden Perspektiven sorgen für Spannung, die man so von Andreas Gruber in seinem rasanten und flüssigen Schreibstil gewohnt ist.
593 Seiten die nur so dahin fliegen und es nicht möglich machen das Buch aus der Hand zu legen, da man dringend wissen möchte wie sich die Fälle annähern und letztendlich wie sie vom Autor miteinander verknüpft werden.
Gruber gelingt es beim sogenannten Showdown noch mit einem Tüpfelchen auf dem „i“ zu kommen, mit dem man wirklich nicht gerechnet hätte.
Ich kann es kaum erwarten den nächsten Gruber in Händen zu halten und wünsche dem Autor, dass es ihm weiterhin gelingt die hohen Erwartungen seiner Fans zu erfüllen.

Fazit:
Kurzweilige Lesestunden und spannende Unterhaltung sind bei diesem Thriller garantiert.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Wer ist sie?

Ein Teil von ihr
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Zum Inhalt:
Andrea, genannt Andy kehrte vor 3 Jahren nach Hause zurück um ihrer Mutter, die die Diagnose Krebs erhalten hat, beizustehen.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen zu Andreas Geburtstag in einem ...

Zum Inhalt:
Andrea, genannt Andy kehrte vor 3 Jahren nach Hause zurück um ihrer Mutter, die die Diagnose Krebs erhalten hat, beizustehen.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen zu Andreas Geburtstag in einem Restaurant, taucht plötzlich ein Amoktäter auf. Kurz bevor dieser Andy erschießen kann, stellt sich ihre Mutter ihm in den Weg. Andy sieht wie ihre Mutter den Attentäter tötet und muss sich fragen: "Wer ist diese Frau?". Kurz darauf wird Laura in ihrem Haus überfallen und Andy greift ein. Die Mutter beschwört Andy sofort zu fliehen und sich unauffällig zu verhalten, damit „SIE“ sie nicht finden. Andy befolgt zunächst die Anweisung ihrer Mutter, die ihr immer fremder vorkommt. Doch als sie an der ersten Station ankommt die ihre Mutter genannt hat, stellt Andy fest, dass ihr ganzes Leben auf einer Lüge aufgebaut ist. Was hat ihre Mutter zu verheimlichen, wer ist sie wirklich und wer ist hinter ihnen her?

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt charakterstark und lässt uns ahnen, dass Andys Mutter nicht ganz diejenige zu sein scheint, die sie vorgibt. Dies macht es zunächst erstmal spannend, da es den Leser wirklich interessiert wer nun Laura in Wirklichkeit ist. Die Geschichte wird in zwei abwechselnden Zeitebenen erzählt, einmal das jetzt, in dem Andrea sich auf der Flucht befindet und erfahren will, wer ihre Mutter in Wirklichkeit ist und einmal um die 80er Jahre, hier erfährt der Leser was ihre Mutter Laura erlebt hat. Die Protagonisten wirken nicht sehr sympathisch auf mich. Andrea wird teilweise so beschrieben, als wäre sie geistig etwas zurück geblieben obwohl das nicht so ist. Laura wirkt mal liebevoll, mal eiskalt. Bei Karin Slaughter‘s Büchern schwanke ich immer hin und her. Die Serie Tolliver/Linton faszinierte mich Anfangs, doch dann empfand ich sie immer langweiliger, zu oft erfolgte das gleiche Schema, während mich ihre Einzelbücher wiederum fesselten.
Bei diesem Buch schwanke ich nun ebenfalls. Zum einen ist es spannend, zum anderen zieht es sich jedoch etwas, was vielleicht auch daran liegt das man sich mit keinem Charakter so richtig identifizieren kann. Leider erfüllte das Buch meine Erwartungen nicht.

Fazit:
Teils spannend/teils langatmig. Das Buch erfüllte jedoch nicht meine Erwartungen und fällt für mich unter die Kategorie: Ja man kann es lesen, muss man aber nicht unbedingt.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Ist er wieder da

Echo Killer
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Zur Autorin:
Christi Daugherty arbeitete jahrelang als Gerichtsreporterin für die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters, u.a. in Savannah und New Orleans. Für ihre investigativen Reportagen ...

Zur Autorin:
Christi Daugherty arbeitete jahrelang als Gerichtsreporterin für die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters, u.a. in Savannah und New Orleans. Für ihre investigativen Reportagen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Als Jugendbuchautorin wurde sie mit der Bestsellerreihe «Night School» bekannt, die in 24 Ländern erscheint. Mit «Echo Killer», ihrem ersten Thriller für Erwachsene, kehrt sie zu ihren Wurzeln zurück. Die Autorin lebt mit ihrem Mann, einem Filmproduzenten, in Südengland.

Zum Inhalt:
Vor 15 Jahren wurde die Mutter der Polizeireporterin Harper McClain ermordet. Die damals 12-jährige fand ihre Mutter und leidet bis heute darunter, vor allem da der Mörder bisher nicht gefasst wurde. Als Harper zu einem Tatort kommt erinnert das Szenario an den Mord an ihrer Mutter, kein Wunder das Harper tief betroffen glaubt der Mörder sei zurück. Da die Polizei aber nicht von einem gleichen Täter ausgeht, ermittelt Harper auf eigene Faust und verstößt dabei gegen einige Regeln die ihre Freunde und ihre Vorgesetzten gegen Sie aufbringen. Doch Harper lässt der Gedanke nicht los den Mörder Ihrer Mutter und des neuen Opfers zu finden. Allein und auf sich gestellt will Harper die Wahrheit finden, doch dafür zahlt sie einen hohen Preis.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch gewonnen und durfte es vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen. Dies ist das Debüt der Autorin Christi Daugerhty in dem Genre Thriller für Erwachsene. Es war ein Herzensprojekt von ihr und sie hegte lange Zweifel wann und ob Sie dieses Buch schreiben soll. Sie fragte sich selbst ob sie für einen Erwachsenenthriller „soweit“ sei. Meine Antwort lautet: „Ja, Frau Daugerthy, sie sind soweit“.
Der rasante und flüssige Schreibstil verspricht einen guten Thriller. Das Augenmerk liegt auf der Polizeireporterin Harper McClain, die der Leser bei ihren Gedankengängen und Ermittlungsversuchen begleitet und man mit eigenen Gedankengängen genauso versucht heraus zu finden, ob und wie die beiden Morde zusammen hängen. Man spürt ihre seelische Verwundung und versteht ihre Verbissenheit den Mörder zu finden. In Harpers Visier gerät sehr bald eine bestimmte Person und man fragt sich, ebenso wie Harpers Bekannte, ob sie sich nicht da in etwas verrennt. Kurz kam mir zwischenzeitlich der Gedanken an einen anderen Protagonisten als Täter, den ich jedoch wieder verwarf um später zu erfahren, dass das ganze wohl doch darauf hinaus läuft um kurz vor dem Showdown dies nochmals kurz in Frage zu stellen. Es gibt ein Ende, doch stellt dies weder Harper noch den Leser ganz zufrieden. Hier hat die Autorin geschickt den Wunsch nach einer Fortsetzung gelegt und ich hoffe wirklich, dass diese sehr bald erscheinen wird.
Der flüssige Schreibstil und die ganze Atmosphäre sorgten dafür dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

Fazit:
Ein gelungenes Debüt der Autorin im Genre „Erwachsenen-Thriller“ mit der Hoffnung auf eine baldige spannende Fortsetzung.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Gier kann tödlich enden

Die Totensucherin
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Zur Autorin:
Emily Littlejohn lebt in Colorado. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet sie als Programmdirektorin für die Rocky Mountain Mystery Writers of Amerika. Mit ihrem Debütroman „Inherit ...

Zur Autorin:
Emily Littlejohn lebt in Colorado. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet sie als Programmdirektorin für die Rocky Mountain Mystery Writers of Amerika. Mit ihrem Debütroman „Inherit the Bones „ bei uns erschienen unter dem Titel „ Die Totenflüsterin“ gewann sie 2017 den ThrillerFest Best First Sentence Wettbewerb.

Zum Inhalt:
Gleich der erste Dienst nach der Babypause fängt für Gemma nicht gerade gut an. Mitten in einem großen Schneesturm wird sie nachts zu einem Mord an einer Privatschule gerufen. Wie sich herausstellt handelt es sich hierbei um einen berühmten Schriftsteller, der inkognito an der Schule als Gastdozent fungierte. Im Mund der Leiche steckt ein Zettel mit den Worten „Das ist erst der Anfang“. Hat man es hier mit einem Serienmörder zu tun? Die Ermittlungen an der Schule bringen noch andere Merkwürdigkeiten zu Tage. Denn jemand unter den Pseudonym Grimm drangsaliert die Schüler.

Meine Meinung:
Der 2. Teil um die Ermittlerin Gemma Monroe beginnt nach ihrer Babypause.
Das Zitat Monroes Chef: „ Bekommen sie so schnell wie möglich wieder ein Baby, ohne sie war es hier ruhiger“, beschreibt den Ort Cedar Valley. Leichen tauchen dort eher selten auf. Die Autorin beschreibt sehr gut, die innere Zerrissenheit von Gemma. Teils ist sie froh wieder aktiv im Dienst arbeiten zu können und nicht als Glucke zu Hause bei ihrem Kind zu sein, teils muss sie sich noch in die Rolle als Mutter einfinden. Dennoch liebt Gemma ihre Tochter über alles. Die Autorin versucht verschiedene Spuren zu legen, so dass Gemma in mehrere Richtungen ermitteln muss. Mein Verdacht wer der Mörder ist, hat sich am Ende bestätigt. Aber auch die anderen Nebenschauplätze werden aufgeklärt. Ein gut durchdachter, solider Kriminalroman.

Fazit:
Gute solide Fortsetzung mit der Ermittlerin Gemma Monroe

Veröffentlicht am 10.05.2019

Lauf um dein Leben

Im Visier des Mörders
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Zum Inhalt:
Jessica überrascht ihrer Schwester Maria Magdalena (eine Nonne) zum Geburtstag mit einer Heißluftballonfahrt, nicht ahnend dass dies mit einem Drama endet.
12 Personen genießen die Aussicht ...

Zum Inhalt:
Jessica überrascht ihrer Schwester Maria Magdalena (eine Nonne) zum Geburtstag mit einer Heißluftballonfahrt, nicht ahnend dass dies mit einem Drama endet.
12 Personen genießen die Aussicht bis Sie Zusehen müssen, wie ein Mörder ein junges Mädchen erschlägt. Hilfe holen können Sie nicht, da die Handys keinen Empfang haben. Jessica macht mit ihrem Handy noch schnell ein paar Fotos, fängt aber den Blick des Mörders auf und weiß, dass sie ihn schon einmal gesehen hat. Dieser macht nun Jagd auf die 12 Personen im Ballon. Fassungslos versuchen sie mit dem Ballon zu entkommen, doch nur eine Person überlebt. Der Mörder setzt alles in Bewegung diese Person zu finden, bevor sie sich in Sicherheit bringen kann. Aber warum meldet diese Person sich nicht bei der Polizei?

Meine Meinung:
Im Rahmen eines günstigen Einführungspreises habe ich mir dieses Buch gekauft und muss sagen dass ich das nicht bereut habe. Dies ist zudem auch mein erstes Buch dieser Autorin.
Hier herrscht Spannung vom Anfang bis zum Ende. Die Autorin Sharon Bolton versteht es geschickt tolle Wendungen in dieser Geschichte einzubinden, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Denn hier geht es nicht nur darum, dass ein Mörder die Gruppe verfolgt, sondern auch um eine weitaus größere Geschichte. Und natürlich fragt sich der Leser, warum wendet die Person sich nicht an die Polizei oder andere Menschen, die ihr helfen könnten. Geschrieben ist in kleineren Kapiteln aus der Sicht von Jessica, dem Mörder, dem Polizisten und aus Rückblicke die das innige Verhältnis der beiden Schwestern beschreiben. Ich würde sehr gerne noch mehr über dieses Buch schreiben, doch dann würde ich zu viel verraten. Wirklich ein sehr spannend geschriebener Thriller, der mich selbst nach Beendigung des Buches noch in meinen Träumen begleitet hat. War Spannung sucht, ist hier genau richtig. Ich werde mit Sicherheit noch einige Bücher dieser Autorin lesen.

Fazit:.
Ein sehr spannend geschriebener Thriller, der mich selbst nach Beendigung des Buches noch in meinen Träumen begleitet hat.