Platzhalter für Profilbild

marpije

Lesejury Star
offline

marpije ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit marpije über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.12.2016

Geschmacklos

Außer uns spricht niemand über uns
0

Der Ich- Erzähler ist ein durchschnittliche Mann, er hat ein Wohnung, Ersparnisse , ein Arbeit bei Radio, er führt eine Beziehung mit eine Frau Namen Carola und er ist nicht glücklich. Sein Alltag ist ...

Der Ich- Erzähler ist ein durchschnittliche Mann, er hat ein Wohnung, Ersparnisse , ein Arbeit bei Radio, er führt eine Beziehung mit eine Frau Namen Carola und er ist nicht glücklich. Sein Alltag ist monoton und ohne große Ereignisse , er ist ein ruhiger Typ welche allen Konfrontationen geht aus den Weg, er mag keine Hunde und hat Angst von Tatoos , sein heile , graue Welt bekommt Risse wenn Carola ihn verlässt, er stürzt in Trauer und ihm ist bewusst er muss schnell eine neue Frau finden.

Der Protagonist hat in mich sehr gemischte Gefühle geweckt, am Anfang habe ich ihn gemocht, dann er hat bei mir Mitleid geweckt welche am Ende hat zu Abneigung gewechselt, er ist ein Mensch mit Humor und mit viel selbst Ironie , aber auch sehr fad, er hat keine eigene Meinung, lässt sich steuern durch die anderen Menschen und lebt in einem Welt voll gefühlt mit Erinnerungen von seiner gestorbener Mama, er hat kein Mut für die offene Gespräch, er ist ein Mann ohne Hose, seine Entscheidung am Ende von diese Geschichte finde ich total geschmacklos und abstoßend.

Der Schreibstil ist ironisch und sehr langatmig, der Erzählung zieht sich sehr und die Ereignisse sind flach und blass, das Gefühlswelt ist sehr beschränkt, einzige gute sind hier die Beobachtungen von Alltag - manchmal traurig, manchmal witzig aber immer gut getroffen. Die Stimmung ist beklemmend und traurig so wie die Beziehung von die Protagonisten wo herrscht Stille und keine Freude.

Veröffentlicht am 23.12.2016

Erinnerungen und Fossilien

Memory Wall
0

Die 74-jährige Alma Konachek lebt alleine in Kapstadt, ihre Mann Harald ist verstorben und sie verliert langsam ihre Gedächtnis. Um sie kümmert sich nur ein schwarzer Diener Peko , aber die Demenz ist ...

Die 74-jährige Alma Konachek lebt alleine in Kapstadt, ihre Mann Harald ist verstorben und sie verliert langsam ihre Gedächtnis. Um sie kümmert sich nur ein schwarzer Diener Peko , aber die Demenz ist so weit vorgeschritten , dass Alma soll in der Pflegeheim gehen, das Haus muss verkauft sein und Peko verliert sein Arbeit. Jeder Nacht zu Almas Haus ist eingebrochen, die Einbrecher dursuchen ihre Erinnerungen welche sind auf die Kassetten gespeichert, die suchen nach einen bestimmten Erinnerung über eine Fossilie welche ihre Mann Harald hat gefunden.

Der Schreibstil ist flüssig, einfach und angenehm zu lesen, die Stimmung ist wechselbar- in ganzen ist die Geschichte leicht und heiter, aber mir fehlt die Nähe zu die Protagonisten, Alma ist kalt und herzenlos und obwohl sie ist krank ich kann sie nicht mögen , einzige Person welche hat mir gefallen war Peko, seine Liebe zu seinen Sohn ist grenzenlos, Mitleid habe ich für der Luvo , der junge Erinnerungszapfer welche weißt er stirbt bald.

Der Autor hat in die Geschichte viel Gegensätze reingepackt, die größte ist die Unterschied zwischen das Leben von die reichen weisen und die armen schwarzen.

Die Teilweise fantastische Novelle hat mich nicht ganz überzeugt, darum nur die drei Sterne.

Veröffentlicht am 22.12.2016

Vegetarische Obsession

Die Vegetarierin
0

Yeong-hye ist sehr durchschnittliche Frau und genau ist auch ihre Ehe - durchschnittlich , alles hat gewöhnte Abläufe bis zu einem Tag wenn sie beschloss , nach einen Traum , eine Vegetarierin sein, wenn ...

Yeong-hye ist sehr durchschnittliche Frau und genau ist auch ihre Ehe - durchschnittlich , alles hat gewöhnte Abläufe bis zu einem Tag wenn sie beschloss , nach einen Traum , eine Vegetarierin sein, wenn ihre Mann kommt nach Haus findet sie beim die Sachen Aussortierung , sie schmeißt alles was ist von tierischer Herkunft weg. Ihre Obsession nimmt dramatische Wendung wenn die Familie von Yeong-hye sich dazwischen mischt und der Vater wird gewalttätig...

Verstörend, brutal, schonungslos aber unglaublich fesselnd, ich habe das Buch an einem Tag verschluckt , ich kann es nicht aus den Hand weg zu legen - die Zerstörung und gleichzeitig die Lebendigkeit haben hier eine einziehende Kraft.

Das Buch hat drei Teile - erste ist aus der Perspektive von Ehemann , die zweite von Schwager und die dritte von Schwester von Yeong-hye geschrieben und ich persönlich finde das schade das sind nur die drei Teile, ich werde sehr gerne die Geschichte aus der Perspektive von die Protagonistin erfahren, sie erzählt nur ihre Träume und ein brutales Erinnerung aus Kindheit, eine Tierquälerei , aber ihre ganze Gefühle bei diese Metamorphose , oder was sie genau empfindet bei die Körperbemalung , bei die verbotenen Sex bleibt uns nicht verraten.

Der Schreibstil ist einfach aber sehr deutlich , die Worte gehen tief und bleiben noch lange im Kopf , die Stimmung ist sehr beklemmend. Die Personen sind sehr lebhaft und mit viel Beobachtung geschrieben , die Wörter beim die Körperbemalung sprießen wie die Blumen auf die Wiese, die leben und sind farbenfroh und das sind die einzige fröhliche Passage in diese Geschichte.

Das ganze , ich empfinde, wie eine große Obsession welche zerstört die Ehe, die Familie und jede einzelne Mensch , schrecklich aber vollkommen wahr in dortigen Kultur wo das Leben auf die Traditionen angepasst ist.

Das Cover ist genauso verstörend wie die Geschichte, schöne Pracht von die Blumen mit die Stücken von Fleisch - das Leben und der Tod.

Veröffentlicht am 21.12.2016

Sonne und Mond - Lila und Elena

Meine geniale Freundin
0


(0)




Das ist Geschichte von zwei Freundinnen, Lila und Elena welche sind so unterschiedlich wie die Sonne und der Mond. Elena schreibt die Freundschaftsgeschichte , weil Lila verschwunden ist und ...


(0)




Das ist Geschichte von zwei Freundinnen, Lila und Elena welche sind so unterschiedlich wie die Sonne und der Mond. Elena schreibt die Freundschaftsgeschichte , weil Lila verschwunden ist und ihre Sohn sucht verzweifelt nach ihr , sie schreibt über die Kindheit und Jugend, wo die Gewalt in die Familien und auf die Straßen hat geherrscht , sie schreibt über die Versuchen von die beiden aus den brutalen Herkunftsschicht zu entkommen - die Väter schlagen die Mütter, die Töchter, die Söhne, die junge Leute prügeln sich auf die Straßen und Schimpfwörter und raue Sprache war die alltägliche Sache.

Am Anfang war ich ein bisschen verwirrt, da kommen sehr viele Personen und die alle zu merken ist schwer, die Autorin hat uns eine große Hilfe geschafft und vorne ist ein Person Register , ohne der ich werde bestimmt die Figuren durcheinander bringen.

Die zwei Freundinnen , Lila und Elena sind sehr gut , detaliert beschrieben , Lila ist sehr intelligent , sie lernt unglaublich schnell, aber sie nicht weiter in die Schule gehen, sie muss arbeiten, Elena hat mehr Glück, sie kann in die höhere Schule gehen und dank Lila dort die lernen geht ihr auch einfacher. Die Autorin hat geschafft mich in das Leben von die zwei Mädchen hineinzuzichen , dank die einfacher aber sehr authentischer Sprache ich habe die Geschichte hautnah miterleben.

Die Stimmung ist eher bedrückend, durch die ärmlichen Zuständen und den harten Leben herrscht in die Geschichte Düsterheit und Beklommenheit , aber ist auch viel Nostalgie und Melancholie drin, hier ist kein Spannung vorhanden nur die detalierte , gut beobachte Erzählung.

Die zweite Band werde ich bestimmt lesen und ich empfehle das Buch allen welche mögen tiefe Blicke in das Leben von anderen Menschen werfen.

Veröffentlicht am 05.12.2016

Lebhaft, bewegend, traurig

Wiederholte Geburten
0

Alte Ägypten im dreizehnten vorchristlichen Jahrhundert - dort kommt auf das Welt Merire - Sohn von Tuja und Maatamun, wir begleiten ihn bei seinem oft schwierigen Lebensweg , auf welchen er wird ein bekanntes ...

Alte Ägypten im dreizehnten vorchristlichen Jahrhundert - dort kommt auf das Welt Merire - Sohn von Tuja und Maatamun, wir begleiten ihn bei seinem oft schwierigen Lebensweg , auf welchen er wird ein bekanntes Frauenarzt , ihm ist gelungen zum Königshof sich durcharbeiten, seine Träume sind erfüllt , aber dort passiert ein Unglück und Merire fällt im Ungnade. Nach einiges Zeit , Ramses II hat für ihn ein Auftrag zum erfüllen - hinter einer ärztlichen Vorwand findet sich eine heikle, gefährliche diplomatische Mission welche er soll zusammen mit einen Amun Priester, Rahotep meistern. Während diese Mission Merrire trifft Lavinia , eine Hofdame und verliebt sich ...

Dietmar Füssel hat gutes, sehr lebhaftes historisches Roman geschrieben, sein Schreibstil ist sehr plastisch und gefühlsvoll, flüssig und angenehm zu lesen, melancholisch, stellenweise poetisch und philosophisch , jede Szene ist mit viel Liebe zum Details geschrieben - der Leser merkt das hinter diesen Buch steckt sehr viel Recherche.

Die Personen sind sehr lebendig, der Autor hat die Protagonisten , uns Leser, sehr nah gebracht, die Gedanken, Überlegungen und die Dialoge klingen sehr überzeugend und sind gut auf damalige Zeiten angepasst.

Die Stimmung ist dunkel und traurig aber das passt zu diese Geschichte wo die Intrigen, Korruption, Gewalt, Gier, Macht und politische Spiele im Mittelpunkt sind. Für kurze Momente die Atmosphäre hellt sich , das war so zum Beispiel beim die gemeinsamen Ausflug von Lavinia und Merire im Wald, bei die Beerenpflücken und die Fischbraten hat die Entspannung der Oberhand gewonnen und der Angst war verschwunden, ich als Leser habe das gut gespürt.

Sehr gut finde ich die Erläuterungen hinten im Buch, die bringen viel Informationen, für Leser welche interessieren sich für die alte Ägypten eine sehr gute Quelle zum nachschlagen.