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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2024

Art und Nele

Die Dämmerung (Art Mayer-Serie 2)
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Dies ist nun der zweite Teil aus der neuen Reihe von Marc Raabe mit Art Mayer und Nele Tschaikowski.


Art ist sehr unkonventionell und genau das macht seinen Charme und sein Gespür aus. Nele genießt dagegen ...

Dies ist nun der zweite Teil aus der neuen Reihe von Marc Raabe mit Art Mayer und Nele Tschaikowski.


Art ist sehr unkonventionell und genau das macht seinen Charme und sein Gespür aus. Nele genießt dagegen durch die Verwandtschaft mit dem Polizeipräsidenten
keine Vorteile und ist zu einer guten Ermittlerin geworden.

Auf den 500 Seiten kommt keine Langeweile auf, es gibt keine Längen, Wiederholungen oder langweilige Passagen.


Immer wieder gibt es neue Entwicklungen und Fortschritte. Dabei wird man immer mehr in einen politischen Sumpf, aber auch in die Vergangenheit gezogen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die Kapitellänge ist angemessen. Hier springt man zwischen den Zeiten, indem man eine Kassette mithört, in der Dinge aus der Vergangenheit berichtet werden.

Nach "Der Morgen" ist dieser Folgeband "Die Dämmerung" erneut herausragend umgesetzt. Ich freue mich schon jetzt, mehr von den beiden Ermittlern zu lesen und zu sehen, wie es vor allem in Nele's persönlichem Umfeld weitergeht.

Auch das Cover passt super in die Fortsetzung, beide Bände sind in einem strahlenden Neon gehalten.

Veröffentlicht am 01.04.2024

Wendezeit

Das Schweigen des Wassers
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Ein Kriminalroman, der kurz nach der Wende spielt und uns vor Augen führt, was die Wessis von den Ossis gehalten haben und umgekehrt.
Ein Mann verstirbt, und lange Zeit ist nicht klar ob er Selbstmord ...

Ein Kriminalroman, der kurz nach der Wende spielt und uns vor Augen führt, was die Wessis von den Ossis gehalten haben und umgekehrt.
Ein Mann verstirbt, und lange Zeit ist nicht klar ob er Selbstmord begangen hat, ob er einen Unfall hatte oder doch ermordet wurde.
Ein Hamburger Kommissar, der selbst usprünglich aus Ostdeutschland stammt, kommt zur Aufbauhilfe der Polizei in den Osten zurück. Was spannend anmutet, ist leider nicht so gut umgesetzt wie erwartet. Den Schreibstil habe ich nicht als angenehm, teilweise eher als anstrengend empfunden. Auch die Protagonisten sind mir nie näher gekommen und genauso wie die Örtlichkeiten nie vertraut geworden. Die Geschichte an sich ist soweit gut, aber die Umsetzung hat mich nicht begeistert. Das Cover sagt für mich ebenfalls nichts Besonderes aus. Insgesamt ist dieser Kriminalroman weit hinter seinen Möglichkeiten geblieben.

Veröffentlicht am 25.03.2024

Jugendthriller

Behalte das für dich!
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Ein guter Jugendthriller, der zwar nicht sonderlich spannend, dafür umso verworrener daherkommt.

Jugendliche in der Findung, dazu ein Mord der nicht vergessen werden kann.

Man erkennt hier gut, welche ...

Ein guter Jugendthriller, der zwar nicht sonderlich spannend, dafür umso verworrener daherkommt.

Jugendliche in der Findung, dazu ein Mord der nicht vergessen werden kann.

Man erkennt hier gut, welche Nachwirkungen ein Ereignis auf eine Kleinstadt, auf eine Clique und auf jeden Einzelnen haben kann.

Insgesamt ein gutes Werk mit teilweise traumatisierten, teilweise aber auch toughen Protagonisten.

Am Ende ging es ein bisschen schnell mit der Aufklärung und auch das Motiv bleibt ein bisschen im Dunklen. Das ist dann doch eher schade.

Veröffentlicht am 23.03.2024

Wenig Thriller

Twelve Secrets -
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Der Journalist Ben soll die Geschichte des Selbstmordes seiner Mutter für seinen Arbeitgeber schreiben, dabei kommt er allerdings mit Fragen in Berührung, um die er sich in den letzten Jahren nicht gekümmert ...

Der Journalist Ben soll die Geschichte des Selbstmordes seiner Mutter für seinen Arbeitgeber schreiben, dabei kommt er allerdings mit Fragen in Berührung, um die er sich in den letzten Jahren nicht gekümmert hat.
Er beginnt, Fragen zu stellen und findet immer mehr für ihn neue Details heraus, und das nicht nur zum Selbstmord seiner Mutter sondern auch zu dem vorangegangenen Mord an seinem Bruder.

Dieser Thriller ist für mich kein klassischer Thriller mit entsprechenden Elementen. Spannung kommt wenig bis keine auf. Es wird einfach eine Geschichte erzählt, die nun ihr Ende nehmen soll. Dabei sind mehr bekannte Personen von Ben verwickelt als man anfangs gedacht hätte.

Insgesamt ein gutes Buch mit gutem Schreibstil, allerdings wenig Tiefgang. Vieles bleibt sehr an der Oberfläche.
Gut lesbar, aber von einem Thriller hätte ich anderes und auch mehr erwartet.

Veröffentlicht am 17.03.2024

Einfach schön

Willkommen bei den Grauses 1: Wer ist schon normal?
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Eine schöne Geschichte um Freundschaft und Familienzusammenhalt, um das Erkennen und Akzeptieren von Unterschieden. Ein tolles Cover, schöne Illustrationen und eine nette Geschichte mit lustigen Menschen ...

Eine schöne Geschichte um Freundschaft und Familienzusammenhalt, um das Erkennen und Akzeptieren von Unterschieden. Ein tolles Cover, schöne Illustrationen und eine nette Geschichte mit lustigen Menschen und Nicht-Menschen alswohl ausnahmslos lustiger Namensgebungen.

Die Frage, die schon auf dem Cover gestellt wird: Wer ist schon normal? trifft es wirklich gut. Und die Folgefrage wäre ja: Was ist an normal so toll?

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.