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Veröffentlicht am 24.03.2025

Spannend

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Ich muss zugeben, dass ich in dieses Buch ohne Vorwissen des ersten Bandes gegangen bin (ich wusste nicht mal, dass das hier der zweite Band ist). Jedoch kam ich dennoch überraschend gut durch die Geschichte ...

Ich muss zugeben, dass ich in dieses Buch ohne Vorwissen des ersten Bandes gegangen bin (ich wusste nicht mal, dass das hier der zweite Band ist). Jedoch kam ich dennoch überraschend gut durch die Geschichte und habe mich nur an manchen Stellen etwas mehr Infos gewünscht, die bestimmt im ersten Band vorkamen. Doch da die Geschichte keine direkte Fortsetzung ist, sondern sich mit einem anderen Fall beschäftigt, der Personen aus Band 1 beinhaltet, kam ich doch ganz gut rein und konnte der Geschichte folgen.

Annie als Hauptfigur mochte ich von Anfang an und kam auch direkt gut mit ihr klar. Ihre Art und Weise passten in die Geschichte und zeigten doch, dass sie nicht zu 100% in diese Kleinstadt passt. Denn während sie aufmerksam, neugierig und wissbegierig durch die Geschichte geht, scheinen die anderen Personen der Stadt von geheimnissen und Düsterkeit umgeben zu sein. Dadurch, dass die Geschichte praktisch schon vor mehreren Jahrzehnten angefangen hat, kam auch eine neue Ebene hinzu, die man verfolgt.

Während ich den Prolog zunächst etwas verwirrend fand, war der Mord und die ersten Ermittlungen sehr interessant. Man lernt die Stadt und die Personen kennen und merkt langsam aber sicher wie sehr alles zusammenhängt und wer wen und wie kennt. Zum Teil war ich etwas verwirrt wer wer war und wer mit wem was hatte, aber das hat sich dann zum Glück irgendwann gelegt. So konnte ich mit Spannung die ganzen Ecken, Winkel und komplexen Momente der Ermittlung verfolgen. Tatsächlich musste ich öfter pausieren und überlegen, was ich aber sehr interessant und für einen Krimi super gemacht fand.

Das Ende kam dann doch sehr überraschend, denn es ergaben sich neue Ereignisse. Man merkt wie alles zusammenhängt und durch den Zusammenhang zur Vergangenheit muss man plötzlich umdenken. So ganz bin ich mit der Lösung nicht zufrieden, da es für mich dafür zu wenig Beweise gab, obwohl der Rest einfach sehr schlüssig war.

Ich hatte im Endeffekt etwas mehr auf ein Archiv gehofft, aber habe dafür eine komplexe Mordermittlung gekriegt, die mit düsteren Elementen, aber ebenso mit zwischenmenschlichen Beziehungen spielt, die einen fesseln.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Spannend

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung
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Bereits der Klappentext und ein paar weitere Rezensionen haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Es verspricht Dark Academia, Medizin und Morduntersuchungen.

Quinn fällt mit ihrer Art aus der ...

Bereits der Klappentext und ein paar weitere Rezensionen haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Es verspricht Dark Academia, Medizin und Morduntersuchungen.

Quinn fällt mit ihrer Art aus der Reihe, was mir aber sehr gut gefallen hat. Sie ist schlagfertig, mutig, nicht auf den Kopf gefallen und gleichzeitig merkt man doch manchmal, dass sie im Endeffekt gerade mal 18 ist. Somit gibt es doch Momente, wo ihre Fassade fällt und sie einfach ein junges Mädchen ist, dem nicht viel Zeit bleibt. Mit ihrer ruhigen und resoluten Art hat sie perfekt in die Geschichte und das Setting gepasst.

Die Geschichte an sich hat mir wirklich gut gefallen mit der Mischung aus Ermittlungen, düsteren und spannenden Momenten und der Akademie. Obwohl ich da sagen muss, dass ich hoffe, dass im nächsten Band noch ein bisschen mehr Akademie drin vorkommt. Damit meine ich vor allem das Studium, da die Uni an sich sehr wohl ihren Part in der Geschichte hatte. Wie, müsst ihr selber rausfinden. Dagegen ist der Part der Ermittlungen und die Drahtzieher hinter allem sehr spannend. Ich habe mit großer Erwartung jede Seite umgeblättert, um zu erfahren was es noch gibt.

Der Plot war für mich weder vorhersehbar noch eintönig, sondern extrem gut durchdacht und wie für einen Thriller üblich mit lauter düsteren Elementen. Zwischenzeitlich hätte für mich zwar ein bisschen mehr passieren können, aber dafür war das Ende einfach so krass, dass ich bitte ganz schnell Band 2 brauche.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Bewegend

Persephone: Verdammt mächtig
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Ich bin ja ein großer Fan von griechischer Mythologie, aber ich könnte mich gar nicht festlegen, welche mythe mich ja da am meisten interessiert 🤭
Lesen tue ich aber tatsächlich unglaublich gerne, wenn ...

Ich bin ja ein großer Fan von griechischer Mythologie, aber ich könnte mich gar nicht festlegen, welche mythe mich ja da am meisten interessiert 🤭
Lesen tue ich aber tatsächlich unglaublich gerne, wenn die Geschichte rund um Persephone neu geschrieben und interpretiert wird. Da ich Medusa von Lucia Herbst schon super fand, musste die Geschichte rund um Persephone auch her, die bereits in Band 1 geteasert wird.

Persephone als Charakter ist mir direkt nahe gegangen. Sie wird unglaublich ausgearbeitet, sodass man in jedem Moment einerseits mit ihr leidet, als auch ihre Handlungen und Gedanken verfolgen kann - ich habe mit ihr gelitten, gekämpft und geweint 🥺

Ihre Geschichte ist in dem Sinne nicht voll von Action, aber ich wusste nie wie es weitergeht oder was hinter der nächsten Ecke wartet. Neben den Verhandlungen, muss Persephone sich mit Hades und ihrer Macht und demnach sich selbst auseinandersetzen. Ganz ohne Freunde geht das natürlich nicht. Die verschiedenen Nebencharaktere waren ebenfalls gut ausgearbeitet und haben eine tolle Found Family ergeben ☺️

Besonders toll, war für mich die Einfühlsamkeit der Figuren und das Verständnis das eine Beziehung einen nicht rettet - man kann unterstützen, aber nicht Entscheidungen oder Handlungen übernehmen.

Fantasy und Spannung kommt dennoch auch genug vor. Eingebunden in die Geschichte war ich gefesselt von der Neuumsetzung in einer modernen Welt. Diese Mischung mochte ich bereits bei Medusa sehr und konnte hier die Unterwelt und die Welt der Götter weiter erkunden 💕

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Spannend

Magnolia Bay 1: Magic so Pure and Evil
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Der Klappentext des Buches hat mich direkt angesprochen und hält auch was er verspricht.
Ich habe mich am Anfang etwas schwer mit den wechselnden Sichtweisen getan, weil ich die Charaktere noch nicht kannte ...

Der Klappentext des Buches hat mich direkt angesprochen und hält auch was er verspricht.
Ich habe mich am Anfang etwas schwer mit den wechselnden Sichtweisen getan, weil ich die Charaktere noch nicht kannte und mir noch unsicher war, wer wer ist, aber nach einiger Zeit ging es. So kam ich gut in die Geschichte hinein. Dies lag vor allem daran, dass die Welt sich mir gut erschlossen hat. Klar, ich hatte ein paar Fragen und man versteht noch nicht alles, aber die Informationen, Verständnis und Tiere ergeben sich natürlich, sodass ich gleichermaßen gut klar kam und am Buch gehalten wurde. Ich wollte immer rausfinden, wie es weitergeht.

Die Magie - die verschiedenen Wesen, Dämonen, Hexen etc. - fand ich faszinierend, aber hätte gleichzeitig noch etwas mehr sein können. Da die Magie der Wandler, jedoch mit der Zeit schwächer geworden ist, war es auch klar. Ich hoffe, dass in Band 2 dahingehend mehr vorkommt.

Die Charaktere konnten mich schnell für sich einnehmen. Ich mochte ihre Art und ihre Charaktereigenschaften. Ihre Handlungen und Emotionen waren unterschiedlich, aber doch passend zu den Charakteren, sodass ich mir zwar ein bisschen denken konnte, was als Nächstes passieren würde, aber auch gespannt mit den Figuren gefiebert habe.

Zum Ende muss ich aber doch sagen, dass das Buch für mich dennoch ein paar Längen hatten. Manche Szenen ergaben sich mir nicht. Zudem hat sich der Plot etwas gezogen, wodurch das Ende dann auf einmal relativ plötzlich kam. Es war spannend, aber dennoch etwas schnell.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Dark Academia mit viel Fantasy

All the Devils
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Dark Academia? Da bin ich doch direkt dabei!
Dass das ganze dann aber eher in die Fantasy-Richtung geht, hätte ich erst nicht gedacht.

Aber von vorne. Der Klappentext klang nach einem klassischem Dark ...

Dark Academia? Da bin ich doch direkt dabei!
Dass das ganze dann aber eher in die Fantasy-Richtung geht, hätte ich erst nicht gedacht.

Aber von vorne. Der Klappentext klang nach einem klassischem Dark Academia Buch und der Prolog war da bereits vielversprechend. Andy geht auf die Schule, an der auch ihre Schwester war als sie starb und versucht herauszufinden, was eigentlich passiert ist. Die Geschichte geht auch direkt los - es wird nicht langsam eingeführt, sondern man fängt nach ein paar Seiten direkt zusammen mit der Hauptfigur an, zu ermitteln. Dadurch wird auch direkt eine leicht düstere und mystische Stimmung aufgebaut.
Während ich danach auch den Akademie/Schulischen Teil gewartet habe, ging die Geschichte eher den düsteren Weg und zeigt die schlechten und tiefen Abgründe der Menschen - egal wie jung und egal in welcher Situation - der Mensch geht Abgründe entlang, wenn es noch mehr gibt oder etwas zu verlieren gibt. Dies trifft sowohl auf unsere Hauptfigur als auch andere Schüler zu. Währenddessen kommen immer mystische und übernatürliche Elemente hinzu. Fand ich sie spannend? Ja. War es jedoch eher Fantasy als akademisch? Ja, zumindest fühlte es sich für mich an. Versteht mich nicht falsch, die düstere Stimmungen, die Gruppierungen und Andys Schwester führten zu den Vibes der Dark Academka, aber ab einem gewissen Punkt (ca der Hälfte) wurde es eher Fantasy als Academia? Dabei hätte so gerne die Akademie-Vibes gehabt 😅

Andy als Hauptfigur fand ich cool und sehr passend zur Geschichte. Ihre Emotionen, ihr Ehrgeiz und ihre Hartnäckigkeit passten genau zur Geschichte und führen zu den typischen Vibes der Figuren in solchen Geschichten. Eine gewisse Distanz habe ich dennoch zu ihr gefühlt - zu 100% konnte ich mich nicht in sie hineinversetzen.
Positiv möchte ich aber ihren Charaktere dahingehend hervorheben, dass sie aus dem Trott des düsteren heraustritt und das Richtige tut - sie ist praktisch der Gegenpol zu den üblichen Dark Academia Figuren.

An ihrer Seite finden wir Jae, der eigene Geheimnisse hütet. Ich empfand ihn als interessanten Nebencharakter, der aber nie so ganz greifbar wirkt. Ein bisschen mehr Tiefe wäre schön gewesen, aber gleichzeitig passte seine Art zu der späteren Auflösung.

Neben den Ermittlungen und den Geheimnissen gibt es unter anderem einen Romance Sub-Plot, der wirklich winzig ist, aber für mich auch eher unnötig. Da diese Emotionen so gut wie kleinen Platz in der Geschichte hatten, empfand ich es als nicht wichtig oder gut aufgearbeitet für die Geschichte.

Das Ende war eigentlich wie auch der Rest der Geschichte sehr spannend und interessant mit ein paar ungewöhnlichen Entwicklungen. Es gab sogar eine überraschende Wendung, die ich tatsächlich nicht habe kommen sehen. Dennoch war der Bösewicht für mich am Ende etwas komisch gewählt. Da hätte man in die Richtung nochmal etwas mehr einbauen können.

Alles in allem ein spannendes Buch, was mir aber etwas zu wenig Academia-Vibes hatte.

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