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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2025

Spicy & Horror

House of Rayne
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Vorab Anmerkung: Ich würde dieses Buch erst ab einem Alter von 16 bis 18 Jahren empfehlen.
Das Cover des Buches passt perfekt zum Thema des Buches und spiegelt den Grusel-Horror-Anteil gut wieder. Der ...

Vorab Anmerkung: Ich würde dieses Buch erst ab einem Alter von 16 bis 18 Jahren empfehlen.
Das Cover des Buches passt perfekt zum Thema des Buches und spiegelt den Grusel-Horror-Anteil gut wieder. Der spicy Romanzen-Anteil wird dadurch nicht repräsentiert und auch der Klappentext lässt darauf nicht in dieser Ausprägung darauf schließen.
Die Kapitel werden abwechselnd aus der Ich-Perspektive der beiden Hauptfiguren Salem und Rayne erzählt. Dadurch kann man sich gut in beide hineinversetzen und eine Bindung aufbauen. Die beiden Hauptpersonen, aber auch die Nebenpersonen, haben einen gut ausgearbeiteten Charakter und sind authentisch.
Der mysteriöse Anteil des Romans ist sehr gut gelungen. Es wird über das gesamte Buch hinweg Spannung aufgebaut und nach und nach treten neue Geheimnisse ans Licht. Der spicy Anteil war mir gegen Ende des Buches zu sehr ausgeprägt. Dass es zwei-, dreimal detailliert zur "Sache" geht, ist für mich völlig in Ordnung, aber gegen Ende wollte ich hauptsächlich wissen, wie es mit der Geschichte weiter geht und da haben diese anderen Szenen das ganze etwas in die Länge gezogen.
Fazit: Spannende Geschichte mit einer Mischung aus Mystery und düsterer Romanze, die gegen Ende jedoch etwas weniger detailliert ausgeprägt sein könnte.

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Unfassbar ehrlich

All the Way to the River
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Das Buch "All the Way to the River" ist wirklich unglaublich ehrlich geschrieben. Es handelt von der Autorin Elizabeth Gilbert, welche durch den Bestseller "Eat, Pray, Love" weltberühmt wurde, und Rayya ...

Das Buch "All the Way to the River" ist wirklich unglaublich ehrlich geschrieben. Es handelt von der Autorin Elizabeth Gilbert, welche durch den Bestseller "Eat, Pray, Love" weltberühmt wurde, und Rayya Elias, die zunächst eine Bekannte war, dann beste Freundin und schlussendlich ihre Partnerin. Beide sind auf unterschiedliche Art und Weise süchtig und gehen verschieden damit um.
Mir gefällt, wie die Autorin das alles ungeschönt erzählt und einen tiefen Einblick in ihr Leben und die Sucht gewährt. Das Buch leistet nicht nur nebenbei Aufklärung, sondern gibt auch Mut, die Sucht zu besiegen und nicht aufzugeben. Auch einige Tage, nachdem ich das Buch beendet habe, muss ich noch immer an einige Themen denken, was ein positives Zeichen ist.
Zwischen den Kapiteln befinden sich Gedichte und Zeichnungen. Diese Abwechslung lockert auf und hat mir gut gefallen.
Fazit: Absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Der unerwartete Verlauf einer Dienstreise

The Business Trip
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Jasmine und Stephanie haben nichts gemeinsam und doch alles. Beide befinden sich im selben Flugzeug und werden einige Tage nach Abflug vermisst. Zu Beginn scheint noch alles in Ordnung, da sie per SMS ...

Jasmine und Stephanie haben nichts gemeinsam und doch alles. Beide befinden sich im selben Flugzeug und werden einige Tage nach Abflug vermisst. Zu Beginn scheint noch alles in Ordnung, da sie per SMS in Kontakt mit ihren Freunden sind, doch dann werden die Nachrichten immer verwirrender.
Den Thriller hat mich total überzeugt und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Die Erzählweise war zu Beginn etwas ungewohnt, da die Geschichte von vielen verschiedenen Personen aus der Ich-Perspektive erzählt wurde. Im Laufe des Buches führt es jedoch dazu, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen, da man immer mehr vom Verschwinden von Jasmine und Stephanie erfahren möchte. Es war zu keiner Zeit langweilig oder hat sich gezogen. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und ich konnte zu jeder eine Verbindung herstellen und mich in sie hineinversetzen.
Fazit: Ein gelungener Debütroman, der bis zur letzten Seite spannend bleibt.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Gefangene Schwestern

Girls of Dark Divine − Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
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Als ich das Buchcover sah, musste ich das Buch sofort lesen. Die Geschichte schien sehr vielversprechend: Emberlyn und weitere Mädchen sind in einem Fluch gefangen und müssen für ihren "Puppenspieler", ...

Als ich das Buchcover sah, musste ich das Buch sofort lesen. Die Geschichte schien sehr vielversprechend: Emberlyn und weitere Mädchen sind in einem Fluch gefangen und müssen für ihren "Puppenspieler", Malcom Manrow, Tag für Tag nach seinem Willen tanzen - nicht umsonst werden die Tänzerinnen Marionetten genannt.
Was nach einer so spannenden und vielfältigen Geschichte klingt, hat leider etwas enttäuscht. Emberlyn als Hautfigur wirkt im Großteil des Romans, vor allem bis zur Hälfte des Buches, eher unnahbar und kühl. Ihre Schwestern, die anderen Tänzerinnen, besitzen kaum einen Charakter und werden nur oberflächlich beschrieben. Zu Beginn ist die Geschichte eher monoton, es passiert wenig und es gibt wenig direkte Rede. Spannend wird es erst danach. Ab dann passiert mehre und ich konnte mich etwas besser in Emberlyn hineinversetzen.
Dass es in der deutschen Ausgabe ein alternatives Ende gibt, empfinde ich eher als verwirrend und unnötig.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Roman zum Wohlfühlen

Die Tage im Café Torunka
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Der Roman "Die Tage im Café Torunka" erzählt drei verschiedene Geschichten, die alle miteinander verwoben sind. Die wichtigste Gemeinsamkeit ist, dass die Hauptpersonen der drei Geschichten einen Großteil ...

Der Roman "Die Tage im Café Torunka" erzählt drei verschiedene Geschichten, die alle miteinander verwoben sind. Die wichtigste Gemeinsamkeit ist, dass die Hauptpersonen der drei Geschichten einen Großteil ihrer Zeit im Café Torunka verbringen und sich dort wohlfühlen.
Genau dieses Gefühl transportiert der Autor Satoshi Yagisawa an den Leser weiter. Beim Lesen wird man in ein Café in der Unterstadt von Tokio versetzt und kann beinahe frisch gebrühten Kaffee riechen. Alles ist sehr unaufgeregt und man kann beim Lesen sehr gut entspannen.
Zu Beginn war es etwas verwirrend, dass die drei Geschichten aus der Ich-Perspektive erzählt werden, obwohl es sich um unterschiedliche Personen handelt. Man gewöhnt sich jedoch schnell an den Wechsel und kann sich gut mit dem Ich-Erzähler identifizieren und sich in ihn / sie hineinversetzen.
Fazit: Wer ein gutes Buch sucht, bei dem man sich einfach nur wohlfühlt und abschalten möchte, ist dieser Roman eine absolute Leseempfehlung. Wer sich mehr Spannung wünscht, könnte davon enttäuscht sein.

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