quid pro quo
Schreib oder stirbDavid ist Literaturagent und beruflich ziemlich erfolgreich. Als er aus den Nachrichten erfährt, dass ein in einer psychiatrischen Privatklinik eingesperrter Patient behauptet, er hätte vor Monaten ein ...
David ist Literaturagent und beruflich ziemlich erfolgreich. Als er aus den Nachrichten erfährt, dass ein in einer psychiatrischen Privatklinik eingesperrter Patient behauptet, er hätte vor Monaten ein siebenjähriges Mädchen entführt und würde darüber nur mit ihm sprechen wollen, denkt er im ersten Moment an einen Scherz. Er trifft sich mit dem Mann sowie dessen Anwalt und hört sich an, was er zu sagen hat. David soll dem Insassen einen Vorschuss auf ein Buch verschaffen, das dieser noch gar nicht geschrieben hat. Sobald der Vorschuss von einer Million Euro auf das noch zu benennende Konto eingegangen sei, würde der Patient den Aufenthaltsort des Kindes verraten. Falls der Deal platzt, wird das Leben von David zerstört und auch das Kind sterben.
Laut Aussage von Sebastian Fitzek sei dies eine Geschichte, über die man auf der einen Seite herzhaft lachen kann – und beim Umblättern bleibt einem genau dieses Lachen vor Spannung im Halse stecken. Nach dem Zuklappen des Buchdeckels kann ich bestätigen, dass diese Beschreibung hundertprozentig zutreffend ist. Die Story selbst ist ein typischer Fitzek-Thriller, der mit unerwarteten Wendungen überrascht. Aufgelockert wird die Geschichte durch den grandiosen Humor, der sich durch das ganze Buch zieht und mich mehr als einmal dazu gebracht hat, laut aufzulachen. Diese Mischung hat mir sehr gefallen, obwohl ich humorvolle Bücher ansonsten so meide, wie der Teufel das Weihwasser. Das Buch war spannend, der Fall aufregend und die Auflösung schlüssig. Die Hin- und Verweise auf Autoren und Verlage waren göttlich und sorgten für viele Lacher meinerseits. Besser geht es nicht und ich würde mir wünschen, dass die Zusammenarbeit von Fitzek und Beisenherz wiederholt wird. Danke für die wirklich unterhaltsamen Lesestunden, für die ich gerne die volle Punktzahl vergebe.