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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2021

Wer ist der Täter?

Schrei unter Wasser
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Katrine Wraa bekommt ein Jobangebot. Sie soll als Psychologin eine Task Force in Kopenhagen verstärken. Da sie in ihrem alten Job Probleme hat, sagt Katrine zu. Schon der erste Fall fordert alles vom Team. ...

Katrine Wraa bekommt ein Jobangebot. Sie soll als Psychologin eine Task Force in Kopenhagen verstärken. Da sie in ihrem alten Job Probleme hat, sagt Katrine zu. Schon der erste Fall fordert alles vom Team. Ein Arzt wurde vor seiner eigenen Haustür ermordet, ein Täter ist schnell ausgemacht. Doch Katrine und ihr Kollege Jens haben Zweifel. Können sie den wahren Täter stellen?

„Schrei unter Wasser“ ist der erste Teil einer Reihe um die Polizeipsychologin Katrine Wraa. Ich kann sagen, dass mir dieser erste Fall gut gefallen hat. Der Fall ist verzwickt und lässt durch Rückblicke in die Welt des Täters einige Spekulationen zu. Obwohl ich früh ahnte, wer wirklich hinter der Tat steckt, war ich gespannt auf die komplette Auflösung, da die Rückblicke in das Leben des Täters einige Abgründe erkennen ließen.

Scheinbar gab es aus der Reihe nur zwei Teile, aber ich werde den weiteren Fall auf jeden Fall lesen, da ich gespannt bin, wie es mit dem Team weitergeht.

Spannender erster Teil einer skandinavischen Krimireihe, der mir gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 10.09.2021

Ohne Stress besser essen

Mein grünes Familienkochbuch
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Ernährungs-Doc Dr. med. Silja Schäfer will mit „Mein grünes Familien-Kochbuch“ eins erreichen: Alle an einen Tisch zu holen und gesund kochen für Klein und Groß. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ...

Ernährungs-Doc Dr. med. Silja Schäfer will mit „Mein grünes Familien-Kochbuch“ eins erreichen: Alle an einen Tisch zu holen und gesund kochen für Klein und Groß. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sollen alle gesund bleiben – und vor allem soll es allen schmecken.

In einer Einleitung mit „Besser-Esser-Wissen“ erfährt man viele wissenswerte Dinge über gesunde Ernährung. Warum „Bunt“ gesund ist, wie Kinder Gemüsefans werden und wie man Zeit spart mit Meal Prep. Danach geht es mit den grünen Rezepten los.

In den Kategorien

- Frühstück
- Mittagessen
- Abendessen
- Süßes & Gebäck
- Snacks & Extras

gibt es ansprechende Gerichte und gesunde Rezepte für den ganzen Tag – und vor allem für die ganz Familie. Vom gesunden Brot über leckere Beläge, Porridge, Salaten, Suppen und vielem mehr geht es zu gesunden Gebäcken und leckeren Snacks und Extras. Diese Extras zeigen auf, wie man z. B. Schoko-Nuss-Creme oder Apfelketchup selber machen und aufbewahren kann. Ansprechend!

Insgesamt finde ich die Rezepte ansprechend und lecker. Die Gerichte, die ich ausprobiert habe, haben gut geschmeckt. Gerade für mein gesundes Mittagessen bei der Arbeit habe ich einige sehr leckere Salate entdeckt, die ich immer wieder nachmachen werde. Lecker!

Veröffentlicht am 10.09.2021

Schlechte Gene?

Unter dem Sturm
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Als er sieben Jahre alt ist, verliert Isak seinen Onkel Edward. Dieser wird wegen Mordes an seiner Freundin verhaftet und verurteilt. Der Junge leidet sehr darunter, den er vergöttert seinen Onkel. Zehn ...

Als er sieben Jahre alt ist, verliert Isak seinen Onkel Edward. Dieser wird wegen Mordes an seiner Freundin verhaftet und verurteilt. Der Junge leidet sehr darunter, den er vergöttert seinen Onkel. Zehn Jahre später sitzt Isak selbst nach einem Diebstahl vor dem Polizisten, der damals seinen Onkel verhaftete. Wird Schlechtigkeit vererbt?

Das Buch beginnt spannend und ich mochte die Gedanken, die sich der kleine Isak machte. Auch die Beschreibung seiner Zeit mit seinem Onkel hat mich berührt. Der Fall der ermordeten Freundin ist grausam, obwohl ich mich von Anfang an fragte, ob Onkel Edward wirklich der Schuldige ist. So wie Isak über ihn sprach, traute ich ihm solch eine Tat nicht zu.

Leider hat mich der zweite Teil des Buches nicht mehr so gefesselt, obwohl hier klar war, dass Polizist Vidar das alte Verbrechen final aufklären wird. Der Weg dorthin war mir allerdings zu langatmig und wenig unterhaltend. Ich konnte mich auf den Fall nicht richtig einlassen und folgte Vidar nur widerwillig, während er den Fall Edwards neu untersuchte.

Insgesamt habe ich das Buch relativ gerne gelesen, doch ich fand das Buch teilweise zu langatmig. Isak hat mir gefallen, auch weil er nicht nur unter dem Verlust des geliebten Onkels so leiden musste, sondern auch unter Mobbing, das ihn als Verwandten eines Mörders auch schlecht machte. Okay, aber nicht komplett überzeugend!

Veröffentlicht am 10.09.2021

Die Suche

Der Sucher
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Cal Hooper ist ein Ex-Cop aus Chicago. Er hat sich im Westen von Irland ein einem einsamen Haus niedergelassen und will sein restliches Leben in dieser Abgeschiedenheit verbringen. Nur sein Nachbar und ...

Cal Hooper ist ein Ex-Cop aus Chicago. Er hat sich im Westen von Irland ein einem einsamen Haus niedergelassen und will sein restliches Leben in dieser Abgeschiedenheit verbringen. Nur sein Nachbar und dessen Hund haben Kontakt zu ihm – und er fühlt sich beobachtet. Als er das Mädchen Trey kennenlernt, wird er in eine Suche verwickelt, die ihn und andere in Gefahr bringt.

Ich muss zugeben, dass es einige Schriftsteller gibt, mit deren Schreibstil ich einfach nicht klarkomme. Jo Nesbo und Sebastian Fitzek gehören dazu – und wie ich jetzt feststellte wohl auch Tana French. „Der Sucher“ ist das zweite Buch, das ich von der Schriftstellerin gelesen habe – und beide Bücher konnten mich nicht richtig begeistern. Ich tue mich schwer mit dem Schreibstil.

Hier kann ich sagen, dass mich Cal als Charakter faszinierte. Wie er dort auf seinem Stück Land in der Einsamkeit von Irland lebte und sein Ding machte – das hat mich begeistert. Auch die Frage, wer ihn beobachtet, brachte einige Spannung mit sich. Doch trotz meiner Faszination für Cal konnte ich dem Buch nicht viel Begeisterung entgegenbringen. Alles fühlt sich viel zu langgezogen an und langweilte mich nach einiger Zeit, auch wenn der Teil des Buches, in dem die Suche endlich losgeht, spannend ist.

Insgesamt hat mich die Geschichte nicht komplett überzeugt. Das Buch war mir zu langgezogen und der Schreibstil der Autorin ist einfach nicht meins. Schade!

Veröffentlicht am 09.09.2021

Vielseitig mit Rosenkohl

Rosenkohl rockt
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Rosenkohl ist ein Gemüse, das polarisiert. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn – dazwischen gibt es glaube ich nicht viel. Als Kind habe ich Rosenkohl wirklich nicht gemocht, aber früher war das ...

Rosenkohl ist ein Gemüse, das polarisiert. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn – dazwischen gibt es glaube ich nicht viel. Als Kind habe ich Rosenkohl wirklich nicht gemocht, aber früher war das Gemüse auch bitter, was man dem kleinen Kohl mittlerweile etwas abgezüchtet hat. Als Erwachsene habe ich Rosenkohl noch mal probiert und war positiv überrascht – mittlerweile liebe ich ihn und koche häufig mit Rosenkohl.

In ihrem Kochbuch „Rosenkohl rockt“ hat Carola Heine einige leckere Rezepte rund um den kleinen Kohl gesammelt. Egal ob karamellisiert mit Balsamico, als Salat mit Grünkohl, knusprig frittiert oder mit Pasta oder Pizza – hier kommt jeder auf den Geschmack. Die Rezepte zeigen, wie vielseitig einsetzbar Rosenkohl ist.

Alle Rezepte im Buch sind vegan, lassen sich aber gut variieren, so dass man sie „nur“ vegetarisch oder auch mit etwas Schinken oder Speck zubereiten kann. Die Rezepte sind ansprechend und ich kann die erste Rosenkohlernte gar nicht erwarten, um alle Rezepte auszuprobieren.

Das Buch eignet sich auch toll als Mitbringsel für einen Koch- und Rosenkohlfan. Es ist ansprechend und bietet einige tolle Ideen zur Verarbeitung der kleinen Kohlröschen. Lecker!