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Veröffentlicht am 29.01.2020

Ein Fall von Liebe

Maybe this Christmas - Und dann war es so viel mehr
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Emma und der Eishockeyprofi Asher Westmore sind schon lange befreundet – und seit einiger Zeit sind sie Freunde mit gewissen Vorzügen. Doch Emma will mehr, denn schon lange ist sie in ihren besten Freund ...

Emma und der Eishockeyprofi Asher Westmore sind schon lange befreundet – und seit einiger Zeit sind sie Freunde mit gewissen Vorzügen. Doch Emma will mehr, denn schon lange ist sie in ihren besten Freund verliebt. Doch für Asher ist alles gut wie es ist, denn für ihn zählt nur seine Eishockeykarriere. Als Emma die Chance bekommt, in Florida ein Studium zu beginnen, wird dem Superstar klar, dass er seine Freundin nicht verlieren will, denn vielleicht – ganz vielleicht – ist auch er in sie verliebt.

Der klassische Fall von Sie liebt ihn, er liebt sie nicht. Der dritte Teil der Maybe-Reihe von Jennifer Snow bringt auf jeden Fall auch die Brüder Ben und Jackson ins Spiel, die in den ersten Teilen eine Rolle spielten. So was mag ich ja immer, wie ich überhaupt die komplette Westmore-Familie mag.

Emma ist mir ein bisschen zu sehr auf Asher bezogen, richtet ihr Leben nach ihm aus, wobei er nur die Vorzüge genießt, wenn er mal in der Nähe seines Zuhauses ist. Das hat mir nicht so richtig gefallen, denn Emma ist eigentlich nicht so eine Transuse, die ihr Leben nur nach dem Mann richtet und nicht von der Stelle kommt. Aber das muss sie im Laufe des Romans erst mal lernen.

Insgesamt ist es mir etwas zu viel mit den „gewissen Vorzügen“, die ich nicht so detailreich beschrieben gebraucht hätte. Die Liebesgeschichte zwischen Asher und Emma ist auch so schön, auch wenn sie sich erst darüber klar werden müssen, was sie wirklich wollen. Ich brauchte mal eine Pause von den vielen Thrillern der letzten Zeit, dafür war dieses Buch gut. Insgesamt 3,5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 27.01.2020

Wer ist Sally McGowan?

Das Gerücht
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„Eine Lüge ist bereits um die halbe Welt gelaufen, während sich die Wahrheit noch die Schuhe anzieht.“ – Mark Twain

Joanna ist mit ihrem Sohn Alfie von London nach Flinstead, einer Kleinstadt am Meer ...

„Eine Lüge ist bereits um die halbe Welt gelaufen, während sich die Wahrheit noch die Schuhe anzieht.“ – Mark Twain

Joanna ist mit ihrem Sohn Alfie von London nach Flinstead, einer Kleinstadt am Meer gezogen, wo auch ihre Mutter lebt. Als plötzlich das Gerücht die Runde macht, die Kindermörderin Sally McGowan, die als Zehnjährige einen fünfjährigen Nachbarsjungen ermordet hat, würde ebenfalls in Flinstead leben, ist es mit dem ruhigen Leben vorbei. Plötzlich könnte jede der Frauen, mit denen Joanna zu tun hat, Sally McGowan sein, die nach ihrer Entlassung aus dem Arrest unter neuem Namen ein neues Leben anfing. Joanna ahnt nicht, wie nah ihr das Unheil schon gekommen ist.

Das Buch geht erst mal ganz ruhig los und lebt in diesen Kapiteln von der Paranoia, die unter den Frauen und Müttern im Ort um sich geht. Da werden Verdächtigungen ausgesprochen, Fensterscheiben eingeschmissen und Spekulationen in Umlauf gebracht, die mehr Schaden anrichten, als Joanna anfangs vermutet hätte. Plötzlich könnte jeder in ihrem Umfeld die Kindsmörderin sein – und viele benehmen sich auch seltsam, weil sie aber eigene Geheimnisse in ihrem Leben haben, die sie nicht unbedingt mit den Frauen vom Buchclub oder den anderen Muttis teilen wollen.

Das Buch liest sich spannend und ich selbst spekulierte für mich fleißig mit, wer denn nun Sally McGowan sein könnte, wobei ich immer mit dem Alter der Frauen haderte (die entweder zu jung oder zu alt waren, um Sally zu sein). All meine Vermutungen waren dahin, als die Autorin mit dem Twist um die Ecke kam, mit dem ich wirklich nicht gerechnet habe. Das ist richtig gut gemacht. Das Ende hätte ich in der gebotenen Form nicht gebraucht, aber es war spannend zu lesen und erklärte so einiges.

Insgesamt ein gut erzähltes und spannendes Buch mit einem überraschenden Ende, bei dem man vor allem sieht, wie Gerüchte sich verbreiten und welchen Schaden eine kleine Äußerung anrichten kann. Gut!

Veröffentlicht am 26.01.2020

Essen fürs Glücklichsein

Noch mehr Happy Food
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Gibt es ein Rezept für Glück? Wenn man dem Koch Niklas Ekstedt und dem Journalisten Henrik Ennert, den Autoren dieses Kochbuchs, glaubt, gibt es sogar viele Rezepte fürs Glück. In ihrem Buch „Noch mehr ...

Gibt es ein Rezept für Glück? Wenn man dem Koch Niklas Ekstedt und dem Journalisten Henrik Ennert, den Autoren dieses Kochbuchs, glaubt, gibt es sogar viele Rezepte fürs Glück. In ihrem Buch „Noch mehr Happy Food“ haben die beiden 50 leckere, farbenfrohe und gesunde Rezepte zusammengestellt, die dazu führen, dass wir gesünder und glücklicher sind.

In Teil 1: UNS GEHT ES SO GUT WIE UNSEREM PLANETEN sind viele wissenschaftliche Erkenntnisse rund um den Zusammenhang zwischen Essen und Gesundheit zusammengestellt. Dabei sind diese Erkenntnisse nicht trocken und langweilig, sondern unterhaltsam und kurzweilig präsentiert. So lernt man vieles über seinen Körper, die Zusammenhänge und den Einfluss der Darmflora auf die Gesundheit. Die zusammengestellten Fakten sind durch Rezepte aufgelockert, weshalb es doppelt unterhaltsam ist.

In Teil 2: MAHLZEITEN ALS MUNTERMACHER geht es um Essen und seine Bedeutung für Körper und Geist. Es geht in der Hauptsache um die Gesundheit, was die Rezepte nicht weniger appetitlich oder lecker macht.

Die Bilder zu den Rezepten sind sehr ansprechend und machen Lust auf das Ausprobieren und Nachkochen. Die Gerichte sind aber schon sehr „gesund“. Es gibt in der Hauptsache Gemüse in allen Varianten, die Gerichte immer sehr ansprechend bunt angerichtet. Das gefällt mir.

Insgesamt ein ansprechendes Buch, das nicht nur ein Kochbuch ist. Man erfährt viel Wissenswertes über Ernährung und ihren Zusammenhang mit der Gesundheit. Gefällt mir!

Veröffentlicht am 25.01.2020

Abenteuerlich

Das Wolkenschiff – Aufbruch nach Südpolaris (Das Wolkenschiff 1)
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Ernest Brightstorm, der Vater der Zwillinge Marie und Arthur, gilt nach einer Expedition nach Südpolaris als verschollen. Schlimmer noch, er gilt als unehrenhaft, weil er angeblich eine zweite Crew sabotiert ...

Ernest Brightstorm, der Vater der Zwillinge Marie und Arthur, gilt nach einer Expedition nach Südpolaris als verschollen. Schlimmer noch, er gilt als unehrenhaft, weil er angeblich eine zweite Crew sabotiert haben soll. Die Zwillinge können es nicht fassen und schließen sich der Entdeckerin Harriet Culpfeffer an, die eine Crew für eine Expedition sucht, um Südpolaris zu erreichen. Können Marie und Arthur ihren Vater finden und seine Ehre wiederherstellen?

Was für ein Abenteuer. Marie und Arthur sind plötzlich Waisenkinder und müssen sich in Lontown durchschlagen. Ihre Begegnung mit Harriet Culpfeffer ändert dann alles, so dass eine abenteuerliche Reise ins ewige Eis beginnen kann, wo sie Gedankenwölfen und anderen Gefahren begegnen. Zusammen mit Harriet, ihrem Butler Welby und der Köchin Felicitas mit den riesigen Füßen machen sie sich im Wolkenschiff Aurora auf den Weg nach Südpolaris. Und diese Reise hat richtig Spaß gemacht.

Es gibt Könige und gefrorene Seen, die überquert werden müssen, riesige Wölfe, Eisberge, Kälte und Schnee, während die Aurora auf dem Weg zum Südpol ist. Das hat mir richtig gut gefallen. Die Kinder tun alles, um die Ehre ihres Vaters wiederherzustellen und haben mich damit gut unterhalten. Ich wäre gerne bei weiteren Abenteuern der Crew dabei, um neue Teile der zweiten oder dritten Welt zu entdecken.

Veröffentlicht am 23.01.2020

Rettet den Wald!

Greta und die Großen
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Das Mädchen Greta wohnt mitten in einem wunderschönen Wald. Als die Tiere des Waldes zu ihr kommen und sich darüber beklagen, dass sie ihr Zuhause verlieren, weil die Großen keine Rücksicht auf die Tiere ...

Das Mädchen Greta wohnt mitten in einem wunderschönen Wald. Als die Tiere des Waldes zu ihr kommen und sich darüber beklagen, dass sie ihr Zuhause verlieren, weil die Großen keine Rücksicht auf die Tiere und die Natur nehmen, überlegt Greta, was sie dagegen tun kann. Dann kommt ihr die Idee und sie protestiert gegen die Großen. Doch alleine wird sie übersehen. Doch als immer mehr Leute sich ihren Protesten anschließen, erkennen die Großen endlich, dass die Umwelt wichtig und schützenswert ist.

Das Kinderbuch für Kinder ab 4 Jahre ist schön illustriert und behandelt ein wichtiges Thema: Den Schutz der Umwelt. Das Buch zeigt schön, dass jeder sich für die Umwelt stark machen kann, egal wie alt er ist. Das gefällt mir sehr. Greta und die Tiere sind schön anzuschauen und die Geschichte gut vorzulesen. So kann man schon kleinen Kindern ein wichtiges Thema nahebringen.

Am Ende des Buches gibt es eine Art Lebenslauf zu Greta Thunberg, die als Inspiration für dieses Buch diente. Außerdem gibt es Tipps, was jeder tun kann, um Greta und somit der Umwelt zu helfen.

Von jedem verkauften Buch gehen 20 Cent an Greenpeace Deutschland, so dass jeder, der ein Buch kauft, den Umweltschutz unterstützt!