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Veröffentlicht am 03.02.2025

Abgedrehter Action-Thriller

Stunde um Stunde
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Dieses Buch hat mich total überrascht, lieferte es doch neben dem erwarteten hochdramatischen Psycho-Thriller auch ein rasantes Action-Feuerwerk, das man eher in einem Hollywood-Blockbuster vermuten würde ...

Dieses Buch hat mich total überrascht, lieferte es doch neben dem erwarteten hochdramatischen Psycho-Thriller auch ein rasantes Action-Feuerwerk, das man eher in einem Hollywood-Blockbuster vermuten würde als in einem Roman dieser Autorin. So war das Buch in wechselnden Kapiteln quasi zweigeteilt: eine Hälfte spielte sich rund um die Geiselnahme ab, mit zähen Verhandlungsgesprächen seitens der Polizei und nervenaufreibenden Situationen im besetzten Labor - das alles hatte ich so oder ähnlich erwartet und war nicht wirklich überrascht. Ganz anders die zweite Hälfte, in der der ehemalige Undercover-Mann Charlie Hoskins und Polizei-Frischling Lynette Lamb gemeinsam versuchen, den Cold Case zu lösen, wegen dem es überhaupt zur Geiselnahme kam. Dafür haben sie allerhöchstens 24 Stunden Zeit. Und in diesen Kapiteln spielte sich für mich die wahre Spannung und Action ab, es ging so rasant und turbulent zu, dass man kaum Luft holen konnte. Natürlich wurde es zeitweise regelrecht hanebüchen, mit welchen Mitteln die beiden agierten, aber das tat der grandiosen Unterhaltung keinen Abbruch und feuerte das Kopfkino erst so richtig an. Was mich weniger amüsiert hat, waren allerdings die auffällig vielen Schreibfehler im Text.
Fazit: anschnallen, festhalten, lesen!

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Magischer Auftakt

Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme
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Zu Anfang war ich ein bisschen überwältigt von den vielen Eindrücken und Beschreibungen, die auf mich nieder prasselten. Doch so konnte ich sehr schnell in das magische Universum von Spellcraft eintauchen, ...

Zu Anfang war ich ein bisschen überwältigt von den vielen Eindrücken und Beschreibungen, die auf mich nieder prasselten. Doch so konnte ich sehr schnell in das magische Universum von Spellcraft eintauchen, und die Autorin hat wirklich eine ganz besondere Welt geschaffen, in der Magie nur kontrolliert angewendet werden darf. Menschen wissen offenbar gar nicht von den sogenannten "Spellcraftern". Kontrollinstanz sind die sogenannten Septs, die die Aether-Quellen kontrollieren und den Spellcraftern diesen kostbaren Rohstoff, der zur Herstellung magischer Objekte benötigt wird, zuteilen. In dieser Welt lebt Sophie mit ihrer Großmutter. Sophie steht erst am Anfang und lernt noch, mit ihrer Spellcraft-Gabe Glasobjekte herzustellen. Als ihre Großmutter verschwindet, muss sie all ihr Geschick und natürlich ihre Gabe einsetzen, um sie wiederzufinden. Dabei wird sie von alten und neuen Freunden unterstützt, und gemeinsam decken sie ein uraltes Geheimnis auf, dass alles verändern wird. Besondere Erwähnung verdient meiner Meinung nach Patches, das magische Stofftier von Sophie, das ich natürlich sofort ins Herz geschlossen habe.
Was anfangs vielleicht noch etwas kindliche Züge hatte, entwickelte sich schon bald zu einem spannenden Abenteuer, das auch ältere Jahrgänge begeistern dürfte. Besonders beeindruckt haben mich die Komplexität und die vielen originellen Details, mit der dieses magische London gestaltet wurde. Zwar frage ich mich, wie es außerhalb dieser Stadt aussehen mag - gibt es anderswo ähnliche Aetherquellen, Spellcrafter-Workshops und Sept-Instanzen? Aber das ist fast schon wieder viel zu viel nachgedacht und wird dem Zauber des Buches nicht gerecht.
Fazit: tauche ein in eine Welt voller Abenteuer und Magie.

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Gar nicht öde

Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland
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Ich wage es nicht, den Inhalt des Buches zu beschreiben - abgesehen davon dass jede Zeile ein Spoiler zu viel wäre. Dieses spannende, fantastische, unglaubliche Abenteuer auf Schienen sollte man so unvorbereitet ...

Ich wage es nicht, den Inhalt des Buches zu beschreiben - abgesehen davon dass jede Zeile ein Spoiler zu viel wäre. Dieses spannende, fantastische, unglaubliche Abenteuer auf Schienen sollte man so unvorbereitet wie möglich starten, um sich von den wundersamen und mysteriösen Begebenheiten überraschen zu lassen.
Fazit: Diese Zugreise übertrifft alle Erwartungen.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Mord auf der Ponte Vecchio

Signora Commissaria und die dunklen Geister
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Nachdem ich zuerst den zweiten Teil gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen wie die Geschichte begann, wie es Giulia Ferrari nach Florenz verschlagen und was es mit ihrer Schwester auf sich hat. Im ...

Nachdem ich zuerst den zweiten Teil gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen wie die Geschichte begann, wie es Giulia Ferrari nach Florenz verschlagen und was es mit ihrer Schwester auf sich hat. Im Vergleich wirkt dieser Serienauftakt etwas ungeschliffener als die Fortsetzung, hat ansonsten aber den gleichen Charme und weckt genauso die Lust, die Rezepte nachzukochen und möglichst bald mal wieder nach Italien zu fahren.
Fazit: spannender Krimi vor fantastischer Kulisse.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Dabei hat es doch so gut angefangen!

Die Schanze
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Der spektakuläre Leichenfund gleich zu Anfang des Buches, gepaart mit der blutigen Beschreibung aus der Perspektive des Mörders, hat einen guten Auftakt gegeben und sowohl Adrenalin als auch Spannung in ...

Der spektakuläre Leichenfund gleich zu Anfang des Buches, gepaart mit der blutigen Beschreibung aus der Perspektive des Mörders, hat einen guten Auftakt gegeben und sowohl Adrenalin als auch Spannung in die Höhe getrieben. Leider war das aber auch schon der Höhepunkt des Buches, das mich im Verlauf der Handlung immer mehr enttäuschte. Sei es das fehlende Auftauchen der Polizei, die in diesem Buch überhaupt nicht vorhanden zu sein schien, das fröhliche Ermitteln auf eigene Faust der gerade erst zugereisten Ellen, die eigentlich sofort in Verdacht gerät, aber nicht einmal zur Vernehmung muss, die zu plötzliche Annäherung zwischen Ellen und Merab, die Auflösung, die viel zu früh offenbart wurde und damit einen Großteil der Spannung aus der Geschichte nahm, und die Kapitel aus Sicht des Täters, die ich in ihrer gewollt simplen Naivität nicht ernst nehmen konnte und einfach nur störend fand. Das Ende war dann, zumindest für mich, mehr eine Erlösung statt Auflösung.
Fazit: Leider hat sich das Buch für mich immer mehr von Topp zu Flopp entwickelt.

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