Märchenhaft und fantastisch entspinnt der Autor eine Geschichte voller Magie, die einen langsam aber unweigerlich in ihren Bann zieht. Es braucht eine Weile, sich in die Welt von Vida einzulesen und anfangs ...
Märchenhaft und fantastisch entspinnt der Autor eine Geschichte voller Magie, die einen langsam aber unweigerlich in ihren Bann zieht. Es braucht eine Weile, sich in die Welt von Vida einzulesen und anfangs empfand ich den Handlungsverlauf sogar als schleppend. Doch völlig unbemerkt entfaltet das Geschehen einen Sog wie einen gewaltiger Strudel, der einen mitreisst - anfangs noch langsam, wird er fast unmerklich immer schneller und es gibt kein Entkommen. Nach langer Zeit wieder ein echtes Fantasy-Highlight, das in seiner Andersartigkeit wohltuend aus der breiten Masse hervorsticht.
Die Wildtierbiologin Alex Carter will den Winter in einem einsamen alten Hotelresort verbringen, um in den Bergen Montanas eine Studie über die Vielfraß-Population durchzuführen. Doch die gesuchte Einsamkeit ...
Die Wildtierbiologin Alex Carter will den Winter in einem einsamen alten Hotelresort verbringen, um in den Bergen Montanas eine Studie über die Vielfraß-Population durchzuführen. Doch die gesuchte Einsamkeit und Ruhe halten nicht lange an, als Alex entdeckt dass sie im Wildtierreservat nicht alleine ist. Nach und nach kommt sie illegalen Machenschaften ungeahnten Ausmaßes auf die Schliche und wird so selbst zur Zielscheibe.
Das Buch hat so viele Drehungen und Wendungen, dass man es unmöglich in einem Satz zusammenfassen kann. Eine Action-Szene jagt die nächste, und bald habe ich mich nur noch mitreißen lassen von der temporeichen Spannung. Bis jetzt schwanke ich, ob mir das alles nicht doch ein bisschen 'too much' war, gleichzeitig bin ich total fasziniert davon, wie Alex sich auch aus der ausweglosesten Situation immer wieder retten konnte. Zudem fand ich das eingestreute Wissen über Vielfraße ungeheuer interessant und aufschlussreich.
Fazit: Rasante Action schlägt Glaubwürdigkeit, aber das in hohem und überaus spannendem Bogen.
Ich war neugierig, warum um diese Bücher so ein Hype gemacht wird, versprach mir aber nicht wirklich viel von dieser Art Ratgeber. Trotz des abschreckend gruseligen Covers, der altbackenen Blümchen-Tapeten-Aufmachung, ...
Ich war neugierig, warum um diese Bücher so ein Hype gemacht wird, versprach mir aber nicht wirklich viel von dieser Art Ratgeber. Trotz des abschreckend gruseligen Covers, der altbackenen Blümchen-Tapeten-Aufmachung, und der übertrieben auf vertraulich gemachten, aber eigentlich nur nervigen Schreibweise ("Wissen Se") war ich ob des Inhalts positiv überrascht. Den Inhalt würde ich in etwa so aufteilen: ein Drittel der Tipps kannte ich schon - nichtsdestotrotz sind es hilfreiche Ratschläge für den Alltag. Ein Drittel der Tipps waren zwar interessant, werden bei mir aber wohl niemals Anwendung finden, da nicht relevant (aber man kann ja nie wissen). Das übrige Drittel allerdings hat mich wirklich begeistert, denn diese Tipps kannte ich noch nicht und werde ich mit Sicherheit im eigenen Haushalt ausprobieren (allen voran die Waffeleisen-Bratäpfel, die superlecker klingen). Also: Augen zu (wegen des gruseligen Covers) und durch und mitnehmen was man gebrauchen kann. Danke Online-Omi!
Ich liebe die Weihnachtsgeschichte, daher hat mich dieser Adventskalender im Escape-Format natürlich besonders angesprochen. Leider hat sich das Buch insgesamt als Flop erwiesen. Die Illustrationen sind ...
Ich liebe die Weihnachtsgeschichte, daher hat mich dieser Adventskalender im Escape-Format natürlich besonders angesprochen. Leider hat sich das Buch insgesamt als Flop erwiesen. Die Illustrationen sind durchaus atmosphärisch gestaltet, aber die klassische Geschichte über den Fiesling Scrooge, der von drei Geistern heimgesucht wird, wird absolut lieblos und viel zu kurz gefasst heruntergerasselt und lässt keine Stimmung - sei es weihnachtlich oder unheimlich - aufkommen. Das Ende auf der letzten Seite hält noch dazu eine völlig unangebrachte Auflösung des Escape-Rätsels auf Lager. Von der Eindringlichkeit der fantastischen Originalgeschichte ist hier leider gar nichts übrig geblieben. Der flapsige Schreibstil vermittelt kein bisschen von der altertümlichen aber dennoch zeitlosen Atmosphäre der Originalgeschichte und ist eine absolute Enttäuschung.
Die Rätsel, die man jeden Tag lösen muss, schwanken zwischen kinderleicht und unlösbar. Letzteres lag für mich vor allem an der Willkürlichkeit, mit der das Rätsel gestellt wurde, und die ich in keiner Weise nachvollziehen konnte. Selbst nach dem Lesen der Auflösung war es mir bei wenigen Rätseln nicht möglich, diese nachzuvollziehen - hier hätten illustrierte Auflösungen ganz leicht Abhilfe schaffen können, aber das hätte wohl zu viel Aufwand bedeutet. Auch dass man die Lösungszahl auf einer Seite voller Zahlenkombinationen heraussuchen musste, war die ersten Male noch ganz ok danach aber absolut langweilig und nervig. Das Poster war ganz hübsch anzusehen, vom Leuchteffekt jedoch keine Spur - lediglich gegen das Licht gehalten konnte man anhand einiger leicht glänzender Flecken erahnen, wo hier möglicherweise ein Lichteffekt geplant war - der aber in der Praxis kläglich scheiterte.
Entsprechend lustlos habe ich jeden Tag die neue Seite abgearbeitet - sofern ich sie nicht ganz vergessen hatte - und lediglich dem Anblick der aktuellen Seitenillustration etwas abgewinnen können. Von dieser Reihe missglückter Literatur-Klassiker werde ich jedenfalls Abstand nehmen und dann doch lieber reine Escape-Bücher lesen, die nur zu diesem Zweck geschrieben wurden.
Leider hat das Buch für mich nicht so gut funktioniert wie erhofft. Obwohl mir der Schreibstil gefallen hat, ich mag Bücher die dahintreiben und bei denen "der Weg das Ziel" ist. Doch hier plätscherte ...
Leider hat das Buch für mich nicht so gut funktioniert wie erhofft. Obwohl mir der Schreibstil gefallen hat, ich mag Bücher die dahintreiben und bei denen "der Weg das Ziel" ist. Doch hier plätscherte die Geschichte so vor sich hin und versickerte schließlich im Nirgendwo.