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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2021

Wunderschöner Zusatzband für alle Fans vom GrishaVerse!

Die Leben der Heiligen
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Das Buch in den Händen halten, dass Alina Starkov so geholfen und sie teilweise auch geleitet und getröstet hat – jetzt ist es endlich möglich! Das kleine rote Büchlein ist nicht nur außen extrem schön ...

Das Buch in den Händen halten, dass Alina Starkov so geholfen und sie teilweise auch geleitet und getröstet hat – jetzt ist es endlich möglich! Das kleine rote Büchlein ist nicht nur außen extrem schön gestaltet, sondern durch die farbigen Illustrationen auch im Innenteil ein absoluter Hingucker.

Alle Grisha-Fans wissen wie oft die Heiligen in den Büchern zitiert oder erwähnt werden, wie oft ihre Geschichten eine Inspiration, Mahnung oder Hoffnung für die Protagonist:innen sind. In diesem Buch finden sich alle Geschichten zu eben diesen Heiligen wieder. Der Erzählstil von Bardugo ist wie gewohnt sehr gut und flüssig zu lesen, sowie bildlich und anschaulich. Insgesamt allerdings ein bisschen kindlicher, was aber daran liegt, dass es sich bei dem Buch innerhalb der Geschichte ja auch um ein Märchenbuch für Kinder handelt. Bei einigen Geschichten hätte ich mir gewünscht, dass sie ein bisschen ausführlicher sind. Insgesamt sind alle Geschichte sehr kurz gehalten und hätten für meinen Geschmack ein bisschen mehr ausgeschmückt werden können. Nichtsdestotrotz ist das Buch eine wirklich schöne Ergänzung und ich hatte beim Lesen viel Freude!

Meine Empfehlung ist sich das Büchlein unbedingt als Printversion zu kaufen! Als eBook ist es auch schön und lesenswert, kann aber den Charme des gedruckten Buches bei weitem nicht erreichen.

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Veröffentlicht am 10.09.2021

Eine starke Frau in einer von Männern dominierten Welt

Die Frauen von New York – Glanz der Freiheit
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New York in den 40er Jahren: Wir treffen auf Lily, eine junge Frau aus gutem Hause, die sich nicht mit den üblichen Vorstellungen abfinden kann und ihren eigenen Weg gehen möchte.
Das Problem: In den 40er ...

New York in den 40er Jahren: Wir treffen auf Lily, eine junge Frau aus gutem Hause, die sich nicht mit den üblichen Vorstellungen abfinden kann und ihren eigenen Weg gehen möchte.
Das Problem: In den 40er Jahren war die Welt noch dominiert vom männlichen Geschlecht und die Frauen galten ganz klar als unterlegen. So musste man eine Erlaubnis einholen um arbeiten zu gehen oder wenn man den Führerschein machen wollte. Das Weltbild ist erschreckend, aber gleichzeitig auch so, so gut dargestellt, denn mit nichts anderem hatten die Frauen damals zu kämpfen. Zusätzlich stellt Lilys Mutter die Erwartung an sie, dass sie heiratet. Den passenden Kandidaten hat ihre Mutter auch schon auserkoren. Doch wo bleiben da Lilys Träume? Immerhin arbeitet sie als Köchin und möchte in dem Beruf weiter aufsteigen.

Diese Geschichte zeigt eine wahrhaft starke und inspirierende Frau, die für ihre Träume kämpft und einsteht und damit (wie ich finde) die Vorreiterin einer Welt ist, in der Frauen die gleichen Rechte zustehen wie Männern. Selbstverständlich werden ihr einige Steine in den Weg gelegt und hinzu kommt auch noch die Liebe, die sie für Tom empfindet, der als verschollen gilt. Somit hatte die Geschichte von allem etwas: eine starke und unerschütterliche Protagonistin, die weiß was sie will und großen Mut zeigt, eine zarte Liebesgeschichte, sowie eine ordentliche Portion Hoffnung und Inspiration.

Auch das Setting und der Schreibstil sind sehr interessant und angenehm. Das ganze Buch lässt sich sehr locker lesen, trotz der teils schweren Themen, die auf Lily gelastet haben.

Nun freue ich mich auf den zweiten Teil, empfehle euch das Buch selbst zu lesen und vergebe insgesamt 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 10.09.2021

Geschrieben wie ein Märchen, mit sehr relevanten Themen und warmherzigem Protagonisten

Junge mit schwarzem Hahn
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Das Buchcover im klassischen Diogenes Stil mag zunächst nicht besonders erscheinen, nach dem Lesen aber passte es für mich sehr gut zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin gleicht vom Erzählstil schon ...

Das Buchcover im klassischen Diogenes Stil mag zunächst nicht besonders erscheinen, nach dem Lesen aber passte es für mich sehr gut zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin gleicht vom Erzählstil schon fast einem Märchen. Ab und an bin ich über die sprachlichen Mittel ein bisschen gestolpert, aber man gewöhnt sich recht schnell daran. Sehr schön fand ich, dass dem Leser nicht alles vorweg genommen wird und man selbst Spielraum für Interpretationen bekommt. So regt das Buch an einigen Stellen zum Nachdenken an, was vielleicht nicht der Fall gewesen wäre, wenn die Autorin alles schon "auf dem Silbertablett" bereit gelegt hätte.

Vor allem Martin und den Hahn habe ich als sehr besondere Charaktere empfunden. Martin ist ein warmherziger und herzensguter Junge, der immer zuerst an andere denkt und dann an sich selbst. Und das, obwohl er ein furchtbares Leben mit vielen Schicksalsschlägen durchmachen musste und von den Dorfbewohnern weder respektiert, noch einigermaßen gut behandelt wird. Seine Selbstlosigkeit, Geduld und Zuversicht sind so stark, dass er schon fast wie ein Heiliger zu betrachten ist. Der Hahn steht ihm dabei mit Rat und Tat zur Seite und ermutigt ihn. Man merkt deutlich, dass der Hahn die leitende Kraft für Martin darstellt, weil er immer da war, selbst wenn Martin niemanden hatte.

Im Laufe der Geschichte passieren einige düstere und schreckliche Dinge, mit denen Martin zu kämpfen hat. Dabei begleitet ihn ein Maler und er trifft auch noch auf den ein oder anderen wohlgesonnenen Weggefährten. Inmitten all der Dunkelheit ist also auch stets ein kleines, zartes Licht. Auch wenn die Geschichte zeittechnisch sehr viel früher spielt, so gibt es doch einige Themen, die auch bis heute noch sehr relevant und aktuell sind! Was er auf seiner Reise alles erlebt dürft ihr nun selbst heraus finden.

Ich kann diese sehr besondere Geschichte definitiv weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 03.09.2021

Gute Einblicke und interessante Methode, einfach erklärt

Der Schmerz und seine Komplizen
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Das Buch gibt fundierte Einblicke in den Bereiche der chronischen Schmerzen, aber auf recht einfache, unkomplizierte Art und Weise, sodass man kein Vorwissen braucht um alles zu verstehen. Außerdem erläutert ...

Das Buch gibt fundierte Einblicke in den Bereiche der chronischen Schmerzen, aber auf recht einfache, unkomplizierte Art und Weise, sodass man kein Vorwissen braucht um alles zu verstehen. Außerdem erläutert die Autorin die Grundlagen einer Methode ihres Großvaters bei chronischen Schmerzen. Sowohl für Betroffene als auch für Angehörige gibt es hier einiges zu Lernen. Vor allem das Verständnis für die Erkrankung wird gefördert. Dabei sei gesagt, dass es sich hierbei nicht um ein richtiges Fachbuch handelt, was ich persönlich aber nicht schlimm finde. Es gibt auch einige bebilderte Erklärungen, sodass es wirklich sehr anschaulich dargestellt wird. Abgerundet wird das Buch durch persönliche Erlebnisse und Anekdoten, sodass es nicht bitterernst und trocken zu geht, obwohl es sich um ein schweres Thema handelt. Die Autorin leidet nämlich selbst an einer chronischen Schmerzerkrankung und kann von genug Erlebnissen berichten. Das hat es für mich sehr viel persönlicher gemacht. Der Schreibstil der jungen Autorin ist ebenfalls gut und flüssig zu lesen. Wie wirksam die Methode ist muss vermutlich jeder für sich selbst herausfinden, ich denke Ausprobieren kann niemals verkehrt sein.

Wer einen Einblick in die Welt der chronischen Schmerzen möchte – egal ob für sich selbst oder um Angehörige zu unterstützen – wird hier definitiv fündig. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Hat mich leider nicht überzeugt

Zikadensommer
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Das Buchcover gefällt mir mit seinem künstlerischen und minimalistischem Stil sehr gut.

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich hatte mich auf eine interessante und spannenden Geschichte rund ...

Das Buchcover gefällt mir mit seinem künstlerischen und minimalistischem Stil sehr gut.

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich hatte mich auf eine interessante und spannenden Geschichte rund um das Thema Identität, Zugehörigkeit, Flüchtlinge und Beziehungen gefreut, gepaart mit der Atmosphäre Griechenlands. Leider wurde das für mich nicht umgesetzt. Obwohl das Buch von der Seitenanzahl recht kurz bemessen ist, hat es sich beim Lesen für mich sehr in die Länge gezogen. Es gab keinen Spannungsaufbau und auch die Protagonistin war mir schnell nicht mehr richtig sympathisch. Ebenso kamen bei mir keine Gefühle an, was ich generell in Büchern als störend empfinde. Ich möchte die Charaktere verstehen können, erleben was sie fühlen und was sie zu ihren Handlungen verleitet.

Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Mira und dem Kapitän erzählt, aber der Schreibstil ist generell sehr sachlich und deshalb nicht sehr mitreißend.

Weil mir einfach zu viele Dinge gefehlt haben und sich das Buch für mich extrem lang gezogen hat, kann ich leider nur 2 Sterne vergeben und dementsprechend auch keine Leseempfehlung.

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