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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2021

Für mich leider enttäuschend – vorhersehbar und nicht authentisch

Bis ans Ende aller Fragen
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Für mich war dies das erste Buch der beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anne Hertz und leider konnten sie mich nicht für ihre Geschichte begeistern. Die Idee dahinter fand ich ganz süß und anfangs ...

Für mich war dies das erste Buch der beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anne Hertz und leider konnten sie mich nicht für ihre Geschichte begeistern. Die Idee dahinter fand ich ganz süß und anfangs hat mir das Buch auch ganz gut gefallen. Leider wurde der Plot immer flacher und vorhersehbarer, die Zufälle haben sich überhäuft, sodass es für mich gar nicht mehr authentisch war. Neben der Geschichte, die in der Gegenwart spielt, gibt es auch immer noch Tagebucheinträge von Maxi aus ihrer Pubertät. Anfangs fand ich das ganz witzig und charmant, aber ziemlich schnell hat es für mich seinen Charme verloren und wurde recht überzogen dargestellt.

Maxi mochte ich anfangs ebenfalls gerne, am Ende entwickelt sie sich aber zu einem Menschen, bei dem Lügen zur Gewohnheit wird und der quasi nur noch darauf zurück greift. Sie selbst kommentiert das und sagt, dass sie es nicht mag – ich als Leserin mochte es auch nicht und bei mir konnte ihre Einsicht ihre Sympathie bei mir auch nicht retten. Ich dachte mir bis zum Schluss "vielleicht kann es das Ende noch retten", aber das Happy End war an Klischee und Kitsch kaum mehr zu übertreffen.

Wirklich schade, ich finde aus dem Grundkonzept hätte man mehr herausholen können. Für mich war es von vorne bis hinten vorhersehbar, der Plot bliebt sehr flach und die Protagonistin wurde zunehmend unsympathischer. Ich kann dieses Buch deshalb leider nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 24.08.2021

Wenn die Vergangenheit sich immer wieder in die Gegenwart schleicht

Das Haus der Libellen
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Im Roman treffen wir auf Sophie, die seit sie klein war mit den von Gutenbach Geschwistern befreundet ist. Die Freundschaft zwischen den dreien war aber meist keineswegs das, was man unter einer normalen ...

Im Roman treffen wir auf Sophie, die seit sie klein war mit den von Gutenbach Geschwistern befreundet ist. Die Freundschaft zwischen den dreien war aber meist keineswegs das, was man unter einer normalen Freundschaft versteht. Mit Emilia verbindet sie eine Hassliebe und mit Noah war sie vor einigen Jahren zusammen, bis er einfach von heute auf morgen verschwand. Zwischen den Dreien herrscht also sehr viel (teils düstere) Vorgeschichte, der wir nach und nach auf den Grund gehen. Grundsätzlich fand ich Sophie sehr sympathisch, allerdings fand ich sie oft sehr naiv und teilweise in ihrer Handlung etwas widersprüchlich. Darauf kann ich leider nicht näher eingehen, ohne etwas vorweg zu nehmen. Sie verhält sich nur teilweise nicht wirklich fair, obwohl sie selbst Fairness von den Geschwistern einfordert.

Emilia und Noah sind ziemlich vielschichtige Charaktere, wobei ich mit beiden nicht richtig warm wurde. Noah bleibt sehr unnahbar. vor allem auch dadurch, dass man nicht viel aus seiner Perspektive erfährt. Emilia wirkte ein bisschen durchgeknallt. was ich allerdings nicht negativ finde. Sie ist vor allem anfangs sehr unberechenbar und ihre Handlungen sind schwer nachzuvollziehen, gegen Ende wird ihr Charakter aber noch sehr gut "beleuchtet" sodass ich ihre Handlungen und Empfindungen gut nachvollziehen konnte. Mein liebster Charakter im Buch bleibt allerdings der treue und gutherzige Manu.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch ließ sich locker und flüssig lesen. Besonders die Atmosphäre der Villa ist sehr gut eingefangen und man kann sie sich beim Lesen hervorragend vorstellen. Die jeweiligen Kapitel wechseln sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart ab, was mir gut gefallen hat. An der ein oder anderen Stelle hätte man das Buch vielleicht ein bisschen kürzen können, an wenigen Stellen kam mir die Geschichte ein bisschen langgezogen vor.

Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen und vor allem die Geheimnisse rund um das Haus und die Geschwister waren interessant. Deshalb kann ich euch das Buch weiterempfehlen :)

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Veröffentlicht am 18.08.2021

Zu viel Drama und dadurch überhaupt nicht authentisch

Gegen den bittersten Sturm
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Ich glaube zu dem Schreibstil braucht man mittlerweile fast gar nichts mehr sagen. Cherry hat schon so viele Bücher geschrieben und ihr Schreibstil ist immer gefühlvoll und sehr gut und flüssig zu lesen.

Den ...

Ich glaube zu dem Schreibstil braucht man mittlerweile fast gar nichts mehr sagen. Cherry hat schon so viele Bücher geschrieben und ihr Schreibstil ist immer gefühlvoll und sehr gut und flüssig zu lesen.

Den Protagonisten Connor lernte man schon im ersten Band der Reihe kennen, damals ist er ein Jugendlicher und nun können wir ihn als Erwachsenen erleben. Ich habe vorher schon spekuliert, inwiefern er sich verändert haben könnte und ob er noch genauso sympathisch ist. Als sympathisch habe ich ihn aber definitiv noch empfunden und finde auch nach wie vor, dass er ein toller Charakter ist. Allerdings fehlte mir das Besondere, was ein Charakter haben sollte, bei ihm und auch bei Aaliyah. Aaliyah ist ebenfalls sympathisch, aber ihre Handlungen und Gedanken konnte ich teilweise nicht gut nachvollziehen. Teilweise wirkte sie einfach zu naiv auf mich, was mich gestört hat. Vor allem da man erst das Gefühl hatte, dass sie absolut nicht auf den Kopf gefallen ist.

Was mir bei diesem Roman leider nicht gut gefallen hat, ist das übermäßige Drama. Bei der Autorin habe ich manchmal das Gefühl, je mehr Drama und Triggerwarnungen sie schreiben kann, um so besser findet sie ihre Geschichten. Oft ist weniger aber einfach mehr und hier war es mir wieder einmal zu viel des Guten ... oder eher zu viel des Schlechten. Es gibt einige Überraschungen im Buch, welche meiner Meinung nach aber nicht gut geschrieben waren und mir daher ab und an ein Augenrollen entlockten. Am Ende schafft die Autorin es immer zu einem gelungenen Happy End, aber dazwischen war es mir leider einfach zu viel, sodass ich diesen Roman nicht so schätzen kann, wie es normalerweise der Fall gewesen wäre.

Eingefleischten Fans, die auf viel Drama stehen, kann ich das Buch weiterempfehlen. Für alle, die es lieber realistisch und authentisch mögen, würde ich das Buch nicht weiterempfehlen. Der Anfang und das Ende haben mir wirklich sehr gut gefallen, aber das dazwischen konnte bei mir einfach nicht genug Punkten. Deshalb vergebe ich 3/5 Sternen

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Veröffentlicht am 13.08.2021

Es war okay, aber Originalität geht anders

Crave
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Das Cover ist ganz schön, aber für mich hätte es doch etwas origineller sein dürfen. Die Nähe zu Twilight ist schon im Cover spürbar, was ich schade finde.

Der Schreibstil hat mir erst recht gut gefallen, ...

Das Cover ist ganz schön, aber für mich hätte es doch etwas origineller sein dürfen. Die Nähe zu Twilight ist schon im Cover spürbar, was ich schade finde.

Der Schreibstil hat mir erst recht gut gefallen, wird aber ziemlich schnell recht albern und erzwungen jugendlich. Ich finde man kann auch jugendliche Bücher schreiben, ohne ständig den Slang aufzugreifen und Sachen wie "what the fuck" unterzubringen. Dadurch konnte ich die Geschichte an einigen Stellen leider nicht so ernst nehmen. Vor allem als es im letzten Viertel dann endlich spannend wurde, hat die Autorin für mich mit ihrem flapsigen und überflüssig albernen Schreibstil alles ins Lächerliche gezogen, sodass die eigentlich starken Szenen für mich eins definitiv nicht waren – Spannend.

Insgesamt zieht sich das Buch sehr in die Länge. Gegen längere Bücher habe ich absolut nichts einzuwenden, aber wenn dadurch keine Spannung aufkommt, sondern sogar Langeweile, sind es eindeutig zu viele Seiten. In diesem Buch wiederholen sich die Ereignisse gefühlt auch ständig.

Das Setting hingegen mochte ich sehr gern. Die Katmere hat wirklich eine tolle Atmosphäre und auch Alaska fand ich als Ort realistisch, weil man dort ja eine unendliche Weite hat und eine Schule wie diese dann nicht so auffällt.

Was die Hauptprotagonistin Grace angeht bin ich etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite mag ich ihren Kampfgeist und das sie sich nicht entmutigen lässt, zum anderen fand ich ihr Angeschmachte im Bezug auf Jaxon (was schon nach wenigen Tagen permanent stattfindet) echt anstrengend. Dabei erfüllt sie wirklich alle kitschigen Klischees und glorifiziert ihn regelrecht, sodass man aus dem Augenrollen nicht mehr raus kommt. Zum Beispiel entschuldigt sie sich ernsthaft bei ihm, wenn sie nach einer Minute noch nicht zurück geschrieben hat. Wow. Sie ist generell etwas realitätsfremd. Als sie gebissen wird fragt sie sich zum Beispiel, ob das nur ein "Streich" war und ihr jemand etwas in den Hals gerammt hat. Ähm okay ...?
Bei Jaxon geht es mir ähnlich. Grundsätzlich mag ich ihn, aber auch er hat ein paar relativ nervige Eigenschaften. Vielleicht wäre es weniger anstrengend, wenn der Kitsch zwischen den beiden nicht alles so überlagert hätte. Sehr interessant fand ich auch die Beschreibung, dass er nach "Orangen und dunklem Eiswasser" riecht. Seit wann hat Eiswasser einen Geruch?! Auch wenn das mit dem Geruch nur eine Kleinigkeit ist, ist es die Anhäufung von diesen Kleinigkeiten, die mir den richtigen Lesespaß genommen hat.

Positiv fand ich, dass sich die Autorin zumindest in sofern von Twilight unterscheidet, dass sie nicht nur Vampire und Werwölfe eingebracht hat, sondern auch andere Wesen. Die Vampire heben sich zum Glück auch von den Twilight Vampiren ab, sodass der Aufbau der ganzen übernatürlichen Wesen gelungen war. Zu einigen davon hätte ich gern noch mehr erfahren, aber das hat die Autorin sich vermutlich für die restlichen Bände aufgehoben.

Das Buch ließ sich gut lesen, ja, aber es war für mich nichts besonderes und weder die Charaktere, noch die Geschichte konnten mich richtig für sich einnehmen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die weiteren Bände noch lesen möchte, weshalb ich keine Leseempfehlung aussprechen kann.

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Veröffentlicht am 12.08.2021

Nichts super besonderes, insgesamt aber ganz schön und gut zu lesen

Die Zeit der Kirschen
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Das Buchcover spiegelt die schöne pariser Atmosphäre wider. Besonders gefällt mir die Typografie, die als Handlettering umgesetzt wurde. Das passt super zu Aurélies kleinem Restaurant.

Den Vorgängerband ...

Das Buchcover spiegelt die schöne pariser Atmosphäre wider. Besonders gefällt mir die Typografie, die als Handlettering umgesetzt wurde. Das passt super zu Aurélies kleinem Restaurant.

Den Vorgängerband kenne ich nicht, allerdings gibt es einige Rückblenden, wodurch man genug mitbekommt und keine Verständnisschwierigkeiten hat. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und auch bildlich genug.

Besonders Aurélie mochte ich in der Geschichte sehr, weil sie eine starke und unabhängige Frau verkörpert. André ist für meinen Geschmack etwas zu eifersüchtig, was mich beim Lesen zunehmend gestört hat. Er ist ansonsten sehr liebevoll zu Aurélie und erfüllt ihr jeden Wunsch, aber mein Herz konnte der Charakter irgendwie nicht erobern.

Die Geschichte war für mich ganz nett zu lesen, aber nichts super besonderes und die großen Gefühle kamen bei mir auch nicht so authentisch vor.

Ich kann das Buch also nur mit einer kleinen Einschränkung weiterempfehlen

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