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Veröffentlicht am 29.04.2019

Schicksal einer jungen Frau

Nicht mehr ich
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Doris Winter, Jahrgang 1983 wächst in einer tiefgläugiben lutheranisch geprägten Familie auf. Der Glaube ist selbstverständlich und allgegenwärtig, Halt für die Familie die viele Sorge planen.....
Allerdings ...

Doris Winter, Jahrgang 1983 wächst in einer tiefgläugiben lutheranisch geprägten Familie auf. Der Glaube ist selbstverständlich und allgegenwärtig, Halt für die Familie die viele Sorge planen.....
Allerdings scheint die Familie und besonders auch später Doris sehr Obrigkeits- und Lehrsatztreu.
Es schint nur schwarz und weiß zu geben, keine Zwischentöne....
1999 konvertiert die gesamte Familie zum katholischen Glauben, der ihnen viel klarer erscheint.
Besonders Doris ist sehr beindruckt - sie lebt ihren Glauben, dazu gehört der tägliche Besuch der Hl. Messe, Anbetungsstunden, viel Verzicht und Fasten - teilweise bis zur Selbstkasteiung.
Schon früh hat sie den Wunsch ins Kloster zu gehen und sucht schon während ihrer Schulzeit nach einem möglichst strengen Orden.....
Sie informiert sich und findet ausgerechnet "Königsfamile"....
Obwohl ihr da schon einiges nicht so gefällt, tritt sie gleich nach dem Abitur 2003 in den Orden ein.....
Doch das bedeutet bald Kontrolle, absouter Gehorsam, Zensur der Briefe usw.....
Sie lernt verschiedene Häuser in mehreren Ländern kennen und es ist überall gleich......
bald ist sie nicht mehr sie selbst, sie verliert ihren Willen und ihre Fähigkeit "NEIN" zu sagen.....
Als sie dann auch noch von einem Priester vergewaltigt wird, droht sie zu zerbrechen.
Erst einige jahre nach der Tat schafft sie es mit Hilfe von aussen den Orden zu verlassen.
Fazit und Meinung:
Ich bin selber katholisch, aber Doris habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Es gab von Anfang an Anzeichen, aber vielleicht war sie mit knapp 20 jahrennoch viel zu jung, auf alle Fälle viel zu naiv, dass zu erkennen....
Sie tut mir leid und was da passiert ist einfach nur schrecklich und auch nicht nachvollziehbar....
Schuld hat nicht Doris, sondern dieser Priester und auch dieser ominöse Orden, der seine Mitglieder zu unmündigen und willenlosen Menschen gemacht hat.
Mir fiel es schwer das Buch zu lesen, was abe rnicht an der Thematik, sondern eher am Schreibstil lag. Ich fand es eher langatmig und zum Teil auch unverständlich, wie es angegangen wurde.
Von mir gibt es deshalb nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 27.04.2019

Regine und Jan

Er hieß Jan
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Ein Stück Zeitgeschichte --- Ende des 2. Weltkrieges -- jan, ein polnischer Zwangsarbeiter und Regine, ein deutsches BDM - Mädel - kann das gut gehen --- nein - sie werden erwischt ----
Regine kann fliehen ...

Ein Stück Zeitgeschichte --- Ende des 2. Weltkrieges -- jan, ein polnischer Zwangsarbeiter und Regine, ein deutsches BDM - Mädel - kann das gut gehen --- nein - sie werden erwischt ----
Regine kann fliehen und wird auf einem Bauernhof versteckt ....
was aus Jan wird, bleibt ungewiss.....
Regine, die einst überzeugte Nationalsozialistin lernt nach und nach umdenken......
Ein Stück deutscher Zeitgeschichte geschrieben für ältere Kinder und Jugendliche - gute Schullektüre um über diese Zeit ins Gespräch zu kommen.
Meins war es nicht so ......

Veröffentlicht am 26.04.2019

DIONYSOS

Die sieben Farben des Blutes
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In Berlin treibt ein brutaler Frauebmörder sein Unwesen.....
Drei Frauen hat er schon auf dem Gewissen - jetzt nach einem Jahr Pause hat er die Wirtschaftssenatorin Ursula Reuben geheilt....
"DIONYSOS" ...

In Berlin treibt ein brutaler Frauebmörder sein Unwesen.....
Drei Frauen hat er schon auf dem Gewissen - jetzt nach einem Jahr Pause hat er die Wirtschaftssenatorin Ursula Reuben geheilt....
"DIONYSOS" so nennt sich der Mann mit der weißen Maske, der einfach keine brauchbaren Spuren hinterlässt....
Die Berlina Staatsanwältin Helena Faber, geschieden und Mutter 2er heranwachsender Töchter glaubt nicht, dass es das letzte Opfer war und gerät selbst in den Fokus des Täters.....
Der Täter hasst Frauen und es gibt einen Bezug zu einem bekannten Anthropologieprofessor und Helena findet eine erschreckende Logik hinter den Vornamen der Opfer....
ihr eigener Name gehört auch dazu.....
Fazit und Meinung:
Der Thriller ist nicht unspannend und durchaus interessant, aber ich hatte meine Probleme damit .... ist mehr zu sehr ins phiolophische und in die Anthropologie abgedriftet....
Leider verliert sich Spannung zum Schlussauch etwas und es wird langatmiger - zum Schluss noch ein Cliffhanger, der Appetit auf das Folgebuch, das Ende Mai erscheint machen soll.
Von mir gibt es nur 3,5 Sterne.....

Veröffentlicht am 21.04.2019

Vanessa mit den beiden Gesichtern

Ich will mich nicht verstecken
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Vanessa ist eine ganz normale junge Frau, aufgewachsen bei liebevollen Adoptiveltern macht sie nach der Realschule eine Ausbildung zur Kosmetikerin.
Aber irgendwie hat sie Pech mit den Männern und verliebt ...

Vanessa ist eine ganz normale junge Frau, aufgewachsen bei liebevollen Adoptiveltern macht sie nach der Realschule eine Ausbildung zur Kosmetikerin.
Aber irgendwie hat sie Pech mit den Männern und verliebt sich in die falschen Kerle, wird ausgenutzt.....
Dann lernt sie Daniel kennen, zunächst ein Traummann, der für sie kocht, wäscht und putzt.....
Doch auch er hat eine dunkle und äußerst agressive Seite, die langsam aber sicher immer mehr Überhand nimmt.
Vanessa trennt sich - doch die Rache ist fürchterlich.
Er lauert ihr beim morgendlichen Gassigehen auf und schüttert ihr Säure ins Gesicht.
Sie überlebt nur knapp und seit dem 15. Februar 2016 hat sie zwei Gesichter, eine schöne rechte Seite und eine entstellte linke Seite.
Doch brechen kann er sie nicht. Vanessa kämpft sich ins Leben zurück und ihre Familie und Freunde sind immer an ihrer Seite und unterstützen sie.
Wieder erstarkt gründet sie ein Jahr später den Verein "AusGezeichnet", um Menschen mit ähnlichen Schicksal zu helfen....
Vanessa hat sich nie aufgegeben und auch das Glück ist zu ihr zurückgekehrt.
Fazit und Meinung:
Ein Buch das Mut macht. Vanessa hat es gezeigt , das man nach einem schweren Schicksalsschlag ins Leben zurückfinden kann.
Gute 4 Sterne für dieses Buch

Ich wünsche ihr für ihr weiteres Leben ganz viel Kraft und alles alles Gute.

Veröffentlicht am 18.04.2019

Problemkinder

Kellerkind
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Es ist ein eisiger Winter in München, als die Anwältin Rose Benninghoff mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung aufgefunden wird.
Im Keller des Hauses hockt der 14 Oliver, überseht mit Blutergüssen ...

Es ist ein eisiger Winter in München, als die Anwältin Rose Benninghoff mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung aufgefunden wird.
Im Keller des Hauses hockt der 14 Oliver, überseht mit Blutergüssen und Verletzungen, seine Hände blutverschmiert.....
er kann sich an nichts erinnern....
Auch sein Vater ein renomierter Anlageberater verhäjt sich auffällig.
Was ist hier passiert und wer ist der Täter?
Die Ermittler um den Münchener Hauptkommissar Michael Waechter tappen im Dunkeln.
Niemand scheint das Opfer wirklich gekannt zu haben.....
Die Grenzen zwischen Opfern und Tätern verschwimmen immer mehr und die Ermittler stoßen auf ein altes Verbrechen, dass nie gesühnt wurde und das bis in die Gegenwart reicht....
Werden sie den wahren Täter finden?
Fazit und Meinung:
So ganz weiß ich nicht, was ich von diesem Krimi halten soll, er ist nicht uninteressant, und hat auch eine gewisse Spannung.....
Trotzdem bin ich nicht so ganz überzeugt....
Da tun sich Abgründe in einer ach so tollen Famile auf ..... der eine Ermittler ist mit genug eigenen Problemen behaftet.....
Schlecht fand ich das Buch nicht, aber mehr als 3,5 Sterne kann ich nicht geben.