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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2018

Bezaubernde Liebesgeschichte mit köstlichem Unterton

Die kleine Sommerküche am Meer (Floras Küche 1)
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Nach der liebreizenden Trilogie der Bäckerei am Strandweg war ich mir nicht sicher, ob dieses Buch da mithalten kann - würde es nicht ähnlich werden? Und wenn ja, wie sollte es auch so bezaubernd werden? ...

Nach der liebreizenden Trilogie der Bäckerei am Strandweg war ich mir nicht sicher, ob dieses Buch da mithalten kann - würde es nicht ähnlich werden? Und wenn ja, wie sollte es auch so bezaubernd werden? Doch genau so muss man „Die kleine Sommerküche am Meer“ begreifen: Ebenso kurzweilig und liebevoll wie der vorgänger Bestseller, aber eigenständig genug um unbedingt von Liebhabern eben dieser entzückenden, romantischen Liebeskomödien verschlungen zu werden! Sehr empfehlenswert!

Veröffentlicht am 04.08.2018

Moby Dick meets Gesellschaftskritik

Creature
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Die erste Hälfte des Romans liest sich wie der Klassiker Moby Dick – ein abenteuerlicher Jugendroman. Doch wer den Autor kennt, weiß und vertraut darauf, dass, da noch mehr kommt.. Und genauso ist es. ...

Die erste Hälfte des Romans liest sich wie der Klassiker Moby Dick – ein abenteuerlicher Jugendroman. Doch wer den Autor kennt, weiß und vertraut darauf, dass, da noch mehr kommt.. Und genauso ist es. Der Roman entpuppt sich als wesentlich vielschichtiger und definitiv lesenswerter Kost auch für ältere Generationen. Er lässt einen noch lange nachdenken, auch wenn das Buch schon längst im Regal einsortiert ist.

Veröffentlicht am 01.08.2018

Seichter Thriller im spukigen Schottland

Eisige Schwestern
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Dieses Buch wurde mir von einer Freundin ans Herz gelegt, die meine Leidenschaft für Thriller nur zu gut bestätigen kann, kennt sie doch die vollen Bücher Regale in meiner Wohnung. Entsprechend neugierig ...

Dieses Buch wurde mir von einer Freundin ans Herz gelegt, die meine Leidenschaft für Thriller nur zu gut bestätigen kann, kennt sie doch die vollen Bücher Regale in meiner Wohnung. Entsprechend neugierig war ich auf dieses Werk, dessen Thema, zwei kleine Kinder, zwei Mädchen, die sich äußerlich vollkommen zu gleichen scheinen, ich gleich in den Bann zog. Dem davon ist nun wirklich was zugestoßen? Und was ist eigentlich genau geschehen? Je mehr Perspektiven man kennen lernt, desto mehr trinkt man zu den Hintergründen vor, desto verwirrter wird man doch auch – und eben das macht diesen Roman aus. Er liest sich extrem leicht und flüssig. Der Beginn ist zunächst ausschließlich Roman lastig, man erkennt jedoch Potenzial zum Thriller. Zunächst dachte ich die Handlung wäre sehr vorausschauend, zu Anfang des letzten Drittels jedoch wird der Lisa in den Bann gezogen. Das Buch mag insgesamt kein typischer Thriller sein – für Leute jedoch, die es eben nicht „spannend ohne Ende“ wünschen, bietet er genau den richtigen Lesestoff.

Veröffentlicht am 01.08.2018

Cover und Titel vielversprechend - Inhalt kann leider nicht mithalten

Das Morpheus-Gen
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Das orange-rotfarbene Auge im Vordergrund des Covers blickt einen tief an, der Titel „Das Morpheus Gen“ sticht ins Auge und spätestens beim Lesen des Untertitels „Wenn du schläfst, bist du tot“ greift ...

Das orange-rotfarbene Auge im Vordergrund des Covers blickt einen tief an, der Titel „Das Morpheus Gen“ sticht ins Auge und spätestens beim Lesen des Untertitels „Wenn du schläfst, bist du tot“ greift der passionierte Thriller-Leser nach diesem Werk und freut sich auf im wahrsten Sinne schlaflose Nächte. Der Autor „Tibor Rode“ war mir zu dem Zeitpunkt noch gänzlich unbekannt, umso erfreuter war ich, dieses Buch entdeckt zu haben, bin ich doch immer hungrig nach neuen, guten Thriller-Autoren, die es verstehen atemberaubende Spannungsmomente, unvorhersehbarer Handlungssträngen aus Basis einer Grundidee zu kreieren. Diese Grundidee ist im Buch „Das Morpheus-Gen“ die Schlaflosigkeit, mit welcher sich der Protagonist David Berger befassen muss. In Kombination mit der Ermordung seines besten Freundes und seiner Verlobten zunächst eine gute und packende Grundlage. Leider gelingt es dem Autor jedoch selbst im Höhepunkt nicht, wirkliche Genre-übliche Spannung zu erzeugen, passionierte Thriller-Leser werden daher enttäuscht sein, denn in die Kategorie „Thriller“ gehört dieser Roman in meinen Augen nicht. Die Schreibweise ist einfach, der Roman liest sich sehr flüssig und der Autor weiß seine Leserschaft zu unterhalten (abstrahiert man von dem versprochenen Genre). Für Leser hingegen, die es weniger spannend wollen, ist dieser Roman zu empfehlen - Fans von Karin Slaughter, Joy Fielding, Simon Beckett oder Sebastian Fitzek sollten hingegen die Finger davon lassen.

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