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Veröffentlicht am 01.06.2022

Der Bilabongkönig

Der Billabongkönig
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Der Bilabongkönig von Matthias Kröner ist ein Kinderbuch über Machtmissbrauch und deren Folgen für Kinder ab 7 Jahren.
Uns hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist etwas anders gewesen und daran ...

Der Bilabongkönig von Matthias Kröner ist ein Kinderbuch über Machtmissbrauch und deren Folgen für Kinder ab 7 Jahren.
Uns hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist etwas anders gewesen und daran mussten wir uns erstmal gewöhnen. Es ist in Form eines Dialoges zwischen dem Erzähler und dem Bilabongkönig Ben. Die Absätze sind farblich unterschieden so das man genau weiß welcher der beiden gerade was sagt. Dies war für uns neu und gewöhnungsbedürftig. Allerdings lockert dieser Stil die Geschichte auf und macht sie lustig und spannend.
Allerdings gab es einige Wörter die ich für Kinder etwas schwer fand. Es gab ab und zu mal eine Fragen was dieses oder jenes heißen soll oder was damit gemeint ist. Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem neun Jährigen Sohn gelesen, er hat im Großen und Ganzen alles gut verstanden. Wenn ich es mit einem jüngeren Kind gelesen hätte, vermute ich das bei weitem nicht alles verstanden worden wäre.
Ich finde es auch fraglich eine Geistperson einzubauen die sich der Gute Rat nennt und dem Bilabongkönig hilft. Der aber nur von Ben gesehen werden kann. Es hätte auch einfach eine Idee sein können die einem hilft und nicht irgendein komischer Geistvogel mit einer ständig wachsenden Kinderschar die eh keiner sieht.
Die Illustrationen sind etwas spartanisch und einfach gehalten lockern das Buch aber zusätzlich auf. Die Farbgestaltung hat uns gut gefallen. Sie passt zu den Krokodilen und den Mangrovenwäldern.
Der Inhalt des Buches ist interessant. Die Geschichte hat Abenteuer, Spannung und auch Witz. Sie bietet Spielraum zum Nachdenken und zum Diskutieren mit den Kindern. Es wird den Kindern eine wichtige Botschaft vermittelt. Es ist ein Kinderbuch mit Tiefgang.

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Veröffentlicht am 31.05.2022

Sommerglück zum Frühstück

Sommerglück zum Frühstück
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Sommerglück zum Frühstück von Mary Kay Andrews ist eine gelungene Mischung aus Cosy Krimi, Familientragödie und einem leichten Sommerroman. Gekonnt verwebt sie in einen leichten Roman zwei ältere Cold ...

Sommerglück zum Frühstück von Mary Kay Andrews ist eine gelungene Mischung aus Cosy Krimi, Familientragödie und einem leichten Sommerroman. Gekonnt verwebt sie in einen leichten Roman zwei ältere Cold Case Fälle ein die in der Gegenwart noch ihre Schatten werfen. Da ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe, kannte ich ihre Art nicht nur einen leichten Sommerroman zu schreiben sondern auch einen Krimi Anteil einzubauen. Genau diese Kombination machen ihre Bücher zu etwas besonderen.
Drue ist Mitte 30 und ist nach einem Unfall und dem Tod ihrer Mutter etwas verloren. Eigentlich weiß sie selber nicht so genau was sie will. Den Job in der Anwaltskanzlei ihres Vaters hat sie nur angenommen weil sie das Geld braucht um das Cottage ihrer Großeltern das sie geerbt hat zu sanieren. Mit ihrem Vater lebt sie eher auf Kriegsfuß. Als sie durch Zufall in ihrem Haus über die Akten einer vermissten Frau stößt wird ihr Interesse geweckt. Aber auch der Fall von der vor 2 Jahren ermordeten Jazmin beschäftigt Drue. Sie beginnt in beiden Fällen nachzuforschen und stößt auf ungeahnte Geheimnisse.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Story ist unterhaltsam und spannend. Vor allem die Rückblicke in das Jahr 1975/76 waren gut eingebaut und brachten noch einen zusätzlichen thrill.
Anfangs fand ich die Geschichte noch etwas holprig und mit Drue konnte ich nichts anfangen. Sie ist im gleichen Alter wie ich bin, verhält sich aber wie ein Teenager in der schlimmsten Phase. Zum Glück ändert sich das bald, allerdings hatte ich das gesamte Buch über nie das Gefühl das Drue eine Mittdreißigerin ist.
Mary Kay Andrews schafft es den Leser zu fesseln und ihm gleichzeitig glauben zu lassen einen leichten Sommerroman zu lesen. Sie schreibt sehr bildhaft und authentisch. So spürt man die Hitze am Sunset Beach, man meint das Meer zu hören, den Duft zu riechen. Gleichzeitig sind die Hauptprotagonisten so schön bodenständig. Sie haben normale Berufe und haben ihre Sorgen im Leben und bekommen nichts geschenkt. Und genau das machen die Bücher von Mary Kay Andrews für mich aus. Sie laden zum Träumen ein, sind spannend und haben keine überkandidelten Protagonisten. Es wirkt alles so normal.
Für mich war es wieder ein toller Roman einer tollen Autorin. Nur der Titel passte für mich nicht unbedingt zum Inhalt des Buches. Da könnten Leser was anderes erwarten.

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Veröffentlicht am 27.05.2022

Die Liebe braucht ein ganzes Dorf

Die Liebe braucht ein ganzes Dorf
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Die Liebe braucht ein ganzes Dorf von Kerstin Rubel ist ein leichter Sommerroman mit wenig Überraschungen. Im Großen und Ganzen plätschert die Geschichte vor sich hin.

Annika ist 40 und hat eigentlich ...

Die Liebe braucht ein ganzes Dorf von Kerstin Rubel ist ein leichter Sommerroman mit wenig Überraschungen. Im Großen und Ganzen plätschert die Geschichte vor sich hin.

Annika ist 40 und hat eigentlich alles was sie will und braucht. Sie ist finanziell abgesichert seitdem sie ihre IT Firma verkauft hat. Sie lebt in einem gemütlichen kleinen Ort an der Schlei und liebt ihren Garten und die langen Spaziergänge mit ihrem Hund Lux. Doch ihre Freundin Flora ist der Meinung das Annika unbedingt einen Mann braucht. So versucht sie immer wieder Annika zu verkuppeln. Ihre neuester Verkupplungsversuch Fred wäre für Annika ein echter Hauptgewinn. Wenn da nicht plötzlich wieder Titus in Annikas Leben wäre. Ihr Ex der sie anfängt zu umgarnen.

So wie sich diese kurze Zusammenfassung anhört ist im Prinzip auch die ganze Geschichte. Etwas platt, sehr vorhersehbar und wenige Überraschungen. Der Schreibstil ist aber flüssig und leicht. Genauso die Vortragsweise von Karin Kaschub ist flüssig. So konnte man das Hörbuch gut und schnell hören. Mir hat die bildhafte Sprache sehr gut gefallen. So konnte ich mir Annikas Reetdach Haus mitten im Wald mit dem großen Garten gut vorstellen. Auch waren die Protagonisten sympathisch und sehr authentisch beschrieben.

Als seichten Sommerroman bei dem man nicht viel erwartet ist dieses Buch ganz gut. Wenn man etwas mehr Tiefgang und Wendungen braucht ist man hier falsch.

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Veröffentlicht am 24.05.2022

Mit offenen Karten

Mit offenen Karten
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Mit offenen Karten von Agatha Christie ist ein solider Krimi der die gewohnten falschen Fährten und Verwicklungen hat. Allerdings ist er streckenweise sehr langweilig und konnte mich nicht wirklich begeistern. ...

Mit offenen Karten von Agatha Christie ist ein solider Krimi der die gewohnten falschen Fährten und Verwicklungen hat. Allerdings ist er streckenweise sehr langweilig und konnte mich nicht wirklich begeistern. Ich habe mich teilweise echt zwingen müssen weiter zu lesen.

Hercule Poirot wird zu einem kuriosen Dinner mit Bridgespiel eingeladen. Mr Shaitana hat ein etwas morbides Hobby. Er sammelt Mörder die nie gefasst wurden. Und so hat er vier potenzielle Mörder und vier Ermittler geladen. Doch dieser Abend endet für Mr Shaitana tödlich. Doch wer der vier Spieler hat den Gastgeber umgebracht?

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht. Allerdings verliert sich die Autorin etwas in den Beschreibungen des Bridgespiels. Da ich das Spiel nicht beherrsche fand ich dies etwas mühsam zu langweilig. Auch hat sich mir der Sinn lange nicht erschlossen. Normalerweise kann ich bei Agatha Christies Büchern immer sehr schön miträtseln und freue mich auf ihre falschen Fährten. Doch diesmal war es sehr mühsam. Erst die letzten Kapitel waren wirklich spannend. Beim Rest des Buches hatte ich das Gefühl, dass nicht wirklich was passiert und man eher auf der Stelle steht.

Es ist nicht das beste Buch von Agatha Christie.

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Veröffentlicht am 19.05.2022

Sturmhöhe

Sturmhöhe – Wuthering Heights
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Wuthering Heights/ Sturmhöhe von Emily Brontë ist ein Klassiker der schon länger auf meinem SuB lag. Ehrlich gesagt hätte er da auch bleiben können. Im Gegensatz zu dem Roman Jane Eyre von ihrer Schwester ...

Wuthering Heights/ Sturmhöhe von Emily Brontë ist ein Klassiker der schon länger auf meinem SuB lag. Ehrlich gesagt hätte er da auch bleiben können. Im Gegensatz zu dem Roman Jane Eyre von ihrer Schwester Charlotte ist dieser Klassiker düster, schwer, lieblos und alles andere als ein Lesegenuss. Mir war zwar klar, dass es sich hier um einen Roman handelt der nicht von Liebe und Heiterkeit durchsetzt sein wird. Aber das er so viel Hass und Düsternis beinhaltet war mir nicht ganz bewusst.

Emily Brontë beschreibt eine Geschichte die über mehrere Generationen Hass und Rache verkörpert. Dazu gibt es eine dunkle, abgeschottete Gesellschaft die hoch oben im Moor lebt. Die Protagonisten sind alle durchweg unsympathisch. Sie sind hochnäsig, kalt, rachsüchtig und brutal. Dazu kommt das kaum einer echte menschliche Züge aufweist. Die meisten haben einen schwache Charakter der nichts gutes hervorbringt.

Allerdings hat Emily Brontë eine sehr Sprachgewandte und Fantasievolle Schreibweise die einen mit jeder Seite hoffen lässt, dass es sich noch zum guten wendet. Verwirrend fand ich die oft sehr ähnlichen Namen und die verschiedenen Verwandtschaftsverhältnisse.

Dies ist ein schwerer Klassiker den man zwar lesen kann, aber definitiv nicht muss.

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