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Veröffentlicht am 14.02.2019

Der Dunkle Garten

Der dunkle Garten
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Der dunkle Garten von Tana French war mein erster Roman der Autorin. Ich muss sagen das es mir ehrlich gesagt sehr schwerfiel dieses Buch zu lesen. Die Autorin gebraucht eine sehr detaillierte und bildliche ...

Der dunkle Garten von Tana French war mein erster Roman der Autorin. Ich muss sagen das es mir ehrlich gesagt sehr schwerfiel dieses Buch zu lesen. Die Autorin gebraucht eine sehr detaillierte und bildliche Sprache. Das Buch brauchte gut 100 Seiten bis das Buch an Fahrt aufnahm. Flachte zwischendrin immer wieder ab durch sehr langatmige Familienszenen.

Für Toby Hennessy scheint ein sehr unbeschwertes Leben zu führen. Er hat einen tollen Job, keine Geldprobleme und eine nette Freundin. Doch dann ändert sich plötzlich alles, als er in seiner Wohnung überfallen wird und nur knapp überlebt. Von nun an kann er sich nicht mehr auf sein Gedächtnis verlassen, es fehlen immer wieder mehrere Erinnerungen. Da sein Onkel Hugo schwer erkrankt ist, flüchtet Toby zu ihm ins Ivy House um seinen Onkel zu unterstützen und sich selbst zu pflegen. Doch der Garten birgt ein tödliches Geheimnis.

Wie schon gesagt gefiel mir der Schreibstil nicht ganz so gut. Es war alles sehr langatmig und detailliert. Für mich hätte es von allem etwas weniger sein können und von der Spannung etwas mehr. Bis diese wirklich aufkam war sie auch wieder weg. Was mir auch negativ aufgefallen ist, waren die oft sehr vulgären Wörter und auch die ganzen Drogen und Alkohol Exzesse waren für mich nicht nötig und gehörten für mich nicht in das Buch.

Die Protagonisten waren mir alle unsympathisch und ich bin mit keinem wirklich warm geworden. Toby war mir anfangs zu überheblich und hat sich dann zu sehr in die Opferrolle ergossen. Hugo war ansatzweise sympathisch hat diese aber eingebüßt durch eine seiner Handlungen. Susanne war mir zu manipulativ und Leon war mir zu durchgedreht.

Alles in allem eher ein schwacher Krimi mit sehr viel Familiengeheimnissen, der sehr langatmig war. Ich habe mich teilweise durch die Seiten gequält. Auch war mir das Ende zu konstruiert und zu unglaubwürdig.

Veröffentlicht am 01.02.2019

Cherringham - Verhängnisvolle Sommernacht

Cherringham - Folge 12
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Cherringham – Verhängnisvolle Sommernacht ist der zwölfte Teil einer über 30 teiligen Cosy Crime Serie. Ich bin immer wieder begeistert von den Hörbüchern. Sie sind nicht zu lang, lassen sich gut nebenbei ...

Cherringham – Verhängnisvolle Sommernacht ist der zwölfte Teil einer über 30 teiligen Cosy Crime Serie. Ich bin immer wieder begeistert von den Hörbüchern. Sie sind nicht zu lang, lassen sich gut nebenbei hören und die Ermittler Jack und Sarah sind sympathische Charaktere.

Vor 25 Jahren in einer heißen Sommernacht verschwindet die 16 Jährige Dinah spurlos. Sie war zuletzt mit Tim Bell unterwegs. Dieser kommt mit Blutbespritzter Kleidung zurück von Dinah fehlt jede Spur. Tim wird wegen Mordes zu 25 Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Gefängnisstrafe kommt er zurück nach Cherringham und eine Welle des Hasses stößt auf ihn ein. Er hat nie zugegeben das er Dinah ermordet hat und ihre Leiche wurde nie gefunden. Jack und Sarah bekommen Zweifel an der Geschichte, da es kaum beweise gab und wollen Tim helfen.

Diese Geschichte hat mich wieder mehr gefesselt als der Vorgänger. Sie war spannend und düster zugleich. Eine alte Tat bei der es kaum Beweise gab und ein mutmaßlicher Täter der zurück kommt und die Gemüter aufkochen lässt. Hier haben Matthew Costello und Neil Richards eine tolle Tory entwickelt. Bis zum Schluß wusste ich nicht wer der Täter sein könnte.

Jack und Sarah ermitteln auf eigene Faust und überraschen den Leser oft mit neuen Fähigkeiten oder Facetten die man noch nicht kannte. Mir sind die beiden sehr sympathisch und das kleine Örtchen Cherringham wie eine zweite Heimat. Jedes mal wenn ich eine Folge Cherringham höre ist es wie nach Hause kommen. Was auch an der tollen Stimme von Sabine Godec liegt. Sie liest unaufgeregt, bringt Spannung ein und macht es einem leicht dem Geschehen zu folgen.

Für mich war dieses Hörbuch bisher eins der besten der Reihe. Ich kann es nur jedem empfehlen er gerne mal einen gemütlichen Krimi hören mag. Die Folgen lassen sich übrigens auch super alleine hören. Es ist nicht zwingend notwendig sie in der Reihenfolge zu hören.

Veröffentlicht am 01.02.2019

Der Ball spielende Hund

Der Ball spielende Hund
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Der Ballspielende Hund von Agatha Christie ist der Vorletzte Fall für ihren Meisterdetektiv Hercules Poirot. Dieser Krimi ist etwas anders als alle anderen, da er neben der Spannung auch eine witzige Komponente ...

Der Ballspielende Hund von Agatha Christie ist der Vorletzte Fall für ihren Meisterdetektiv Hercules Poirot. Dieser Krimi ist etwas anders als alle anderen, da er neben der Spannung auch eine witzige Komponente hat was diesen Roman zu etwas besonderen macht. Jeder der Agatha Christie kennt weiß das sie eine Meisterin ihres Fachs ist und alle anderen sollten sich davon selbst überzeugen.

Hercule Poirot hat es diesmal nicht leicht in seinem Fall. Er bekommt einen Brief zugeschickt der schon zwei Monate alt ist was verwunderlich ist und sofort seine Neugier weckt. Als er zu der Verfasserin Emily Arundell reist muss er feststellen das die alte Dame verstorben ist. Er erfährt von einem Unfall der Dame, der sich kurz vor ihrem tot ereignet hat. Miss Arundell fiel über den Ball ihres Terriers Bob die Treppe runter. Da sie ziemlich vermögend war und sie selbst Zweifel an ihrem Unfall, fühlt Hercules Poirot sich verpflichtet dies aufzuklären.

Der Schreibstil war gewohnt leicht und flüssig. Ich bin gut und schnell in die Geschichte reingekommen. Gerade da es aus der Sicht von Captain Hastings geschildert ist, ist der Leser bei allem mittendrin.

Agatha Christie legt geschickt Spuren die dem Leser auf die falsche Fährte locken. Durch die verschiedenen Zeugenaussagen und Befragungen kommen immer wieder neue Details ans Tageslicht. Manchmal scheinen sie sich zu widersprechen, manchmal führen sie in eine ganz andere Richtung. Genau das macht für mich aber einen guten Krimi aus. Der Leser guckt nicht nur von außen zu sondern ist mittendrin und ermittelt und rätselt mit.

Was mir nicht so besonders gefallen hat waren die Dialoge mit dem Hund. Dadurch wird das Buch zwar aufgelockert und bringt eine gewisse humoristische Komponente mit ein. Ist für mich aber nicht notwendig gewesen und störte mich auch etwas. Diese Vermenschlichung von Tieren ist unnötig und brachte für den Fall nichts.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Da ich eh ein Fan der Autorin bin ist es auch nicht verwunderlich. Aber ich mag einfach ihre klugen Schachzüge und ihren Ermittler Hercules Poirot.

Veröffentlicht am 31.01.2019

Rosi und Mücke eine Käferfreunschaft

Rosi & Mücke - Eine Käferfreundschaft
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Rosi & Mücke eine Käferfreundschaft ist ein sehr liebevoll Illustriertes Kinderbuch, mit kurzen Kapiteln die sich gut zum Vorlesen aber auch selber lesen eignen. Zudem lernen die Kinder noch einiges aus ...

Rosi & Mücke eine Käferfreundschaft ist ein sehr liebevoll Illustriertes Kinderbuch, mit kurzen Kapiteln die sich gut zum Vorlesen aber auch selber lesen eignen. Zudem lernen die Kinder noch einiges aus der heimischen Natur und das ganz nebenbei. Es ist nicht zu kompliziert oder lehrhaft geschrieben. 

Rosi und Mücke sind zwei kleine Käfer die auf der Suche nach Abenteuer sind. Sie packen ihren kleinen Wagen und machen sich auf den Weg. Ihre erste Reise führt sie an die verschiedensten Orte, wo sie andere Insekten kennen lernen aber auch Bäume. 

Ich habe das Buch mit meinen 5 Jährigen Sohn gemeinsam gelesen und er fand Rosi und Mücke toll. Da er sowieso ein sehr wissbegieriges Kind ist, war dieses Buch perfekt für ihn. So hat er einiges aus der Natur lernen können, was er noch nicht wusste und das in einfacher kindgerechter Sprache. 

Auch die Illustrationen sind bei ihm gut angekommen, da sie oft die Dinge nochmal bildlich erklärten. Auch das Glossar am Ende wurde lange angeguckt und finde ich sehr schön. Hier werden die Insekten und Bäume nochmal in echt Abgebildet und benannt. So wird der nächste Waldspaziergang bestimmt eine Erkundungsreise für uns.

Was uns nicht so gut gefallen hat, war die Schriftgröße. Die war mir persönlich etwas zu klein ausgefallen. Gerade für Leseanfänger finde ich die Größe schwierig. Ich kann mir vorstellen das Kinder das Buch dann nicht gerne selbst lesen mögen. Was dann natürlich für das Vorlesen spricht was heute ja leider oft zu kurz kommt. Und ein zweiter Punkt ist, das ich mir etwas mehr Spannung in der Geschichte gewünscht hätte. Das Buch soll ja für 6-8 Jährige Kinder sein, da darf und muss es meiner Meinung nach spannend sein und nicht nur lehrreich. 

Wenn man aber über die zwei kleinen Kritikpunkte wegsieht ist es ein sehr schönes Kinderbuch, was ich nur empfehlen kann. 

Veröffentlicht am 29.01.2019

Ostseefeuer

Ostseefeuer
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Ostseefeuer ist der elfte Fall für Pia Korittki aus der Feder von Eva Almstädt. Dieser Regional Krimi der an der Ostsee spielt hat eine sympathische Ermittlerin mit privaten Sorgen und einen undurchsichtigen ...

Ostseefeuer ist der elfte Fall für Pia Korittki aus der Feder von Eva Almstädt. Dieser Regional Krimi der an der Ostsee spielt hat eine sympathische Ermittlerin mit privaten Sorgen und einen undurchsichtigen Fall. Wie alle Teile lässt sich auch dieser wieder gut alleine lesen ohne die Reihe zu kennen. Alles wichtige wird nochmal wiederholte und angesprochen. Ich kann die Reihe aber jedem nur ans Herz legen der gerne Regionale Krimis liest.

In einem kleinen Ort an der Ostsee wird der Dorfpfarrer tot aufgefunden, er wurde ermordet. Pia Korittki wird an den Tatort gerufen und beginnt mit ihrem Team zu ermitteln. Was leichter gesagt ist als getan, denn der Pfarrer hat scheinbar keine Feinde. Die Dorfbewohner geben bereitwillig Auskunft doch Pia merkt schnell das ihr nicht alles gesagt wird. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf einen weiteren Todesfall, dieser hat sich noch vor dem Tod des Pfarrers ereignet nur hat er auch was mit dem toten Pfarrer zu tun?

Ich habe mich hier wieder für die Hörbuchvariante entschieden, da mir die Stimme von Anne Moll zugesagt hat. Das Hörbuch hat sich, dank des leichten Schreibstils und der guten Lesung, wieder gut hören lassen. Ich bin schnell in die Geschichtebrein gekommen und war auch wieder mitten drin. Der Fall selbst war diesmal nicht ganz so spannend wie die anderen. Was auch daran lag das es kein echtes Motiv gab und Pias Privatleben auch sehr dominiert hat. Es wurde aber sehr gut in den Fall integriert so das man mit Pia mitgefühlt hat aber auch mit ihr mitermittelte.

Die Charaktere waren alle sehr lebendig und authentisch beschrieben. Auch das Dorfleben an sich war sehr gut skizziert. Da ich selber auf einem Dorf lebe, habe ich mich hier gleich wohl gefühlt und war mittendrin im Dorfgeschehen. Auch die verschiedenen Orte an denen Ermittelt wurde, wurden sehr gut beschrieben. Da wir jedes Jahr Urlaub an der Ostsee machen und wir die Orte Heiligenhafen und Lübeck sehr gut kennen, war es für mich wie nach Hause kommen.

Mir persönlich hat diesmal die Spannung etwas gefehlt. Es plätscherte alles dahin, aber es gab nichts wirklich greifbares. Das Ende war für mich nicht ganz so überraschend, aber schlüssig und passte schlussendlich auch ganz gut.

Es war wieder en Hörvergnügen diesen Teil der Reihe zu folge. Es war aber nicht der beste Teil. Für alle die der Reihe folgen ist es ein muss auch dieses Buch zu lesen/hören, für alle anderen nicht unbedingt.