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Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Insel der roten Mangroven

Die Insel der roten Mangroven
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Dies war mein erster Roman von Sarah Lark und ich bin begeistert. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Das Buch liest sich quasi von selbst. Man mag es gar nicht mehr aus den Händen legen. Die Insel ...

Dies war mein erster Roman von Sarah Lark und ich bin begeistert. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Das Buch liest sich quasi von selbst. Man mag es gar nicht mehr aus den Händen legen. Die Insel der roten Mangroven ist der zweite Band einer Reihe. Ich kenne den ersten Teil nicht und es hat auch nicht gestört. Alle wichtigen Hintergründe, die man im ersten Band erfahren hat, wurden hier noch mal aufgegriffen und kurz erwähnt. Das Buch ist in sich abgeschlossen, wie jedes andere auch. Nachdem ich jetzt dieses Buch gelesen habe werde ich mir den ersten Band auch noch besorgen und lesen.

Die Geschichte spielt über einen Zeitraum von mehreren Jahren und beginnt auf Jamaika im Jahr 1753. Deirdre ist die Tochter von Nora Fortman und dem Sklaven Akwasi. Sie wächst bei ihrer Mutter und ihrem Stiefvater Doug auf und hat ein glückliches Leben. Allerdings ist Deirdres Herkunft auf Jamaika bekannt und sie wird gemieden und zu fast keiner Gesellschaft eingeladen. Alle haben Vorurteile, weil sie Mulattin ist. Doch auf ihrem Debüt-Ball lernt sie die jungen charmanten Arzt Victor Durfrense kennen und verliebt sich in ihn. Die beiden heiraten und reisen auf seine Heimatinsel Hispaniola.

Zur gleichen Zeit flieht der freie schwarze Jefe und die Sklavin Bonnie (die sich als Mann verkleidet) auf ein Piratenschiff. Dort verbringen sie beide ein gutes Leben, bis Bonnie/Bobbie bei einem Kampf schwer verletzt wird. So landen die beiden auch auf der Insel Hispaniola und bei Victor und Deirdre. Doch diese Begegnung ändert das Leben aller. Egal ob weiß oder schwarz. Es ist eine Begegnung die die Zukunft verändert und auch die Vergangenheit betrifft.

Das Buch hat zwei Handlungsstränge die sehr in einander verflochten sind. Es gibt viele Hintergrundinformationen zu dem Leben zwischen schwarzen und weißen, zwischen Sklaven und Herren, aber auch zum Leben allgemein. Das Buch ist sehr gut Recherchiert und obwohl die Geschichte fiktiv ist kann man sich gut vorstellen, dass es so was ähnliches damals gab.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schlangen im Paradies

Schlangen im Paradies
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Mary Higgins Clark versteht sich darauf ein Buch Spannend und unterhaltsam zu schreiben. So ist auch dieser Roman sehr gut geschrieben. Man kann ihn leicht und schnell lesen. Es kommt zwar nicht so recht ...

Mary Higgins Clark versteht sich darauf ein Buch Spannend und unterhaltsam zu schreiben. So ist auch dieser Roman sehr gut geschrieben. Man kann ihn leicht und schnell lesen. Es kommt zwar nicht so recht die Spannung auf die man gerne hätte oder erwartete, aber das Buch ist trotzdem bis zur letzten Seite fesselnd. Man hat zwar die ganze Zeit eine Ahnung wer der Täter sein könnte wird aber immer wieder auf eine andere Fährte gebracht.

Elizabeth fährt zu einer luxuriösen Schönheitsfarm von Freunden um sich dort über den plötzlichen Tot ihrer Schwester Leila klar zu werden. Außerdem soll bald der Prozess gegen Ted, dem Lebensgefährten von Leila stattfinden. Hat die Schauspielerin Selbstmord begangen oder wurde sie von ihrem Lebensgefährten ermordet? Oder hat noch jemand seine Hände im Spiel. Elizabeth ist sich eigentlich ziemlich sicher dass Ted der Mörder ist, aber im Grunde ihres Herzens kann sie es nicht glauben. In der Schönheitsfarm trieft sie auf alte Bekannte die sich alle auf Teds Seite gestellt haben und Leila diskreditieren. Auf der Suche nach der Wahrheit kommt Elizabeth dem Mörder immer näher. Dadurch gerät nicht nur sie ins Visier des Mörders.

Dies war nicht gerade der beste Roman von Mary Higgins Clark, ich habe ihn aber trotzdem gerne gelesen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Treuepunkte

Treuepunkte
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Das Buch von Susanne Fröhlich lässt sich leicht und schnell lesen. der Schreibstil ist locker-flockig. Das Buch hat (wie alle Bücher von Susanne Fröhlich) seinen eigenen Humor. Es gab tatsächlich Stellen ...

Das Buch von Susanne Fröhlich lässt sich leicht und schnell lesen. der Schreibstil ist locker-flockig. Das Buch hat (wie alle Bücher von Susanne Fröhlich) seinen eigenen Humor. Es gab tatsächlich Stellen bei denen ich lachen musste. Meistens sind es aber eher kleine Schmunzler gewesen. Die Geschichte ist an sich leider zu vorhersehbar, aber trotzdem schön zu lesen. Dass es sich bei "Treuepunkte" um den vierten Teil einer Reihe handelt merkt man gar nicht. Das Buch hat seine eigene und in sich abgeschlossene Geschichte.

Andrea Schnidt ist Mutter zweier Kinder und glücklich verheiratet, zumindest meint sie das. Doch dann macht ihr Mann plötzlich vermehrt Überstunden und das auch noch mit der neuen im Büro. Diese soll wahnsinnig gut aussehen und wird nur Belle Michele genannt. Andrea wird wahnsinnig vor Eifersucht und dreht den Spieß um. Was ihr Mann kann, kann sie schon lange. Also gibt es eine neue Frisur, einen neuen Job und dazu eine neue Männerbekanntschaft. Doch es entwickelt sich alles andere als gut und verkompliziert Andreas Leben im nu.

Mein Fazit zu dem Buch ist: Man kann es lesen, es ist was für einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa. Es ist eine nicht zu anspruchsvolle Lektüre, die zwar viel Witz und Charme versprüht, aber auch eher durchschnittlich ist.

Veröffentlicht am 15.09.2016

In Schönheit sterben

In Schönheit sterben
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Dies ist der sechste Teil der Honey Driver. Bisher habe ich nur den ersten Teil gelesen. Da es aber immer in sich abgeschlossene Fälle sind, ist es kein Problem die Bücher in verschiedenen Reihenfolgen ...

Dies ist der sechste Teil der Honey Driver. Bisher habe ich nur den ersten Teil gelesen. Da es aber immer in sich abgeschlossene Fälle sind, ist es kein Problem die Bücher in verschiedenen Reihenfolgen zu lesen.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und leicht. Dadurch lässt sich das Buch schnell und gut lesen. Allerdings fehlt mir, wie schon beim ersten Teil auch hier die Spannung. Das Buch hat einen unverwechselbaren englischen Humor. Dieser passt immer sehr schön.

Honey Driver ist Verbindungsfrau zwischen dem Hotelgewerbe und der Polizei. Sie lebt mit dem Detective Inspector Steve Doherty zusammen. Mit ihm löst sie ihre Fälle immer auf sympathische Weise. In einem Beauty Spot wird eine Frau ermordet. Honey soll sich für die Polizei in dem Beauty Spot umhören. Sie bekommt schnell mit, dass was in dem Beauty Spot nicht stimmt. Haben sie deswegen aber auch was mit dem Mord an Lady Macrottie zu tun? Nach Honeys Undercover Einsatz wird eine Mitarbeiterin des Spot tot aufgefunden. Warum musste sie sterben? Wusste sie zuviel? Der Fall erweist sich als kompliziert und unerwartet. Genauso ist auch das Ende nicht vorhersehbar, aber doch plausibel.

Der Autor gibt einem immer wieder neue Puzzelstücke an die Hand. Diese versucht man zusammenzusetzen und findet doch nicht zum wahren Täter. Allerdings war mir das Ende zu weit hergeholt und es ging mir am Ende doch etwas zu plötzlich.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Schuld einer Mutter

Die Schuld einer Mutter
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Das Buch war lesenswert, allerdings muss ich gleich zu anfang sagen das es defintiv kein Thriller ist. Wer dies bei dem Buch erwartete wird enttäuscht. Meiner Meinung nach ist es eher ein Drama. Die Spannung ...

Das Buch war lesenswert, allerdings muss ich gleich zu anfang sagen das es defintiv kein Thriller ist. Wer dies bei dem Buch erwartete wird enttäuscht. Meiner Meinung nach ist es eher ein Drama. Die Spannung kam in dem Buch viel zu kurz und es gab einiges an nebensächlichkeiten an denen sich aufgehalten wurde. Der Schreibstil und die Geschichte sind aber wirklich toll. Das Buch liest sich quasi von alleine. Durch die verschiedenen Perspektiven wird das Buch auf seine Art und Weise interessant und hat einen kleinen Anteil an Spannung.

Lisa ist dreifache Mutter und Berufstätig. Dann verschwindet von ihrer besten Freundin die 13 jährige Tochter. Als sie dies erfährt ist Lisa am Boden zerstört denn ihr fällt ein das Lucinda ja eigentlich bei Lisa übernachten sollte um mit ihrere Tochter Sally ein Referat auszuarbeiten. Doch dies hat Lisa total vergessen und Lucinda hat auch nicht bei ihr übernachtet. Aber wo ist die kleine? Zur gleichen Zeit geht ein Vergewaltiger durch die Stadt. Er hat schon eine 13 jährige entführt und missbraucht. Hat der Vergewaltiger wieder zugeschlagen? Aber warum lässt er Lucinda nicht gehen wie das erste Opfer? Oder haben doch Lucindas Eltern was damit zu tun?

Bei dem lesen des Buches verliert man die Zeit schon aus den Augen, die Geschichte ergreift einen. Da es für mich aber kein Thriller ist gibt es leider nur 3,5 von 5 Sternen. Hätte ich es als Drama gelesen wären mehr Sterne rausgekommen.